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Topic: K-Logik II (Read 13081 times) previous topic - next topic

Re: K-Logik II

Reply #15

Irgendwo hab ich mich in einer Selbstbeschreibung mal zu der Weisheit "Der Weg ist das Ziel" bekannt.

Aber wenn der Weg Ziel ist, ist dann das Ziel weg?  ???

(Und ist das noch K-Logik? 8) )


Der Weg ist das Ziel. Aber wenn der Weg das Ziel ist, wie kommt man zum Weg? Ist dann der Weg zum Weg das Ziel? Gibt es vielleicht gar kein Ziel, sondern nur Wege ohne Sinn?
Boah, mir explodiert gleich der Schädel! ::)

Und: Nein, das ist keine K-Logik. Das ist so eine Sache, wie mit dem Huhn und dem Ei. Nur das es da eine Lösung gibt: Schon die Dinos legten Eier, das Huhn kam später




Rückenwind ("Rohrpost") erlaubt noch höhere Geschwindigkeiten!
...

Man könnte das Vakuum in Fahrtrichtung Pumpen :)

Re: K-Logik II

Reply #16
Was es wohl kostet, wenn ich mir den Buchstaben "E" rechtlich schützen lasse?


Re: K-Logik II

Reply #18
Ein Raumschiff würde mit heutigem Ionenantrieb etwa 8000 Jahre zu dem nächsten Stern brauchen.
Warum baut man nicht einfach ein super langes Raumschiff? Dann könnte man zu Fuß dorthin laufen!


Meine Güte! Gut das niemand weiß, was in meinem wirren Hirn vor sich geht ::) ::) ::) ;D


Re: K-Logik II

Reply #20
Immerhin kann der Stern dann nicht verloren gehen, wenn wir das super lange Raumschiff sowohl an der Erde als auch am anderen Stern festbinden. ;D

Wenn Du zu Fuß gehst, vergeht die Zeit extrem langsam. Mit Ionenantrieb bis knapp vor die Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, bleibst Du selber jung bei der Reise. Deshalb plädiere ich auch im super langen Raumschiff für leistungsfähige öffentliche Verkehrsmittel.



Einen schönen Sonntag,
Michi

(PS: Auf dem Speicher ein paar alte Perry Rhodan Hefte gefunden?)

Re: K-Logik II

Reply #21
Hallo Michi,


Immerhin kann der Stern dann nicht verloren gehen, wenn wir das super lange Raumschiff sowohl an der Erde als auch am anderen Stern festbinden. ;D

Wenn Du zu Fuß gehst, vergeht die Zeit extrem langsam. Mit Ionenantrieb bis knapp vor die Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, bleibst Du selber jung bei der Reise. Deshalb plädiere ich auch im super langen Raumschiff für leistungsfähige öffentliche Verkehrsmittel.

[
Einen schönen Sonntag,
Michi

(PS: Auf dem Speicher ein paar alte Perry Rhodan Hefte gefunden?)



Die Sache hat nur einen Haken: Der Ionenantrieb der beschleunigt, eben knapp vor der Lichtgeschwindigkeit, ist ja der Antrieb des Schiffes, in dem man dann selbst zu Fuß geht.

Es vergeht also nicht die Zeit für die Fußgängerin an Bord langsamer, sondern für die, die außerhalb des Schiffes sind.

Außerdem würde nach Einstein die Masse des Raumschiffes, je näher es der Lichtgeschwindigkeit käme, zunehmen.

Der Abdruck des Raumschiffes im Kontinuum wäre demnach irgendwann  größer als der unserer Sonne.  Und was bedeuteten würde, kann man sich vorstellen.


Rebecca

Re: K-Logik II

Reply #22
Nun Rebecca,

wegen der schier unglaublichen Masse eines mit Lichtgeschwindigkeit fliegenden Raumschiffes bietet es sich an, das super lange Raumschiff festzubinden. Was sich nicht bewegt, wird auch nicht schwerer. (Bei Menschen ist das seltsamerweise anders.) Das Laufband könnte man mit einem Gewebe aus Nanoröhrchen bauen, damit es ultra leicht wird. Ich sehe da eigentlich nur ein kleines technisches Problem: Die Reibungswärme unter dem Hintern der Passagiere, bevor sie mit der Geschwindigkeit des Bandes gleich gezogen haben.

Immerhin ist die Reise wegen (fast) Lichtgeschwindigkeit gefühlt kurz genug, dass am Ausgang ein stationärer Pool zum Abkühlen angelegt werden könnte. Apropos Ausgang ... ich hoffe natürlich, Kerstin hat einen erdähnlichen Planeten im Auge und nicht den Stern selber. Andererseits würde auf einem Stern das Problem mit dem heißen Hintern relativiert, und das Schwimmbecken könnte eingespart werden.

Liebe Grüße,
Michi

Re: K-Logik II

Reply #23
Hallo Michi,


Immerhin kann der Stern dann nicht verloren gehen, wenn wir das super lange Raumschiff sowohl an der Erde als auch am anderen Stern festbinden. ;D


Wir könnten ja klein anfangen und etwas entsprechendes zum Pluto bauen. Das wäre dann die Hundeleine zum Gassigehen :D

Quote

Wenn Du zu Fuß gehst, vergeht die Zeit extrem langsam. Mit Ionenantrieb bis knapp vor die Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, bleibst Du selber jung bei der Reise. Deshalb plädiere ich auch im super langen Raumschiff für leistungsfähige öffentliche Verkehrsmittel.


...

Man könnte diesen Stern als Energiequelle für ein komfortabel schnelles Laufband nutzen.

Quote

(PS: Auf dem Speicher ein paar alte Perry Rhodan Hefte gefunden?)

Nein, im Internet Dokus über Astronomie angesehen. Science Fiction ist mir zu unrealistisch :D

Re: K-Logik II

Reply #24
Hallo Rebecca,


Hallo Michi,


Immerhin kann der Stern dann nicht verloren gehen, wenn wir das super lange Raumschiff sowohl an der Erde als auch am anderen Stern festbinden. ;D

Wenn Du zu Fuß gehst, vergeht die Zeit extrem langsam. Mit Ionenantrieb bis knapp vor die Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, bleibst Du selber jung bei der Reise. Deshalb plädiere ich auch im super langen Raumschiff für leistungsfähige öffentliche Verkehrsmittel.

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Einen schönen Sonntag,
Michi

(PS: Auf dem Speicher ein paar alte Perry Rhodan Hefte gefunden?)



Die Sache hat nur einen Haken: Der Ionenantrieb der beschleunigt, eben knapp vor der Lichtgeschwindigkeit, ist ja der Antrieb des Schiffes, in dem man dann selbst zu Fuß geht.

Es vergeht also nicht die Zeit für die Fußgängerin an Bord langsamer, sondern für die, die außerhalb des Schiffes sind.

Ein Ionenantrieb kann im Raum ein Objekt schon auf, für heutige Verhältnisse, hohe Geschwindigkeiten beschleunigen, aber der Schub ist äußerst gering. Das heist, der Impuls ist schnell aber nicht kräftig. Ab einer bestimmten Geschwindigkeit würden Staubpartikel oder Gase einen zu großen Widerstand bieten entsprechend dem Luftwiderstand beim Auto, der die Geschwindigkeit begrenzt. Der große Vorteil beim Ionenantrieb ist, das er eine recht geringe Treibstoffmenge benötigt. Dagegen steht, das eine Stromquelle erforderlich ist und die Schubkraft dem Gewicht einer Postkarte entspricht. Für die Beschleunigung auf hohe Geschwindigkeiten wird viel Zeit benötigt.

Bei knapp Lichtgeschwindigkeit vergeht die Zeit des Raumfahrenden außerhalb des Raumschiffes schneller. Ist er z.b. 10 Jahre unterwegs, sind auf der Erde vielleicht schon 18 Jahre vergangen. Kuckt der Raumfahrer nicht aus dem Fenster, ist für ihn alles wie sonst. Vielleicht ist ihm irgendwann langweilig, wenn er seinen C64 zu Hause vergessen hat :D
Quote

Außerdem würde nach Einstein die Masse des Raumschiffes, je näher es der Lichtgeschwindigkeit käme, zunehmen.

Der Abdruck des Raumschiffes im Kontinuum wäre demnach irgendwann  größer als der unserer Sonne.  Und was bedeuteten würde, kann man sich vorstellen.


Yo! Die Energie um weiter zu beschleunigen wäre unvorstellbar und irgendwann unendlich hoch. Eine noch so geringe Masse reell auf Lichtgeschwindigkeit zu bringen, ist nach heutigem Wissen physikalisch nicht machbar.
Wahrscheinlich meinst Du, das dieses Raumschiff die Masse eines schwarzen Loches erreicht!?


Liebe Grüße,
dat Kerstin ;)

Re: K-Logik II

Reply #25

Hallo Rebecca,



Ein Ionenantrieb kann im Raum ein Objekt schon auf, für heutige Verhältnisse, hohe Geschwindigkeiten beschleunigen, aber der Schub ist äußerst gering. Das heist, der Impuls ist schnell aber nicht kräftig. Ab einer bestimmten Geschwindigkeit würden Staubpartikel oder Gase einen zu großen Widerstand bieten entsprechend dem Luftwiderstand beim Auto, der die Geschwindigkeit begrenzt. Der große Vorteil beim Ionenantrieb ist, das er eine recht geringe Treibstoffmenge benötigt. Dagegen steht, das eine Stromquelle erforderlich ist und die Schubkraft dem Gewicht einer Postkarte entspricht. Für die Beschleunigung auf hohe Geschwindigkeiten wird viel Zeit benötigt.


Das ist mir bekannt. Der Vorteil des Ionenantriebs ist einfach, da eine Rakete, die einen Satelliten z.B. in die Umlaufbahn, geostationärer Höhe, bringt, hat nur eine begrenzte Nutzlast. Die Rakete braucht bei ihrer Größe eine Geschwindigkeit von 11,2 m² um die Schwerkraft der Erde zu entfliehen. Das führt dazu, dass je nach Nutzlast, die Rakete eine Größe braucht, bis zu einer Saturn iV, bedingt durch den Treibstoff, der die Rakete in die Umlaufbahn bringt.

Der Satellit, der z.B. zum Saturn soll, ausgestattet mit Ionenantrieb, bekommt dann, wenn er die Erde, bzw. deren Umlauf verlassen soll, bekommt durch den Ionenantrieb einen sehr kleinen Schub, was aber, um ihn hoch bringt, einen Vorteil hat, denn dieses Ding ist im Verhältnis zu dem, was sonst normal ist, klein und leicht.

Zurück zum Satelliten, der startet also den Ionenantrieb, beschleunigt lansam in Richtung Mars, Dort macht er ein Slingby-Manöver: Er läßt sich anziehen, aber so, dass er um den Mars rotiert, also beschleunigt wird. Wenn er dann in Richtung Saturn unterwegs ist, schaltet man den Ionenantrieb wieder an. Er hat nun die ca. 3-4 Fache Geschwindigkeit, die er hatte, als er zum Mars selbst flog. Dann geht es in Richtung Saturn und auf der Hälfte oder früher wird der Antrieb ausgeschaltet, damit er keine Geschwindigkeit hat, die ihn an Saturn vorbeifliegen lassen würde. Dann fliegt er ohne Antrieb in Richtung Saturn und wenn die Berechnungen richtig waren, hat Saturn so in ungefähr 5 Jahren einen neuen Orbiter.

Mehr ist einfach nichts dran.

Quote

Bei knapp Lichtgeschwindigkeit vergeht die Zeit des Raumfahrenden außerhalb des Raumschiffes schneller. Ist er z.b. 10 Jahre unterwegs, sind auf der Erde vielleicht schon 18 Jahre vergangen. Kuckt der Raumfahrer nicht aus dem Fenster, ist für ihn alles wie sonst. Vielleicht ist ihm irgendwann langweilig, wenn er seinen C64 zu Hause vergessen hat :D


Ach da gäbe es Möglichkeiten. Die SF geht ja schon lange von Generationenraumschiffen aus, und der Kryonik. Also, der Technik, Menschen einzufrieren und sie am Zielort wieder aufzuwecken. In der Realität geht das nicht, da die menschlichen Zellen Wasser enthalten, was bei Minustemperaturen die Zellen zum Platzen bringt. Da ist also noch Forschungsarbeit nötig.

Denkbar ist, nur befruchtete Eier von Menschen, die man beliebig einfrieren kann, zu senden und am Zielort zur reifen zu lassen. Das würde aber künstliche Gebärmuttern und mehr benötigen.

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Außerdem würde nach Einstein die Masse des Raumschiffes, je näher es der Lichtgeschwindigkeit käme, zunehmen.

Der Abdruck des Raumschiffes im Kontinuum wäre demnach irgendwann  größer als der unserer Sonne.  Und was bedeuteten würde, kann man sich vorstellen.


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Yo! Die Energie um weiter zu beschleunigen wäre unvorstellbar und irgendwann unendlich hoch. Eine noch so geringe Masse reell auf Lichtgeschwindigkeit zu bringen, ist nach heutigem Wissen physikalisch nicht machbar.
Wahrscheinlich meinst Du, das dieses Raumschiff die Masse eines schwarzen Loches erreicht!?


Wenn es lange genug beschleunigt wird und die Lichtgeschwindigkeit genügend nah erreicht wird, ja. Aber wie gesagt, das sind Einsteins Formeln und nichts besagt, dass die überall gelten müssen. Wir wissen einfach nicht, was jenseits Pluto ist. Selbst die Voyager 6 oder 7 (Nicht die von Enterprise) sind noch nicht einmal jenseits der Oortschen Wolke und können auch nicht mitteilen, was um sie ist, da sie einfach zu weit weg sind.

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Liebe Grüße,
dat Kerstin ;)


Liebe Grüße.


Rebecca

Re: K-Logik II

Reply #26
Aber wie gesagt, das sind Einsteins Formeln und nichts besagt, dass die überall gelten müssen.


Es gibt aber auch keine Gründe, warum die nicht überall gelten sollten. Jedenfalls gibt es bisher keine Hinweise darauf, daß das nicht so ist.

Re: K-Logik II

Reply #27

Aber wie gesagt, das sind Einsteins Formeln und nichts besagt, dass die überall gelten müssen.


Es gibt aber auch keine Gründe, warum die nicht überall gelten sollten. Jedenfalls gibt es bisher keine Hinweise darauf, daß das nicht so ist.


Prof. Harald Lesch betont immer wieder in den verschiedensten Sendungen, das die Naturgesetze im ganzen Universum gleichermaßen gelten. Ist auch logisch, weil sogar die entferntesten Galaxien so aussehen, wie wir sie kennen. Wären auch nur Kleinigkeiten anders, würden sie vollkommen anders aussehen oder sie könnten erst gar nicht entstehen.

Re: K-Logik II

Reply #28


Quote

Es gibt aber auch keine Gründe, warum die nicht überall gelten sollten. Jedenfalls gibt es bisher keine Hinweise darauf, daß das nicht so ist.


Prof. Harald Lesch betont immer wieder in den verschiedensten Sendungen, das die Naturgesetze im ganzen Universum gleichermaßen gelten. Ist auch logisch, weil sogar die entferntesten Galaxien so aussehen, wie wir sie kennen. Wären auch nur Kleinigkeiten anders, würden sie vollkommen anders aussehen oder sie könnten erst gar nicht entstehen.


Was wir sehen können, ist wie diese Galaxien vor Millonen bis Milliarden von Jahren aussahen, aber nicht, wie sie heute in diesem Augenblick ausssehen.

Dazu steht nur eines Fest: Das Universum dehnt sich aus. Festgestellt durch eine Rotverschiebund entfernter Galaxien.

Aber: Welche Naturgesetze dort gelten und wenn die Unterschiede auch nur ganz klein sind, können wir nicht wissen. Da hat der Herr Lesch, sorry, auch wenn er Professor ist, auch kein Wissen darüber.

Um ein Bespiel zu geben: Die nächste Galaxis von uns ist die Andromeda-Galaxis und rund 2 Mio Lichtjahre entfernt. Obgleich sich Milchstraße und Andromeda-Galaxis sich annähern und irgendwann verschmelzen werden, sind die Bilder, die wir heute von Andromeda empfangen, eben auch 2 Mio Jahre alt.

Rebecca

Re: K-Logik II

Reply #29
Es gibt aber keinen Grund, daß die Naturgesetze in diesem Universum inhomogen sind. In einem anderen Universum mögen sie anders sein. Stichwort: Multiversentheorie. Das ist aber reine Spekulation, weil wir gesichert nur Aussagen über dieses Universum treffen können, sagt der Lesch.