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Topic: Hilfe zum Ausstieg? (Read 7708 times) previous topic - next topic

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #1
Vielleicht solltest du einfach anfangen, Verantwortung für dich selbst zu übernehmen?

Andererseits: hast du noch nicht genug Erfahrungen mit ideologisch verblendeten Spinnern?

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #2
Interessanter Artikel.
Ich hab ihn nur überflogen, kann vieles davon nachvollziehen.
Mir ging es in einigen Punkten ähnlich.

Es muss nicht die Kirche sein, doch der Kern ist der Kontakt mit dem inneren Selbst und den Masken des Lebens.

Wenn du es willst und zuläßt kannst du zu dir finden.
Der Weg geht über das Unterbewußtsein und den direkten Kontakt mit dem Selbst.



Gerade gestern traf ich in Berlin eine Frau, sie saß im Hotel und ihr Handy war aus der Tasche gefallen.
Wir kamen ins Gespräch.
Ich merkte das sie etwas bedrückte und konnte helfen.
Es ging auch um den innere Kontakt.


Es wird auch für dich einen Weg geben .... wenn du ihn gehen willst.

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #3
Hallo Cveta,

ob Extremisten Dir eine Hilfe sind, wage ich zu bezweifeln.


In Deutschland gibt es eine handvoll Gruppierungen, die sich offen für die Umpolung Homosexueller einsetzen. ...  „Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft“ (DIJG, Verantwortliche: Christl Ruth Vonholdt) ...

Sie werden von mehreren Verbänden aus dem evangelikalen Spektrum – Deutsche Evangelische Allianz (DEA), Campus für Christus (CfC) – unterstützt und dienen als Propagandaschmiede für den Umgang mit Homosexuellen in der christlichen Jugendarbeit. Getragen werden sie von homophob-konservativen Christen, die weitgehend der evangelikalen Strömung des Protestantismus, aber teilweise auch erzkonservativen Katholiken zuzuordnen sind. Hier treten häufig die Gendermainstreaming-Kritikerin Gabriele Kuby und einige katholische Bischöfe, etwa der Salzburger Weihbischof Andreas Laun, als Unterstützer für Umpolungsorganisationen auf.


Ansonsten schließe ich mich Kalen an. Wenn es bei Dir aus der Kindheit noch was aufzuarbeiten gibt, dann ist es wichtig, der Sache auf den Grund zu gehen, Dich Deinem inneren Selbst zu stellen. Sollte gar Dein Vater eine Rolle spielen, wäre als erste Maßnahme ein Auszug aus der elterlichen Wohnung sinnvoll, um Abstand zu gewinnen. Wenn Du zu der Erkenntnis kommst, dass Deine eigentlichen Probleme tiefer liegen als Trans*, und Du an Dir arbeiten willst, dann gibt es therapeutische Hilfe auch jenseits von abstrusen evangelikalen "Instituten". (Kalen wohnt zum Beispiel nicht weit von Dir, und hat eine einschlägige Ausbildung auch jenseits von schamanischem Trommeln.)

Ein Tritt in den Hintern und liebe Grüße,
Michi

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #4
Hallo Cveta,

über diese Gruppe wurde eigentlich schon alles gesagt. Von denen darfst Du nur erwarten, dass sie Dich noch tiefer in Deine Nöte hineinstoßen. Du bist doch in Psychotherapie? Sprich die Dinge dort an, besonders das, was unabhängig von Trans ist.

Ansonsten hindert Dich niemand daran, Dir probeweise die Haare zum Zopf zusammenzubinden, wie es viele Männer mit längeren Haaren tun,  andere Klamotten anzuziehen, und einfach mal auszuprobieren, wie Du Dich da dann fühlst. Das wäre ohnehin der allererste Schritt zu einem konkreten Ausstieg. Hast Du das schon getan?

Aber wichtig: pass auf, dass Du Dir mit dem Trans-Rückkehr-Thema nicht (wieder?) eine Lebenslüge aufbaust, an der Du nur scheitern kannst. Die Gefahr sehe ich bei Dir ganz konkret. Daher solltest Du Dich fürs erste nur auf reversible Schritte beschränken. Das berufliche Problem solltest Du dringendst losgelöst von der Geschlechtsfrage angehen.

Übrigens: eine Frau in Männerklamotten wird im Büro genausowenig akzeptiert wie ein Mann in Frauenklamotten.

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #5
Die Trommel ist nur ein Werkzeug, ein Fahrzeug, das für mich funktioniert.
Als die Selbstfindung geschah, habe ich sie noch nicht wirklich genutzt.
Da habe ich mit den "tools" gearbeitet, wie die Coaches gerne sagen.

Es gibt viele Möglichkeiten mit dem inneren Selbst zu kommunizieren.
Für viele Tools wird eine weitere Person benötigt.
Das war oft meine Frau, da sie die gleiche Ausbildung hat oder jemand aus dem Bekanntenkreis, mit der entsprechenden Ausbildung.

Erst danach entdeckte und verstand ich wirklich, wovon die Nordamerikanischen Indianer berichteten.

Welches "Gefährt" zur "Seele" (Unterbewußtsein) wir wählen, hängt von dem Suchenden ab.
Der Coach oder schamanisch Praktizierende ist nur Helfer und Prozessbegleiter ... die Selbstfindung muss jeder Selbst finden.

;-)

Die aktuelle Sozialisierung und der Schritt in eine neue Sozialisierung ist eine Sache, die nicht zu unterschätzen ist.
Von daher bin ich auch immer recht skeptisch, was Glaubensgemeinschaften angeht.


Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #6
Jetzt habe ich den Bericht auf dieser Seite mal überflogen. Natürlich stehen da einige Dinge drin, die richtig und wichtig sind - die Sätze über das innere Kind, auch die über Transsexualität als Hilfe beim Bewältigen alter Traumata. Wenn ich von Transsexualität als Fähigkeit rede, meine ich ja auch nichts anderes. Aber ich rede davon, diese Fähigkeit als Stärke zu bejahen. Dort will man sie verneinen.

Und diese Leute übersehen, dass Trans einfach eine Fähigkeit ist, weil sie etwas ganz anderes im Sinn haben: sie wollen Transsexuelle aus ihrem "Korsett" herauslösen und ein ein neues, engeres Korsett - das der beinahe klösterlichen Frömmigkeit und vor allem Enthaltsamkeit zwängen. Dinge, die sie selbst in dieser Form sicherlich niemals leben würden, aber eben gerne den "Abartigen" dieser Gesellschaft wegen ihres So-seins aufbürden.

Den Betroffenen soll so ein neues Gebäude aus Lebenslügen aufgebaut werden, das infamerweise so gestaltet ist, dass automatisch massive Schuldgefühle entstehen werden, wenn man das zu spüren beginnt, was man sich da aufgebaut hat.

Eigentlich wird das bereits am Beginnn recht deutlich gesagt. Infam.

Das ist  eine Anleitung, die erst recht ins Unglück stürzt.

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #7
(Kalen wohnt zum Beispiel nicht weit von Dir, und hat eine einschlägige Ausbildung auch jenseits von schamanischem Trommeln.)


Wo ist denn der Unterschied zwischen der verlinkten Seite und Kalen? Beide glauben, dass Transsexualität "heilbar" ist.


lg, Kira

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #8

Hi,

können die mir helfen, endlich auszusteigen:

http://p146555.mittwaldserver.info/transsexualitaet-geschlechtsumwandlung/ausbruch-aus-dem-gefaengnis/

LG CJ


Huhuuu Cveta,
erstmal tachchen an Dich.
Lass`bitte um Himmels willen die Finger von irgendwelchen religiösen Institutionen.......die hassen Menschen wie uns.
Jede Religion, erstickt Lebensfreude direkt im Keim, klingt hart, ist aber meine subjektive Meinung.
Das hier weiterhin zu erklären,würde ein ellenlanges Posting voraussetzen.
Nun zum eigentlichem Thema, letztens habe ich so nebenbei mitbekommen, dass es einen einzigen bekannten Fall in England gegeben hat, dort hat sich eine vermeintlich Transsexuelle (Post-OP) wieder zurückbauen lassen.
Leider finde ich das nicht mehr, jedoch habe ich mitbekommen, dass die Rudimente des männlichen Genitals wieder nach außen verlegt wurden, und die Schwellkörper mit einem aufpumpbaren Ballon ersetzt wurden um wieder gewisse Funktionen zu gewährleisten.
Hätte nicht gedacht, dass das möglich ist, wenn es denn kein Hoax oder Fake war.
Leider habe ich auch zu diesen spirituellen Dingen wenig Zugang obwohl mir klar ist, dass es zwischen Himmel und Erde Dinge gibt, die wir Neuzeitmenschen wieder verlernt haben.
Jedoch bin ich überzeugt davon, dass man seinen Verstand mit diesen metaphysischen, oder theoretischen Philosophien auf eine andere Art und Weise violisiert und sich mental in ein anderes Extrem begibt ( unerbewusste oder auch bewusste Suggestion), was nicht die Ursache bekämpft, sondern "nur" die Sympthome (kompensieren), mit verlaub.
Denn, wenn man an etwas glaubt, bedeutet das noch lange nicht "wissen".
Aber es ist vollkommen legitim für diejenigen, die derartige Dinge in ihren Lebensentwurf für sich entdeckt haben und für sich vermeintlich nutzen können.
Nun, Cveta, zurückoperieren wäre wohl die einzige Alternative für Dich, wenn Dein derzeitiges Leben so sehr schmerzt, denn langsam beginne auch ich zu glauben, dass Du das ernst meinst und Dir klar ist, einen entscheidenden Fehler mit Deiner Transition gemacht zu haben, Dich wieder den gesellschaftlichen Zwängen des "konformen Aussehens" u. a. unterwerfen magst, Dich wieder in die blökende Herde der Mitläuferschafe einreihen willst, um nur wieder funktionieren zu dürfen, und und und.
Mensch Cveta, ich kenne Dich, Du bist ein ganz lieber Mensch, arrangiere Dich mit Deiner Rolle, ich bitte Dich....... wie oft willst Du Dich denn noch traumatisieren!?

Viel Glück Du liebe


Anne

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #9
Es gibt übrigens noch mehr auf der Seite zum Thema: http://p146555.mittwaldserver.info/bulletin/16-2008-transsexualitaet-geschlechtswechsel/

Sehr interessant ist, dass meine Geschichte sehr ähnlich ist, mit fehlender Liebe der Eltern, Mobbing außerhalb des familiären Umfelds, ein emotionales Gefängnis und kaum Fähigkeit, Gefühle zuzulassen sowie Nähe zuzulassen. Aber im Gegensatz zu der "geläuterten" Person habe ich das alles schon vor der Transition aufgearbeitet und habe dann trotzdem oder eher umso mehr gemerkt, dass die Transition lebensnotwendig ist. Was ich mir vorstellen kann, ist, dass diese wirklich wichtigen Schritte zur Aufarbeitung dieser emotionalen Gestörtheit in ihrem Fall jetzt emotional an das Biogeschlecht gekoppelt sind. Sie denkt also, ihr geht’s besser, weil sie wieder im Biogeschlecht lebt, liegt aber eigentlich an den Erfolgen im emotionalen Bereich. Durchaus spannend, ob sie in 5 oder 10 Jahren Suizid begangen haben wird oder wieder als Mann leben wird?


lg, Kira

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #10
Es geht nicht um Heilung.

Die Heilung von Transsexualität ist aus Sicht der Medizin und Wissenschaft der Weg der Hormone und der körperlichen Anpassung.

Ich sehe Menschen, die von ihren weiblichen Gefühle stark beeinflußt sind nicht als Krank an, daher benötigen sie auch keine Heilung.
Die Gefühle wirst du auch dein Leben lang haben, ich habe sie auch weiterhin, nur der Umgang mit ihnen hat sich verändert.
Ich bin nicht geheilt, weil ich nicht krank bin.

Ich verstehe mich nur jetzt anders.
Dieses Verstehen ist einfach ein Weg, der älter ist als der Moderne Weg der Medizin.
Mehr ist es nicht.

Ob der Weg den ich gegangen bin auch der Weg von anderen sein kann .... das muss jede(r) für sich entscheiden.
Die welche er interesiert finden mich und wir stehen in Kontakt.

Wie die Transition, ist auch der Kontakt zum Inneren ein Prozess und kein Schalter.
Früher dauerte er in der Regel 3-7 Jahre und begann im Alter zwischen 8 und 12 Jahren.

Wenn ich die Zeit der Erkundung rechne, begann der Weg zum Selbst vor 10 Jahren fast 11 Jahren.
Wenn ich die Zeit rechne, mit dem Kontakt nach Innen, waren es 2 Jahre.
Seit über einem Jahr ruhen die Gefühle in sich selbst.

Das ich verstand und entdeckte, wie die alten Techniken mit Coaching und Psychologie zusammenhängen, dann sind das auch erst etwas über 1 1/2 Jahre.

Wichtig ist, was der einzelne möchte und wie er das Thema trans...sein angeht.





Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #11
Es geht nicht um Heilung.

Die Heilung von Transsexualität ist aus Sicht der Medizin und Wissenschaft der Weg der Hormone und der körperlichen Anpassung.


Falsch, die Leute auf der verlinkten Seite sehen das genauso wie du. Vielleicht solltest du mal Kontakt aufnehmen  :)


lg, Kira

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #12

Hi,

können die mir helfen, endlich auszusteigen:

http://p146555.mittwaldserver.info/transsexualitaet-geschlechtsumwandlung/ausbruch-aus-dem-gefaengnis/

LG CJ



Für manche mag es die Lösung sein, von einem Käfig in den nächsten zu steigen.

Vielleicht fühlt der neue Käfig sich auch freier an.

Kurzfristig, würde ich sagen,


Wahre Freiheit beginnt mE mit der Erkenntnis, wo einseitiges, angepasstes Denken und Handeln auf lange Zeit mehr Schaden anrichtet, als es gutes tut.

Davon könntest Du ein Lied singen, wie ich Deine alten Postings entnahm.

LG

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #13


Nun zum eigentlichem Thema, letztens habe ich so nebenbei mitbekommen, dass es einen einzigen bekannten Fall in England gegeben hat, dort hat sich eine vermeintlich Transsexuelle (Post-OP) wieder zurückbauen lassen.


Liebe Anne,

es geht mir nicht um Sexuaität, daran liegt mir nichts. Sexualität wird überbewertet, für mich hat sich niemand interssiert, da muss sich das auch nicht mehr ändern.  Es geht darum, dass ich von wildfremden Menschen als ER, HERR usw. bezeichnet werde, habe mich darum auch vom Schachclub gelöst.  Das halte ich nicht mehr aus, egal wie ich unten aussehe.

Dazu kommt dann das Berufsverbot im Büro, dass männlich wirkende Personen keine Frauenkleidung tagen dürfen, weil sie sonst uneriös, pervers und geisteskrank wirken.

LG CJ

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #14

Vielleicht solltest du mal Kontakt aufnehmen  :)


Ne, wozu.
Bin mit dem Thema durch.
Kirche ist auch nicht mein Ding.

Wenn jemand Hilfe benötigt, helfe ich gern ... wenn er/sie auf mich zukommt.

So wie in Frankfurt, wo ein Bekannter fragte ob ich einen Artikel schreiben und ein Vortrag halten kann.
Bewege mich nicht mehr wirklich in der TG/TS Szene.

Sieh das Ganze einfach als Beispiel, das es auch andere Wege gibt.