Skip to main content
Topic: „ Der Hass der Anderen“ (Read 1755 times) previous topic - next topic

Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #15
https://leute.tagesspiegel.de/tempelhof-schoeneberg/intro/2018/02/27/34509/?utm_source=email&utm_medium=link&utm_campaign=leute_newsletter

Wollte keinen etra Faden aufmachen. Ebenfalls aus dem Tagesspiegel ein Artikel über Trans und AFD.
Rictigerweise wird auf den Widerspruch hingewiessen, das es zwar Mitglieder mit Transhintergrund gibt, aber die Partei eigentlich Alles tut, damit es Unsereins schwerer gemacht wird.

Erinnert mich immer an den verstorbenen Herrn Westerwelle, der vor seinem Outing sich nie für die Rechte Homosexueller eingesetzt hatte, aber dann die vom politischen Gegner geschaffte gesellschaftliche Akzeptanz nutzte.

Schon komisch, wo menschen sich verorten ... .

Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #16
Ja. Auch unter meinen Kundinnen ist eine AfD-Wählerin.

Die Vorbehalte gegen Ausländer scheinen bei ihr eine große Rolle zu spielen, aber auch das zu oft verlogene Auftreten von Merkel. Und das zusammen kann doch schon reichen, um klassische CDU-Anhänger rechts wählen zu lassen?

Unabhängig davon kann ich nicht verstehen, warum man sich in einer oder für eine Gruppe engagieren soll, von der man erwarten muss, dass diese einem persönliche Schwierigkeiten bereiten wird, sobald sie die Mittel dazu hat.

Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #17
In diesem Fall geht es nicht um eine Wählerin, sondern sogar eine jetzt Abgeordnete. Die weitere Entwicklung dürfte ähnlich prickelnd werden, wie bei dem AFD Mitglied in Brandenburg, der zum Islam konvertierte.

Das einzige AFD MItglied, welches ich kenne ist ebenfalls frisch konvertiert, allerdings zum katholischen Glauben.
Dessen Ängste und Probleme als Familienvater mit der türkisch muslimischen Kultur unseres Stadtteils kann ich sogar ganz gut nachvollziehen.

Bei den politischen Positionen von unsereins erklärt sich meines Erachtens viel über Überkompensation und Überanpassung.
Die große Menge von Transmenschen mit einer Vergangenheit beim Militär wurde hier ja auch schon mal diskutiert.

Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #18

In diesem Fall geht es nicht um eine Wählerin, sondern sogar eine jetzt Abgeordnete.


[Klugscheissmodus]Nein geht es nicht, denn Bezirksverordnete sind keine Abgeordneten[/Klugscheissmodus]

Im Übrgen zeigt sch in meinen Augen lediglich, dass die Geschlechtsidentität nichts mit der politischen Gesinnung zu tun haben muss und vielleicht auch nicht unbedingt mit Intelligenz. Andererseits gibt's ja auch Schwule und Lesben (sogar in Führungsposition) in der AfD, da verwundert Nico Wittmann (mit dem ich am Rande von Ausschusssitzungen auch schon gesprochen habe, damals noch als Nina) nun auch nicht mehr so sehr.

Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #19
Trans* bedeutet nicht gleich Toleranz und Akzeptanz. Befremdlich bleibt es aber das Trans* so agieren, nichts gelernt aus der eigenen Erfahrung ?
Eins ist sicher wenn die AFD regiert, sind wir als Trans die Ersten die ausgegrenzt werden und verfolgt. Die Gefahr dieser Rechten Truppen wird vollkommen unterschätzt .
Unsere Zeit ist sehr nahe der vor dem Januar 1933.

Kein Gruß den AFD-Wählern... euch meine Missachtung

Isabell

Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #20
Das dumme das alle sehr schnell wenn es um die AfD geht das einzige zu einfällt dass sie Rechte und diskriminierende Äußerungen an den Tag legt und jeder direkt mit dem Wort "Nazi" ankommt wenn auch nur eine Person irgendwas von dieser Gruppierung unterstützt. Dass das am Ende den gleichen Wert hat wie wenn man uns ständig nur mit "Transe" anschreit sollte klar sein. Indemfall puscht man diese Gruppe und gibt ihren Argumenten Raum, den sie eigentlich niemals hätten haben dürfen.
Gutes Beispiel ist auch sowas wie der Gedenkmarsch in Kandel wo wirklich alle beteiligten in den Medien als Rechtextrem bezeichnet wurden. Sowas zerstört am Ende jegliche Gegenfront. Die meisten die, die AfD wählen empfinden diese Partei als eine Art Kollektiv, wo es quasi beide Seiten gibt. Man ignoriert gekonnt Björn Höcke, die Nähe zur Pegida und auch das Verhalten diverser Politiker die dort an der Spitze sind. Man bedenke mal wie sich Frauke Petry z.B. diese Partei zu Nutze machte nur um in den Bundestag zu kommen. Es ist schon eigentlich mehr als armselig wie Politiker einen Rechten Mob versuchen zu Nutze zu machen um auf Stimmfang zu gehen. Eigentlich etwas was Misstrauen erzeugen müsste. Dumm nur dass die anderen Parteien dann am Ende genau das gleiche machen.
Fakt ist die Leute blenden die strittigen Themen einfach aus oder meinen Blind dass man diese eh mit dem Willen von Volksentscheiden entgehen würde, ohne zu merken dass auch Maniplation und Polarisierung der Masse am Ende eine große Rolle spielt.

Ich sehe aufjedenfall die Zukunft schwarz, wenn wir weiterhin direkt einseitig agieren, die AfD als ein grundsätzliches Bürgerempfinden warnehmen, denokratische Werte auf Akta legen damit diese Partei im Bund z.B. weniger Macht hat. Dass wir keine Neuwahlen oder eine Minderheitenregierung als Folge haben, mit dem Grund der AfD sonst zu stärken ist ein wahres Armutszeugnis.

Was Ebenfalls eine Rolle im Linken Spektrum spielt ist der gewollte Perfektionsmus. Man sollte sich davon verabschieden und auch den einen oder anderen Skandal zulassen. Klingt jetzt wirklich etwas krass ausgedrückt und nein ich meine damit nicht das was z.B. die SPD, CDU im Hintergrund mit Firmen reißt. Ich meine damit ganz normale Dinge wie die Ausdrücke die Sarah Wagenknecht zur Flüchtlingskrise hatte, oder auch die diversen Dinge die damals in der Piratenpartei von statten ging. Eine gewisse Kontroverse ist eine Probe innerhalb dieser Parteien und wenn sie dann gleich den Ausschluss oder gewisse Tortenaktionen zur Folge hat zeigt es nicht gerade einen echten Zusammenhalt.