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Topic: Warum ist Abgrenzung wichtig? Spezial... (Read 7055 times) previous topic - next topic

Re: Warum ist Abgrenzung wichtig? Spezial...

Reply #30
In einer PN in der es um eine "grobe Unhöflichkeit" ging, zeigte sie Selbige gegen zwei alteingesessene Mitglieder dieses Forums.


Hier dürfte auch der Grund der Abmeldung liegen.

Es gab nur eine Mod.-Reaktion auf die Mod.-Klingelei. Im PN-Verkehr habe wurde ihr dargelegt, daß ob des Senders/ der Umstände/ des Blabla keine Beleidigung (im juristischen Sinne), sondern lediglich eine bloß sehr grobe Äußerung erkennbar war. Sie war -wie oben auch Jeanine- der Auffassung, es sei strafrechtlich relevant. Und nachdem nur die "Ermahnung" Stanzes (s.o.) das Ergebnis der Reklamation war (und kein worttilgender Eingriff), mag eine Abmeldung auch nur konsequent sein...

Und ein öffentliches Reklamieren ist nach Fifa-Regeln ja sowieso ganz dünnes Eis...

M:Elle

Re: Warum ist Abgrenzung wichtig? Spezial...

Reply #31
Mir hatte sie auch keine PN geschickt, mich hat sie nur auf "Igno" gesetzt.

Re: Warum ist Abgrenzung wichtig? Spezial...

Reply #32
Ein kleines Beispiel, mit vergleichen, die diese Amazone selbst benutzt hat.

Stellen wir uns mal einen Sportverein vor, in dem Profisportler und auch Teilzeitsportler aktiv sind. Irgendwann kommt jemand neues dazu und sagt er sei unerfahren und möchte gerne Profisportler werden. Nach ein paar Tagen stellt sich heraus, dass er schon längst Profisportler ist. Irgendwann fängt er dann an zu polarisieren und meint, man müsse die Profisportler von den Teilzeitsportler trennen. Nach und nach fängt er an die Teilzeitsportler abzuwerten. Jedes Reden hilft nichts und das abwerten wird ständig runtergeleiert.

Wenn dieser jemand nun von den Vereinsmitgliedern eine paar grobe Zurechtweisungen erhält, die auf seinen Charakter anspielen, so ist dies ein eher natürlicher Vorgang und kein Gericht würde diesen Fall überhaupt annhemen.

Im übrigen sollte jemand, der den Unterschied zwischen beleidgt werden und beleidigt sein nicht versteht, sich auch nicht noch so blosstellen und etwas mit strafrechtlich (StGB) faseln. Im besten fall wäre dies ein Fall fürs BGB.  ::)



Einiges von ihr hatte aber auch Hand und Fuß.


Öhm, könntest du dies mal aufzeigen, mir ist da nix aufgefallen.


Re: Warum ist Abgrenzung wichtig? Spezial...

Reply #34

...

Einiges von ihr hatte aber auch Hand und Fuß.


Öhm, könntest du dies mal aufzeigen, mir ist da nix aufgefallen.


das zum Beispiel:


Wenn es wirklich so etwas wie eine objektive Weiblichkeit abseits der Gebärfähigkeit gibt

Richtige Frauen oder vollwertige Frauen können also Kinder gebären? Mit solchen Aussagen macht man sich vor unfruchtbaren Frauen so richtig beliebt. Häng das als Schildchen mal ein eine Praxis für künstliche Befruchtung und beobachte die Reaktionen.


oder das:


Was ist Weiblichkeit, gibt es nur eine bestimmte Art der Weiblichkeit, gibt es überhaupt so etwas wie Weiblichkeit unabhängig von der Gesellschaft?

Dann bist Du gedanklich genauso weit wie ich. Denn was soll transsexuell sein und woran kann ich es festmachen, wenn ich keine klare Vorstellung von Mann und Frau und einer klaren Abgrenzung zwischen beiden habe. Sich als Frau zu sehen ohne definieren zu können, was eine Frau ausmacht, ist problematisch. Und das Kleid ist es natürlich nicht. Körperlichkeiten sind einfacher festzustellen, wenn ebenso wenig eindeutig. Darum war meine Hoffnung der Gehirnscan.

-Abgesehen von der Sache mit dem Gehirnscan. Das ist Blech!
Das ist zwar alles keine Offenbarung, zeigt aber das sie nicht nur zum stänkern hier war, sondern sich (ernsthaft?) hier einbringen wollte.
Wir sind uns doch alle einig das dieses böse Charakterdingeswort zutrifft und sie sich mit dem hinterrücks lästern nicht gerade beliebt gemacht hat. Müssen wir das noch ewig ausdiskutieren?

Liebe Grüße,
Kerstin

Re: Warum ist Abgrenzung wichtig? Spezial...

Reply #35

... zeigt aber das sie nicht nur zum stänkern hier war, sondern sich (ernsthaft?) hier einbringen wollte.


Dass sehe ich anders, sie hat lediglich versucht in der Diskussion die Oberhand zu behalten. Eine alte Weisheit bei Diskussionen, kannst du in der Gegenrede einen Punkt widerlegen, zählt alles andere auch nicht.

Natürlich ist es eine banale Wahrheit, dass in der heutigen Gesellschaft eine Frau auch dann eine Frau ist, selbst wenn sie unfruchtbar ist. Früher war es anders. So gesehen war es eher ein ungeschichte Äusserung von Henriette, als ein Glanzlicht von der anderen.

Aber ;-) wenn du mal ganz alte Threads durchstöberst, in denen es darum geht, wann oder wie sich Frau als Frau fühlt, kommt von Bleu (BioFrau!) die Aussage, dass sie sich eigentlich nur dann weiblich in dem Sinne fühlt, wenn sie ihre Tage hat oder als sie schwanger war...


Das zweite Beispiel ist höchst interessant, da wollte ich eh noch was schreiben. Bei einer weiblichkeit Abseits der Gesellschaft sagt A. aus, dass Kleidung nichts damit zu tun hat. Das ist soweit richtig1).

Aber ;-) sie sieht körperliches auch nicht als wirkliche Bestätigung. Wenn man ihren Gedanken vom Kleid konsequent weiterdenkt, dann kommt man zu den Schluß, dass SilikonTitten und NeoVaginas auch nicht die Frau machen. Denn diese könnten auch nur banalen Platitüden ala "Frauen hab ne Vagina, Männer einen Penis" geschuldet sein.

Darum sucht sie anscheinen einen "Beweis", dass sie eine "echte Frau" ist und hofft diesen mit Gehirnscans zu erlangen.

Gleichzeitig sagt sie dadurch aus, dass sie unsicher ist, ob der Weg, den sie gegangen ist der Richtige war. Das mag eine Erklärung sein, weshalb sie auf andere schimpft, die eben diesen Weg nicht gehen...



1) auch wenn ihre Umkehrungen, dass TVs meinen sie seien Frauen, weil sie Kleider tragen bösartig ist.


Re: Warum ist Abgrenzung wichtig? Spezial...

Reply #37

Im besten fall wäre dies ein Fall fürs BGB.  ::)


Dann ginge die Post an Zö und die Rechnung an Dich...  :P  Oder soll ich editieren..?


Da es kein "bester Fall" sprich Beleidigung war, sondern wie du selbst festgestellt hast, nur ein grobe Bemerkung, nö, wieso?

Re: Warum ist Abgrenzung wichtig? Spezial...

Reply #38
Da es kein "bester Fall" sprich Beleidigung war, sondern wie du selbst festgestellt hast, nur ein grobe Bemerkung, nö, wieso?


Du hast den zivilrechtlichen Unterlassungsanspruch in die Diskussion eingeführt...

Re: Warum ist Abgrenzung wichtig? Spezial...

Reply #39
Ich habe mir nicht alle Beiträge von "A"' so genau durchgelesen. Es wird aber so sein, wie Du es beschrieben hast. Ich möchte aber keine Mutmaßungen mehr über ihren Charakter oder ihre Motivationen hier zu schreiben, äußern.


Wann fühlt man sich als Mann? Das ist das gleiche andersherum.

Wenn ich als Frau alleine über einen Feldweg marschiere, dann bin ich einfach nur da und sonst gar nichts. Das ändert sich, wenn andere Menschen mit mir interagieren, oder ich mich selber in Spiegeln oder Schaufenstern sehe. Dann erst werde ich mir über mein Äußeres, und dadurch meiner Wirkung auf andere bewußt. Was, wie und wodurch ich mich dann weiblich fühle, und warum ich mir das ganze drumherum dafür antue, kann ich nicht in Worte fassen. Es ist einfach ein Gefühl das ich sehr mag und brauche. Das habe ich aber manchmal umgekehrt genau so auch als Mann.

Ich glaube selbst beim Sex spielt es keine Rolle. Ob man da unten nun Stecker oder Buchse hat, aktiv oder passiv ist.
Anders ist das bei wenigen Dingen, die man ausschlißlich als Frau erleben kann, wie eben eine Schwangerschaft. Ob es das selbe weiblich -Gefühl ist was wir empfinden, werden wir nie erfahren.

Sillies, Neovaginas, Kleider und so weiter machen alleine keinen Mann zur Frau, aber sie sind Hilfsmittel um dem näher zu kommen. Das Innerste ist dabei immer noch das Ausschlaggebende.

Re: Warum ist Abgrenzung wichtig? Spezial...

Reply #40

Da es kein "bester Fall" sprich Beleidigung war, sondern wie du selbst festgestellt hast, nur ein grobe Bemerkung, nö, wieso?


Du hast den zivilrechtlichen Unterlassungsanspruch in die Diskussion eingeführt...

Der Charakterkrüppel  war zutreffend - !Charakterbehindert! hingegen hat nichts mit einer Beleidigung gemein.

Eigentlich kann man froh sein nicht hinters Licht  geführt zu werden, sondern die schreckliche Wahrheit auf den Deckel bekommt und sie als Denkanregung annimmt.