Skip to main content
Topic: Warum träumen wir? (Read 10250 times) previous topic - next topic

Warum träumen wir?

also im Schlaf ist gemeint.  :)
Nach dem lesen  dieser Ausführungen denke ich, dass auch wir  etwas darüber diskutieren können !?
Betrifft ja schließlich uns alle.


Dany

Re: Warum träumen wir?

Reply #1
Tja, warum träumen wir?
Das hat die Wissenschaft bis heute noch nicht zweifelsfrei begründen können. Es gilt aber als erwiesen das wir im Traum die am Tag gemachten Erlebnisse verarbeiten und Erlerntes im Langzeitgedächtnis etabliert wird.

Ich habe mich eine Zeit lang intensiv mit Klarträumen beschäftigt und weiß daher, daß man luzide z.B. Tanzbewegungen oder Kampfsportabläufe trainieren kann. Meiner Meinung nach könnte soetwas auch unbewusst im normalen Traumgeschehen passieren.

Vielleicht sind die positiven Sachen einfach nur Zufall und wir träumen aus dem einfachen Grund, weil wir es können ;)

Re: Warum träumen wir?

Reply #2



Vielleicht sind die positiven Sachen einfach nur Zufall und wir träumen aus dem einfachen Grund, weil wir es können ;)

Ich habe schon oft ein dejavu gefühlt  - also etwas Was real passierte und ich zuvor geträumt hatte.

Vielleicht sind wir manchmal medial begabt ?

Siegmund Freud verlas in etwa, dass unsere Träume uns Informationen/Botschaften über menschliche Verhaltensweisen übermitteln.
Ich finde das gar nicht so absurd.btw.
Allerdings träume ich m.M.n auch mal etwas Schmarn, so dass es seine Theorie teilweise relativiert und wir den Unterschied nur raten können.


Dany

Re: Warum träumen wir?

Reply #3
Siegmund Freud ...


Nimm lieber Schopenhauer, macht mehr Spaß. Sinngemäß zitiert: Der Unterschied zwischen Traum und Wirklichkeit ist das empirische Kriterium des Erwachens...

M:E.

Re: Warum träumen wir?

Reply #4




Vielleicht sind die positiven Sachen einfach nur Zufall und wir träumen aus dem einfachen Grund, weil wir es können ;)

Ich habe schon oft ein dejavu gefühlt  - also etwas Was real passierte und ich zuvor geträumt hatte.

Vielleicht sind wir manchmal medial begabt ?

...

Eine Zeit lang hatte ich das verstärkt. Ich war geradezu euphorisch bei dem Gedanken das soetwas möglich sein sollte. So viel ich auch darüber grübelte, ich fand keine schlüssige Erklärung wie ich an Informationen über die Zukunft kömmen könnte.
Wenn ich ein Dejavu hatte, hatte ich immer nur das Gefühl zu wissen was kommt. Ich konnte aber nicht sagen was. Erst hinterher kam bei mir ein "jaaa genau!" Dabei hatte ich das Gefühl das irgendwann vorher schonmal erlebt zu haben, konnte aber nicht sagen wann. Als Traum in der Nacht vorher, oder irgendwann, vielleicht viel früher oder genau in diesem Moment? ? ? Einmal verfolgte ich in einer Runde von 4-5 Klassenkameraden ein einfaches Gespräch. Da hatte ich schon wieder dieses Gefühl zu wissen was kommt. In dieser Situation war ich häufiger, und es lief immer ähnlich ab. Ich hörte zu und hatte selten etwas beizutragen. In der Erwartung das es wieder so abläuft UND meinem "Dejavu-Gefühls" entschloss ich kurzerhand mal auszuprobieren was passiert wenn ich etwas vollkommen anderes mache als das was ich selber von mir erwarten würde und was absolut ungewöhnlich ist. Ich hüpfte auf der Stelle und machte komische Geräusche. Die ganze Situation änderte sich (natürlich) schlagartig, mein Gefühl genau diese Reaktionen vorher schon erlebt zu haben aber nicht. Von da an war ich der festen Überzeugung das wirklich alles nach einem festen "Drehbuch" abläuft und das alles so passiert weil es so passieren muß. Dafür fand ich auch keine Erklärung.

Später hörte ich, welche Erklärung die Wissenschaft für Dejavus hat:
Die Wahrnehmung der Außenwelt verläuft immer in einer bestimmten Reihenfolge. Ein Ereignis wird z.B. über die Augen registriert und vom Sehzentrum verarbeitet. Es folgt die bewusste Wahrnehmung, die Aufnahme ins Kurzzeitgedächtnis und deutlich später ins Langzeitgedächtnis, wobei massiv viele unwichtige Sachen herausgefiltert werden.
Bei einem Dejavu kommt aus irgendeinem Grund die bewusste Wahrnehmung erst nachdem sie schon abgespeichert wurde. Wir haben dann das Gefühl eine Begebenheit zu erleben, die wir aus dem Gedächtnis schon kennen.

Diese Erklärung ist für mich derart schlüssig, das ich andere Theorien komplett verworfen habe.

Wir sehnen uns danach etwas besonderes zu sein, das da mehr zwischen Himmel und Erde ist und unserem Dasein etwas myhstisches gibt.
Dabei ist unsere Welt ein einziges Wunder. Allein schon unsere Existenz ist Wahnsinn. Wie viele Voraussetzungen erfüllt sein müssen, das wir überhaupt existieren. Als Kinder sahen wir noch den Zauber in allem, was uns umgibt. Das haben wir aber als Erwachsene weitgehend verlernt, weil wir damit ständig konfrontiert werden und es nichts besonderes für uns ist.

Es grüßt die Kerstin

Re: Warum träumen wir?

Reply #5
Oh, Kerstin, ich glaube daß da durchaus noch mehr zwischen Himmel und Erde ist, als wir uns so vorstellen können. Das meine ich überhaupt nicht esoterisch oder so. Beispielsweise Amerika hat es auch "nicht gegeben" bevor es entdeckt war. Und man hätte jeden für einen Spinner erklärt (was noch die harmlose Variante gewesen wäre...), der da was anderes behauptet hätte. Warum soll es mit "Übersinnlichem" nicht auch so sein. Ich behaupte damit aber auch nicht daß es da was gibt, es kann nur durchaus sein.

Re: Warum träumen wir?

Reply #6

Oh, Kerstin, ich glaube daß da durchaus noch mehr zwischen Himmel und Erde ist, als wir uns so vorstellen können. Das meine ich überhaupt nicht esoterisch oder so. Beispielsweise Amerika hat es auch "nicht gegeben" bevor es entdeckt war. Und man hätte jeden für einen Spinner erklärt (was noch die harmlose Variante gewesen wäre...), der da was anderes behauptet hätte. Warum soll es mit "Übersinnlichem" nicht auch so sein. Ich behaupte damit aber auch nicht daß es da was gibt, es kann nur durchaus sein.


Hi Minya,

ich sehe das genau so wie Du. Ich bin da Agnostiker. Ich meinte das aber esoterisch. Aber auch da wäre es genau so dumm etwas zu verneinen, nur weil man dafür keine Beweise hat. Vielleicht gibt es Sachen, die wir bisher nicht gesehen haben, weil wir dafür keine Sensorik haben!?
In meinen bisherigen 37 Jahren habe ich schon einiges seltsames erlebt, das sich nüchtern betrachtet herkömmlich erklären lies. Eine Sache hat dafür ca. 25 Jahre gebraucht ::)

Re: Warum träumen wir?

Reply #7
Andere Frage wäre, was träumen wir warum? Ich versuchte das in 2 Sitzungen meiner Thearpie irgendwie zu besprechen. Und zwar erst mal so die Sachebene wie, ist es schlimm viel zu träumen, wann sind Traumphasen im Schlaf, Tiefschlafträume, Leichtschlafträume ? Antworten bekam ich zwar keine, seitdem zweifle ich an ihm, dem Therapeuten.
Warum fragte ich das? Ich träume irre viel die schönsten Phantasien und Animationen. Nichts Anstrengendes (selbst Kaminholz hackend), Grauenerregendes (Arbeit), Albtraumhaftes (Monster). Ich fühle mich manchmal wie Alice im Wunderland oder mit einem rosa geflügelten Pferdchen auf einer Blümchenwiese. Es sind nächtlich 4-5 Kurzträume wo ich zwischendurch erwache, mich freue.........und nächsten Morgen alles vergessen habe. Es hat nix mit meiner realen Welt zu tun von "2ooPS, Metal, Tatoos" zu tun. Oder die 2ooPS müssten rosa lackiert werden.

Schönes WE
TIna


Re: Warum träumen wir?

Reply #8
Mir sind Alpträume am liebsten. Wenn ich aufwache bin ich ohne Ende erleichtert und happy. Bei schönen Träumen wache ich auf und verfluche die Realität

Re: Warum träumen wir?

Reply #9
Hallo Tina,

Ein Therapeut sollte sich meiner Meinung nach mit dem Thema auskennen und ich kann deshalb Deine Zweifel an ihm nachvollziehen. Denn die Träume zeigen nicht nur dem Therapeuten wie es in Dir aussieht. Dabei ist weniger wichtig wovon geträumt wird, sondern was Du dabei fühlst. Wenn Du z.B. allein durch eine Wüste läufst und fühlst Dich verloren, dann fehlt Dir im realen Leben vielleicht der emotionale Halt. Fühlst Du Dich befreit, ist vielleicht zu viel Trubel um Dich herum und brauchst von gewissen Dingen mehr Abstand. Das alles ist im Konsens zu sehen. Und nur Du selber kannst das deuten.
Im Traum wird das Erlebte vom Tag verabeitet, die Gefühlslage in Bildern oder Geschichten verarbeitet, oder einfach die Gedanken, die Dir kurz vor dem Einschlafen durch den Kopf gegangen sind.

Mir ist nicht bekannt, das es in irgendeiner Form schlimm ist viel zu Träumen. Der Mensch durchläuft im Schlaf mehrere REM-Phasen, worin am deutlichsten geträumt wird.
Auch wenn man sich nicht daran erinnert, jeder träumt, und das mehrfach jede Nacht.

Wenn Du Dich an mehr Träume erinnern möchtest, dann nehme Dir vor dem Einschlafen fest vor, dich am Morgen daran zu erinnern. Sage Dir ganz oft: "Ich werde mich an meine Träume erinnern"
Die beste Methode ist ein Traumtagebuch zu führen. Dazu machst Du Dir nach dem Aufwachen Notizen. Ein Diktiergerät leistet gute Dienste. Die werden Dir gut helfen später Dich genau zu erinnern und alles detailliert aufschreiben zu können. Mit der Zeit wirst Du Dich von selber an viel mehr erinnern können.
Ich nachhinein lese ich sehr gerne meine eigenen Aufzeichnungen. Auch viele Jahre danach versetzen sie mich in mystische Welten 8)

Liebe Grüße,
Kerstin

Re: Warum träumen wir?

Reply #10

Mir sind Alpträume am liebsten. Wenn ich aufwache bin ich ohne Ende erleichtert und happy. Bei schönen Träumen wache ich auf und verfluche die Realität
Gut gesagt - hätte ich auch sagen können - geht mir nämlich nicht anders.
Aber am schlimmsten finde ich es wenn  ich im Traum gerade am Liebe machen bin- denn die Realität ist dann weniger hart wie das Leben. löl

Re: Warum träumen wir?

Reply #11
danke KERSTIN und das Träume den tag, die Woche, die Kinderheit etc. wiederspiegeln glaub ich nicht so recht. Es ist einfach nur eine grauenvolle oder wunderschöne Phantasie. Und die Phantasie wiederspiegelt deine Psyche, Geist, Seele wieder.
Wenn sich Laien wie ich in der Traumdeutung z.B. über die 4 Elemente unterhalten ergibt das immer ein anderes Ergebnis.
Der eine spricht beispielsweise übers Wasser, die andere sieht nur den Tropfen und der Dritte einen Wasserstrahl. Da sind doch ganz andere Deutungen möglich und werden auch gemacht.

Re: Warum träumen wir?

Reply #12
Ich träume meist recht wirres Zeugs, an verschiedenen Orten etc., was ich aber recht häufig dabei habe, ist fliegen, ja fliegen, das wäre schon, einfach abheben und die Welt von oben betrachten, DAS wäre ein Traum :)

LG Stefanie

Re: Warum träumen wir?

Reply #13
@Tina
Es sind Phantasiewelten, vermischt und verstärkt mit Emotionen die manchmal vom Tag mitgenommen wurden.
Was ich von Traumdeutung im mystischen Sinne halte, brauche ich wohl nicht zu sagen ::)
Was ein Traum über Dich in Erfahrung bringt, muß jede/r selbst ergründen (Siehe oben) Und längst nicht in jedem Traum gibt es etwas zu deuten. Manchmal ist eine Zigarre eben einfach nur eine Zigarre (S.Freud)

Was ich noch vergessen hatte:
Man kann auch selber bestimmen was man Träumen möchte. Dazu stellt man sich vor dem Einschlafen z.B. vor zu fliegen, die Höhe und Freiheit. Das funktioniert nicht immer, aber doch bestimmt irgendwann. Man muß es einfach öfter probieren.

Die Königsklasse ist dabei der Klartraum, worin man wirklich alles machen kann, was man gerade will. Fliegen, durch Wände/Spiegel gehen, gegen Monster kämpfen oder sich mit dem eigenen Ich unterhalten. Das alles nicht in der passiven Beobachterrolle, sondern bewusst, als wäre man wach und alles ist deutlich und klar, als wäre man wach. Dabei ist einem bewusst in einem Traum zu sein. Die Jungs im Klartraumforum nannten es "DIE MATRIX" Der Zustand ist für die meisten nur sehr schwer zu erreichen, aber es ist geil! Das ist ein anderes Thema, bei dem ich sehr weit ausholen müßte.


Seid lieb gegrüßt,
die verträumte Kerstin

Re: Warum träumen wir?

Reply #14
@Kerstin

Das klingt ja hochinteressant, ich glaube, das teste ich mal und berichte, ob es funktioniert hat, das wär ja mal was, so als Frau, wenigstens im Traum zu sein.......hach ich werd schon ganz kirre bei der Vorstellung....

Tschüssi
Stefanie