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Topic: Anfrage zur Rechnertechnik, Bildbearbeitung (Read 10237 times) previous topic - next topic

Re: Anfrage zur Rechnertechnik, Bildbearbeitung

Reply #15



@ danny:
Du darfst das!
Quote

Linux?

Wenn Du gerne liest, was Du ja tust, und gerne lernst, ist es wirklich ein tolles Betriebssystem.
Es gibt wunderbare Foren und Handbücher dafür.
Quote

Leider niemals. Jedenfalls nicht solange ich noch in dieser Gegend hier wohne.
DAnn habe ich vlt ein besseres Betriebssystem, aber wenn ich nicht mehr weiterkomme oder wenn an dem Rechner irgendwas nicht mehr geht, dann steh ich restlos im Regen da.
Der Mann, der meinen Rechner aufgebaut hat, versteht nix davon. Und es lohnt sich nicht für ihn, sich da einzuarbeiten, weil ausnahmslos alle seine anderen Kunden - und darunter sind einige Großbetriebe mit riesigen Rechnersystemen - nur Windoof haben.

Und ich brauch einen Rechner, der funktoniet, wenn ich ihn einschalte - egal wie und mit welchem Betriebssystem. Und wenn das nicht so ist, dann muß da einer verfügbar sein, der das am besten gleich mit Fernwartung wieder hinkriegt. Und wenn nicht, dann muß der ohne Postversand o.ä. dort hingebracht weden und gleich oder wenigstens in wenigen Tagen wieder laufen.

Deshalb ist Linux etwas für typische Rechnerfreaks, die sich damit auskennen und sich selber helfen können. Und wenn zu viele Leute an dem Rechner herumbasteln und womöglich noch allerhand Shareware oder anderes zweifelhaftes Zeug draufspielen, dann wird das gleich gar nichts mehr. Hab ich alles schon durch, und immer nur Ärger, Ärger, Ärger ohne Ende.  >:( >:( >:(

Ist halt nix für mich. Wenn ich das selber könnte, hätte ich es wahrscheinl längst schon ausprobiert. Sagen ja fast alle, ob sie es selber nutzen oder nicht - auch mein Rechnerspezi, der es selber nicht einrichten und warten will, weil er nichts davon hat.
Das Problem bei XP ist, dass der Support eingestellt wurde, das heißt dass Sicherheitslücken nicht mehr gestopfft werden, sondern deinen Rechner zum leichten Ziel von schädlichen Viren und so machen.
Darum wäre mindestens eine Sandbox sinnvoll. http://www.chip.de/downloads/Sandboxie_21760394.html

Meines Erachtens bewegst Du dich auf dünnen Eis, folgendes Szenario wäre nicht so schön: "All of my files are gone"
Darum sichere unbedingt deine wichtigen Daten auf einem Usb-stick, oder einer Externen- Festplatte..

Falls der Rechner schlapp macht, sage mir das, ich habe noch ein paar funktionstüchtige hier stehen und habe keinen Platz.
Kostenfaktor - Versand und ein Lächeln.

Quote




 
gute nacht
+ liebe grüße
und schönen Dank euch allen
triona



Aber denn ein schönes Wochenende, bevor es hoffentlich in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub geht.

Dany

Re: Anfrage zur Rechnertechnik, Bildbearbeitung

Reply #16
Dann solltest Du Dir einen anderen Rechnermenschen suchen.

Wenn Du die Buchhaltung selbst machst, wird es natürlich unter Linux schwierig. Aber XP ist inzwischen wirklich wie ohne Licht im Nebel fahren.

Wenn Du bei Windows bleiben möchtest und das auf Dauer betrieblich nutzen möchtest, wirst Du nicht um den Software-Hardware-Upgrade-Zyklus herumkommen. Oder Du packst auf den zweite Kiste ein Linux (ja, selbst ist die Frau und arbeitet sich ein, wenn die Kerle mal wieder zu unflexibel sind...)

Re: Anfrage zur Rechnertechnik, Bildbearbeitung

Reply #17
- Wobei ja bei heutigen Distributionen kein 10 jähriges Unixstudium mehr von Nöten ist.
(XYZ)buntu ist in einer halben Stunde installiert und bringt meistens sogar schon die Grundausstattung mit. Thunderbird, Firefox, Open Office, Gimp und so weiter sind dann meistens schon installiert. Es gibt einen riesigen Fundus an Programmen und Anwendungen, die kostenlos herunterzuladen sind und regelmäßig Sicherheitsaktualisierungen bekommen.

Es gibt natürlich auch Einschränkungen. Manchmal hat man Programme, die man irgendwann mal für teures Geld gekauft hat und die nach Windoof verlangen. Es läuft leider nicht alles unter Wine.

Wer keine Fachfrau/mann ist, wird vermutlich keinerlei Probleme haben, wenn der Rechner vorwiegend für Internet und Textverarbeitung genutzt wird. 
Triona, wenn Du einen Zweitrechner hast, probiere es einfach mal darauf aus. Einige Distributionen kann man auch von CD starten, ohne das irgendetwas auf der Festplatte verändert wird.


Liebe Grüße,
dat Kerstin

Re: Anfrage zur Rechnertechnik, Bildbearbeitung

Reply #18

- Wobei ja bei heutigen Distributionen kein 10 jähriges Unixstudium mehr von Nöten ist.
(XYZ)buntu ist in einer halben Stunde installiert und bringt meistens sogar schon die Grundausstattung mit. Thunderbird, Firefox, Open Office, Gimp und so weiter sind dann meistens schon installiert. Es gibt einen riesigen Fundus an Programmen und Anwendungen, die kostenlos herunterzuladen sind und regelmäßig Sicherheitsaktualisierungen bekommen.

Es gibt natürlich auch Einschränkungen. Manchmal hat man Programme, die man irgendwann mal für teures Geld gekauft hat und die nach Windoof verlangen. Es läuft leider nicht alles unter Wine.

Wer keine Fachfrau/mann ist, wird vermutlich keinerlei Probleme haben, wenn der Rechner vorwiegend für Internet und Textverarbeitung genutzt wird. 
Triona, wenn Du einen Zweitrechner hast, probiere es einfach mal darauf aus. Einige Distributionen kann man auch von CD starten, ohne das irgendetwas auf der Festplatte verändert wird.


Liebe Grüße,
dat Kerstin
Bei der Ultimate 3.4 hatte ich laufend Probleme, darum habe ich nun Mint installiert und bin total begeistert. Muss aber dazu sagen, dass mir die Erfahrung der anderen Distribution weiter geholfen hat.
Und ich denke, dass ich zu 80%, wenn nicht gar mehr, auf Windows verzichten kann.

Bei der Ultimate Edition fand ich das Live-menu ziemlich spannend, so kann man schon während des Setup auf einige Anwender zugreifen,

Re: Anfrage zur Rechnertechnik, Bildbearbeitung

Reply #19

Wenn Du die Buchhaltung selbst machst, wird es natürlich unter Linux schwierig. Aber XP ist inzwischen wirklich wie ohne Licht im Nebel fahren.

Wenn Du bei Windows bleiben möchtest und das auf Dauer betrieblich nutzen möchtest, wirst Du nicht um den Software-Hardware-Upgrade-Zyklus herumkommen. Oder Du packst auf den zweite Kiste ein Linux (ja, selbst ist die Frau und arbeitet sich ein, wenn die Kerle mal wieder zu unflexibel sind...)


Ich verwende für Einzelfirma-EÜR seit Jahren das Windows-Progrämmchen "Easy Cash & Tax". Das läuft bei mir entweder in einer VirtualBox oder sogar anscheinend ohne Fehler unter Wine, wie ich erst letztlich festgestellt habe.

Übrigens halte ich XP in einer VirtualBox für relativ unkritisch, wenn man alles, was mit Internet zu tun hat, über Linux macht und die VB nur für konkret diese einzelnen Aufgaben und nur lokal einsetzt. Es läuft aber auch (mindestens) Win7 da drin, wenn man's dann haben will.

Tschüssi,

Petra

Re: Anfrage zur Rechnertechnik, Bildbearbeitung

Reply #20
Gibt es hier zufällig jemanden, wo schon mit COREL DRAW gearbeitet hat, und sich da klein bisserl auskennt, und wo ich mal anrufen könnte, wenn ich wieder mal eine Funktion nirgendwo finden kann? (Ich habe Version 11.)

Bitte keine Empfehlungen für andere Programme, die vlt weniger bedienerwidrig sein mögen. Ich kaufe mir auf keinen Fall ein neues DTP-Programm *) und erst recht keine neuere Version von dem grauenhaften COREL DRAW, weil ich das auf absehbare Zeit nur gelegentlich benötige und es sich daher wirtschaftlich nicht lohnt.  Und irgendwelche kostenlos herunterladbare Programme aus dem weltweiten Netz lade ich mir nicht auf meinen Rechner. Damit habe ich bisher ausschließlich nur übelste Erfahrungen gemacht.


*) wie z.B QUARK o.ä.

PAGEMAKER scheint ja nicht mehr so verbreitet zu sein. Und wenn, dann wird es sich in den letzten 20 Jahren wahrscheinl so verändert haben, daß ich es auch nicht mehr wiedererkennen würde.

Mit CALAMUS auf ATARI habe ich ca 10 Jahre praktische Erfahrungen - nur so als Anhaltspunkt, wo ich mich einigermaßen auskenne. Da hatte ich auch mal eine Schulung gemacht. (Privatunterricht bei einem Auskenner im Thüringer Wald. Hat damals 300 DM gekostet + Reisekosten - Rechnerfernsteuerung über das weltweite Netz gab es damals noch nicht.) Aber leider gibt es da keine Treiber mehr für aktuelle Drucker. Und erst recht niemanden mehr, wo mir da noch irgendwie bei irgendwas helfen könnte.(PAGEMAKER ist die einzige DTP für WIN, die ich kenne, die zumindest früher sehr große Ähnlichkeit mit CALAMUS hatte - weswegen ich es hier auch erwähne.)



Ansonsten erst mal herzlichen Dank für die bisherigen Ratschläge. Bisher war noch nichts dabei, was mich bei meinen augenblicklichen Arbeiten unmittelbar weiterführen würde. Ich werde aber bei Zeiten noch auf einzelne Beiträge antworten. Nicht daß noch jemand glaubt, ich nerve euch nur mit Fragen über Fragen, und nachher verläuft alles nur im Sande.

Vorerst nur mal so viel: Der Rat von Minolfa zu den fremdsprachlichen Tastaturen mit der Macke bei WINDOOF könnte zielführend sein. Das beschreibt genau mein Problem, das ich damit immer habe. Wenn ich es ausprobiert habe, werde ich sagen, ob es geholfen hat. Danke.


liebe grüße
triona

        

Re: Anfrage zur Rechnertechnik, Bildbearbeitung

Reply #21
Ich kriege hier gerade Pickel....... Ich will im OpenOffice Impress ein Video einbetten, blicke aber nicht, welche Codecs funktionieren. AVI ist ja auch nur ein container......
Das Ausgangsmaterial ist "3GP" was von meinem Android kommt.
Win7 64 Ultimate, OO 4.1.1, aktuelles Java, Videolan (vlc).
Hat da Jemand eine Idee? Google konnte da auch nicht weiterhelfen.
:-) Sarah


Re: Anfrage zur Rechnertechnik, Bildbearbeitung

Reply #23

Mit CALAMUS auf ATARI habe ich ca 10 Jahre praktische Erfahrungen - nur so als Anhaltspunkt, wo ich mich einigermaßen auskenne. Da hatte ich auch mal eine Schulung gemacht.   


Ich hab so das Gefühl, dass Du mal nach der Calamus-version für Winblöd suchen solltest. Das war eigentlich nach wie vor eine Atari-Version, die unter einer m68k-Emulation lief...

Re: Anfrage zur Rechnertechnik, Bildbearbeitung

Reply #24
Die aktuelle Version von Calamus (auch) für Windows gibt's anscheinend hier: http://www.calamus.net/

Re: Anfrage zur Rechnertechnik, Bildbearbeitung

Reply #25
Oh, die gibt es noch? (Bzw wieder?)

Re: Anfrage zur Rechnertechnik, Bildbearbeitung

Reply #26
Nun will ich euch das Ergebnis meiner heftigen Bemühungen nicht vorenthalten. Daß ich so einen Aufriß mache wegen der Veränderung eines zufällig ausgewählten Adlerbildchens oder wegen ein paar Liedertexten, die ich schneller einfach abtippen könnte, hat hier wohl eh kaum eine geglaubt?



Dank des häßlichen COREL DRAW habe ich für die erste druckbare Vorlage einschließlich der Versuche mit dem Adler und denm Liedtext zusammengenommen etwa 2 -3 Tage gebraucht, was selbstverständlich völlig indiskutabel ist.

Der erste Druck war dann auch gleich unbrauchbar. Weil ich in dem COREL die Texteingabefunktion bis jetzt immer noch nicht finden konnte, mußte ich die vor einigen Jahren schon einmal erstellten Textblöcke alle nochmal neu setzen und einzeln mit 2 unterschiedlichen Bildbearbeitungsprogrammen im Wechsel erstellen und vorbearbeiten, um sie dann fertig in das DTP-Dokument übernehmen zu können, damit sie auch im endgültigen Format (ohne Bildschirmvergrößerung) einwandfrei lesbar waren. Diese Nacharbeit hat dann vlt noch 2 oder 3 Stunden gebraucht. Merkwürdigerweise mußte ich dann der millimetergenau erstellte fertige Druckvorlage mit den 12 Nutzen nochmal um 2% verkleinern, daß der fertige Druck auch in der richtigen Größe herauskam.




Für dieses hier habe ich dann im ersten Anlauf immerhin noch 2 oder 3 Stunden gebraucht bis zum ersten Probedruck. Das kommt also immerhin schon mal ein bisserl in die Nähe des geforderten Solls. (Wenn die Gestaltung schon einmal steht. Das käme sonst noch hinzu.)

Die Karte erscheint auf den ersten Blick vlt grafisch weniger anspruchsvoll als die TRIONA-Karte. Aber die Schrägstellung im Winkel der kursiven Buchstaben ist technisch nicht so ganz ohne - wobei der Winkel (ursprünglich mal 78° wie bei Helvetica bzw Swiss) aufgrund verschiedener vom Original abweichender Fonts (Arial, Arial narrow, Arial black, ggf jeweils kursiv und fett), die anders gerade nicht verfügbar waren, diesmal leider nicht so ganz exakt ist, und vor allem nicht im ganzen Dokument gleich. Fällt aber im Visitenkartenformat nicht mehr so auf.

Da die Gestaltung aber schon über 20 Jahre alt ist und sich bewährt hat, wollte ich es weiterhin so haben. Auch hier mußte ich den Text nochmal vollständig neu setzen. Und da das unberechenbare und undurchschaubare COREL mir wieder mal einen unerwarteten Streich spielte, war nochmal 1/2 Std extra Nacharbeit notwendig, weil sich beim Kopieren der fertigen ersten Karte auf 12 Nutzen einige der Linien völlig unnachvollziehbar in breitgezogene Textstreifen verwandelt hatte, die dann wieder einzeln und von Hand durch Linien ersetzt werden mußten.  :roll: Den Grund dafür konnte ich nicht herausfinden.

Bei der letzten Karte (die auf dem blasseren Papier) war das dann aber nicht mehr, weswegen die gesamte Umarbeitung bis zum fertigen Druck in knapp 2 Std fertig war. Aber auch bei dieser Karte mußte ich die fertige Druckvorlage erst wieder um 3% verkleinern, um auf das geforderte Druckmaß zu kommen.


Auch diese Aufkleber hier muß ich alle paar Jahre wieder mal nachdrucken:



Die gibt es zwar auch neutral fertig auf der Rolle zu kaufen.



Da kostet einer dann wenige Pfennige, während bei meinen gelb-roten allein der Foliendruck rund 3 Groschen je Stück kostet. Aber sie haben sich als sehr wertvoll erwiesen. Wenn nämlich in einer Werkstatt mal wieder die Gewerbeaufsicht war und eine neue Sicherheitsprüfung der Maschinen verlangt hat, dann wird nämlich meist die Telefonnummer angerufen, die auf dem Schaltkasten aufgeklebt ist. So habe ich schon so einige neue Aufträge bekommen ohne zusätzlichen Aquisitionsaufwand, besonders wenn die Hebebühne mal weiterverkauft wurde an jemanden, der mich bis dahin noch gar nicht kannte und ich ihn auch nicht. Es hat sogar schon mal jemand aus Mecklenburg-Vorpommern angerufen, der mich um Rat gefragt hat, wie er seine gebraucht gekaufte Hebebühne wieder ans Laufen bekommt, weil da noch so ein alter Kleber von mir drauf war, und ihm bei dem alten Ding sonst niemand mehr weiterhelfen konnte.

Auf den größeren Drucksachen tauchte dann früher noch dieser nette kleine Buggy auf.
Ich habe ihn mit meinem Bruder zusammen entworfen:

(c) Lichtherz 1991

Seit wir uns beim Handel auf Motorradwerkstätten spezialisiert haben, wird er aber nicht mehr weiter verwendet. Doch er lebt in meinem Logo für den Montage- und Wartungsbetrieb weiter. Im Format der Visitenkarten ist das aber nicht verwendbar, weil dann nicht mehr erkennbar. Bei dem alten Buggy war das gerade noch möglich.

(c) Lichtherz 2006

Da habe ich damals auch ziemlich lange gebraucht, bis ich es endlich fertig hatte. Und damals hatte ich noch meinen ATARI in Gebrauch mit einer einigermaßen vernünftigen DTP drauf (CALAMUS). Vlt werde ich mir doch noch mal die WINDOOF-Version davon besorgen, wenn ich mit dem COREL weiterhin nicht zurecht komme - wie auch von Beate vorgeschlagen. (Ich hatte mir das auch selber schon mal überlegt.) Aber da dieses Programm mittlerweile schon über 25 Jahre auf dem Buckel hat und in der Zwischenzeit Dutzende von Erneuerungen erhalten hat, werde ich es wahrscheinlich auch nicht mehr wieder erkennen. Das Programm wird übrigens noch von der selben Firma hergestellt und vertrieben, wie schon vor 20 Jahren. (INVERS, Ulf Dunkel in Löningen, siehe Martinas Verweis. Die hatten das damals übernommen von DMC, die das Programm erfunden hatten.) 

Auch damals gab es schon eine Version für WIN. Es war eine Emulator-Lösung, die damals allerdings nicht so recht lief. Aus diesem Grund brauchte sie auf einem WIN-Rechner auch unverhältnismäßig viel Arbeitsspeicher und Prozessorleistung. Die WIN-Rechner haben die Geschwindigkeit und Arbeitsleistung eines handelsüblichen ATARI ja erst einige Jahre später eingeholt, bis sie diese aufgrund fehlender Weiterentwicklung des ATARI für immer hinter sich lassen konnten. Die vergleichsweise Bedienerfreundlichkeit eines ATARI - der ja im Grunde genommen nicht viel mehr war, als eine billigere Nachahmung des MacIntosh - haben sie allerdings trotz unübersehbarer Fortschritte bis heute noch nicht. Aber als ich mir damals mangels Geld für einen Mac den ATARI angeschafft hatte, lief die Mehrzahl der Arbeitsplatzrechner ja noch mit MS-DOS. Ob WINDOOF damals überhaupt schon erfunden war, weiß ich nicht.

Ich habe damals mit der ersten Version von CALAMUS angefangen. Das wurde damals noch auf Disketten geliefert, allerdings schon auf den kleinen. Es war anfangs ein recht einfach zu erlernendes und zu bedienendes Programm und z.B. recht brauchbar, um professionelle Druckvorlagen in Schwarz-Weiß zu erstellen. Farbe kam in den ersten Versionen nur am Rande vor (als Schmuckfarben und ohne YMCB-Auszüge, d.h. noch nicht ausgelegt für 4-Farb-Raster-Offset-Belichtungsvorlagen). Brauchte ich auch nicht, weil ich alle meine Druckerzeugnisse s/w erstellte und immer nur einfarbig gedruckt habe.

Dann kam irgendwann einmal die volle 4-Farb-Verarbeitung hinzu. Das Programm wurde mit jeder Erneuerung unübersichtlicher und schwerer zu bedienen. Dazu noch ständig tolle "Verbesserungen", so daß man gewohnte Funktionen nicht mehr wieder gefunden hat oder diese nicht mehr ohne neue Einarbeitung benutzen konnte, falls sie denn überhaupt noch vorhanden waren.

Daß hat dazu geführt, daß das Programm auf meinem (selbstverständlich nicht immer erneuerten) Rechner nur noch mit einem Bruchteil der Geschwindigkeit lief, weil es bei jedem Lade- und Speichervorgang immer das volle 4-Farbprogramm durchspielte, auch wenn 3 von 4 automatisch vorhandenen und auch nicht abschaltbaren Farbebenen gar nicht besetzt waren. Und wer einmal mit DTP o.ä. Anwendungen gearbeitet hat, weiß, daß man da außerordentlich häufig seine Arbeit zwischenspeichern muß, und oft andere Dokumente öffnen muß, um dort Elemente zu kopieren. Und speichern eines Dokuments dauert dann halt statt wenigen Sekunden bei komplexeren Dokumenten schon gleich mal ein paar Minuten ...  :roll:  Dauernde Aufrüstung des Arbeitsspeichers und des Prozessors verringert dies zwar unter Umständen wieder, aber deutlich länger als früher dauert es auch dann noch allemal.

Und für diesen "Fortschritt" zahlt man auch noch einen Haufen Geld. Vom damit beabsichtigten ständigen Zwang zu immer neuer Nachrüstung der Hartware mal ganz abgesehen. Alles ein abgekartetes Spiel, allein zum Zweck der Gewinnanhäufung einer ganzen Industrie. Bei Autos, Haushaltsgeräten und Industriegütern usw übrigens genauso.


Ich mach da schon lange nicht mehr mit. Auch meine Autos z.B. werden immer gefahren, bis sie mindestens 20 Jahre alt sind und meistens über 200.000 oder 300.000 km drauf haben. Daß ich sie nur gebraucht (meist mit min 100.000 km) kaufe, versteht sich da nur am Rande. Und mit möglichst wenig Elektronik drin. Das ist da nämlich die Störungsquelle Nummer 1 - wie bei fast allen heutigen Industrieerzeugnissen. Geht aber mittlerweile kaum noch, weil es solche Fahrzeuge in noch brauchbarem Zustand fast nicht mehr gibt.

Die staatliche Subvention der Automobilindustrie mit der "Abwrackprämie" 2009 und zahlreiche Verschärfungen der ach so umwelterhaltenden Abgasvorschriften einschließlich der dazugehörigen Steuerpolitik hat dies nur noch beschleunigt und krass verschärft - bezahlt von uns allen mit Steuergeldern. :twisted:


Also nochmal vielen Dank für die bisher erhaltenen Ratschläge.
Sollte sich hier doch noch jemand bisserl mit diesem COREL DRAW auskennen, dann wäre ich über weitere Tips sehr dankbar.

Noch nicht herausgefunden habe ich z.B.:
- Erstellung von Textrahmen und wo ich den dazugehörigen Texteditor finde
- Erstellen von Linien und Umrandungsrahmen
- Erstellen von Rahmen unterschiedlicher Funktion überhaupt - außeer Importieren von fertigen Elementen als Bild (.JPG)
- Rahmen oder Elemente in den Vordergrund oder Hintergrund stellen oder ersatzweise Hintergrundfarbe von importierten Bildern auf "durchsichtig" schalten

... um nur die wesentlichsten Grundfunktionen zu nennen, die sich mir bis jetzt noch nicht erschlossen haben. Eine rahmenorientierte DTP scheint es ja tatsächlich zu sein. Aber die Hilfe-Funktion gibt zu diesen Fragen leider fast gar nix her, wie aber leider allgemein üblich.


liebe grüße
triona

Re: Anfrage zur Rechnertechnik, Bildbearbeitung

Reply #27
Hallo Triona,

ich hab mich bislang ja eher rausgehalten, aber nach deinem letzten Posting konnte ich nun doch nicht widerstehen ...  ;D

In der Zeit, die du für die Komposition deiner letzten Mail benötigt hast, hätte ich wohl mit dem LibreOffice + Gimp (zur vorbereitenden Verarbeitung von echten Bildinhalten bzw. älteren Pixelgrafiken, die noch einzubinden waren) alle dargestellten Grafiken hergestellt bekommen.

Ich kann zwar verstehen, dass du ein lieb(?)gewonnenes Programm nicht verlassen willst, habe aber ein wenig den Eindruck, dass du einen mindestens schon halbtoten Gaul noch bis Laramy reiten willst.  :)  Irgendwann ist es einfach an der Zeit, sich in Zeiten geringen Stresses mal in neue Programme einzugucken, einzudenken und damit ein wenig rumzuspielen, so dass man bei Bedarf relativ schnell was damit auf die Reihe kriegen kann.

Ich habe seinerzeit auch mit Atari angefangen und bin dann über einen relativ kurzzeitigen Abstecher nach OS/2 recht schnell bei Linux gelandet. Dabei bin ich nun die letzten ca. 15 Jahre geblieben und habe es - mit Seitenblick auf das ganze Gedönse, das bei Windows in der Zeit so passiert ist - auch nicht bereut. Über die 15 Jahre habe ich aber für Grafikgeschichten durchaus unterschiedliche Programme genutzt.

Welche Programme man dann wo verwendet, hängt natürlich von eigenen Vorlieben und dem damit verbundenen Workflow ab. Aber irgendwelche Haken und Ösen haben alle. Der wesentliche Punkt bei dem Zeugs ist: Spiele beizeiten, damit du damit arbeiten kannst, wenn's nötig wird. Die von dir angesprochenen, für dich noch offenen Funktionen sind jedenfalls in LibreOffice 'ne ziemlich leichte Nummer.

Tschüssi,

Petra

Re: Anfrage zur Rechnertechnik, Bildbearbeitung

Reply #28

bei Linux gelandet. Dabei bin ich nun die letzten ca. 15 Jahre geblieben und habe es - mit Seitenblick auf das ganze Gedönse, das bei Windows in der Zeit so passiert ist - auch nicht bereut.


Mein Gefühl sagt mir auch, dass Du liebe Triona reif bist zum Wechsel, bin ja nun auch Post-Winuser.  ;)

Re: Anfrage zur Rechnertechnik, Bildbearbeitung

Reply #29
Linux ist bestimmt super, so isoliert als Betriebssystem gesehen.

Nur fehlt es an Softwares mit denen man druckfertige Dateien machen kann. Wie heißt z.B. das ICC-Farbmanagement-Modul für Linux? Welches Bildbearbeitungsprogramm kommt in Frage? Layoutsoftware? Usw.