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Topic: Eunuchen OP (Read 516 times) previous topic - next topic

Eunuchen OP

Habe eben einen ganz interessanten Beitrag über sog. "Eunuchen" gelesen und entsetzt, aber nicht überrascht, feststellen müssen, dass nur eine Handvoll Chirurgen sich - und praktisch deshalb, weil sie sich davor ekeln - der Aufgabe widmen, diesen besagten Eunuchen zu einer besseren Deckungsgleichheit von Körper und Selbstwahrnehmung zu helfen: https://broadly.vice.com/de/article/j55xxp/endlich-eunuch-wenn-manner-sich-penis-und-hoden-amputieren-lassen
Ich habe schon öfter erlebt, dass Leute sich mit der Idee vom Transgender-Sein zwar anfreunden können, aber für non-binäre Ansätze keinerlei Gehör finden. Sprich; als was frau geboren wurde, und sich dementsprechend einordnen kann, ist Jacke wie Hose, aber nur unter der Prämisse, sich dann definitiv für "eine bestimmte Seite" entscheiden zu können. Es gibt ja mannigfaltige Formen der geschlechtsidentitären Zuordnung, deren Ausleben im Grunde jeweils niemanden kränken kann, trotzdem ist queerness so ein krasser Trigger für Leute. Echt traurig.

 

Re: Eunuchen OP

Reply #1
kenne ich auch zu gut, ganz klassisch die Verteufelung des Unbekannten. Dazu fällt mir auch ein, dass in einigen Ländern, die Homosexualität verbieten (meist gehen dort Glaubenslehre und Grundgesetz Hand in Hand), die Schwulen und Lesben zur Transition gezwungen werden, wenn ihnen die Todesstrafe droht, unter der die betreffende sexuelle Ausrichtung steht, da die Kirche an das Konzept des im-falschen-Körper-geboren-Seins glaubt: http://www.bbc.com/news/magazine-29832690