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Topic: Psychologe und Transsexualität (Read 30041 times) previous topic - next topic

Re: Psychologe und Transsexualität

Reply #75

ok... es hat sich nichts geändert. ich hab jetzt keine 30 minuten gelesen, und denk, das wars dann für mich.

huhu *winkz*
was meinst du damit?


@bastienne, @nicola_f    ... bleibt dran. nicht hier, sondern überhaupt. Alles Gute Euch beiden.

@alle anderen: Euch natürlich auch.

Danke, dir auch alles Gute dieser Welt <3

alles liebe, _@_y <3

Re: Psychologe und Transsexualität

Reply #76


was meinst du damit?



@bastienne: du hast ne PM... aber weil sich andere vielleicht die gleiche Frage stellen:

Ich  hab ein halbes Jahr Pause gemacht. Ich hatte mich sehr allein gefühlt, und hab festgestellt, dass ich selber eigene Probleme habe, bei denen mir keiner hier helfen kann. Dass ich mich besser auf mich selber konzentriere, und meine Energie für mein Leben verwende.

Jetzt ist das Anstrengendste rum, ich schaff das. Jetzt gehts um die Qualität in den Details. Ich dachte ich bin jetzt soweit, bestimmte Facetten zu teilen, und ein wenig abzugleichen, ein wenig über Partnerschaft, Aussenbild, Mann-Frau-Spannungen zu diskutieren. Das ist ein Thema das ich neu lernen muss.

Ich melde mich also wieder an und falle genau in eine Diskussion nach altem Muster.

Kann ich in diesem Minenfeld eine Diskussion führen darüber, wie frau damit umgeht, zum Tango aufgefordert zu werden, ablehnt mit den Worten, nur den führenden Part zu können, und plötzlich um so interessanter ist, weil es beim Tango wenig Frauen gibt die führen können? Und sich trotzdem nicht drauf einlässt, weil sie die Reaktion eines Stino-Umfelds fürchtet, wenn sie dann doch gelesen wird?

Das sind die Problemchen die mich drücken, und ich hab in den 30 Minuten des Psychologenthreads festgestellt, ich bin nicht am Ort wo mir geholfen werden kann.

Re: Psychologe und Transsexualität

Reply #77
Ja du solltest diese Dinge hier ansprechen, denn das sind die wirklich wichtigen Dinge bei gelebter Txyz.

Auch lebe ich z.B. ja auch ohne OP mein tägliches Leben und begegne ähnlich gelagerten Problematiken...

Freue mich auf dieses Thema!!

Alles Liebe _@_y <3

Re: Psychologe und Transsexualität

Reply #78

Kann ich in diesem Minenfeld eine Diskussion führen darüber, wie frau damit umgeht, zum Tango aufgefordert zu werden, ablehnt mit den Worten, nur den führenden Part zu können, und plötzlich um so interessanter ist, weil es beim Tango wenig Frauen gibt die führen können? Und sich trotzdem nicht drauf einlässt, weil sie die Reaktion eines Stino-Umfelds fürchtet, wenn sie dann doch gelesen wird?


Dabei ist die Lösung doch so einfach: geh doch nochmal in die Tanzschule ;-)

Ich war zweimal bis Goldstar...

(Ach so: es gibt auch "gleichgeschlechtlichen Tanz". Sogar turniermäßig. Da müssen dann beide Partner beide Schittfolgen können und wechseln sich im Verlauf des Tanzes in der Führungsrolle ab. Hab ich nie gemacht, stell ich mir aber spannend vor.

Re: Psychologe und Transsexualität

Reply #79

(Ach so: es gibt auch "gleichgeschlechtlichen Tanz". Sogar turniermäßig. Da müssen dann beide Partner beide Schittfolgen können und wechseln sich im Verlauf des Tanzes in der Führungsrolle ab. Hab ich nie gemacht, stell ich mir aber spannend vor.

Ich hätte ja so megamäßig Lust auf Tango Argentino und Tango Nuevo, meinetwegen auch mit wechselnden Rollen.
:-) Sarah

Re: Psychologe und Transsexualität

Reply #80

Dabei ist die Lösung doch so einfach: geh doch nochmal in die Tanzschule ;-)


Um dort zu erleben wie es ist, auf der Tanzfläche stehen gelassen zu werden? Du hast die Frage die ich mir stelle nicht verstanden.


(Ach so: es gibt auch "gleichgeschlechtlichen Tanz". Sogar turniermäßig. Da müssen dann beide Partner beide Schittfolgen können und wechseln sich im Verlauf des Tanzes in der Führungsrolle ab. Hab ich nie gemacht, stell ich mir aber spannend vor.


ich weiß. Und warum gibt es eigene Tanzturniere für gleichgeschlechtliche Paare? Weil beim Paartanz das heteronormative Rollenbild so richtig konserviert wird und Tanzlehrer da ganz speziell nicht nach "Führendem" und "Folgendem" unterscheiden, sondern nach Mann und Frau.

Mir gehts nicht ums Leben in Reservaten. Mir gehts nicht darum, als jemand "der mal ein Mann war, ich hab nen Blick für sowas" toleriert/ignoriert zu werden, sondern zu leben.

Re: Psychologe und Transsexualität

Reply #81



Ich hätte ja so megamäßig Lust auf Tango Argentino und Tango Nuevo, meinetwegen auch mit wechselnden Rollen.



Ich hab ja das Glück, in einem etwas größeren Ballungsraum zu leben. Da hat's schon Angebote für "queer Tango".
Meistens sind das dann eigene Workshops, bei denen die Rollen umgedreht werden, auch mit Hinblick darauf, dass der Führende sich besser in die Folgende reindenken kann. Ich hab eine Gruppe gefunden die das regelmäßig macht, wie mann/frau schon praxis erwirbt für einen Tantreff mit unbekannten Partnern.

Hast schon mal Tango getanzt? Grade Tango Argentino hat ja keine festen Folgen, das geht so richtig auf die Konzentration, weil ja beide nicht wissen was als nächstes kommt.

 

Re: Psychologe und Transsexualität

Reply #82

Hast schon mal Tango getanzt? Grade Tango Argentino hat ja keine festen Folgen, das geht so richtig auf die Konzentration, weil ja beide nicht wissen was als nächstes kommt.

Leider noch nicht, ich mag die Musik total gerne und finde sie inspirerend. Was ich auf YT so gesehen habe, finde ich schon sehr toll. Auf einem Video gibt es kaum Musik, eigentlich nur Andeutungen und das Paar füllt die Lücken aus und es passt so wunderschön.
:-) Sarah

Re: Psychologe und Transsexualität

Reply #83

Mir gehts nicht ums Leben in Reservaten. Mir gehts nicht darum, als jemand "der mal ein Mann war, ich hab nen Blick für sowas" toleriert/ignoriert zu werden, sondern zu leben.


Mir gehts auch nicht um Reservate. Mir gehts vielmehr darum, so viel wie möglich aus dem alten Leben ins (gar nicht mehr) neue Leben zu transferieren und im Fall der Tanzschule (in der das Passing übrigens weitgehend gehalten hatte) auch Grundfertigkeiten nachzuholen, die mir fehlen.
Und mir geht es mehr noch als alles andere darum, die Weichen dafür zu stellen, was ich im Alter machen werde, wie ich alt werden kann, zumindest solange ich noch fit genug sein werde. Das muss ich *jetzt*, so Mitte 50-Anfang 60 leisten; allzu viel Zeit habe ich ja nicht mehr.

Re: Psychologe und Transsexualität

Reply #84
zum tanzen gehts übrigens -> hier weiter

Re: Psychologe und Transsexualität

Reply #85

Ja du solltest diese Dinge hier ansprechen, denn das sind die wirklich wichtigen Dinge bei gelebter Txyz.


Scheint nicht so zu sein. Im Moment weiß ich gar ned was den Leuten wichtig ist. Manchmal denk ich , ich bin in nem eigenen Orbit ganz weit draussen, wo die luft verdammt dünn geworden ist.

Re: Psychologe und Transsexualität

Reply #86
Das ist normal mit dem Orbit. Was mir wichtig ist ändert sich aber auch im Stundentakt. Das möchte ich hier niemandem antun.

lg
Mia