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Topic: Toleranz ist nicht genug! (Read 28553 times) previous topic - next topic

Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #105

Ich sitze hier vor einem Lehrbuch, bestehend aus einer Reihe von Schachtelsätzen, wo sich Fremdworte, Passivkonstruktionen und abstrakte Substantive ein Stelldichein geben.

Soziologie? *SCNR*
:-)

Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #106

Ja, und diesen Kleinkrieg brauchen wir hier wirklich nicht auch noch. Ihr seid doch alle auf Travesta. Warum ist es denn so schwer, den Zoff auf dort zu beschränken?

Leute, Leute...


Es geht mir nur darum dass ich möchte das Monika Donner meine Gefühle, mein innerstes ich und eben auch meine Wege akzeptiert und nicht in den Dreck zieht. Ist das zu viel verlangt?

Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #107
Nein, ist es nicht.

Aber Du wirst es nicht erzwingen können.

Genauso wenig wie ich die Akzeptanz diverser "Besser-TS" erzwingen kann - und es nicht wenige, die mit meiner Haltung nicht klarkommen. Was solls?

Du tust Dir einen Gefallen, wenn Du nicht ständig die Konfrontation mit ihr suchst. Und Monika nicht, denn dann nimmst Du Monika einen der Reibungspunkte, die sie zu brauchen scheint.

Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #108
Nein, ist es nicht.


Ist es doch. Bestimmte Weltanschauungen schließen sich beinahe auch 'mal aus*.

Zusammenfassung: "Ich kann nicht akzeptieren, wie ihr euch nicht akzeptieren könnt!"

Das habt ihr nun davon.

M:Elle

* Vgl. etwa Schalke 0:5 vs. Schwarz-Gelb Lüdenscheid...

Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #109

Nein, ist es nicht.


Ist es doch. Bestimmte Weltanschauungen schließen sich beinahe auch 'mal aus*.

Zusammenfassung: "Ich kann nicht akzeptieren, wie ihr euch nicht akzeptieren könnt!"

Das habt ihr nun davon.

M:Elle

* Vgl. etwa Schalke 0:5 vs. Schwarz-Gelb Lüdenscheid...


Sorry aber ich schweige bevor ich abfällig werde und das würdest du dann nicht mehr akzeptieren...

Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #110
sch.. auf Toleranz.  sch.. auf Akzeptanz. Was wir brauchen ist nicht die Anerkennung, dass wir auch leben dürfen. Was mensch braucht ist Respekt.

Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #111



* Vgl. etwa Schalke 0:5 vs. Schwarz-Gelb Lüdenscheid...


Sorry aber ich schweige bevor ich abfällig werde und das würdest du dann nicht mehr akzeptieren...


Aber wieso denn?

Herne West vs. Lüdenscheid Nord nähern sich an, weil der Gigant aus Baziland ein Gegengewicht braucht.

Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #112




* Vgl. etwa Schalke 0:5 vs. Schwarz-Gelb Lüdenscheid...


Sorry aber ich schweige bevor ich abfällig werde und das würdest du dann nicht mehr akzeptieren...


Aber wieso denn?

Herne West vs. Lüdenscheid Nord nähern sich an, weil der Gigant aus Baziland ein Gegengewicht braucht.


Sorry aber das erinnert mich an einen Nachbar damals den ich sein Fußballfanatismus nur schwer tolerieren konnte.  :D

Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #113





* Vgl. etwa Schalke 0:5 vs. Schwarz-Gelb Lüdenscheid...


Sorry aber ich schweige bevor ich abfällig werde und das würdest du dann nicht mehr akzeptieren...


Aber wieso denn?

Herne West vs. Lüdenscheid Nord nähern sich an, weil der Gigant aus Baziland ein Gegengewicht braucht.


Sorry aber das erinnert mich an einen Nachbar damals den ich sein Fußballfanatismus nur schwer tolerieren konnte.  :D
Ich finde, dass der Ballsport- Fussball sehr viel Leben inne hat - das erschließt sich wohl, wenn man sich mit ihm auseinandersetzt.
Es kann spannend sein... Weil er so facettenreich ist, und rein sportlich gesehen menschliche Eigenschaften involviert.
Dass der Kommerz oftmals die Spannung rausnimmt, steht für mich fest.

Leben und leben lassen.


Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #114






* Vgl. etwa Schalke 0:5 vs. Schwarz-Gelb Lüdenscheid...


Sorry aber ich schweige bevor ich abfällig werde und das würdest du dann nicht mehr akzeptieren...


Aber wieso denn?

Herne West vs. Lüdenscheid Nord nähern sich an, weil der Gigant aus Baziland ein Gegengewicht braucht.


Sorry aber das erinnert mich an einen Nachbar damals den ich sein Fußballfanatismus nur schwer tolerieren konnte.  :D
Ich finde, dass der Ballsport- Fussball sehr viel Leben inne hat - das erschließt sich wohl, wenn man sich mit ihm auseinandersetzt.
Es kann spannend sein... Weil er so facettenreich ist, und rein sportlich gesehen menschliche Eigenschaften involviert.
Dass der Kommerz oftmals die Spannung rausnimmt, steht für mich fest.

Leben und leben lassen.


Nur wenn ein BVB Fan jedes mal das gleiche erzält und wie bescheuert doch "Herne-West" wäre, dann nervt es irgendwann. Aber nett war er, muss ich ihn lassen, wenn auch nicht besonders intelligent und er und seine Familie haben meine Eltern lange beim Umzug mitgeholfen.
Ich hab das also dadurch toleriert irgendwie. Indemfall hat dieses Wort "Tolerant" durchaus Sinn. :D


Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #116

Zusammenfassung: "Ich kann nicht akzeptieren, wie ihr euch nicht akzeptieren könnt!"


"I want to complain about people complaining about other people!"

Graham Chapman (Monty Python's Flying Circus)


Re: Toleranz ist nicht genug!

Reply #118
Ein wirklich interessanter, umfassender und vor allem leicht verständlicher Artikel liebe Jule,

allerdings ist mir dabei ein Punkt aufgefallen der doch sehr schwierig sein dürfte:

du schreibst da unter anderem folgendes:
Quote
Mir ist bewusst, dass ein besonderes Problem dabei ist, dass speziell das Anliegen von Transgendern sich gegen die "natürliche Ordnung" zu wenden scheint.


nun das kommt auf die Frage an - was bedeutet es das es Transgender gibt für die Nicht-Transgender?
Wird durch Transgender die "definitionsmöglichkeit" Frau/ Mann ausgeschlossen? oder bleibt sie als Möglichkeit verfügbar?
Ich denke genau da liegt der ganz große und gravierende Knackpunkt - den für die meisten Menschen ist die Selbstzuordnung zwar etwas automatisches selbstverständliches - aber sie ist auch Notwendig. Geschlechtsdefinitionen auf zu heben - wirkt auf die Masse dermaßen abschreckend das ihnen ein wichtiger Teil ihrer Weltordnung genommen werden soll und da greift dann schon eine "Minderheit" in die Bedürfnisse der "Mehrheit" ein.
Zu sagen es "wäre nicht Bedrohlich Menschen eine Definitionsmöglichkeit zu nehmen" ist sorry absolut unsinnig, da die Masse es nunmal genauso empfindet.
Ich selbst zum Beispiel würde mich ebenfalls massiv dagegen wehren plötzlich auf meine mühsam erkämpfte Anerkennung meiner Geschlechtszugehörigkeit verzichten zu müssen - DAS geht gar nicht! Ich bin endlich Mann, ich will auch Mann bleiben und auf gar keinen Fall zu "irgendwas gleichwertigem mit Frau" gemacht werden - denn da ich dies als "falsch! empfinde ist es eine Abwertung meiner Empfindung".

Zumal das ganze auf der falschen Theorie beruht das "Geschlecht ausschließlich sozial sein soll" - das ist es aber nicht!
Geschlecht, bzw. das Geschlechtsempfinden beruht auf Körperlichen, Seelischen (individuell) und Sozialen Aspekten
während die "Quergendertheorie" ja sogar das "körperliche Geschlecht als soziales Konstrukt" bezeichnet - was es definitiv nicht ist, ebenso wenig wie der Seelische Aspekt durch die sozialen Aspekte (Erziehung) beeinflußt werden kann - naja mit Ausnahme des "Entweder du paßt dich an oder du stirbst".

Tolerieren das es Menschen gibt die sich nicht in den Geschlechternormen finden sondern anders definieren - ja kein Thema,
aber mir die Möglichkeit mich selbst darin zu definieren nehmen zu lassen, weil es "Selbstverständlich keine derartige Normierung geben darf?" - NEIN!
Die Selbstverständlichkeit akzeptieren das es weit mehr wie "nur Mann & Frau gibt" - ja das läßt sich durchsetzen, weil es die Definitionen "Mann & Frau" nicht ausschließt, sondern als teile des Möglichen akzeptiert wobei das Mögliche eben weit darüber hinausgeht, und da bin ich sofort dabei dies mit zu tragen.

Nachdenkliche Grüße,
Frank