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Topic: Warum versaut gaOP Partnerschaftschancen? (Read 4344 times) previous topic - next topic

Re: Warum versaut gaOP Partnerschaftschancen?

Reply #15
Weißt du...

Eine Freundin von mir hatte zur Zeit der OP (vor drei Jahren) kene Beziehungen. Nachher erst eine lesbische, seit etwa nem dreiviertel Jahr eine heterosexuelle Beziehung.

Soviel dazu...

Re: Warum versaut gaOP Partnerschaftschancen?

Reply #16
[sing]
Stein auf Stein, Stein auf Stein, die Mauer....
[/sing]

Re: Warum versaut gaOP Partnerschaftschancen?

Reply #17

Meist läuft die Ehefrau oder Freundin nicht weg......


Meistens tut sie das.

Quote

Warum konnte ich kein gesunder, attraktiver Mann sein? Ich bin über meinen Zustand nicht glücklich.

Die Therapie, wo man mich als gesunden Mann hinstellte, um schnell und effektiv Leistungen zu erhalten, war zwar effektiv, aber verlogen und unaufrichtig.


Das musst Du wissen, besonders unter Berücksichtung Deiner zweiten Aussage.

Mal davon abgesehen: nehmen wir mal an, Du hättest es wie ich geschafft, für Dich eine positiv besetzte männliche Rolle zu finden. Wie gut hättest Du diese Rolle ausfüllen können (es ist mir nie so recht gelungen, meine Unstimmigkeit schimmerte immer durch)? Wo wärest Du dann heute? Wo würdest Du in mehreren Jahren stehen?  

Und jetzt? Ok, Du bist mit Deiner derzeitigen Situation nicht zufrieden. Wohin möchtest Du Dich entwickeln? Was konkret unternimmst Du, damit es besser wird?

Bist Du Dir wirklich sicher, dass sich Leben primär über Sex definiert wie Du es gerne zu tun scheinst?

Re: Warum versaut gaOP Partnerschaftschancen?

Reply #18

...
Bist Du Dir wirklich sicher, dass sich Leben primär über Sex definiert wie Du es gerne zu tun scheinst?


Moinsen Beate,

...will mich jetzt hier garnicht groß in die Diskussion einklinken,... mir fällt nur immer wieder auf, dass Sex (und auch das damit verbundene "Balzen, Werben,.. etc.") von dir manchmal als weniger essentiell dargestellt wird. Sicherlich ist dies von Mensch zu Mensch extrem unterschiedlich, warum ich hier auch keine verallgemeinernden Aussagen machen werde. Ich kann nur von mir,... meinem Erleben und Empfinden sprechen,... und bei mir spielt dies eine sehr große Rolle. Nicht alleine der rein mechanische Geschlechtsakt an sich,... aber das ganze drumherum,.... gerade auch in einer Partnerschaft, die sich auf viele andere Bereiche erstreckt.
Insofern kann ich Cveta´s Leid sehr gut nachvollziehen,... auch wenn in ihrer Situation sicherlich unter anderem Alternativlösungen etc. durchaus zu suchen sind,... das Bedürfnis nach Nähe, sexueller Erfüllung und die damit verknüpfte Bestätigung wird nicht abstellbar sein.

Alles Liebe

Bastienne

Re: Warum versaut gaOP Partnerschaftschancen?

Reply #19
Hallo Bastienne,

mir geht es darum, dass Cveta die Dinge auf den Kopf stellt: Partnerschaften folgen m.E. aus sozialer Integration, nicht umgekehrt. Erst wenn die wenigstens einigermaßen gelungen ist, ist man innerlich frei genug, um auch erfolgreich Partnerschaften eingehen zu können.

Wer wie Cveta von Zielgruppen der sexuellen Aktivität aus argumentiert, zäumt in meinen Augen das Pferd vom Schwanz auf. Und das wird nicht gelingen. Auch wenn es nicht gelingen sollte, dem Bedürfnis nach Nähe gerecht zu werden, gibt es doch genügend andere Optionen im Leben, mit denen man das wenigstens zum Teil ausgleichen kann.

Daraus ergibt sich in meinen Augen auch eine Handlungsperpektive, mit der Cveta ihre Situation verbessern kann.

(cveta: gibt es bei Euch eigentlich einen Schachverein?)

Unabhängig davon sollte eigentlich im Voraus klar sein, dass ein Leben als transsexueller Mensch sehr einsam werden kann. Man macht doch den Wechsel trotz dieser potentiellen Perspektive, weil es eben nicht mehr anders geht.

Re: Warum versaut gaOP Partnerschaftschancen?

Reply #20



Mal davon abgesehen: nehmen wir mal an, Du hättest es wie ich geschafft, für Dich eine positiv besetzte männliche Rolle zu finden. Wie gut hättest Du diese Rolle ausfüllen können (es ist mir nie so recht gelungen, meine Unstimmigkeit schimmerte immer durch)? Wo wärest Du dann heute? Wo würdest Du in mehreren Jahren stehen?  



Nur fehlten dazu die biologischen Vorrausetzungen. Frau wäre weggelaufen, wenn sie nicht ihr gewohntes Penetrations-GV Programm bekommen hätte. Frauen sind da sehr einfallslos. Abgesehen davon, wäre Kinderwunsch ebenfalls unmöglich gewesen, aber da kenne ich Fälle, wo man dann halt fremd ging, sich ständig Hausfreunde zulegte, usw. Aber wenn man Glück hat, stirbt man schnell an den Hormonmangelkrankheiten.

Ich beneide alle, die gesunde Männer waren/sind.

Re: Warum versaut gaOP Partnerschaftschancen?

Reply #21

Hallo Bastienne,

mir geht es darum, dass Cveta die Dinge auf den Kopf stellt: Partnerschaften folgen m.E. aus sozialer Integration, nicht umgekehrt. Erst wenn die wenigstens einigermaßen gelungen ist, ist man innerlich frei genug, um auch erfolgreich Partnerschaften eingehen zu können.


Da stimme ich dir zu.


Wer wie Cveta von Zielgruppen der sexuellen Aktivität aus argumentiert, zäumt in meinen Augen das Pferd vom Schwanz auf. Und das wird nicht gelingen. Auch wenn es nicht gelingen sollte, dem Bedürfnis nach Nähe gerecht zu werden, gibt es doch genügend andere Optionen im Leben, mit denen man das wenigstens zum Teil ausgleichen kann.

Daraus ergibt sich in meinen Augen auch eine Handlungsperpektive, mit der Cveta ihre Situation verbessern kann.

(cveta: gibt es bei Euch eigentlich einen Schachverein?)


Auch hierbei gehe ich mit dir konform  :)



Unabhängig davon sollte eigentlich im Voraus klar sein, dass ein Leben als transsexueller Mensch sehr einsam werden kann. Man macht doch den Wechsel trotz dieser potentiellen Perspektive, weil es eben nicht mehr anders geht.


Ja,... aber ich halte es auch für wichtig, die Überlegungen bezüglich der Möglichkeiten der Partnersuche mit in Entscheidungsprozesse einzubeziehen,... mit dem Kopf durch die Wand sind sicherlich die wenigsten bisher glücklich geworden.

Alles Liebe

Bastienne

Re: Warum versaut gaOP Partnerschaftschancen?

Reply #22
Wenn das Ergebnis ist, das man wegen Transerei zu Hause Schach matt gesetzt ist, weil man nicht mehr rausgehen kann, soll man es besser lassen.

Bevor das passiert, steige ich ganz aus!

Re: Warum versaut gaOP Partnerschaftschancen?

Reply #23
Aber liebe Cveta,

ganz aussteigen ist doch keine Problemlösung.

So schlecht, dass Du zu Hause schachmatt gesetzt sein müsstest, sind Deine biologischen Voraussetzungen doch gar nicht. Sie sind völlig im Bereich dessen, was bei transsexuellen Menschen durchschnittlich ist. Die meisten kommen im Leben klar.

Vielfach wohl nach wie vor solo - aber wie gesagt: zuerst geht es darum, im Leben überhaupt Fuß zu fassen. Und da gibt es tatsächlich zahlreiche Anknüpfungspunkte. Man muss nur erstmal aus sich heraus und ins Leben gehen. Und wenn man den anderen Menschne freundlich und offen gegenübertritt, ist in den meisten Fällen das Passing erst mal zweitrangig.

Re: Warum versaut gaOP Partnerschaftschancen?

Reply #24
Hallo Beate,

wenn ich nur noch zu Hause sitze, bin ich so gut wie tot. Dann ist auch scheiß egal, wie ich aussehe oder was ich anziehe, sieht ja draußen niemand.

Hat aber auch den Vorteil, das mich keine Kinder und Jugendlichen auslachen. Ich hasse Jugendliche und Kinder!

Letzte Nacht erst davon geträumt, dass ich in Geschlosse käme und da auch als Babymädchrn leben dürfte.

Über mir wohnt auch depressiver, der nie die Wohnung verlässt.


Ich verstehe das ganze Trans-Konzept nicht mehr. Ich hatte ganz andre Ausgangslage.
LG CJ