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Topic: LGBTIQ-Wahlstudie (Read 962 times) previous topic - next topic

Re: LGBTIQ-Wahlstudie (Umfrage)

Reply #1
Hallo,

ich hatte das Ergebnis einer Studie oder Umfrage erwartet. Es handelt sich aber um die Umfrage selbst. Die Ergebnisse gibt es im September.

Liebe Grüße
Monika

Re: LGBTIQ-Wahlstudie

Reply #2
Ich hoffe nur, dass LGBTIQ-Leute nicht gegen die eigenen Interessen wählen!

Re: LGBTIQ-Wahlstudie

Reply #3

... gegen die eigenen Interessen ...


Und wie wir das tun...  Wieviel unseres Lebens ist denn LGBTIQ? Ich beschäftige mich JETZT ein paar Prozent meiner Zeit damit trans zu sein, den Rest hab ich ein normales Leben.
Dass ich politisch eher links stehe, für Minderheiten bin und mich politisch entsprechend engagiere, hat mit trans nichts zu tun. Denk ich zumindest.

Wenn ich das nicht wäre, könnte ich mich sicher überzeugen dass das bisschen Ehe-Öffnung oder das Potential für ein neues TSG, oder ein modernes Abstammungsrecht nicht so wichtig sind wie zum Beispiel ein sicherer Arbeitsplatz, Wirtschaftswachstum oder öffentliche Sicherheit.

Re: LGBTIQ-Wahlstudie

Reply #4

Dass ich politisch eher links stehe, für Minderheiten bin und mich politisch entsprechend engagiere, hat mit trans nichts zu tun. Denk ich zumindest.


Es kann aber gut sein, dass das die eigene Position festigt...

 

Re: LGBTIQ-Wahlstudie

Reply #5

Wenn ich das nicht wäre, könnte ich mich sicher überzeugen dass das bisschen Ehe-Öffnung oder das Potential für ein neues TSG, oder ein modernes Abstammungsrecht nicht so wichtig sind wie zum Beispiel ein sicherer Arbeitsplatz, Wirtschaftswachstum oder öffentliche Sicherheit.


Solch eine direkte Gegenüberstellung wird gerne von Interessengruppen gemacht, aber ist nur selten tauglich. Es gibt da ein gutes Beispiel:

Annahme 1: Die Zähne nicht zu putzen erhöht das Risiko, wegen Zahnfäule an einer Blutvergiftung zu sterben.
Annahme 2: In einer Stadt herumlaufen, wo im Krieg ein Häuserkampf tobt, erhöht das Risiko an einem Kopfschuss zu sterben.

Jetzt könnte man die falsche Schlussfolgerung ziehen: Ein Soldat im Krieg brauche sich nicht die Zähne putzen. Es sei viel wahrscheinlicher, dass er an einem Kopfschuss stirbt als an Zahnfäule.

Richtig ist aber natürlich: In der Unterkunft außerhalb des Gefechts wird er sehr wohl die Zähne putzen. Auch wenn das Risiko viel kleiner ist als einen gewaltsamen Tod zu sterben, gibt es keinen Grund ein weiteres (wenn auch kleineres) Risiko draufzupacken. Sollte er aber in der heiß umkämpften Stadt die Zahnbürste vergessen haben, wird er nicht in den Häuserkampf zurückkehren, sondern das kleine Risiko der Zahnfäule wählen.