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Topic: Toleranz ist nicht genug! (Read 28544 times) previous topic - next topic

Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #90

Die Klügere gibt nach?


Hat man damals im Dritten Reich auch so gesehen oder?
Weiß ist jetzt nicht so toll ausgedrückt, aber gibt noch einige Beispiele wo dieser Spruch in alter Zeit vielleicht viel zu viel wirkung hatte. Man kann nicht immer zusehen und schon garnicht nachgeben, das bedeutet nämlich auch Recht geben für etwas was nicht richtig ist.



Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #93
Hat mal jemand ein Demokratie-Hörbuch für mich, es ist gerade so still hier.



Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #96
Ich sitze hier vor einem Lehrbuch, bestehend aus einer Reihe von Schachtelsätzen, wo sich Fremdworte, Passivkonstruktionen und abstrakte Substantive ein Stelldichein geben.  Wissenschaft leicht gemacht.
Danke, meine Toleranzgrenze ist überschritten.


Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #98

[/quote]Pervers!
[/quote]

Die Menschheit würde unbeschränkte Möglichkeiten haben, wenn sie die Möglichkeit hätte, die Macht der Beschränkten zu beschränken.

Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #99




Die Menschheit würde unbeschränkte Möglichkeiten haben, wenn sie die Möglichkeit hätte, die Macht der Beschränkten zu beschränken.
Vielleicht nimmst Du zur Kenntnis, dass Leistung nicht 24/7 vollbracht werden kann, und ab und zu von der Gemütslage beeinflusst wird.

Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #100
Der Thread hat eine interessante Richtung bekommen.
Von grauer Theorie hin zu einer ganz praktischen Darstellung, wieso es für Transgender schwierig ist, Toleranz oder gar Akzeptanz zu bekommen.
Die Argumente, warum man sich dem verweigern kann, sind alle auf dem Tisch.
Von “Ich bin nicht so wie die!“ bis “sollen die doch erst mal anfangen!“ ist alles dabei.

Sogar die Ignoranz der eigenen Intoleranz gegenüber ist präsent.

Da weiß man doch endlich, warum in der Praxis so schwer ist, was theoretisch so einfach klingt.

Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #101


Von “Ich bin nicht so wie die!“ bis “sollen die doch erst mal anfangen!“ ist alles dabei.

Sogar die Ignoranz der eigenen Intoleranz gegenüber ist präsent.

Da weiß man doch endlich, warum in der Praxis so schwer ist, was theoretisch so einfach klingt.


Also wenn du mich mit dem zweiten Zitat meinst,liegt da wohl ein "Miss Verständnis" vor ;)
Ich toleriere grundsätzlich alles und ohne Namen nennen zu möchten, toleriere ich auch jegliche Form von Trans,besser noch,ich akzeptiere sie.Sehe sie als Frau oder Mann oder was auch immer sich die Person selbst wahrnimmt.
Deswegen sollte es nicht heißen "sollen die doch erst mal anfangen" sondern eher, "die sind auch nicht besser als...."

Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #102

Der Thread hat eine interessante Richtung bekommen.
Von grauer Theorie hin zu einer ganz praktischen Darstellung, wieso es für Transgender schwierig ist, Toleranz oder gar Akzeptanz zu bekommen.
Die Argumente, warum man sich dem verweigern kann, sind alle auf dem Tisch.
Von “Ich bin nicht so wie die!“ bis “sollen die doch erst mal anfangen!“ ist alles dabei.

Sogar die Ignoranz der eigenen Intoleranz gegenüber ist präsent.

Da weiß man doch endlich, warum in der Praxis so schwer ist, was theoretisch so einfach klingt.


Ich habe wirklich keinerlei Probleme andere Meinungen zu akzeptieren nur möchte ich dass meine Meinung ebenso tolleriert wird und nicht aus einer Meinungsdarstellung schnell zu persönlichen Angriffen über gegangen wird. Manche Menschen neigen dazu, denn es gibt in der Tat Menschen die so von sich selbst überzeugt sind dass sie nichts anderes akzeptieren. Dafür sind die Begriffe Egomanie und Narzissmus geprägt worden.

Bin selbst 35 Jahre mit einem solchem Menschen zusammen gewesen. Wir haben uns zwar getrennt aber ich habe nach wie vor Kontakt zu ihm. Ich weiß wie schwer es ist mit solchen Menschen zu leben, mein Freund ist ein wirklich sehr lieber Mensch aber auch extremst rechthaberisch und das Problem ist das er es selbst gar nicht merkt. Manchmal in einer ruhigen Minute, wenn man gemütlich beisammen sitzt und es um nichts geht, dann klappt es, er entwickelt tatsächlich Einsicht aber eben nur dann. Wenn es dann wieder um eine kontroverse Situation geht hatte er natürlich wieder recht.

Erst letztens bezeichnete er uns in einer Mail als "durchgeknallte Transen". Später rief er wieder an, weil er was wollte. Glaubst du etwa dass er irgendeine Art des Schuldbewusstseins entwickelte? Ne, ist doch nichts gewesen.

Ich weiß jetzt nicht wer es vor kurzem einmal hier geschrieben hat, es geht nicht mehr darum wer einmal angefangen hat, da hat sowieso jeder seine eigene Meinung. Sehr wohl geht es aber darum wer laufend Öl ins Feuer kippt und den Konflikt am köcheln hält. Wie oft habe ich das schon bei Travesta geschrieben nur interessieren tut dass scheinbar niemanden so richtig und die Provokationen gehen weiter. Da heißt es dann zu gerne mal "ich spiegel doch nur deren Verhalten". Toll, so spiegelt der eine und der andere und der eine und der andere und ..... Am Ende geht der Kleinkrieg jedenfalls immer weiter.

Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #103
Ja, und diesen Kleinkrieg brauchen wir hier wirklich nicht auch noch. Ihr seid doch alle auf Travesta. Warum ist es denn so schwer, den Zoff auf dort zu beschränken?

Leute, Leute...

Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #104




Ich toleriere grundsätzlich alles und ohne Namen nennen zu möchten, toleriere ich auch jegliche Form von Trans,besser noch,ich akzeptiere sie.Sehe sie als Frau oder Mann oder was auch immer sich die Person selbst wahrnimmt.
Deswegen sollte es nicht heißen "sollen die doch erst mal anfangen" sondern eher, "die sind auch nicht besser als...."


Ich glaube Integration muss von jedem selbst kommen, und
dass anhand der Verhaltensweisen ziemlich sicher herauszufinden ist, ob jemand  zu ♂ o. ♀ tendiert.
Dazwischen gibt es sicherlich noch viele viele weitere Variationen, aber eine Tendenz dort ist für mich klar erkennbar. Juristisch gibt es ja nur die Option, "entweder oder".
Und das versuche ich nach bestem Gewissen rauszufinden.
Ehrlich sein ohne die andere oder den anderen zu verletzen, sehe ich als eine humanistische Art und Weise an, die mich und andere weiterbringen soll.

liebe Grüße
Dany