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Topic: LeFloyd Thema: Transgender im Sport (Read 188 times) previous topic - next topic

LeFloyd Thema: Transgender im Sport

LeFloyd hat sich jetzt in einem Video dem Thema Transgender im Sport angenommen und ob sie eventuell einen unlauteren Vorteil durch ihre Vergangenheit haben.
Beim Ansehen des Videos schwante mir böses, was in den Kommentaren abgeht. Nachdem, was ich quergelesen habe, geht es aber.

Ich wollte es Euch nicht vorenthalten. Deshalb:
https://www.youtube.com/watch?v=5apIBlbuXMs

Liebe Grüße,
dat Kerstin ;)

Re: LeFloyd Thema: Transgender im Sport

Reply #1
Meiner Meinung nach sollten Transgender Frauen, nicht gegen Cis Frauen antreten.  Transgender Frauen sind ja biologisch gesehen immer noch Männer, da ihre Gelenke, Bänder, Muskeln, Herzgröße, und auch Lungenvolumen immer noch eher den Männern als den Frauen ähnlich ist, und sie somit einen Vorteil gegenüber Cis Frauen haben.

Re: LeFloyd Thema: Transgender im Sport

Reply #2
Es gab mal (auf Lynn Conways Seite) eine Frau, deren Leistungsvermögen im Langstreckenlauf nach der Transition auf das zurückgegangen ist, was bei Frauen ihres Alters und mit vergleichbarem Trainingsstand üblicherweise leisten.

Und auch ich habe als unmittelbare Folge der Hormonumstellung einen erheblichen Leistungsabfall bemerkt (Rennrad). Der einzige Vorteil, den ich noch spüre, ist natürlich, dass ich irgendwann mal unter Testosteron Muskelmasse habe aufbauen können. Die natürlich auch etwas wiegt und bewegt werden will.

Aber egal: im Sport wird doch eh der oder die gefeiert, der/die den größten körperlichen Vorteil hat und diesen durch Training optimal umsetzen kann?

Re: LeFloyd Thema: Transgender im Sport

Reply #3
Es gab mal (auf Lynn Conways Seite) eine Frau, deren Leistungsvermögen im Langstreckenlauf nach der Transition auf das zurückgegangen ist, was bei Frauen ihres Alters und mit vergleichbarem Trainingsstand üblicherweise leisten.

Und auch ich habe als unmittelbare Folge der Hormonumstellung einen erheblichen Leistungsabfall bemerkt (Rennrad). Der einzige Vorteil, den ich noch spüre, ist natürlich, dass ich irgendwann mal unter Testosteron Muskelmasse habe aufbauen können. Die natürlich auch etwas wiegt und bewegt werden will.

Aber egal: im Sport wird doch eh der oder die gefeiert, der/die den größten körperlichen Vorteil hat und diesen durch Training optimal umsetzen kann?
Aber das wird doch nur im "bezahlten" Leistungssport gemacht, aber im "normalen" Amateursport sollte es doch eine gewisse Ethik geben. 
Ja, wir wissen natürlich, dass Estrogen uns Muskelkraft klaut, aber wir haben immer noch die entsprechenden Zellen, die mit entsprechendem Training wieder aufgebaut werden können.  Und unsere Gelenke und Bänder haben sich ja nicht sonderlich verändert, und die sind nun mal stärker als die von Cis Frauen.  Und Herz- sowie Lungenvolumen ist auch größer.

Aber so etwas sind meiner Meinung nach ethische Fragen, die jede von uns für uns selbst entscheiden muss!