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Topic: April Ashley (Read 3385 times) previous topic - next topic

Re: April Ashley

Reply #1
Danke für den Link. Ich kenne ein bisschen was von April Ashleys Lebensgeschichte aus dem Film "I am a woman now" (absolut sehenswert), und finde, sie ist eine beeindruckende Persönlichkeit. Es ist unglaublich, wenn man überlegt, unter welchen Bedingungen die Girls damals ihre GaOP gemacht haben. Aber wir verdanken ihnen (und Dr. Burou) schon sehr viel.


Re: April Ashley

Reply #2

...war 1960 einer der ersten MzF.


eineR?

naja, der Text hat ja auch einige archaiische Formulierungen, wahrscheinlich handelt es sich tatsächlich um einen umoperierten Mann. Ich hab gleich nach Erscheinen die Redaktion schon angeschrieben, und sogar eine Antwort bekommen.... Die Autorin scheint die abgedruckte Version nicht gelesen zu haben.


Re: April Ashley

Reply #4
Ich hatte den Artikel in der SZ seinerzeit auch gelesen und als typisches Beispiel schlechter Recherche abgehakt.
Deinen Elan Daphne, mal anzufragen, was das soll habe ich leider nicht.

Mit Christine Jorgensen gehörte Ashley wohl zu den ersten Fällen von operierten Frauen, über die sich die ganze Welt das Maul zerriß.

Re: April Ashley

Reply #5

eineR?


Ja, freilich. Vollständig müßte der Satz lauten: ... einer der ersten MzF-Transsexuellen.

Und dann stimmt's wieder.


der Transsexuelle... aha... ich kenn Frauen mit transsexueller Biografie, ganz egal in welcher Phase der Transition. Wenn wir selber schon die Artikel, die Pronomen und die Begrifflichkeiten nicht hinkriegen, wie soll es dann die Presse, oder der Rest der Welt hinkriegen? Vielleicht kennt man den Stand der Diskussion, wenn man moderne Medien nutzt?

Ich find Sprache und Wortwahl extrem wichtig, denn Wörter machen Gedanken, und Gedanken machen Taten.

Eine Tat wäre zum Beispiel, wenn ich man mir an die Brust fasst, weil ein Transsexueller ja nur eine besonders sichtbare Tunte mit Gummieinlagen ist.  Ich rechne auch weniger damit, mit "Na mein schwuler Prinz" angesprochen zu werden, wenn mich derjenige als Frau mit TS-Vergangenheit, und nicht als Mann wahrnehmen würde.

Re: April Ashley

Reply #6
Damals sahen Ts noch wie Frauen aus, aber Mitte der 90er kam die Schwemme der Gruselmonster, so wie ich eins bin.

Re: April Ashley

Reply #7

Ich hatte den Artikel in der SZ seinerzeit auch gelesen und als typisches Beispiel schlechter Recherche abgehakt.
Deinen Elan Daphne, mal anzufragen, was das soll habe ich leider nicht.


Das war ich nicht, das war michelangela. Und in der SZ kannst du keinen Artikel gelesen haben, das war nämlich ein Interview im SZ-Magazin.


der Transsexuelle...


Äh, ja, hast ja Recht. [zumir]Soll ich jetzt das generische Maskulinum ins Spiel bringen?[/zumir]


Damals sahen Ts noch wie Frauen aus, aber Mitte der 90er kam die Schwemme der Gruselmonster, so wie ich eins bin.


Tja mei, was glaubst du denn, hat die ihre originalen Haare? Oder vielleicht doch eine Perücke? Auch du würdest besser aussehen mit etwas mehr Pflege.

Was mich bei der ganzen Sache mal interessieren würde: Wie hat der Dr. B. damals operiert? Mehr als Eier ab und eine Hauttasche bilden war doch nicht drin, oder? Weiß da jemand was?

Re: April Ashley

Reply #8

Damals sahen Ts noch wie Frauen aus, aber Mitte der 90er kam die Schwemme der Gruselmonster, so wie ich eins bin.



Nee, das ist nur der Blick den man damals - weit vor den 90ern - hatte, und die Fotoästhetik dieser Epoche.  Wenn das Kostüm tailliert war, wars eine Frau, wenn die Augenbrauenbögen hochgemalt waren, wars eine Frau... und so weiter. Das hat auch bei Monstern und älteren Damen funktioniert.