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Topic: Gender Gesetzgebung Kanada (Read 14605 times) previous topic - next topic

Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Reply #15
Men kan Gesetz machen, aber die Mensch muss änderen und das kost Zeit.
Willen ist eins, können ist Zwei. Gezetzgebung ist schön aber men must auch
aufrechterhalten. Papier ist geduldig.  Aber die Gesellschaft auch ?

Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Reply #16
Da hast Du ganz sicher recht; Die gesellschaftliche Realität bestimmt das Leben, nicht der Buchsatabe der Gesetze.

Kanada hat aber ein gesellschaftliches Klima, welches solche Gesetze hervorbringt. Es ist eher im skandinavischen Sinne eine Konsensgesellschaft. Was umso verrückter ist, wenn man über den Unterschied der amerikanischen und kanadischen Lebensformen nachdenkt, die sich ja in einem vergleichbaren Rahmen  entwickelt haben, eben aus einer Koloniebildung durch europäische Einwanderer.

Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Reply #17

Da hast Du ganz sicher recht; Die gesellschaftliche Realität bestimmt das Leben, nicht der Buchsatabe der Gesetze.

Kanada hat aber ein gesellschaftliches Klima, welches solche Gesetze hervorbringt. Es ist eher im skandinavischen Sinne eine Konsensgesellschaft. Was umso verrückter ist, wenn man über den Unterschied der amerikanischen und kanadischen Lebensformen nachdenkt, die sich ja in einem vergleichbaren Rahmen  entwickelt haben, eben aus einer Koloniebildung durch europäische Einwanderer.

Kolonialismus/Kolonialherrscher würde ich definitiv nicht für's SozialGesundheitwesen einordnen, eher als Exekutive - Militär, Polizei und Finanzamt.

Die Holländer waren mitunter im 17. Jahrhundert Kolonialherrscher in Bangladesh, das ist heute eines der ärmsten Länder der Welt. Und mal davon ab, die Holländer sind ein cleveres und nettes Völkchen, ähnlich wie auch die Skandinavier.

Nun muss man auch den kulturellen Unterschied betrachen, dass in Deutschland fast dreimal so viele Menschen als in Kanada leben.

Reden wir über Deutschland. Ich finde dass die Gesetzeslage für #Transgendermenschen unterentwickelt ist, was sich auch alsbald nicht ändern wird wenn das entsprechende Bundesgericht kein günstiges Urteil für Menschen unserer Variation verlautet haben wird. Und selbst käme es, würde die jetzige Bundesregierung(Konservativ) Jahre in Ausschüssen verhandeln. Meiner Meinung nach ist es oftmals falsch, also die Handhabung mit Fristverlängerung und so, aber so ist es nun mal!

In diesem Forum sind Rechtsanwälte hin- und wieder zugegen, aber vielleicht keine Fachspezialisten für Menschen und Rechte, entzieht sich meiner Kenntnis. Gewisse Vereine bekamen offensichtlich auch keinerlei Einfluss auf politisches Versagen. Es geht nur im Verband, aber selbst dort kriegen wir uns in die Wolle wegen gewisser Abgrenzungen voneinander.
Resolution ganz simple: Juristisches Geschlecht weg, oder erweitert.

Es betrifft laut Medien etwa 100000 Menschen in Deutschland vielleicht 1 Millionen in Europa. Deutschland vorweg, so oder so.

Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Reply #18
Sag mal, was hattest du eigentlich intus, als du den obigen Text geschrieben hast? Völlig wirres Zeug. Was haben Niederländer, Bangla Desh und die Kolonialpolitik mit der Gesetzgebung in Kanada zu tun?

wenn das entsprechende Bundesgericht kein günstiges Urteil für Menschen unserer Variation verlautet haben wird.


Hat es doch, 2011.

Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Reply #19
Ich sehe noch Handlungsbedarf in Deutschland, wo Kanada durchaus weiter ist. Die Vornamensänderung und der Geschlechtseintrag in Dokumenten sollten nicht ein teures gerichtliches Gutachterverfahren erfordern. Erstens ist der Umgang mit Psychiatern für viele sehr belastend, zweitens können Geringverdiener die Kosten nur mit Mühe stemmen. Klar, wer sehr wenig oder kein Einkommen hat, bekommt Prozesskostenhilfe. Aber es gibt ja auch genügend Leute, die finanziell zwar auf eigenen Beinen stehen aber keine goldenen Löffel im Schrank haben.

Meine Forderung wäre da: Änderung von Vorname und "Ausweis-Geschlecht" gegen eine angemessene Verwaltungsgebühr auf dem Einwohnermeldeamt oder Standesamt, ohne Gutachten und Psychiater. Wer nicht trans* ist und sich trotzdem einen gegengeschlechtlichen Namen geben will, muss nicht vor sich selber geschützt werden - der Staat ist kein Kindermädchen.

Das Kernproblem, warum solche Ideen auf erbitterten Widerstand stoßen, sind die "christlichen" Parteien. Es soll unbedingt die standesamtliche Ehe irgendwelche Vorzüge behalten gegenüber einer eingetragenen Partnerschaft. Wenn das amtliche Geschlecht beliebig gewählt werden kann, bricht die Rechtfertigung dieser Unterscheidung wie ein Kartenhaus zusammen.

EDIT: Die derzeitige Verquickung zwischen dem Personenstandsverfahren und der Genehmigung medizinischer Eingriffe seitens der Krankenkassen (Recycling von Gutachten) würde sich damit auch erledigen.

Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Reply #20
Selbstbestimmung und Kosten die die Gleichbehandlung schützen, das sind meiner Meinung nach die wichtigsten Aspekte, welche Michi fordert. Und mal so nebenbei ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen mit "den besseren Lösungen" eine höhere Lebensqualität erhielten.

Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Reply #21
Meine Forderung wäre da: Änderung von Vorname und "Ausweis-Geschlecht" gegen eine angemessene Verwaltungsgebühr auf dem Einwohnermeldeamt oder Standesamt, ohne Gutachten und Psychiater. Wer nicht trans* ist und sich trotzdem einen gegengeschlechtlichen Namen geben will, muss nicht vor sich selber geschützt werden - der Staat ist kein Kindermädchen.


Ach ja.... Die Namens- und Personenstandsändrung selbst kostet ja gar nicht viel, ca 50€ jeweils, Gerichtsgebühren. Das andere sind die Kosten für die Gutachten. Übrigens steht im Ausweis gar kein Geschlechtseintrag. Hör ich immer wieder, stimmt nur nicht. (Jetzt gehst du und holst deinen Perso und siehst selbst nach, pronto!)

Und c-j ist mir stets ein mahnendes Beispiel, was alles schief gehen kann und mir sind noch andere Kandidaten bekannt. Ne, das möchte ich schon gerne etwas kontolliert haben.

Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Reply #22

Übrigens steht im Ausweis gar kein Geschlechtseintrag. Hör ich immer wieder, stimmt nur nicht. (Jetzt gehst du und holst deinen Perso und siehst selbst nach, pronto!) 


Michi meint wahrscheinlich den Geschlechtseintrag im Reisepass... den gibt es immer noch...


Und c-j ist mir stets ein mahnendes Beispiel, was alles schief gehen kann und mir sind noch andere Kandidaten bekannt. Ne, das möchte ich schon gerne etwas kontolliert haben.


Also, gar nicht mal wg Cveta sondern grundsätzlich. Ich fände es völlig strange, wenn jeder sein "soziales Geschlecht" ständig so wechseln könnte wie er gerade lustig ist. Welchen Sinn sollte das machen?


Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Reply #23
Aber wer hat heutzutage überhaupt noch einen Reisepass? Und würde ich, als klar erkennbarer Transmensch in ein Land reisen wollen, daß einen Reisepass verlangt? (Außer vielleicht Kanada oder Thailand.) In Schengenland genügt der Personalausweis und da steht nun mal kein Geschlechtseintrag drauf.

Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Reply #24

In Schengenland genügt der Personalausweis und da steht nun mal kein Geschlechtseintrag drauf.


Naja, vielleicht geht es ja nicht nur um dich allein. Andere möchten z.B. innerhalb der EU in Länder reisen, wo sie trotz allem einen Reisepass brauchen, weil das Schengen-Abkommen nicht greift, z.B.: Bulgarien, Rumänien, Irland, Großbritannien und Zypern (klar, GB ist nicht mehr in der EU, war aber zu EU Zeiten schon so...)



Aber wer hat heutzutage überhaupt noch einen Reisepass? Und würde ich, als klar erkennbarer Transmensch in ein Land reisen wollen, daß einen Reisepass verlangt? (Außer vielleicht Kanada oder Thailand.)


So lange nicht die Todesstrafe auf trans* steht, kann sich doch jeder aussuchen, in welchem Land er sich dann diskriminieren lässt... Urlaub in Deutschland steht ja dann wohl an allererster Stelle. Im Ausland, und da gibt es für andere bestimmt noch andere Länder, z.B. Brasilien, Malediven, Domrep, Mexiko usw. ist es wahrscheinlich Latte was im Pass steht... die logische Fortsetzung, nämlich Passing wird ausschlaggebend sein.  :D Ich gehe mal davon aus, dass auch in den Schengen-Ländern die Männerstation im Krankenhaus die obligatorische sein wird, so lange da ein Zipfelchen zwischen den Beinen baumelt, egal was in der Geburtsurkunde steht...

Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Reply #25
Andere möchten z.B. innerhalb der EU in Länder reisen, wo sie trotz allem einen Reisepass brauchen, weil das Schengen-Abkommen nicht greift, z.B.: Bulgarien, Rumänien, Irland, Großbritannien und Zypern (klar, GB ist nicht mehr in der EU, war aber zu EU Zeiten schon so...)


Für diese Länder genügt aber trotzdem ein Personalausweis.

Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Reply #26
Du hast recht... meine Info war nicht aktuell!

Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Reply #27
Leute, ich habe "Ausweis-Geschlecht" extra in Gänsefüßchen gesetzt. Ich meine die Geschlechtsangabe auf amtlichen Dokumenten im Allgemeinen. (Übrigens verlasse ich durchaus gelegentlich die EU und habe Einreisestempel in meinem Reisepass.) Was die Prozesskosten betrifft wissen wir alle: Die entscheidenden Kosten sind die Gutachterkosten, nicht die geringen Gebühren des Amtsgerichtes.

Warum habe ich das Gefühl, dass hier gerade Wortklauberei betrieben wird? Ist es wirklich so schwer verständlich, was ich mit meinem Beitrag ausdrücken wollte?

Quote
Ich fände es völlig strange, wenn jeder sein "soziales Geschlecht" ständig so wechseln könnte wie er gerade lustig ist. Welchen Sinn sollte das machen?

Da müsste man sicherlich eine Schranke einbauen, damit das nicht ständig aus Jux und Dollerei möglich ist. Weiterhin bin ich aber trotzdem der Meinung, die Schranke sollte nicht Geringverdiener benachteiligen, und sie sollte auch nicht wie bei Kriminellen psychiatrische Gutachten erfordern. Die Trennung von Medizin und Juristerei finde ich ein wichtiges Ziel.

Hier eine Zusammenfassung, was in Kanada derzeit geht (gemäß verlinktem Zeitungsartikel) und in Deutschland nicht, sofern ich nichts überlesen habe:


  • Ehe für gleichgeschlechtliche Paare

  • Angehörige sexueller Minoritäten können als Paar Kinder adoptieren

  • Zunehmend geschlechterneutrale Toiletten in Schulen, Regierungsgebäuden und öffentlichen Einrichtungen

  • Gefängnisse müssen Strafgefangene gemäß ihrer Geschlechtsidentität unterbringen

  • "neutrales Geschlecht" bzw. "sonstiges" möglich auf amtlichen Dokumenten, auch für Besucher bei der Einreise

  • Möglichst Vermeidung von Geschlechtsangaben auf Dokumenten und Formularen, wo nicht erforderlich



In Schulen sollen möglichst geschlechtsneutrale Formulierungen verwendet werden. Das hört sich im Deutschen aber extrem dämlich an, und sieht auch im Schriftbild schrecklich aus (=> Zweckentfremdung des Gerundivums, Wortungetüm_Innen). In der englischen Grammatik geht das leichter: Schüler = Student, Schülerin = Student.

Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Reply #28
Unabhängig von der Gesetzeslage ist es trotzdem manchmal recht seltsam in D als Mensch mit transsexueller Biographie zu leben.

Völlig unabhängig vom Zustand des Genitals zählt der Personenstand, und da passieren geile Sachen. Strafmandate wegen zu schnellem Fahren mit dem Dienstwagen werden mir prinzipiell an "Herrn Michaela F..." zugestellt, entweder das Kraftfahrbundesamt hat wohl doch nicht mitgekriegt dass ich außer dem Namen auch den Personenstand geändert habe - eben weil im Führerschein kein Geschlechtsvermerk drin steht. Oder die Fuhrparkverwaltung meiner Firma hat auch irgendwas verpennt.

Neulich hab ich einen neuen Werksausweis auf den alten Namen, aber mit neuem Bild erhalten. Auch ganz witzig, auf Nachfrage wurde mir gesagt, dieser Name würde in der Akte die bei der Werkssicherheit vorliegt ganz oben stehen, und bis nach unten hätten sie nicht gelesen. (soviel zum Offenbarungsverbot.)

Mein Urologe stellt regelmäßig die Untersuchung der Prostata in Rechnung, meine Krankenkasse weigert sich regelmäßig zu zahlen, weil man bei Frauen sowas nicht abrechnen könne. Die sind also schon weiter. Irgendwie. Oder auch nicht.

Ich denke dass ein unverkrampfter Umgang mit "Geschlecht" not tut. Ein klares Statement des Gesetzgebers würde da sicher helfen. Ich wette aber dass Frau Merkels Bauchgefühl uneereine auch einschließt.


Aber wer hat heutzutage überhaupt noch einen Reisepass? Und würde ich, als klar erkennbarer Transmensch in ein Land reisen wollen, daß einen Reisepass verlangt? (Außer vielleicht Kanada oder Thailand.) In Schengenland genügt der Personalausweis und da steht nun mal kein Geschlechtseintrag drauf.


Abgesehen davon dass ich bei Reisen in die USA einen Reisepass brauche, und die such ich mir nicht aus, da schickt mich mein Arbeitgeber hin. Das Umschreiben das Visums vom alten - männlichen - Pass auf den neuen war kein Problem, außer dass der gesamte Prozess ein USA-Visum zu kriegen ein saublöder ist. Bei den Strafen die angedroht werden, wenn man Fragen falsch beantwortet, hab ich mich nicht getraut einfach mal neu anzufangen, und hab brav bei "hatten Sie schon mal ein Visum unter anderem Namen, wenn ja welchen..." mein Kreuzchen bei JA gemacht.

Visum für Indien war auch kein Thema, die stellen die Frage nach Namensänderung nicht, nur wann ich schon mal dort gewesen war, und das hab ich angegeben. Ich war versucht dort bei Geschlecht TG anzugeben, nachdem es im Pass anders drinsteht, hab ich es aber bleiben lassen.

Transit durch die vereinigten Emirate hab ich vermieden, erstens mach ich prinzipiell kein Business mit dort ansässigen Firmen, und zahle lieber mehr bei anderen Fluglinien - ja ich bin so blöd - zweitens gibt es für Menschen mit transsexueller Biographie immer wieder Spaß bei den Kontrollen dort, und das will ich mir nicht antun.

Bei der Einreise nach Großbritannien ist ein maschinenlesbarer Reisepass deshalb von Vorteil, weil man damit durch automatisierte Passkontrollen kommt, und je nach Andrang 30 bis 60 Minuten anstehen spart. Personalausweis funktioniert nicht.

[quote = Meine Forderung wäre da: Änderung von Vorname und "Ausweis-Geschlecht" gegen eine angemessene Verwaltungsgebühr auf dem Einwohnermeldeamt oder Standesamt, ohne Gutachten und Psychiater. Wer nicht trans* ist und sich trotzdem einen gegengeschlechtlichen Namen geben will, muss nicht vor sich selber geschützt werden - der Staat ist kein Kindermädchen.


Meine Forderung wäre da: Änderung von Vorname und "Ausweis-Geschlecht" gegen eine angemessene Verwaltungsgebühr auf dem Einwohnermeldeamt oder Standesamt, ohne Gutachten und Psychiater. Wer nicht trans* ist und sich trotzdem einen gegengeschlechtlichen Namen geben will, muss nicht vor sich selber geschützt werden - der Staat ist kein Kindermädchen.


Ich stimme da uneingeschränkt zu. Das Argument mit der Hürde, die sein muss um Menschen vor sich selbst zu schützen möchte ich nicht gelten lassen. Ich hab auch schon Leute getroffen, die von mir kein Gutachten gekriegt hätten. Aber erstens kann ich nicht alles wissen, und zweitens steht so eine Machtposition niemandem zu. Auch nicht dem besten Gutachter. Manchmal denke ich, es ist  der Wunsch nach einem "Echtheitszertifikat", wenn Leute, die "alles hinter sich haben" diese Forderung bringen.

Wir wissen doch, nur wir selbst kennen unsere geschlechtliche Identität. Kein Psychiater kann uns abnehmen das rauszufinden. Und nur wir selbst wissen, in welcher Körperform wir glücklich leben können. Und wenn wir uns mal täuschen, haben wir dabei was gelernt. Vor einer Fehlentscheidung hätte uns auch kein Gutachter schützen können. Das einzige was die tun ist doch das festzuschreiben was wir eh schon wissen.



Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Reply #29

Leute, ich habe "Ausweis-Geschlecht" extra in Gänsefüßchen gesetzt. Ich meine die Geschlechtsangabe auf amtlichen Dokumenten im Allgemeinen.


Und auf welchen amtlichen Dokumenten taucht die Geschlechtsangabe noch auf?

Die Trennung von Medizin und Juristerei finde ich ein wichtiges Ziel.


Aber die ist doch gegeben. Nimm mich als Beispiel. Ich hab die VÄ und PÄ vor über vier Jahren gemacht und kümmere mich erst jetzt um die Medizin.