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Topic: Genderwahnsinn? (Read 6820 times) previous topic - next topic

Re: Genderwahnsinn?

Reply #15

Ich bin eine Transfrau (kurz für transsexualle Frau). D.h. ich bin keine cis-Frau und das ist ok. D.h. aber auch, ich bin eine Frau und das ist fakt!
[...]
Deshalb empfinde ich das "Trans-Label" für mich nicht schlimm, sogar passend. Bin irgendwie auch stolz drauf, in diesem Leben noch die Kurve gekriegt zu haben.


Genau davon spreche ich ja. Du bist eine Transsexuelle Frau, aber meiner Meinung nach nicht trans* was Oberbegriff für alles ist was nicht dem binären Geschlechtersystem entspricht. Diese Verwurstung von jeder Albernheit führt eben dazu, dass keine wirkliche Aufklärung stattfindet und Transsexualität für die "normalen Leute" irgendwas buntes ist, was keiner versteht. Ich distanziere mich davon. Ich lasse leben, Natalie, überhaupt kein Problem, aber ich will einfach nicht zu irgendetwas dazugehören was ich nicht bin. Ich bin Befürworterin des binären Geschlechtersystems, jedenfalls zähle ich mich ganz klar dazu und du ja auch, wenn ich sehe, dass du dich als Frau bezeichnest.

Die Verwurstung führt zu folgendem Zitat aus dem Focus:

Diese Variante soll auch Menschen mit einbeziehen, die sich weder als Mann noch als Frau fühlen, beispielsweiseTranssexuelle.

Als was bitteschön fühlen sich denn Transsexuelle, wenn nicht als Frau oder Mann??

Von mir aus kann es trans* geben und als 150. Geschlecht "Eichhörnchen"... ist mir egal, aber ich gehöre nicht dazu!

Re: Genderwahnsinn?

Reply #16
Wer außer Dir redet denn jetzt von Frauenduschen? Wie oft kommt es vor, das (körperliche) Männer nackt in einer Massendusche für Frauen duschen? Oder dies überhaupt tun? Leg doch bitte mal nachprüfbare Zahlen auf den Tisch.


Mit Deiner Argumentation sind wir ruck zuck bei Dingen wie der Toilettengesetzgebung in North Carolina. Das ist Dir hoffentlich klar? Wenn man Deiner Argumentation folgt, wärest Du so ziemlich die erste, die aufs Männerklo geschickt werden würden. Und nur die paar, die tatsächlich stealth leben können (ich könnte) hätten eine reale Chance im Leben.

 

Re: Genderwahnsinn?

Reply #17


Erst sagen die "Gender Mainstreaming", gleich danach wird von TG geredet, daraufhin über sexuelle Belästigung und Kindermissbrauch und viele andere Dinge wofür gute und liebe Menschen bestimmt auch nicht viel halten werden.


...genau, und wie in meinem vorigen Beitrag aus dem Focus zitiert: sie sagen Transsexuelle und meinen irgendetwas ganz anderes....


... und hier haben wir also eine Tussi die im Zentrum von Stockholm rum läuft und und Leute fragt, "wenn ich sagen würde ich sei ein 2 m großer Japaner, würdest du dann ... usw.?"
Vad fan, ... was zum ... soll das mit irgend etwas zu tun haben oder beweisen?


Warum gleich so polemisch? Ich finde, dass dieses Experiment durchaus den Kern der Sache trifft. Und eine Japanerin könnte sie doch ganz locker sein, wenn ich sehe wieviele Deutsche es z.B. mit afrikanischem Ursprung so gibt...

...aber der eigentliche Inhalt ist doch der, dass die Befragten richtig ins Schleudern kommen, wo sie die Unterschiede machen, welche Selbstbestimmung sie akzeptieren können und welche nicht. Ein hübsches Mädel wird als Mann anerkannt weil sie sich so fühlt, völlig egal wie sie aussieht, aber ob sie sich als Japaner, Siebenjährige oder 2 Meter groß fühlt, dass wird nicht akzeptiert, da man ja sieht, dass es nicht so ist...

Re: Genderwahnsinn?

Reply #18

Wer außer Dir redet denn jetzt von Frauenduschen? Wie oft kommt es vor, das (körperliche) Männer nackt in einer Massendusche für Frauen duschen? Oder dies überhaupt tun? Leg doch bitte mal nachprüfbare Zahlen auf den Tisch.


Es geht doch gar nicht um nachprüfbare Zahlen, wer hat schon so etwas, und zwar egal worum es in diesem Bereich geht? Es geht darum, dass quasi dieses Recht eingefordert wird bzw. es rechtlich sogar möglich ist, dadurch dass die PÄ schon vollzogen ist...


Mit Deiner Argumentation sind wir ruck zuck bei Dingen wie der Toilettengesetzgebung in North Carolina. Das ist Dir hoffentlich klar? Wenn man Deiner Argumentation folgt, wärest Du so ziemlich die erste, die aufs Männerklo geschickt werden würden. Und nur die paar, die tatsächlich stealth leben können (ich könnte) hätten eine reale Chance im Leben.


Ich wäre die erste, die aufs Männerklo geschickt würde?  :D Woher nimmst Du denn solche Erkenntnisse? Kennst Du mich persönlich? Du könntest stealth leben, tust es aber nicht? Ich kann es auch und tue es, liebe Beate.

Davon abgesehen, finde ich das mit den Toiletten gar nicht relevant. Es gibt in jeder Toilette Kabinen und da ist es etwas völlig anderes als eine Dusche, die ich (getrennt nach binärem Geshlechtersystem) als geschützten Raum ansehe, vor allem die Frauendusche.

Re: Genderwahnsinn?

Reply #19
Hi Suse, ok, das Focuszitat hatte ich überlesen. Stimme dem zu, dass Transsexuelle die sind, die "springen" Es stimmt auch, dass ich mich relativ nah an dem einen Pol befinde. Infinitesimal.
Im Landesnetzwerk LSBTTIQ von BaWü wurden ja deshalb auch die zwei Ts eingebracht. Ich denke halt nur nicht so, dass wir übergangen oder unsichtbar gemacht werden, wenn manchmal das Transsternchen auftaucht. Dann geht es ja meistens um Politik für alle, die irgendwie sich nicht immer dem geborenen Geschlecht gemäß präsentieren. Glaube nicht, dass dadurch irgendwie uns z.B. die Kostenübernahmen von GAO oder so abhanden kommen irgendwann. Deshalb sehe ich alles so etwas gelassen.





Re: Genderwahnsinn?

Reply #20

Hi Suse, ok, das Focuszitat hatte ich überlesen. Stimme dem zu, dass Transsexuelle die sind, die "springen" Es stimmt auch, dass ich mich relativ nah an dem einen Pol befinde. Infinitesimal.
Im Landesnetzwerk LSBTTIQ von BaWü wurden ja deshalb auch die zwei Ts eingebracht. Ich denke halt nur nicht so, dass wir übergangen oder unsichtbar gemacht werden, wenn manchmal das Transsternchen auftaucht. Dann geht es ja meistens um Politik für alle, die irgendwie sich nicht immer dem geborenen Geschlecht gemäß präsentieren. Glaube nicht, dass dadurch irgendwie uns z.B. die Kostenübernahmen von GAO oder so abhanden kommen irgendwann. Deshalb sehe ich alles so etwas gelassen.



Den Focus-Artikel hatte ich nicht verlinkt, das konntest Du gar nicht gelesen haben... ;-)

Ich habe auch keine Angst davor, dass KK-Leistungen bezüglich der GaOP gestrichen werden, darum geht es mir überhaupt nicht. Aber gerade dieses LSBTTIQ ist mir ein Dorn im Auge. Auch das ist eine Verwurstung von solch verschiedenen Dingen, die in keinster Weise zusammengehören. Der gemeinsame Nenner ist allenfalls, dass es Minderheiten sind. Da könnte man doch bestimmt noch einen Haufen Minderheiten mit ins Boot nehmen und und die Abkürzung 'nen Kilometer lang machen....

Was dieser Verein so verbreitet, trifft für viele zu, meiner Meinung nach aber größtenteils nicht für Transsexuelle und Intersexuelle. TS und IS werden quasi missbraucht, um diese Truppe insgesamt stärker zu machen. Für mich bzw. Transsexuelle, die noch auf dem Weg sind (für mich brauchen die eh nix zu tun) tun die gar nichts!

Re: Genderwahnsinn?

Reply #21
Wenn mir jemand einen Begriff nennt, mit dem ich alle Forenleser_Innen* gemeinsam ansprechen kann, ohne dass wieder Krieg zwischen imaginären Fraktionen einer eh winzigen Minderheit entsteht, dann diskutiere ich auch ernsthaft über die Unsinnigkeit gewisser Verschwörungstheorien, und warum man weder 42 verschiedene Duschen noch 42 verschiedene Toiletten braucht. Habt ihr mal überlegt, dass systematisch irgendwelche populistischen Parteien oder extremistische Unfreikirchen "uns" benutzen, um ihre (eigentlich ganz anderen) kruden Ziele voranzubringen?

Ansonsten verweise ich auf den Murmeltiertag und bin froh, dass Berlin weit und Trumps USA richtig weit weg sind. Alternativ läuft seit Jahren in der Fischdose eine endlose Debatte, wer denn nun die einzig wahren Trans_Innen* sind... ::)

EDIT: Persönlich empfinde ich den frisch ausgebrochenen LSBTTIQ Aktionismus auch als großes Affentheater, und mit weiteren oder weniger T's in der "Abkürzung" ist da wohl auch nichts mehr zu reparieren. Dieses Medienspektakel spielt nur den falschen Leuten in die Hände, siehe oben. Eigentlich geht es doch darum nicht zu diskriminieren! Ob jetzt Frauen, Farbige, Flüchtlinge, Transsternchen oder Echt Echte Transsexuelle vor Diskriminierung geschützt werden, ist in meinen Augen Nebensache. Warum müssen wir uns deshalb jetzt virtuell gegenseitig zerfleischen? Im wirklichen Leben ist es so was von egal, als was sich fremde Leute identifizieren! Die Hallenbad- oder Toilettenargumente kommen immer wieder hoch, wenn es an real erlebten Störungen durch Trans_Innen* mangelt. Und wenn es in Berlin tatsächlich vermehrt zu Störungen der öffentlichen Ordnung durch LSBTTIQ_Innen* kommen sollte, dann fasse sich die örtliche Szene bitte an die eigene Nase.

Re: Genderwahnsinn?

Reply #22
Also, auch wenn es mir, besonders in diesem Forum, immer mal wieder gerne unterstellt wird. Mir geht es überhaupt nicht um "echte" oder "einzig wahre" oder was auch immer Transsexuelle. Mir geht es halt um den Unterschied zwischen Transsexuell´und trans*...

...dieses trans* was so wunderbar alles mit einschließt, wo Transsexuelle i.d.R. gar nicht mit eingeschlossen werden wollen. Und auch wenn alles gerne zusammen verwurstet wird, ich sehe da große Unterschiede, und zwar völlig, ohne das bewerten zu wollen. Ich sage nirgendwo, dass Transsexuelle mehr wert sind als trans*, sondern einfach nicht vergleichbar bzw. auf einem Level vergleichbar, der nicht passt. Deshalb fühle ich mich auch nicht gut vom LGBTwasweißichalles vertreten. TS haben eine andere Vergangenheit, haben andere Ziele als trans* und deshalb kann man sie nicht in einen Topf werfen. Und wenn man möchte, dass die Bevölkerung alle akzeptiert oder toleriert, dann sollte sie aber auch wissen, wen oder was sie da akzeptieren soll. Diese Unterschiede werden aber nicht klar, was man beim Focus-Zitat weiter oben, ganz deutlich sehen kann....

...so, und jetzt lasse ich euch wieder schlafen!  :D

Re: Genderwahnsinn?

Reply #23



Erst sagen die "Gender Mainstreaming", gleich danach wird von TG geredet, daraufhin über sexuelle Belästigung und Kindermissbrauch und viele andere Dinge wofür gute und liebe Menschen bestimmt auch nicht viel halten werden.


...genau, und wie in meinem vorigen Beitrag aus dem Focus zitiert: sie sagen Transsexuelle und meinen irgendetwas ganz anderes....


... und hier haben wir also eine Tussi die im Zentrum von Stockholm rum läuft und und Leute fragt, "wenn ich sagen würde ich sei ein 2 m großer Japaner, würdest du dann ... usw.?"
Vad fan, ... was zum ... soll das mit irgend etwas zu tun haben oder beweisen?


Warum gleich so polemisch? Ich finde, dass dieses Experiment durchaus den Kern der Sache trifft. Und eine Japanerin könnte sie doch ganz locker sein, wenn ich sehe wieviele Deutsche es z.B. mit afrikanischem Ursprung so gibt...

...aber der eigentliche Inhalt ist doch der, dass die Befragten richtig ins Schleudern kommen, wo sie die Unterschiede machen, welche Selbstbestimmung sie akzeptieren können und welche nicht. Ein hübsches Mädel wird als Mann anerkannt weil sie sich so fühlt, völlig egal wie sie aussieht, aber ob sie sich als Japaner, Siebenjährige oder 2 Meter groß fühlt, dass wird nicht akzeptiert, da man ja sieht, dass es nicht so ist...



Immer noch nicht klar welchen Kern oder welche Realität das treffen soll. Wo rennt ein Girly-Mädchen in der reale  Welt herum und erwartet als Mann anerkannt zu werden? Das habe ich noch nie gesehen. Ich habe Butch-Lesben und Trans-Männer erlebt, die nicht mehr Girly überzeugend sein, ohne dass jemand sie für einen Jungen in einem Fummel hielt.

Re: Genderwahnsinn?

Reply #24

Gendermainstreaming ist das albernste und teuerste, was bislang erfunden wurde.


Achso, Du weisst nicht, dass es Gendermainstreaming gar nicht gibt? Der Begriff wurde von alt-right erfunden um alles, das sich mit geschlechtsspezifischen Rollen, einem Ausgleich dazwischen, und der Aufhebung von daraus resultierenden Nachteilen befasst, zu diskreditieren.

Wenn irgendwo Gendermainstreaming, Genderismus drunter steht, weiß man schon aus welcher Ecke das kommt.


Re: Genderwahnsinn?

Reply #25
Mal ein Zitat aus einer anderen Ecke, "Don Alfonso" (eine satirische Kunstfigur) in der heutigen Online FAZ:
http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/01/23/untanzbare-revolutionen-mit-essen-aus-dem-blecheimer-7387/
Quote
... Der AStA wollte als Fernziel die Weltrevolution, ärmere Studenten dagegen keine Kopierabgabe. Der AStA sah den Streik als Kampf gegen Faschismus, Unterdrückung und Patriarchat, die meisten Studenten dagegen wollten studieren, feiern und ihre Freiheiten behalten. Als Streikrat hatte ich eine Delegation im Schlepptau, als wir den heissen Geräten  Kommiliton_Innen der KoWis einen Besuch abstatteten. ... Daniel war klein, zerknautscht, ungefähr 40 Jahre alt und Berufs-Studentenvertreter im zigsten Semester. Neben die heissen Geräte der KoWis Kampfgenoss_Innen passte er optisch deutlich schlechter als zu den RCDS-Damen. ...


So kommt das Gendergap-Gewese in Mainstream-Medien an, nämlich als Stilmittel in einer Glosse zu einem ganz anderen Thema. Jetzt hat also irgendwo auf der Welt (Schweden) eine bis dato unbekannte Studentin einen raffinierten Fragenkatalog ersonnen, um mit einer Art "Umfrage" den Befragten eine Falle zu stellen. Sowas können diverse Meinungsforschungsinstitute auch, wenn sie beispielsweise Studien präsentieren, wonach das neueste SUV so umweltfreundlich ist wie nie zuvor ein Auto war. Und je mehr irgendwelche Interessengruppen mit seltsamen Abkürzungen durch die Medien tanzen und sich zum Affen machen, desto mehr wird das eigentliche Ziel von Gender-Mainstreaming aus den Augen verloren.

So denkt dann auch im hintersten Dorf der letzte Stammtischgast beim Stichwort "Gender" an Spezialtoiletten (oder Duschen) für seltsame Paradiesvögel in weit entfernten Großstädten. Und lästert schnell noch über den unfertigen Flughafen ab, um danach gedanklich wieder zum Dorfalltag zurückzukehren. Derweil greifen diverse braune, rote und Sektensümpfe im Internet jedes noch so absurde Zeug auf, wenn es ihnen argumentativ in den Kram passt, "liken" und "teilen" bis der Arzt kommt, und auf einmal sollen "wir" uns entweder aufregen oder "weiterschlafen"?

Sorry, dann schlafe ich lieber weiter, als meine Seele mit Internetmüll zu belasten.

Re: Genderwahnsinn?

Reply #26
Sorry, dann schlafe ich lieber weiter, als meine Seele mit Internetmüll zu belasten.


Geht mir genau so. Unser Weg ist schwer genug, Hormone, Bartepilation, der Kampf mit den KK, Probleme im Job, im Privatleben ect. Meiner Erfahrung nach können sich die meisten TS weder mit dem ganzen Gender-Sternchen-Gedöns identifizieren noch mit der "Ich-brauch-kein-Passing-ich-bin-operiert"-Fraktion, die mangels anderer Lebensaufgaben nach allem beißt, was in Regenbogenfarben schimmert.

Liebe Grüße, Trinity

Re: Genderwahnsinn?

Reply #27

So denkt dann auch im hintersten Dorf der letzte Stammtischgast beim Stichwort "Gender" an Spezialtoiletten (oder Duschen) für seltsame Paradiesvögel in weit entfernten Großstädten. Und lästert schnell noch über den unfertigen Flughafen ab, um danach gedanklich wieder zum Dorfalltag zurückzukehren.


Das kann ich nicht verhindern, und ich komme vom Dorf und habe es wirklich versucht, zumindest bei den Menschen, die mir wichtig waren. Es ist aber weder meine Aufgabe, Leuten Toleranz und Vernunft beizubringen noch mich über Genderkonzepte aufzuregen. Ich persönlich bin froh, dass es hier in Berlin fast nur Gendertoiletten gibt. Da fragt sich keiner, wer warum und wieso wo reingeht. Habe es aber auch schon in getrennten WCs erlebt und die Leute fanden es eher lustig als schlimm.

Ich glaube hier wird so einiges in einen Topf geschmissen, was nicht ins selbe Rezept gehört  ;)

Ich verstehe bspw. gar nicht, wieso manche von euch sich überhaupt so über den "Genderwahnsinn" aufregen, wenn ich ehrlich bin. Ich kann ja Diskriminierung in der Hinsicht schlimm finden, weil ich eben noch im Körper eines Mannes stecke, mich aber als Frau fühle und mich dementsprechend kleide und deshalb angegangen werde. Und ich finde es auch albern, an Unis für jedes Geschlecht und Lebensgefühl ein seperates WC zu bauen. So, und jetzt?

Re: Genderwahnsinn?

Reply #28

Ich persönlich bin froh, dass es hier in Berlin fast nur Gendertoiletten gibt. Da fragt sich keiner, wer warum und wieso wo reingeht


Das picke ich mal raus, weil es so schön die verschiedenen Lebenswelten innerhalb Deutschlands aufzeigt. Ich habe im Leben noch keine Gender-Toilette (*) gesehen, obwohl in diversen Ländern und auch Großstädten rumgekommen. Bisher glaubte ich, dafür müsse man in Unis sozialwissenschaftliche Fakultäten aufsuchen. :D

Entsprechend befremdlich kommt es hier im tiefen Süden (auch in Großstädten) rüber, wenn in den Medien reißerisch über diverse Experimente, politische Forderungen oder lustige neue Rechtschreibung berichtet wird. Andersrum scheinen die meisten Mitmenschen hier im öffentlichen Leben mit real existierenden Trans-Personen ausgesprochen entspannt umzugehen, was das Unverständnis für gar zu schrillen LSBTTIQ Aktionismus eher noch befördert.

* = Unisex-Klos in öffentlichen Verkehrsmitteln, kleinen Lokalen oder auf Berghütten meine ich hier nicht, da ist ja nicht Gender die Motivation sondern Platzersparnis. In der (zugegebenerweise kurzen) Phase mit schlechtem Passing gab es trotzdem keinerlei Probleme auf den Damentoiletten.

Re: Genderwahnsinn?

Reply #29
Das scheint wirklich von den Lebenswelten abzuhängen.
Ich wohne selber in Berlin und habe auch noch nie eine Gendertoilette gesehen.

"kopfkratz"