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Topic: Antrag für juristische Geschlecht: Divers (Read 461 times) previous topic - next topic

Re: Antrag für juristische Geschlecht: Divers

Reply #15
Ob man intersex ist, spielt dabei keine Rolle, denn das gilt als eine Art Krankheit, und nicht als ein Geschlecht.
Da ich deswegen keinen Nachweis habe, dass ich intersex bin, kann ich auch für Deutschland nur weiblich beantragen.
wie beweist man in Deutschland, dass man intersex ist?
So weit ich glaube zu wissen, lebst Du gerne als Frau. Darum wäre ein dementsprechender und stattgegebener Antrag für Deutschland sicherlich kein Vorteil für dich in den USA, könnte vielleicht zur Pathologisierung führen, oder so. Vielleicht etwas zugespitzt von mir. Falls Du derartiges planst, auf meine Hilfsbereitschaft kannst Du hoffen.

Schön finde ich, dass ich mal etwas daher zu lesen bekomme, ansonsten kannte ich nur den Film Transamerica. ☺



Re: Antrag für juristische Geschlecht: Divers

Reply #16
Ob man intersex ist, spielt dabei keine Rolle, denn das gilt als eine Art Krankheit, und nicht als ein Geschlecht.
Da ich deswegen keinen Nachweis habe, dass ich intersex bin, kann ich auch für Deutschland nur weiblich beantragen.
wie beweist man in Deutschland, dass man intersex ist?
So weit ich glaube zu wissen, lebst Du gerne als Frau. Darum wäre ein dementsprechender und stattgegebener Antrag für Deutschland sicherlich kein Vorteil für dich in den USA, könnte vielleicht zur Pathologisierung führen, oder so. Vielleicht etwas zugespitzt von mir. Falls Du derartiges planst, auf meine Hilfsbereitschaft kannst Du hoffen.

Schön finde ich, dass ich mal etwas daher zu lesen bekomme, ansonsten kannte ich nur den Film Transamerica. ☺



[/quote

Mal ein einfacher Versuch...

Egal was der Mensch ist...
Der Mensch hat ein Recht auf Selbstbestimmung...
Vor allem bzgl. seiner Identität..
Punkt ••••••••••••!!!!!!!!

Rechtslage in D

Ungenügend....
Bewertent....
Unbestimmt....

Handeln und Tun der Betroffenen...
Sich Handlangen am Rechtssystem...
Sich verleugnen..
Systemtreu werden...
Krank werden...

Es ist so einfach...
Jedende bestimmt wo die Identität liegt...

PS. Die rechtliche Situation der USA und seinen Bundesstaaten ist politisch relevant, aber beim besten Willen in dieser Community unter Z gut aufgehoben!!!!!!!!

Re: Antrag für juristische Geschlecht: Divers

Reply #17


Mal ein einfacher Versuch...

Egal was der Mensch ist...
Der Mensch hat ein Recht auf Selbstbestimmung...
Vor allem bzgl. seiner Identität..
Punkt ••••••••••••!!!!!!!!

Schön wäre es ja. Vergiss die systemische Art der Dinge nicht. Sprache kommt da mit hinzu,  das sozialgesellschaftliche Miteinander auch. Das ist alles mit Vorsicht zu genießen, der Gesetzgeber leistet vorab einen Eid, den Fortbestand der Staatsform zu garantieren, so ähnlich glaube ich es zu wissen. Demokratie ist ein langwieriges Geschäft, bisherige Entwicklungen scheinen uns immer näher entgegen zu kommen. Meine ich.


Quote

Rechtslage in D

Ungenügend....
Bewertent....
Unbestimmt....

Handeln und Tun der Betroffenen...
Sich Handlangen am Rechtssystem...
Sich verleugnen..
Systemtreu werden...
Krank werden...

Das ist scheiße ja,  und mit direkten Vergleich nicht milder zu machen. Unser Rechtsstaat ist nicht perfekt, aber womöglich einer der besten auf der Welt. Wegen diverser Mängel und Fehlern komplett zu annullieren wäre töricht.

Quote

Es ist so einfach...
Jedende bestimmt wo die Identität liegt...

Das juristische Geschlecht müsste weg, was undenkbar ist.

Quote

PS. Die rechtliche Situation der USA und seinen Bundesstaaten ist politisch relevant, aber beim besten Willen in dieser Community unter Z gut aufgehoben!!!!!!!!

Dietlind ist eine nette Moderatorin und lebt in den USA, und ich finde interkulturelle Kompetenz auf jedwedem Gebiet anregend.

Re: Antrag für juristische Geschlecht: Divers

Reply #18


Mal ein einfacher Versuch...

Egal was der Mensch ist...
Der Mensch hat ein Recht auf Selbstbestimmung...
Vor allem bzgl. seiner Identität..
Punkt ••••••••••••!!!!!!!!

Schön wäre es ja. Vergiss die systemische Art der Dinge nicht. Sprache kommt da mit hinzu,  das sozialgesellschaftliche Miteinander auch. Das ist alles mit Vorsicht zu genießen, der Gesetzgeber leistet vorab einen Eid, den Fortbestand der Staatsform zu garantieren, so ähnlich glaube ich es zu wissen. Demokratie ist ein langwieriges Geschäft, bisherige Entwicklungen scheinen uns immer näher entgegen zu kommen. Meine ich.


Quote

Rechtslage in D

Ungenügend....
Bewertent....
Unbestimmt....

Handeln und Tun der Betroffenen...
Sich Handlangen am Rechtssystem...
Sich verleugnen..
Systemtreu werden...
Krank werden...

Das ist scheiße ja,  und mit direkten Vergleich nicht milder zu machen. Unser Rechtsstaat ist nicht perfekt, aber womöglich einer der besten auf der Welt. Wegen diverser Mängel und Fehlern komplett zu annullieren wäre töricht.

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Es ist so einfach...
Jedende bestimmt wo die Identität liegt...

Das juristische Geschlecht müsste weg, was undenkbar ist.

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PS. Die rechtliche Situation der USA und seinen Bundesstaaten ist politisch relevant, aber beim besten Willen in dieser Community unter Z gut aufgehoben!!!!!!!!

Dietlind ist eine nette Moderatorin und lebt in den USA, und ich finde interkulturelle Kompetenz auf jedwedem Gebiet anregend.


Dein Post befremdet mich:

In der Demokratie ist es normal eine Maximalforderung aufzustellen.

Den deutschen Rechtsstaat zu kritisieren im dem bekannten Thema ist gelebte Freiheit und überaus demokratisch.

Wo steht in meinem Ausgangspost eigentlich, dass ich den Rechtsstaat abschaffen will.

Dankbarkeit das man Trans* sein darf.  Niemand schuldet Dankbarkeit für sein ich, nicht dem deutschen Rechtsstaat, nicht den Bewohnern dieses Landes, nicht dem Gericht das unberechtigt über mein Sein urteilt, nicht den Gutachtenden die glauben zu wissen was oder wer man ist...

Dietlind habe ich in keiner Weise persönlich angegriffen, ich habe nur meine Meinung wiedergegeben wo ich die Rechtslage der USA sehe und das diese nur Sekundär relevant ist.

Juristisches Geschlecht kann sehr wohl gestrichen werden, es dient einzig und allein deutscher Gründlichkeit und Neugier.

Re: Antrag für juristische Geschlecht: Divers

Reply #19


In der Demokratie ist es normal eine Maximalforderung aufzustellen.
Nicht ohne meine Linksradikalerechtsschutzversicherung
Quote
Den deutschen Rechtsstaat zu kritisieren im dem bekannten Thema ist gelebte Freiheit und überaus demokratisch.


Wo steht in meinem Ausgangspost eigentlich, dass ich den Rechtsstaat abschaffen will.
Das war rein vorsorglich, Du neigst halt zu extremen Meinungsäußerungen, zumindest habe ich sie als solche verstanden.
Quote
Dankbarkeit das man Trans* sein darf.  Niemand schuldet Dankbarkeit für sein ich, nicht dem deutschen Rechtsstaat, nicht den Bewohnern dieses Landes, nicht dem Gericht das unberechtigt über mein Sein urteilt, nicht den Gutachtenden die glauben zu wissen was oder wer man ist...
Für unsere Generation(en) ist es zur Selbstverständlichkeit geworden, die Errungenschaft fortzuführen, daran gewöhnt der Mensch sich wohl ziemlich schnell.
Quote
Dietlind habe ich in keiner Weise persönlich angegriffen, ich habe nur meine Meinung wiedergegeben wo ich die Rechtslage der USA sehe und das diese nur Sekundär relevant ist.
Dann hätten wir das geklärt, danke für deine persönliche Stellungnahme.
Quote
Juristisches Geschlecht kann sehr wohl gestrichen werden, es dient einzig und allein deutscher Gründlichkeit und Neugier.
Ziemlich oberflächlich für eine besondere Frau.

Quote
Dein Post befremdet mich:
Ich weiß doch ungefähr wie Du tickst, wir im Ruhrgebiet sagen dazu "linke Wehe".

Re: Antrag für juristische Geschlecht: Divers

Reply #20

Interessant wie du das kommentierst..

Erfahrungsgemäß entspricht das 1:1 vielen Selbsthilfegruppen im Thema Trans*!!!

Du glaubst zu wissen wie ich Ticke, WOW

Ich bin echt froh das ich mit freiheitlichen Gedankengängen nicht bei der AFD gelandet bin, immerhin DAS.

Für dich scheint es schwer akzeptabel das eine Frau mit Trans*hintergrund  solch Forderungen stellt, das sagt mir das du die „Sachlage“ über den Tellerrand noch nicht erfasst hast.

Übrigens ist das was ich fordere in erster Linie nicht links.... eher wohl liberal.

Und jetzt kannst du gerne weiter raten wo so“EINE FRAU „ wie ich politisch stehe.

Bevor ich es vergesse... in erster Linie bin ich Europäerin und Bundesbürgerin




In der Demokratie ist es normal eine Maximalforderung aufzustellen.
Nicht ohne meine Linksradikalerechtsschutzversicherung
Quote
Den deutschen Rechtsstaat zu kritisieren im dem bekannten Thema ist gelebte Freiheit und überaus demokratisch.


Wo steht in meinem Ausgangspost eigentlich, dass ich den Rechtsstaat abschaffen will.
Das war rein vorsorglich, Du neigst halt zu extremen Meinungsäußerungen, zumindest habe ich sie als solche verstanden.
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Dankbarkeit das man Trans* sein darf.  Niemand schuldet Dankbarkeit für sein ich, nicht dem deutschen Rechtsstaat, nicht den Bewohnern dieses Landes, nicht dem Gericht das unberechtigt über mein Sein urteilt, nicht den Gutachtenden die glauben zu wissen was oder wer man ist...
Für unsere Generation(en) ist es zur Selbstverständlichkeit geworden, die Errungenschaft fortzuführen, daran gewöhnt der Mensch sich wohl ziemlich schnell.
Quote
Dietlind habe ich in keiner Weise persönlich angegriffen, ich habe nur meine Meinung wiedergegeben wo ich die Rechtslage der USA sehe und das diese nur Sekundär relevant ist.
Dann hätten wir das geklärt, danke für deine persönliche Stellungnahme.
Quote
Juristisches Geschlecht kann sehr wohl gestrichen werden, es dient einzig und allein deutscher Gründlichkeit und Neugier.
Ziemlich oberflächlich für eine besondere Frau.

Quote
Dein Post befremdet mich:
Ich weiß doch ungefähr wie Du tickst, wir im Ruhrgebiet sagen dazu "linke Wehe".


Re: Antrag für juristische Geschlecht: Divers

Reply #21


Bevor ich es vergesse... in erster Linie bin ich Europäerin und Bundesbürgerin
Eine jung gebliebene Europäerin und Bundesbürgerin.

Eine SHG kann ich nicht verurteilen, kenne keine einzige. Der Gutachter/Psychiater hat mir damals einen Alltagstest auferlegt, welchen ich tatsächlich im Sinne des F64.0 bestanden habe. Andere besondere Frauen im Leben taten mich darauf vorbereiten, so dass ich Gericht und Endokrinologikum sausen ließ. Man muss sich nichts einreden lassen, und wenn schon die Entscheidung trifft man schlussendlich selbst.

Wünsche Dir noch eine angenehme Restwoche.

Dany



Re: Antrag für juristische Geschlecht: Divers

Reply #22


Bevor ich es vergesse... in erster Linie bin ich Europäerin und Bundesbürgerin
Eine jung gebliebene Europäerin und Bundesbürgerin.

Eine SHG kann ich nicht verurteilen, kenne keine einzige. Der Gutachter/Psychiater hat mir damals einen Alltagstest auferlegt, welchen ich tatsächlich im Sinne des F64.0 bestanden habe. Andere besondere Frauen im Leben taten mich darauf vorbereiten, so dass ich Gericht und Endokrinologikum sausen ließ. Man muss sich nichts einreden lassen, und wenn schon die Entscheidung trifft man schlussendlich selbst.

Wünsche Dir noch eine angenehme Restwoche.

Dany




Nur zum besseren Verständnis. Ich habe keine Verurteilung von SHG vorgenommen, meine Aussage bezog sich darauf was sehr häufig dort als Konsens zum Thema TSG und medizinischen Umgang mit Trans* vorfinde.

Re: Antrag für juristische Geschlecht: Divers

Reply #23
Hallo Isabell,

bitte passe doch etwas mit der Zitierfunktion auf, sonst wird es für die Mitlesenden einfach völlig undurchsichtig. Gerade wenn Beiträge sehr viele vage Andeutungen enthalten, ist es doch ziemlich wichtig zu wissen, wer da was in welcher Reihenfolge geschrieben hat. Beispiel:

... Ich habe keine Verurteilung von SHG vorgenommen, meine Aussage bezog sich darauf ...

Die einzige Aussage von dir dazu, die ich im ganzen Beitragsstrang finden kann, ist in deinem verunglückten Beitrag, der nur aus einen Zitat besteht ohne neuen Text, so als ob versehentlich auf Absenden geklickt wurde bevor das Zitat kommentiert wurde. Dort ist ein Beitrag in deinem zitierten Text enthalten, wo du in der 2. Zeile etwas zu SHG geschrieben hast (die Zeile mit "entspricht das 1:1").
https://www.transgender-forum.com/index.php?topic=8533.msg183755#msg183755

Jetzt passt Danys ebenfalls zitierte Antwort "Nicht ohne meine Linksradikalenrechtsschutzversicherung" gar nicht zu dem Text darüber. Der wirkliche Beitrag "Quote from: Isabell_F on 03. October 2019, 11:14:08 am", der dort angeblich zitiert wurde (es ist Beitrag Nummer 18) enthält völlig anderen Text. Und dieser andere Text wurde von Dany zitiert und mit der Linksradikalenrechtsschutzversicherung kommentiert.

Also an alle bitte als Faustregel: Zitate nicht ändern! (Kürzen oder Rechtschreibkorrektur geht natürlich, gerade Kürzen ist oft sehr sinnvoll.)

Liebe Grüße,
Michi

Re: Antrag für juristische Geschlecht: Divers

Reply #24
Danke Michi, ja ist etwas durcheinander geraten.

[{quote}]  [{/quote}]

Quote
  [...]Hier beginnt der zu zitierende Text und hier endet er[/]

Die verschachtelten Klammern kann man wegdenken.


Nur zum besseren Verständnis. Ich habe keine Verurteilung von SHG vorgenommen, meine Aussage bezog sich darauf was sehr häufig dort als Konsens zum Thema TSG und medizinischen Umgang mit Trans* vorfinde.
Das finde ich logisch, ein Sonderrecht/Gesetz, und medizinische Vorgehensweisen mit Parallelen werden da im Netzwerk behandelt.
Habe in der Vergangenheit nicht viel gutes über transspezifische SHG's gehört, dennoch bilde ich mir mein eigenes Bild und höre auf mein Herz.

liebe Grüße,
Dany

Re: Antrag für juristische Geschlecht: Divers

Reply #25
Da bin ich bei dir. Persönlich waren meine SHG-Erfahrungen gemischt. Vermutlich geht es oft gut, solange sich eine SHG auf ihre "Kernkompetenz" beschränkt und Hilfestellung für Leute im Umbruch anbietet. Gelegenheiten sich raus zu trauen, Kleidungs- und Schminktipps (Bartabdeckung), Adressen zu empfehlenswerten Ärztinnen, Psychologen usw. in der Region vermitteln. Wenn so eine SHG aber in der Politik mitreden will, reibt sie sich meistens im Internet auf. Die Kontinuität und Professionalität, die für Beachtung im realen Politikbetrieb nötig ist, wie sollen das ein paar verstreute Trans-Irgendwas aufbringen, neben ihren (in dieser Phase nicht gerade kleinen) persönlichen Herausforderungen und den meist nur monatlichen Treffen bei EntscheidungsträgerInnen Präsenz zu zeigen? Einzelne Aktionen gab und gibt es ja durchaus, wie Infostände, Flugblätter in Arztpraxen oder Bibliotheken, bis hin zu Universitäts-Vorträgen. Eine schöne Webseite macht halt noch keine Relevanz, und siegreich aus allerlei Hasskommentaren im Social Web hervorzugehen wirkt auf Profis auch eher befremdlich als einladend auf der Suche nach einem neuen Thema fürs Parteiprogramm.

Zum juristischen Geschlecht: Aus meiner Sicht ist das überflüssig wie ein Kropf. Die wenigen Gesetze, wo Geschlecht eine Rolle spielt, könnte man auch umformulieren: Mutterschutz z.B. gibt es ja nicht für Frauen, sondern für Schwangere. Unsere C-Parteien könnten dann aber nicht mehr zwischen Homo- und Hetero-Ehen unterscheiden ... Wohl ist das für die Mehrzahl der Wählerinnen und Wähler ein Thema, wo selbst eine ermäßigte Tampon-Steuer mehr beachtet wird.

EDIT: Ohne jetzt eine Diskussion über das Für und Wider der Arbeit der gleich genannten Organisationen in diesem Forenstrang ("juristisches Geschlecht") lostreten zu wollen: Wenn politische Arbeit in Sachen Trans* gewünscht ist, geht meiner Meinung nach kein Weg an überregionalen Organisationen vorbei, wo Fachleute verschiedener Disziplinen zusammenarbeiten. Sowas wie zum Beispiel WPATH im Großen oder dgti im Kleinen.

Re: Antrag für juristische Geschlecht: Divers

Reply #26

Zum juristischen Geschlecht: Aus meiner Sicht ist das überflüssig wie ein Kropf. Die wenigen Gesetze, wo Geschlecht eine Rolle spielt, könnte man auch umformulieren: Mutterschutz z.B. gibt es ja nicht für Frauen, sondern für Schwangere. Unsere C-Parteien könnten dann aber nicht mehr zwischen Homo- und Hetero-Ehen unterscheiden ... Wohl ist das für die Mehrzahl der Wählerinnen und Wähler ein Thema, wo selbst eine ermäßigte Tampon-Steuer mehr beachtet wird.
Adenauer gründete die Union, um u.a Evangelisten und Katholiken unter einen Hut zu kriegen.
Was sich genau hinter dem juristischen Geschlecht verbirgt, weiß ich nicht. Verschwörungstheorien sind nicht meine Kumpels, sonst hätte ich dabei was anzubieten. Frauenquote müsste wohl  bestimmt nicht sein. Vielleicht soll das Gleichstellungsprinzip sich nicht allzu radikal fortentwickeln? Oder es sind statistische Gründe, oder oder. Kann ich nur mutmaßen. Jedenfalls behindert das juristische Geschlecht mehr als es nützt, um das noch einmal klarzustellen. Aber ganz dämlich sind die Eliten dennoch nicht.


 
Quote
EDIT: Ohne jetzt eine Diskussion über das Für und Wider der Arbeit der gleich genannten Organisationen in diesem Forenstrang ("juristisches Geschlecht") lostreten zu wollen: Wenn politische Arbeit in Sachen Trans* gewünscht ist, geht meiner Meinung nach kein Weg an überregionalen Organisationen vorbei, wo Fachleute verschiedener Disziplinen zusammenarbeiten. Sowas wie zum Beispiel WPATH im Großen oder dgti im Kleinen.
Sowohl als auch können Vorschläge, Anregungen geben, oder halt den Klageweg bestreiten.
Jedoch bedeuten erfolgreiche Klagen gegen Staaten nicht ausdrücklich, dass das Unrecht radikal beseitigt wird.

Die Masse interessiert sich offenbar eher wenig bis gar nicht für das juristische Geschlecht, wobei ich mehr Frauen als Männern Interesse bis zur Begeisterung zutraue, Änderungen diesbezüglich zu debattieren. Und schlussendlich könnte das Interesse geschlechterübergreifend wachsen, dazu braucht man wohl erstmal theoretische Erkenntnisse.

Re: Antrag für juristische Geschlecht: Divers

Reply #27
Karten sind wunderbar:


Index für geschlechtsspezifische Ungleichheit (Gender Inequality Index), 2008

größere Ungleichheit
 0,74–0,84
 0,67–0,74
 0,59–0,67
   
 0,52–0,59
 0,45–0,52
 0,38–0,45
 0,31–0,38
0,24–0,31 (Zentraleuropa)
0,17–0,24 (Skandinavien)
Keine Daten: Grau
kleinere Ungleichheit


Quelle Wikipedia:

Re: Antrag für juristische Geschlecht: Divers

Reply #28
Du kannst die Welt 🌍 nicht retten...

 

Re: Antrag für juristische Geschlecht: Divers

Reply #29
Aber verstehen meine Liebe.