Transgender-Forum

Tranny Chat => Neu & Unbekannt => Topic started by: namenlos81 on 17. March 2019, 18:15:48 pm

Title: Fragen über Fragen
Post by: namenlos81 on 17. March 2019, 18:15:48 pm
Hallo zusammen.

Ich befasse mich in letzter Zeit öfter mit dem Thema Transgender und habe einfach das Gefühl, ich komme nicht zu einer festen eigenen Meinung, wenn ich nicht persönlich mit solchen Menschen sprechen konnte. Ich bin nicht persönlich betroffen. Es interessiert mich nur.

Ich bin ein Grunde nicht als Mädchen groß gezogen worden. Bzw. Hatte nicht das Gefühl als Mädchen groß gezogen worden zu sein. Meine Schwester war sehr jungenhaft und wollte nur Jungenklamotten anziehen. Hat auch nur Jungs als Freunde gehabt und Fussball gespielt. Hatte aber Liebschaften mit Jungen.

Bei uns gab es nie Puppen zum Spielen, hätte mich auch nicht interessiert. Aber meine Schwester hatte da großen Einfluss drauf, weil ich eher schüchtern war und sie im allgemeinen bestimmte, was für Spielzeug bekamen. Meine Schwester war so, da haben wir nie weiter drüber nach gedacht. Als die Pubertät kam und sich bei ihr Brüste bildeten, fing sie an zu weinen, sie wollte halt keine Frau werden. Sie sprach nur mit mir darüber. Es tat mir leid, aber ich sagte, was willst du machen, du bist halt einfach ein Mädchen.

Heute wird sie oft als Lesbe eingeschätzt. Sie schminkt sich nicht, trägt gerne weiterhin eher männliche Sachen und kurze Haare. Aber wenn ich heute mit ihr darüber spreche, ist es fast so als schäme sie sich dafür, dass sie als Kind so verbissen war. Sie fühlt sich wohl in ihrem Körper und weiß, dass sie männlicher rüberkommt, aber fühlt sich dennoch als Frau.

Ich selber habe nie ein starkes Gefühl gehabt eine Frau zu sein und alle typischen Frauensachen, passen nicht zu mir. Ich war in Mathe besser, interessiere mich fürs Programmieren hab meistens nur ein paar Turnschuhe usw.

Ich verstehe es nicht, wie man sich als Mann oder Frau fühlen sollte. Ich bin eine Frau, weil ich mit diesem Geschlecht geboren wurde aber ansonsten hasse ich es, wenn man mich in Schubladen stecken möchte. Ich kleide mich im Alltag einfach nur praktisch. Ich hasse es zu shoppen. Zu besonderen Anlässen kleide ich mich aber auch gerne mal fraulich, damit ich schön aussehe.

Ich habe noch eine Tante, die sich auch sehr männlich anzieht und kurze Haare trägt und ein Neffe von mir, der eher weiblich ist. Irgendwie scheint bei uns in der Familie da was zu sein, dass wir alle eher untypisch sind. Aber wir gehen alle total natürlich damit um. Meine Mutter hat letztens meinem kleinen Sohn die Nägel lackiert, weil er es bei seiner großen Schwester gesehen hat und es war für niemanden ungewöhnlich.

Und deswegen stelle ich mir oft die Frage, ob die Leute nicht vielleicht einfach zu viel Angst vor der anderen Seite in sich haben und sich deswegen zu sehr da reinsteigern.
Bei uns das völlig normal und es gibt kein typisch männlich oder weiblich. Und jeder darf auch die andere Seite ausleben. Es gab noch nie eine Disharmonie zum Körper, dass man mit etwas an seinem Körper nicht einverstanden war. Wobei ich sagen muss, für Frauen ist das einfacher als für Männer in der Öffentlichkeit.

Ich habe mal eine Doku über Zwitter gesehen und war schockiert darüber, dass bei so vielen eine Geschlechtsangleichung schon im Kindesalter vorgenommen wird und wie sehr sie darunter leiden, dass man sie nicht so akzeptiert hat, wie sie waren. Für mich wäre das keine Frage, wenn meine Kinder als Zwitter zur Welt gekommen wären, hätte ich sie so gelassen mit zwei Geschlechtsmerkmalen. Weil es für mich eh keine klare Grenze zwischen Jungs und Mädchen gibt. Für mich verschwimmen die Grenzen sehr stark.

Ich finde auch Schönheits OP unwichtig. Ich glaube eher, dass die Menschen an ihrem Selbstwertgefühl arbeiten sollten, als ständig dem Körper zu versuchen an seinen eigenen Vorstellungen anzupassen.

Deswegen würde ich gerne wissen, ob es hier Menschen gibt, die mit sich selbst im reinen sind und sich selbst gerne haben, also psychisch keine anderen Auffälligkeiten haben, aber trotzdem eine Geschlechtsangleichung machen möchten.

Ich hoffe, diese Frage ist nicht zu kritisch. Ich möchte niemanden verurteilen. Jeder Mensch hat das Recht mit Respekt behandelt zu werden. Ich würde Geschlechtsangleichung auch nicht verbieten wollen und bin kein totaler Gegner und nicht fanatisch. Ich möchte nur meine Gedanken dazu überprüfen lassen. Ich kann ja nur aufgrund von meinen eigenen Erfahrungen urteilen.
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: Dietlind on 17. March 2019, 20:48:11 pm
Hallo Namenslos
Ich bin so eine Person, die als Baby in ein bestimmtes Geschlecht verbaut wurde.  Bei mir wurde entschieden, dass ich männlich sein sollte.  Wie sich später, eigentlich viel später herausstellte, war diese Entscheidung falsch, und ich habe es dann korrigiert und bin heute eine Frau.
Für die längste Zeit meines Lebens hatte ich kein Gefühl für eine Genderzugehörigkeit, und ich wusste nur, dass ich anders als meine "Geschlechtsgenossen" war, was teilweise auf meinen eher weiblich aussehenden Körper beruhte.
Heute fühle ich mich voll als Frau, ich bin "zu hause angekommen"!
Ich weiß nicht, ob das deine Frage beantwortet, aber es gibt hier sicherlich auch noch Andere, die auch etwas dazu sagen können!
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: namenlos81 on 17. March 2019, 20:59:05 pm
Hallo Dietlind. Vielen Dank für deine Antwort!

Also wenn ich das richtig verstehe, bist du als Zwitter geboren worden und hast zwei Geschlechtsangleichungen bekommen.

Du fühlst dich jetzt als Frau. Aber wäre es für sich okay gewesen, wenn man dich einfach als Zwitter gelassen hätte? Oder meinst du, du hättest dich trotzdem später entschieden eine Geschlechtsangleichung zur Frau zur machen?
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: Nicole Doll on 18. March 2019, 01:17:01 am
Hallo Namenlos,

ich habe Deine Vorstellung gelesen und den Eindruck, dass in Deiner Familie genau das praktiziert wird, was ich empfinde. Ich wurde immer auf männlich geprägt und spürte einfach nur, dass das für mich nicht passte. Auf das Warum oder Wieso fand ich lange keine Antwort. Erst als meine Mutter starb und für ihr kleines Söhnchen, das nie wirklich erwachsen werden durfte, alles sinnlos wurde, kam für mich ganz langsam die Erkenntnis. Der typische Mann, der ich immer sein sollte, bin ich nicht.

Ich meldete mich in einem Transgender-Forum an und outete mich als trans MzF. Aber ich erkannte schnell, dass ich auch nicht wirklich oder ganz eine Frau bin. Die komplette Transition mit HET und OP ist also kein Weg für mich. Erst jetzt erfuhr ich , dass es nicht-binäre Menschen gibt, die sich weder als Mann noch als Frau fühlen. Und da begriff ich so langsam, wo ich hin gehöre.

Was hätte ich vielleicht um die Erfahrungen gegeben, die Du von Deiner Jugend beschreibst. Da wäre bestimmt vieles für mich einfacher gewesen. Aber ich dufte davon nichts wissen. Ich musste erst alt werden und verzweifeln. Und da stehe ich jetzt vor dem Trümmerhaufen, der von meinem verzweifelt versuchten Leben als typischer Mann übrig geblieben ist. Erst klappte es so einigermaßen. Als es aber mit einer Partnerin und entsprechend mit Familie und Kindern immer wieder nicht funktionierte, fand ich keinen Sinn mehr darin mich für meinen Beruf aufzureiben. Es kam dann schließlich so, wie es kommen musste. Ich erhielt meine Kündigung. Aus dem Diplomingenieur wurde ein Arbeitsloser. Ein Nichts, ein Niemand, ein jämmerlicher Versager, der weniger wert ist als ein Stück Dreck.

So viel zu dem, wie unsere Gesellschaft diese Situation üblicherweise einschätzt. Da war das allerletzte Bisschen Selbstwertgefühl auch noch dahin. Mit Mama starb dann schließlich auch ihr kleines dummes Muttersöhnchen. Und in dessen Körper erwachte dann seine aufblasbare Sex-Gummipuppe zum Leben: Nicole (Rubber-) Doll. Und die muss nun erst einmal heraus finden, was sie aus diesem seltsamen Leben als Frau im Körper eine Mannes machen soll. Mit dem Muttersöhnchen ist ja nicht die komplette Persönlichkeit des Mannes gestorben, und so eine wirklich richtige Frau ist eine aufblasbare Gummipuppe auch nicht. Sie sieht ja nur wie eine Frau aus. Und ihre Vagina ist nur ein Loch, das nirgendwo hin führt. Also ist mein Empfinden irgendwo zwischen Mann und Frau - jetzt mit Penis statt falscher Vagina aus Gummi. Ob so herum falsch oder anders herum falsch sollte letztlich egal sein.

Auch wenn das Vorstehende jetzt zynisch oder sarkastisch klingt, beschreibt es doch recht gut mein Empfinden. Zusammen gefasst bedeutet es einfach nicht-binär - weder Frau noch Mann. Und damit muss ich jetzt irgendwie klar kommen.

Ich hoffe es kommt jetzt so einigermaßen rüber, wie ich empfinde. Es fällt mir furchtbar schwer so etwas zu beschreiben, deshalb das Bild mit der Gummipuppe, auf deren realen Hintergrund ich jetzt nicht unbedingt näher eingehen möchte. - Oder soll ich jetzt ein Foto von der lebenden Gummipuppe hochladen?

Liebe Grüße
Nicole
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: Dietlind on 18. March 2019, 04:40:34 am
Hallo Dietlind. Vielen Dank für deine Antwort!

Also wenn ich das richtig verstehe, bist du als Zwitter geboren worden und hast zwei Geschlechtsangleichungen bekommen.

Du fühlst dich jetzt als Frau. Aber wäre es für sich okay gewesen, wenn man dich einfach als Zwitter gelassen hätte? Oder meinst du, du hättest dich trotzdem später entschieden eine Geschlechtsangleichung zur Frau zur machen?
Ja, ich wurde als Zwitter geboren und zum Mann gemacht.  Ich glaube, wenn ich zur Frau gemacht worden wäre, wäre mein Leben eventuell recht normal abgelaufen.  Denn, wie es sich bei einer Genome Analyse später zeigte, bin ich biologisch zu etwa 2/3 weiblich, und 1/3 männlich.  Mein Körper hat die genetische Anordnung einer post Menopausen Frau.  Deswegen glaube ich, dass ich als Frau ein bessers Leben gehabt hätte.
Am liebsten wäre es mir gewesen, als Zwitter zu bleiben, bis ich frei entscheiden konnte, was ich denn gerne gewesen wäre.  Höchstwahrscheinlich hätte ich mich zur Frau entschieden, weil mir mein Körper und meine Emotionen und Gefühle das einfach vorgaben.
Weil ich aber Mann sein musste, hatte ich überhaupt keine Beziehungen zu einem bestimmten Geschlecht, da ich weder Frau noch richtig Mann sein konnte.  Ich mochte das Gefühl nicht, da ich mich sehr allein fühlte, und kein Zugehörigkeitsgefühl hatte.
Nachdem ich meine richtigen Körper wieder habe, fühle ich mich voll als Frau und bin sehr gerne eine Frau!
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: Kaylee on 18. March 2019, 15:58:46 pm
Hallo Namenlos,

Ich kann dich bei all den Punkten verstehen, denn die Rollenbilder alleine machen finde ich keine Geschlechter aus, sondern sind etwas aus unseren Umfeld, was sich ja auch zum Glück mehr und mehr zum positiven verändert hat. Finde es komisch wenn man damit identifiziert wird, z.B. man mich anhand der Dinge bewerten will wie ich mich kleide oder mit was ich früher gerne gespielt hab. Auch ich wurde in einer gewissen Richtung erzogen und hatte aber auch dann echte Interessen die nicht unbedingt als weiblich wahrgenommen wurden. Diese Diskussionen inwelchen Geschlecht es für einen am besten wäre denk ich gibt es auch bei ganz normalen Menschen. Meine Schwester z.B. fand das was sie damit hatte, direkte Absagen bei bewerbungen, keine großen Aufgaben, direkte urteile was sie wo wie zu werden zurecht ätzend und sich dann auch ensprechend durchgesetzt und ist absolut nicht die, die sich groß und gerne z.B. schminkt. Ist halt am Ende alles nur eine Ansammlung an bescheuerten Klischees.

Was mich eher dazu bewogen hat diesen Schritt zu gehen ist ein ständiges unbehagen in mir, das Gefühl dass mit meinen Körper etwas nicht stimmt, völlig unabhängig von Gesellschaftlichen Faktoren. Ich hatte quasi gar keine andere Wahl. Ich war eben nie ein Junge, hab mich verkrochen, gehasst und stehts als jemand anders gesehen als ich äußerlich dargestellt hab. Ich bin heute ich und ich habe natürlich auch Ecken und Kanten, die man aber akzeptieren kann, ja sogar zu sich gehörig empfindet, genauso wie andere Menschen auch. Ich zwinge mich nicht besonders weiblich rüberkommen zu müssen, wenn ich es nicht will. Ich will autentisch und einfach meiner selbst sein. Für mich ist das daher genauso dass ich eben als Frau geboren wurde, aber eben Körperlich die eigenschaften eines völlig anderen Jungen hatte, der irgendein Theater daraus zu spielen hatte. Wenn man diesen Faktor nicht hat, dann ist es klar auch für mich unerklärlich warum Menschen so etwas machen. Man macht es eben nicht um mal eben eine Frau oder ein Mann zu sein. Man muss es innerlich schon immer gewesen sein, unabhängig von gewissen Auftreten oder anderen Faktoren der Umwelt. Klar natürlich dass man diesen auch oft eher nacheifern will und auch tut wenn man sich ensprechend identifiziert.
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: michelangela on 18. March 2019, 16:51:45 pm
Hallo zusammen.

Ich befasse mich in letzter Zeit öfter mit dem Thema Transgender und habe einfach das Gefühl, ich komme nicht zu einer festen eigenen Meinung, wenn ich nicht persönlich mit solchen Menschen sprechen konnte. Ich bin nicht persönlich betroffen. Es interessiert mich nur.

Du bist nicht betroffen. Wozu brauchst Du eine Meinung? Das Schlimme an der ganzen Diskussion ist, dass immer jemand eine Meinung haben, und die auch noch laut äussern muss. "Ich finds eklig, ich finds krank, früher gab es sowas nicht, früher hat man sowas vergast, ich find das ist ein Trick des Patriarchats, den Frauen die erkämpften Rechte wieder abzuluchsen" Lass uns einfach sein. Jede(r) Einzelne will einfach nur leben, niemandem was wegnehmen und niemandem was tun. Mehr muss man dazu nicht sagen.

Es ist ein Riesenunterschied ob mensch nicht irgendwie irgendwo dazu gehörte, oder ob mensch im völlig Falschen leben muss. Wer es nicht erlebt hat wird es auch nicht verstehen. Eine gute Meinung wäre "Ich versteh es nicht, ich bin nicht betroffen, aber ich glaub den Leuten was sie sagen. Soviel Respekt muss einfach sein."

Welche Optionen einer Meinung siehst Du denn?
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: namenlos81 on 18. March 2019, 17:30:34 pm
@ Nicole Doll

Danke für deine Antwort. :)

Ach so, guck an Nicht-Binär. Das habe ich bisher so noch gar nicht gehört. Da muss ich mich mal einlesen. Danke für den Hinweis.

Vielen Dank für deine Geschichte, dass du sie mit mir geteilt hast. Ich finde deine Offenheit bewundernswert!

Ich bin sehr froh  dass in meiner Familie das so gehandhabt wurde und auch einfach Raum gegeben wurde, uns so zu entwickeln, wie wir es wollten. Ich denke für unsere Persönlichleitsentwicklung ist das wirklich gut gewesen. Ich wünsche mir, dass es überall so läuft.

Das mit der Gummipuppe ist für mich tatsächlich schwer zu verstehen.

Wie sieht denn jetzt dein Weg aus? Du bleibst also bei deinem Geschlecht, trägst aber unterschiedliche Kleidung? Auch in der Öffentlichkeit?
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: namenlos81 on 18. March 2019, 17:33:47 pm
@ Dietlind

Ja, genau der Meinung bin ich auch. Man sollte Zwitter so belassen wie sie sind. Und wenn sollen sie es später selbst entscheiden, ob sie eine Geschlechtsangleichung machen wollen. Allerdings denke ich, wenn in der Gesellschaft sowas als völlig normal ansehen würden, könnten sich Zwitter vielleicht auch besser so akzeptieren, wie sie geboren wurden.

Mich freut es aber sehr, dass es die jetzt gut geht und du zufrieden mit dem dir gewählten Geschlecht bist. Vielen Dank, dass du deine Geschichte mit mir geteilt hast.
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: namenlos81 on 18. March 2019, 17:45:32 pm
@ Kaylee

Du sprichst genau die Punkte an, die sich meiner Kenntnis entziehen und von denen ich denke, dass ich da etwas mehr Schulung brauche.

Darf ich dich fragen, wann du das erstmal erlebt hast, dass mit dein Körper etwas nicht stimmt? Gab es einen Auslöser? Wann kamst du mit Transgender in Berührung und wann hast du dich entschlossen eine Theraphie anzufangen bzw. eine Geschlechtsangleichung gemacht.

Und da die Geschlechtsangleichung ja eine optische ist, wie zufrieden bist du damit und wieviel Probleme hast du nach der Umwandlung mit dem Umfeld?

Vielleicht stellst du gleich meine Vorstellung von der Welt auf den Kopf. 😊
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: namenlos81 on 18. March 2019, 18:02:07 pm
@Michealangela

Ich möchte mich in höchster Form bei dir entschuldigen, wenn meine Neugier bei dir sauer aufstößt. Ich möchte dir aber versichern, dass ich nur die besten Absichten habe in Bezug auf Transgender Menschen und meine bisherige Meinung etwas engstirnig finde und deswegen den Austausch mit Betroffenen Menschen suche, weil mir einfach da die Erfahrung fehlt und diese wohl nicht in meinem Leben machen werde.

Homosexuelle Menschen zum Beispiel trifft man an jeder Ecke und mit Ihnen konnte ich mich schon oft unterhalten und dadurch entfallen einfach Berührungsängste. Alles was fremd ist lässt sich schlecht verstehen, bis man mit den Menschen selber gesprochen hat.

Ich denke, ihr müsst von der Gesellschaft viel aushalten und das bedauere ich sehr. Dedwegen kann ich deine Kritik an mir durchaus verstehen und möchte dir sagen, dass ich das Ernst nehme! ich selbst  in sehr Gesellschaftskritisch und ich würde jeden Menschen in Schutz nehmen, der unter Anfeindung leiden würde.

Ich sehe nichts an Transgender als eklig an oder sowas. Mir fehlt einfach der Austausch mit Menschen um meine Gedankenwelt in die richtige Richtung zu schubsen. Das Verlangen z.B. auf gleichgeschlechtlichen Sex, kann ich natürlich nicht nachvollziehen, bei Homosexuellen Menschen, aber ich kenne soviele wirklich gute und nette Menschen, die es einfach verdient haben als Mensch so akzeptiert zu werden, wie sie sind. Und diese Erfahrung konnte ich halt einfach nur durch Austausch machen. Deswegen wollte ich so ehrlich sein wie möglich in Bezug auf meine Gedankenwelt um von Euch korrigiert zu werden!

Ich hoffe du nimmst meine Entschuldigung an und ich habe dir nicht den Tag versaut.
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: Dietlind on 18. March 2019, 20:20:55 pm
@namenlos. 
Du sprichst in einem deiner Beiträge die Homosexualität an.  Aber was bedeutet das für ein Individuum wie etwa mich?
Als ich als Mann agierte war ich absolut heterosexuell, das heißt, ich war nur an Frauen interessiert, und hatte nicht das kleinste Verlangen nach Intimitäten mit Männern!  Nun hat sich mein Geschlecht geändert, aber mein Gehirn ist dasselbe geblieben, d., h., ich habe immer noch kein Interesse an Männern, und werde auf einmal als lesbisch eingestuft,  bin also homosexuell!  Die Gesellschaft wechselte also meine Schublade in Bezug auf sexuelle Orientierung, während ich meine Orientierung nicht verändert habe.  Ist schon eine komische Sache, oder?
Wenn du in Betracht ziehst, dass das auch bei vielen Transgender Menschen so der Fall ist, kannst du jetzt das Verlangen von gleichgeschlechtlichem Sex so in etwa nachvollziehen?
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: Daphne on 18. March 2019, 20:44:34 pm
Richtig, ist bei mir genauso. Von heterosexuell zu lesbisch. Wobei ich mir durchaus ein Date mit einem präOP vorstellen kann.
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: Dietlind on 18. March 2019, 21:28:22 pm
Richtig, ist bei mir genauso. Von heterosexuell zu lesbisch. Wobei ich mir durchaus ein Date mit einem präOP vorstellen kann.
Ich könnte mir ein Date mit präOP Mann oder einer präOP Frau vorstellen.  Ich glaube trans sein verbindet.  Man kann sich vorstellen, was der Partner durchmachen musste, und man weiß was Dysphoria ist, und wie man sie beim Partner vermeiden kann.
Bei Trans Menschen empfinde ich nicht die gleiche Abneigung, die ich bei cis Männern empfinde.
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: namenlos81 on 18. March 2019, 23:07:32 pm
@Dietlind

Ich habe Homosexualität jetzt einfach als Beispiel genommen, warum ich mich für etwas interessiere, obwohl ich nicht davon betroffen bin. Zu Homisexualität habe ich auch ganz klar eine Meinung zu. Das es ganz klar natürlich ist und die Menschen völlig normal sind. Man kann sowas ja auch im Tierreich beobachten. Aber die Meinung habe ich bekommen, weil ich homosexuelle Menschen kennengelernt habe. Vorher wusste ich nicht, was Sache ist.

Eine Sache hat halt auch meine Weltanschauung total gesprengt. Eine Doku über Zwitter. Vorher hat man das mal gehört aber keine Vorstellung gehabt. Und als ich dann auch welche gesehen und reden höre haben, war das schon sehr beeindruckend. Wirklich Beeindruckend muss ich sagen. Das waren Menschen die man gar nicht einsortieren konnte, sie waren tatsächlich irgendwie zwischen männlich und weiblich. Und dann halt auch die Geschichten, was man ihnen angetan hat um sie kategorisieren zu können, nur weil Menschen nicht darauf klar kamen, dass hat mir das Herz gebrochen.

Glücklicherweise konnte ja jetzt bei dir die richtige Geschlechtsangleichung gemacht werden. Somit konntest du jetzt glücklich gemacht werden. Aber bei der Doku hatte da jetzt keiner von gesprochen, dass das gehen würde oder vielleicht haben sie es nicht in Erwägung gezogen.

Deswegen dachte ich mir mal, würde es mir gut tun mit Transgender Menschen persönlich zu sprechen.

Ehrlich gesagt, hätte ich auch gar nicht mit so freundliche Gesprächen gerechnet, weil ich weiß, dass es etwas verrückt ist von mir. :p Das machen bestimmt nicht viele.
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: namenlos81 on 18. March 2019, 23:13:57 pm
@ Dietlind

Ich hab jetzt grade Dysphoria gegoogelt. Aber kann mir nichts darunter vorstellen.
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: Dietlind on 19. March 2019, 00:52:43 am
@ Dietlind

Ich hab jetzt grade Dysphoria gegoogelt. Aber kann mir nichts darunter vorstellen.
Da es eine psychologische Sache ist, ist es natürlich bei jedem Menschen anders.  Nach der Aussage meiner Therapeutin, habe ich mein Dysphoria für meine eigenen männlichen Genitalien auf andere Männer projektiert.  Ich fand meine Genitalien so abscheulich, dass ich sie am liebsten abgeschnitten hätte.  Der Anblick davon im Spiegel war für mich der schlimmste Albtraum, den ich haben konnte.  Da ich aber eine rationelle Person bin (und Medizinerin), wusste ich natürlich, dass das nicht ging (mittlerweile ist übrigens das Meiste davon operativ entfernt worden).  Diesen Abscheu habe ich auf die Genitalien aller Männer projektiert, und finde daher männliche Genitalien abscheulich hässlich und ekelhaft anzusehen.  Nur von dem Gedanken , dass ein Mann mich damit berühren würde, oder ich ihn dort berühren müsste, erzeugt bei mir schon einen sehr starken Brechreiz.  Auch heute noch, wo meine Genitalien kein Problem mehr sind, bleibt der Abscheu gegen männliche Genitalien bestehen.
Ich könnte eventuell mit einem recht feminin aussehenden und auftretenden Mann küssen, aber sobald es um die Genitalien geht, ist der Ofen bei mir aus! 
Das ist meine grösste From der Dysphoria.
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: Isabell_F on 19. March 2019, 07:36:51 am
Aha namenlos81

Soso... du ahnungsloses User

Deine Art und Weise wie du hier deine Fragen stellst, ist nichts anderes als das du deine Tranphobie auslebst.
Wie wer es wenn du Troll dich wieder in dein eingeschränktes Weltbild zurückziehst.
Es ist zum Kotzen deinen Geistesausfluss zu lesen.

Habe fertig... Pfui
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: Kaylee on 19. March 2019, 11:02:10 am
@ Kaylee

Du sprichst genau die Punkte an, die sich meiner Kenntnis entziehen und von denen ich denke, dass ich da etwas mehr Schulung brauche.

Darf ich dich fragen, wann du das erstmal erlebt hast, dass mit dein Körper etwas nicht stimmt? Gab es einen Auslöser? Wann kamst du mit Transgender in Berührung und wann hast du dich entschlossen eine Theraphie anzufangen bzw. eine Geschlechtsangleichung gemacht.

Und da die Geschlechtsangleichung ja eine optische ist, wie zufrieden bist du damit und wieviel Probleme hast du nach der Umwandlung mit dem Umfeld?

Vielleicht stellst du gleich meine Vorstellung von der Welt auf den Kopf. 😊

Ich glaube die meisten werden dir, was das "wann" angeht glaube nur sagen können "schon immer", so war es zumindest bei mir. Ich wusste schon als Kleinkind das was komisch ist. Das ganze dann aber mit sich zu identifizieren, zu wissen was Geschlechter ansich sind ist ein langer Prozess. Auch dass man überhaupt weiß dass so etwas überhaupt möglich ist. Ich hab es ehrlich gesagt immer vor mir und anderen versucht zu leugnen. Ich wollte nicht anders sein und dachte immer dass es ja andere Wege geben müsste. Fazit war das  man in sich gekehrt, eigentlich seine ganze Zeit vergeudet hat und totunglücklich war. Man hatte am Ende keine wirklichen Ziele mehr im Leben, weil immer etwas nicht gestimmt hat, man quasi nichts als eine Showstellpuppe war.

In Berührung kam ich glaube mit 14, dass ich überhaupt wusste dass es Hormontherapien und andere Geschlechtsangleichende Maßnahmen überhaupt gibt. Das ganze kam durch eine Fernsehdoku, wo ich aber in dem Moment weder Kraft noch Möglichkeiten hatte. Meine Eltern sind nach wie vor streng in einer Sekte und ich muss es eingestehen dass ich selber an all den Dingen, samt Vorurteilen geglaubt habe. Ich musste also erst mich von dieser Gesellschaft trennen und dies erkennen, bevor ich den Mut hatte mir auch diese Tatsache einzugestehen. Das ganze kam mit 24 zustande, wo ich erleichtert bin dass ich nicht noch mehr Zeit verspielt habe. Trotzdem haben die Jahre, gerade die Pubertät schon einen gewissen "Schaden" wie einen Stimmbruch hinterlassen womit man letztendes sich angagieren und leben muss.

Was die OPs und die Hormontherapie angeht denke ich hat sie klar auch ihre "Macken" und natürlich ist der Fakt da nie so zu sein wie es Biologisch in dem Geschlecht geborene Menschen sind. Man nimmt dauerhaft Tabletten, man bekommt keine Kinder, man hat eine Stimme die irgendwie undefinierbar geworden ist, aber man ist autentisch und hat sein Leben genauso wie andere.
Es gibt so viele verschiedene Facetten und Dinge wo sich Menschen in unserer Gesellschaft rumschlagen, dass auch der Punkt ein Transmensch zu sein doch irgendwie relativer wird. Es gibt so viele Menschen mit denen ich das Schicksal nie tauschen würde. Ich bin froh meiner selbst zu sein und mich immer mehr annehmen zu können. Mir ist dabei auch mittlerweile egal was andere Transmenschen z.B. machen, empfinden, denken. Ich gehe meinen Weg für mich, für niemanden sonst. Ich habe meine Identität, mein Leben. :)

Was die Gesellschaft angeht, denke da ist es natürlich so wie bei allen "besonderen". Manche sind faziniert, manche abgeneigt, andere verstehen es nicht oder haben Berührungsängste, aber der Großteil der Menschen ist doch offen oder sagen wir mal lernd einen auch nach und nach besser kennen. Jeder Mensch hat eben Vorurteile auch ich. Fühle mich jedenfalls gut integriert, besser als es vorher der Fall war. Ich habe meine Arbeit damals behalten und nicht nur das. Ich weiß die meisten können sich an mein "altes ich" gar nicht mehr erinnern. Es ist den Leuten auch im Großteil schlicht egal. Ich habe wie andere Menschen auch einen Freund (was ich vor kurzen noch immer für völlig unmöglich gehalten hab), der mir wirklich zu Seite steht. Meine Schwester ist ebenfalls eine starke Stütze, die ich nicht missen will und mich von Anfang an so als Schwester gesehen hab, nachdem ich mich geoutet hatte.
Mit meinen Eltern habe ich jedoch absolut kein gutes Verhältnis mehr. Auch mit meinen Bruder ist es auch Still geworden. Das liegt aber nicht daran dass ich einen Trans Hintergrund habe, das muss ich immer wieder bei erwähnen. Die Punkte liegen an der Religionsgemeinschaft und anderen generellen familiären Diverenzen. Mein Burder hat sich auch von meiner Schwester und selbst von meinen Eltern isoliert, also ein ganz eigenes Problem. Ebenso die Religionsgemeinschaft, wo sie einfach festhängen und verbissen sind.
Nicht alle Probleme kommen bei einen Menschen durch diesen Faktor oder verbessern sich nachdem man diesen Weg gegangen ist,  das ist leider Fakt. An vielen Baustellen muss man dennoch arbeiten. :)
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: namenlos81 on 19. March 2019, 11:09:41 am
@Dietlind

Ach so, du hast das auch richtig gehabt, dass du deinen Penis nicht ausstehen konntest. Krass. Und jetzt bist du glücklich. Kein Mensch auf dieser Welt sollte leiden. ❤

Ja jetzt bist du genau der Mensch, den ich gesucht hab um es mir zu erklären. Du scheinst mir sehr rational zu sein und auch rational damit umgegangen zu sein. Und tatsächlich glücklich jetzt. Da muss ich mal revidieren, was ich bisher so gedacht hab.

Vielen vielen Dank Dielind. Das war eigentlich schon alles was ich wissen wollte. Ich schreib mal auch nichts mehr, weil sich viele bedroht fühlen, wovon ich ja auch schon ausgegangen bin. Aber zumindest kann ich jetzt voll umfänglich akzeptieren, wenn Menschen sich operieren, dass es wirklich nötig ist.

Ich wünsche dir alles alles Gute! Und allen anderen auch hier. Auch wenn sich viele aufgeregt haben, bin ich sehr dankbar  dass mein Horizont wieder ein Stück erweitert wurde.

@Isabell_F Ich hab wirklich keine Phobie! Dann müsste ich ja was gegen meine Familienmitglieder haben, die sich männlich oder weiblich anziehen. Es ging mir wirklich darum, Menschen zu finden, die mir plausibel erklären konnten, dass die OP sie glücklich macht danach. Und das habe ich jetzt zu genüge gehört. Deswegen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass eine OP unvermeidbar ist. Ich hoffe, ich habe dir nicht durch meine anfänglichen Vorurteile den Tag versaut. Ich kann wirklich jeden verstehen  der sich durch mich angegriffen fühlt.

Alles Gute an Alle!
 
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: namenlos81 on 19. March 2019, 11:18:13 am
@Kaylee

Oh Kaylee ... es tut mir so leid, dass du so zu kämpfen hattest. ❤ Nach deinem Bericht jetzt, verstehe ich auch, dass es wichtig ist , früh mit der Therspie anzufangen. Denn genau das waren immer so die Punkte, die mir durch den Kopf gegangen sind. Ist das wirklich nötig so früh bei Kindrrn zu beginnen usw. Aber ja, es ist nötig ...

Ich danke dir für deine Offenheit und das du dich von meinen Vorurteilen nicht hast erschrecken lassen. Ich wünsche dir alles Gute!
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: Isabell_F on 19. March 2019, 20:53:27 pm
Oh man... lass diese namenlos scheinheilig fragendes etwas wieder verschwinden... ich muss mich übergeben 🤮 bei solch unverschämten Menschen

Pfui  Pfui Pfui

Hast du das verstanden namenlos !?!!!!!!
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: namenlos81 on 19. March 2019, 22:45:56 pm
@Isabell_F

Ja, ich habe verstanden. Keine Fragen mehr.

Ich möchte dir nur erklären, was du als Scheinheilig ansiehst, liegt daran, dass ich Buddhistin bin und mich zu friedlichem Verhalten verpflichtet fühle, selbst wenn ich angegriffen werde. Vielleicht kennst du das Verhalten nicht und hast deswegen sp ein schlechtes Bild von mir. Und deswegen bin ich auch sehr mitfühlend.

Mal abgesehen davon, was soll ich jetzt schlechtes aus diesen Erfahrungsberichten herausziehen, außer das ich meine Gedankenwelt  revidieren muss. In der heutigen Zeit wird man mit dem Themn in den Medien überhäuft und ich habe hat einfach gemerkt, dass ich vielleicht falsche Schlüsse ziehen.

Das wollte ich jetzt so nochmal betonen, damit es nicht so steht, dass alle dir mir nett geantwortet haben irgendwie naiv gewesen wären. Das wäre einfach nicht fair.

Ich denke jetzt, dass es etwas Biochemies sein muss, dass halt tatsächlich jemand mit den falschen äußerlichen Merkmalen geboren wird, obwohl das Gehirn oder die Gene andere Merkmale aufweisen.

Das warst jetzt auch, ich hoffe, du nimmst meine Entschuldigung an, weil es mir auch weh tut, dass ich hier jemand Unrecht getan habe.

Ich antworte jetzt auch nicht mehr, wenn du nich beleidigst um deine Gefühle nicht noch mehr zu verletzen.

Ich wünsche dir wirklich alles Gute.
Title: Re: Fragen über Fragen
Post by: Nicole Doll on 20. March 2019, 01:17:23 am
Hallo Namenlos,

zu der Gummipuppe sollte ich jetzt vielleicht erklären, dass ich vor meinem Outing tatsächlich das Bedürfnis verspürte mich mit Latexanzug und Maske in eine Lebende Gummipuppe zu verwandeln. Da war das Bild einer schönen jungen Frau, in die ich mich als älterer Mann auf diese Weise verwandeln wollte. Nur begriff ich schnell, dass es wohl wenig zweckmäßig ist so draußen auf der Straße herum zu laufen. Also kleidete ich mich erst einmal möglichst alltagstauglich als Frau. Inzwischen versuche ich mit meiner Kleidung und Erscheinung dem Enby, also irgend etwas zwischen den Geschlechtern, Ausdruck zu verleihen. Da ich keine Hosen mag, trage ich meistens Röcke oder Kleider, was dann mit meinen inzwischen recht langen Haaren doch eher weiblich rüber kommt. Aber dazu lasse ich schon mal einen Stoppelbart stehen. Besonders wenn ich in der Nähe meines Hauses unterwegs bin.

Liebe Grüße
Nicole