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Topic: Hilfe zum Ausstieg (Read 9411 times) previous topic - next topic

Re: Hilfe zum Ausstieg

Reply #1
Und was willst du jetzt machen?
Vielleicht siehst alles nur etwas zu gestresst, tu dir die Ruhe an und lass es dir gut gehen.
Bauch in die Sonne und einen Kopfhörer auf, Sonnenbrille und fast ist alles gut.
Gruß
Petra


Re: Hilfe zum Ausstieg

Reply #3
Zurück zum Thema.

der Author Walt Heyer arbeitete bis nach der OP bei einem Automobilkonzern, nach der Personenstandsänderung wurde er entlassen. Danach arbeitete er abwechselt entwederals Mann oder Frau, aber immer bei unterschiedlichen Arbeitgebern.

Darum sollte auch keine gaop-Indikation, wenn nie als Frau gearbeitet, zur Schule, etc.
Selbst bei HRT sollte es kein Dauerzustand sein, nach meiner Meinung.

LG Cveta


Re: Hilfe zum Ausstieg

Reply #4
Sowas passiert, wenn nicht nach seinen eigenen Überzeugungen lebt.
Der hatte auch nur eine kleine Gehirnmenstruation und ist dabei ins falsche Fahrwasser geraten.
Hat es aber noch klären können, bis auf das kleinere etwas.
Hat aber nichts mit der breiten Masse zu tun, die von der Symptomatik betroffen sind.
Die Leben nach ihrer Überzeugung, in dem Wissen die richtige Wahl getroffen zu haben.
Trotz der schwere und der Gesellschaftlichen einschränkungen, die solch ein Film mit sich bringen kann.
Vielleicht lässt sich ja für dich was klären? Durch den Typen und bringt dich im Leben weiter.
Dafür muß man nur nach vorne gehen. Sich nicht weiter wie ein Kreisel verhalten.
Der wie besoffen durch Welt Eiert und überall ankantet.
Gruß
Petra

Re: Hilfe zum Ausstieg

Reply #5
The National Catholic Bioethics Quarterly zitiert Ray Blanchard und Kenneth Zucker sowie Bailey und Lawrence. Wenn du solchen Mist liest, ist es doch kein Wunder, dass du depressiv wirst.

Es gibt immer Spinner, die meinen, sie hätten die Wahrheit mit dem Löffen gefressen, weil sie ja Wissenschaftler seien. Und es gibt andere Spinner, die jene zitieren, da es in deren Meinung passt, womit sie vermeiden, sich mit ihren eigenen Vorurteilen und anderen Meinungen auseinandersetzen zu müssen.

Fakt ist, dass für eine ganze Reihe von Menschen das Leben durch die Geschlechtsangleichung wesentlich lebenswerter geworden ist. Und ebenso Fakt ist, dass es in dem ganzen Prozess vereinzelt auch zu einer Fehldiagnose kommt.

Re: Hilfe zum Ausstieg

Reply #6

Fakt ist, dass für eine ganze Reihe von Menschen das Leben durch die Geschlechtsangleichung wesentlich lebenswerter geworden ist. Und ebenso Fakt ist, dass es in dem ganzen Prozess vereinzelt auch zu einer Fehldiagnose kommt.


Hallo Johanna,

immer wieder rühmen sich hier und woanders welche, die HRT ohne Alltagstest machen, weiter als Mann arbeiten, usw. So was kommt dann dabei raus. Sind dann selber schuld!

LG Cveta

PS: Mit Ausweis Outen geht übrigens auch in Deutschland schief und hat Rausschmiss zur Folge(meine nicht mich!).

Re: Hilfe zum Ausstieg

Reply #7
Zwischen HRT vor dem Alltagstest beginnen und ohne Alltagstest (24/7 auch auf Arbeit, Schule usw.) in eine GaOP stolpern liegen allerdings Welten! Eine HRT kann jederzeit wieder abgebrochen werden, außer eventuellem Verlust der Fortpflanzungsfähigkeit und etwas Brustwachstum sind - außer den allgemeinen Medikamentenrisiken des Beipackzettels - keine dauerhaften Folgen zu erwarten.

Wer ohne Alltagserprobung eine GaOP macht, dem kann von außen nicht geholfen werden, der fährt volles Risiko. Nicht umsonst steht auch in den liberalsten Behandlungsrichtlinien als Bedingung drin, vorher mindestens ein Jahr Vollzeit im Zielgeschlecht gelebt zu haben. Wer dies nicht tut und seine Gutachter anlügt, muss mit den Konsequenzen eben fertig werden. Da hilft jetzt kein Jammern und der verpatzten Vergangenheit nachtrauern, sondern nur ein Blick in die Zukunft, und dass du dir realisierbare Wege erschließt in Selbstwürde zu leben.

Re: Hilfe zum Ausstieg

Reply #8


Wer ohne Alltagserprobung eine GaOP macht, dem kann von außen nicht geholfen werden, der fährt volles Risiko. Nicht umsonst steht auch in den liberalsten Behandlungsrichtlinien als Bedingung drin, vorher mindestens ein Jahr Vollzeit im Zielgeschlecht gelebt zu haben. Wer dies nicht tut und seine Gutachter anlügt, muss mit den Konsequenzen eben fertig werden. Da hilft jetzt kein Jammern und der verpatzten Vergangenheit nachtrauern, sondern nur ein Blick in die Zukunft, und dass du dir realisierbare Wege erschließt in Selbstwürde zu leben.


Es gab aber welche, auch in Deutschland, die Vornamensänderung OHNE Alltagstest auf der Arbeit erhielten, diese Gutachten bei der KV einreichten und so die OP erhielten, ähnlich wie Walt, der zurückkehrte post OP.

Abgesehen vom überreligiöser Betonung ist das Buch eine gute Warnung.

Selber wurde ich in einem Forum massivst angemacht damals, als ich vor Vermeidung von Alltagstest auf der Arbeit warnte. Das verzögert den Absturz nur.

Walt war so was wie TV mit gaOP, arbeite als Mann, in Freizeit dann Frau oder auch umgekehrt, je nach Job.

Re: Hilfe zum Ausstieg

Reply #9
hallo,

bei dir ist wohl alles schief gelaufen was schief laufen kann? vermute mall auch selber mit schuld. sich nicht eingestehen können, dass es nicht so ist, wie man am anfang angenommen hat "selbstbetrug" und jetzt sind vermutlich andere daran schuld.
was du an negativer erfahrung hast, ist für andere die heilung, also runter vom gas, als aussteigerprophet taugst du auch nicht.

für mich war die hrt und die ga.-op. wie eine befreiing und ich fühl mich super damit, ich möchte nicht mehr anders sein. was mich psychisch belastet sind andere baustellen und die muss ich selber erledigen, da kann mir niemand helfen.

lg meeresstern

Re: Hilfe zum Ausstieg

Reply #10

was du an negativer erfahrung hast, ist für andere die heilung, also runter vom gas, als aussteigerprophet taugst du auch nicht.



Schön für Deine Selbstillusion! Viele leben ja gerne alleine, sind zu Hause eingesperrt wie im Gefängnis. Ich find das T Konzept einfach Sch...

Da wird nur Penis amputiert, mehr nicht. Wirkliche Akzeptanz und Integration fehlen meist.

TS ist für mich Bewältigungsstrategie der midlife crisis des westeuropäischen Mannes. Der Fehler fängt bei der Männererziehung durch die Mütter an.

Re: Hilfe zum Ausstieg

Reply #11
was mich psychisch belastet sind andere baustellen und die muss ich selber erledigen, da kann mir niemand helfen.


Und da hilft eben auch rumtransen nicht, dadurch werden keine Probleme gelöst.

Re: Hilfe zum Ausstieg

Reply #12
hallo cveta,

du stehst ja ganz schön neben dir. da wundert mich nichts mehr. hab ja schon einiges von dir gelesen, aber das es so schlimm ist, hätte ich nicht gedacht.

ich leide nicht an selbstillusion, bin nicht zuhause eingesperrt und halte das t-konzept für verbesserungswürdig.

ich bin mit meiner neuen vagina sehr zu frieden, bei 4 cm durchmesser und 17 cm tiefe, dr. schaff hat gut gearbeitet.

ich bin hier in niederbayern im eisschützenkreis 204 kreisschiedsrichterobfrau und betreue 42 vereine und 90 schiedsrichter. mit meinen mädels schieße ich im winter in der bundesliga süd damen und im sommer in der bayernliga süd damen und bin in meinem verein und anderswo voll integriert und akzeptiert. ansonsten habe ich keine schwierigkeiten, weder in meiner stammkneipe, auf der straße oder bei der arbeit.

mit 54 bin ich in keiner midlife crisis und an der erziehung meiner mutter liegt es bestimmt nicht. wenn du denn quatsch von jehn money glaubst, dann ist dir nicht zu helfen.

lg meeresstern


Re: Hilfe zum Ausstieg

Reply #14
Cvetka spricht mal wieder die alten Theorien an, die bei manchen wohl wirklich wirken, wenn die auch eher nicht so wirkliche Frauen sind. Merkt man aber meist eh, aber beratungsresistent sind se halt

Was man aber wirklich mal sagen muss:

Schaff operiert gut, wenn aber was schief läuft, dann hat er kaum mehr Zeit.

Bei sehr vielen OPs ist das Ergebnis dann optisch okay, aber von Gefühlen her nicht so toll. Orgasmen gibt's dann einfach nicht mehr.