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Messages - Suse Marie

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Trannies & Medien / Re: Gender Gesetzgebung Kanada
@Kaylee

Na, Du machst mir ja Spaß. Was Du alles über mich "weißt" ist ja echt spannend. Also Türken die mich nach dem Weg fragen grinsen nicht und machen mich dann dumm an. Kannst Du jetzt glauben oder nicht. Im Gegenteil, bei mir auf der Arbeit baggert der ein oder andere Türke an mir rum. Und nu? Natürlich habe ich keine perfekte weibliche Stimme, wenigstens da hast Du richtig geraten, aber Du hast scheinbar ein bisschen zu wenig Ahnung von der Wahrnehmung der Menschen. Es gibt eine Menge Frauen, die auch keine glockenhelle, weibliche Stimme haben, am Telefon teilweise für männlich gehalten werden. Es kommt auf das Gesamte an. Wenn einige entscheidenden Dinge bei der Wahrnehmung "weiblich" signalisieren, dann kann eine indifferente Stimme diese Wahrnehmung kaum noch ändern. Bei mir auf der Arbeit kennt niemand meine Vergangenheit und kommt auch nicht auf komische Gedanken.

Das was Du so abfällig als "Schrottausweis" bezeichnest, hat vielen geholfen, und ich habe doch geschrieben, was ich alles damit erreicht habe. Dass Du aus welchen Gründen auch immer nicht fähig warst, das Ding zum Vorteil für Dich einzusetzen, kannst Du ja schlecht irgendjemand vorwerfen.

Das Lächerlichste ist allerdings folgender Satz von Dir:

Quote

Ich lese das übrigens sehr oft, immer wenn ich in Transgruppen doch mal reinschaue, dass sich Leute über diverse Situationen dann aufregen, aber wo ich klar sagen muss dass sie ohne Ausweis eben auch keine offizielle Berechtigung haben, ganz einfach.


Hast Du eigentlich noch alle Latten am Zaun? Du bist empört darüber, dass weil Du kein vernünftiges Passing hinbekommst, Dich andere Menschen als männlich wahrnehmen, was dann komischerweise nach der PÄ nicht mehr der Fall zu sein scheint (trägst Du jetzt immer ein Plakat vor Dir her auf dem eine Vergrößerung Deines Persos abgebildet ist???) und sprichst Frauen ihre Weiblichkeit ab, weil sie Frauen ohne offizielle Papiere sind?? Sag mal, gehts noch?

Du solltest was Deinen letzten Satz mit dem Transstempel betrifft, nicht zu oft und zu sehr von Dir auf andere schließen. Wie schon geschrieben, ich lebe relativ stealth (relativ weil ich nicht ausgewandert bin und es ein paar Leute gibt, die mich vorher kannten), und das obwohl ich die Transition erst mit über 50 J. begonnen hatte...
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Trannies & Medien / Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Jetzt haben sich bestimmt schon ein paar bequem zurückgelehnt... Die sehen es kommen.


Auch ich habe es kommen sehen... ich bin ja nich blöd!



Der Grund warum ich nicht dafür bin, dass alles nur noch ein Verwaltungsakt mit 20 EUR Gebühr wird ist der, dass ich z.B. nichts mit Shemales anfangen kann, und davon laufen bestimmt eine Menge mit "weiblichem Geschlecht" durch die Welt. Die wenigsten, die eine Angleichung verweigern, haben gesundheitliche Gründe und ein zu hohes OP-Risiko. Jedenfalls hat es nichts mit deinem Autobeispiel zu tun @michelangela


Schau, genau das ist ein Problem. Du möchtest darüber bestimmen, ob jemand den Du abfällig als Shemale bezeichnest, eine Frau sein darf oder nicht. Dein Standard soll entscheiden. Du möchtest dass jemand, der nicht deinem Standard entspricht auf ewig vor dem Gesetz mit Herr angesprochen wird? Und genau damit bist Du auf dem falschen Dampfer, und fällst in die Diskussion der 70er Jahre zurück. Womit Du was anfangen kannst oder nicht spielt genausoweing eine Rolle wie Frau Merkels Bauchgefühl.


Auch wenn Du bei Deinen Unterstellungen recht überzeugend wirkst, sind es natürlich Unterstellungen bzw. Interpretation dessen was ich in einem Sätzchen beschrieben habe. Meiner Meinung nach sollte man einfach mehr differenzieren. Diejenigen, die ich als "Shemale" bezeichnet habe, die habe ich nicht abfällig so bezeichnet, sondern die bezeichnen sich in der Regel selbst so. Sie bezeichnen sich ja gar nicht als Frau. Warum also sollen sie vor dem Gesetz denn Frau sein? Wahrscheinlich aus dem gleichen Grund, warum jemand eine OP macht bzw. nicht macht. Weil er gerade Lust dazu hat. Sorry, ich glaube Dir einen persönlichen Leidensdruck und dass Du TS bzw. Frau bist, kein Thema, aber das Argument ist echt albern.

Da frage ich mich doch ernsthaft, warum diejenigen, die ihren Körper nicht angleichen wollen das Geschlecht "weiblich" haben wollen. Warum kämpfen sie nicht für ein 3. Geschlecht? Von mir aus kann es ein 3. Geschlecht geben, mit allem was dazugehört z.B. Toiletten und zwar egal was es kostet. Wird wahrscheinlich billiger sein als die 600 Mio. EUR, die die Türkei jährlich von der EU bekommt, damit sie sich doch bitte mehr Mühe geben, im eigenen Land ein bisschen demokratischer zu werden. Ich allerdings bin kein 3. Geschlecht sondern eine Frau!


Die gesellschaftliche Realität ist eine andere. Ein Verwaltungsakt der zwischen 1200 und 5000€ kostet, machte mich zur Frau. Keine OP, keine Therapie, nur die Beurteilung von zwei "Fachmenschen" die letztlich meiner Aussae folgten, dass sich der "Zwang" (nicht mein Wort) als Frau zu leben nicht ändern wird. Die hohen Kosten stellen nur eine finanzielle Hürde dar. Für die, die zwar knapp bei Kasse sind, aber nicht knapp genug für Prozeßkostenhilfe.


Wenn Du das tatsächlich so meinst, dann revidiere ich meine Meinung von weiter oben über Dich wieder. Weder ein Verwaltungsakt noch eine OP haben mich persönlich zur Frau gemacht. Ich war eine, bin eine und werde als Frau irgendwann sterben. Da ändert niemand etwas daran, und...

...ohne PÄ und ohne OP wäre mein Geschlecht dasselbe gewesen, nur könnte es sein, dass ich etwas früher als Frau gestorben wäre und viele es nicht gewusst hätten, es bzw. nicht anerkannt hätten, aber, ganz ehrlich, das wäre mir dann egal gewesen...


Dass Deine Vorstellung davon, was der Mensch mit seinem Genital anstellen könnte, dich stört, ist kein Grund, dass ein Mensch, den Du nicht kennst, einen komplexen Eingriff durchführen lassen soll, der nicht ohne Risiken ist, und auch auf Lebenszeit unangenehme Begleiterscheinungen haben kann.


Komplexer Eingriff, nicht ohne Risiken, auf Lebenszeit unangenehme Begleiterscheinungen... blablabla. Echt, wenn ich das lese stellen sich mir die Nackenhaare hoch. Wenn Dein Arzt Dir kurz vorm Blinddarmdurchbruch eine OP empfiehlt, die auch nicht ohne Risiko ist, dann machst Du das i.d.R. auch. Die unangenehmste Begleiterscheinung in meinem Leben war das Ding zwischen meinen Beinen und bei allen TS die ich persönlich kenne ist/war das ganz genauso!


Und zum Schluss erklär mir mal, vor welcher moralischen Autorität ich denn eine GAOP verweigert haben könnte. Ich muss das nicht verweigern, es reicht wenn ich keine Lust dazu habe.


Da bin ich weiter oben schon darauf eingegangen.
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Trannies & Medien / Re: Gender Gesetzgebung Kanada



Keiner schaut auf deinen Schritt und keiner verliebt sich in eine "Transe", aber jeder hat dich einfach ab dann so anzusprechen und kann dich nicht mehr dafür angreifen.


Echt jetzt??  :D


Du hast zumindest Papiere womit du dich wehren kannst und nein die hast du ohne Pä nicht. Da hilft auch kein unsinniger DGTI Phantasieausweis^^)
Bei mir wurde es nach der Pä schlagartig anders, als ob den Leuten nur das interessiert hat.


Sorry, aber da sieht man einfach wie unterschiedlich Menschen ticken können. Dieses "sich wehren können" fand ich nie besonders wichtig. Was will man denn damit? Jemanden quasi zwingen, mit der richtigen Anrede angesprochen zu werden? Unsinn. Da hätte ich persönlich nichts davon gehabt. Mir hätte es keine Sicherheit gegeben, im Gegenteil. Wenn ich ständig diskutieren müsste, was ich auf dem Papier für Rechte habe.... Und in vielen Fällen könnte ich noch nicht mal wirklich einklagen dass sich jemand daran hält. Nee, echt nicht. Klar, natürlich bin ich auch diesen Weg gegangen, ich wäre ihn aber auch andersherum gegangen. Mir war wichtiger, ohne Angst durch eine Gruppe türkischer Jugendlicher hindurchgehen zu können, das gab Selbstsicherheit. Da hätten mir irgendwelche Papiere wenig geholfen. Ob Passing tatsächlich überbewertet wird, muss jetzt nicht wirklich diskutiert werden.

Außer bei der Bank habe ich alles schon mit dem "unsinnigen Phantasieausweis" von der dgti umstellen können. Egal ob es sich um meine KK-Karte handelte oder eine weibliche Sozialversicherungsnummer. Michi hat es sogar bei ihrer Bank geschafft, was aber wie ein 6er im Lotto anzusehen ist. Aber auch vor dem dgti-Ausweis hatte ich es bei Ärzten schon angesprochen. Diese haben sich einen Vermerk in meine Karteikarte gemacht. Dort stand ein weiblicher Vorname mit der entsprechenden Anrede drin, an die sich dann auch alle dort gehalten haben. Die einzigen beiden Dinge, die sich nach der PÄ bei mir geändert hatten waren neue Papiere (Perso, Führerschein) und neue EC- und Kreditkarten bzw. ein Bankkonto auf den weiblichen Namen. Irgendwelche Leute haben sich kein bisschen anders verhalten als vor meiner PÄ, warum auch? Ich laufe ja nicht durch die Welt und halte ständig meinen Personalausweis hoch...

Der Grund warum ich nicht dafür bin, dass alles nur noch ein Verwaltungsakt mit 20 EUR Gebühr wird ist der, dass ich z.B. nichts mit Shemales anfangen kann, und davon laufen bestimmt eine Menge mit "weiblichem Geschlecht" durch die Welt. Die wenigsten, die eine Angleichung verweigern, haben gesundheitliche Gründe und ein zu hohes OP-Risiko. Jedenfalls hat es nichts mit deinem Autobeispiel zu tun @michelangela
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Trannies & Medien / Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Doch, es macht sogar viel Sinn.

Nämlich um ohne Gutachten medizinische Leistungen außer der einschlägigen Psycho-"Therapie" erlangen zu können. Bartepilation zum Beispiel. Ohne die Namesänderungsgutachten läuft da in aller Regel gar nichts.


Naja, stimmt so auch wieder nicht ganz! Es hat sich zwar so eingebürgert, dass genau durch die Vereinfachung eine VÄ/PÄ zu bekommen, auch die Gutachten an die Krankenkasse und den Wunschchirurgen zu schicken, aber wer es umgekehrt machen will, braucht ja schließlich auch ein Gutachten. In einem solchen Fall ist die rechtliche Frage, ob die KK dazu verpflichtet werden kann, die Kosten dafür zu übernehmen, da sie das GA ja verlangt.

Ich fände, ja schlagt mich nur, diesen Weg sogar besser, allerdings mit der Einschränkung, dass die VÄ/PÄ dann nur noch eine Formsache sein sollte und nicht den ganzen psychotherapeutischen Weg inkl. 2 Gutachten samt der dazugehörigen Kosten voraussetzt...
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Trannies & Medien / Re: Gender Gesetzgebung Kanada

In Schengenland genügt der Personalausweis und da steht nun mal kein Geschlechtseintrag drauf.


Naja, vielleicht geht es ja nicht nur um dich allein. Andere möchten z.B. innerhalb der EU in Länder reisen, wo sie trotz allem einen Reisepass brauchen, weil das Schengen-Abkommen nicht greift, z.B.: Bulgarien, Rumänien, Irland, Großbritannien und Zypern (klar, GB ist nicht mehr in der EU, war aber zu EU Zeiten schon so...)



Aber wer hat heutzutage überhaupt noch einen Reisepass? Und würde ich, als klar erkennbarer Transmensch in ein Land reisen wollen, daß einen Reisepass verlangt? (Außer vielleicht Kanada oder Thailand.)


So lange nicht die Todesstrafe auf trans* steht, kann sich doch jeder aussuchen, in welchem Land er sich dann diskriminieren lässt... Urlaub in Deutschland steht ja dann wohl an allererster Stelle. Im Ausland, und da gibt es für andere bestimmt noch andere Länder, z.B. Brasilien, Malediven, Domrep, Mexiko usw. ist es wahrscheinlich Latte was im Pass steht... die logische Fortsetzung, nämlich Passing wird ausschlaggebend sein.  :D Ich gehe mal davon aus, dass auch in den Schengen-Ländern die Männerstation im Krankenhaus die obligatorische sein wird, so lange da ein Zipfelchen zwischen den Beinen baumelt, egal was in der Geburtsurkunde steht...
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Trannies & Medien / Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Übrigens steht im Ausweis gar kein Geschlechtseintrag. Hör ich immer wieder, stimmt nur nicht. (Jetzt gehst du und holst deinen Perso und siehst selbst nach, pronto!) 


Michi meint wahrscheinlich den Geschlechtseintrag im Reisepass... den gibt es immer noch...


Und c-j ist mir stets ein mahnendes Beispiel, was alles schief gehen kann und mir sind noch andere Kandidaten bekannt. Ne, das möchte ich schon gerne etwas kontolliert haben.


Also, gar nicht mal wg Cveta sondern grundsätzlich. Ich fände es völlig strange, wenn jeder sein "soziales Geschlecht" ständig so wechseln könnte wie er gerade lustig ist. Welchen Sinn sollte das machen?

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Trannies & Medien / Re: India Willoughby

Ich binde ja auch seit Jahren niemandem mehr ungefragt meine männliche Vergangenheit auf die Nase, allerdings ist auch kein großartiges Lügengebäude dafür nötig. Über die Zeit als Wehrpflichtiger schweige ich halt, aber wer fragt schon eine Frau nach alten Bundeswehrstories? Nahezu alles in meinem Leben war ja nicht geschlechtsspezifisch, auch wenn sich Frauen (leider) seltener für Technik interessieren.


Ja Michi, genauso meinte ich das! Mit meinem ehemaligen Beruf als EDV-Technikerin und meinem Nebenjob als Heizungsableserin (den ich ja auch tatsächlich als Frau ausgeübt habe) halte ich auch nicht hinter dem Berg. Ich ernte da von Männern sogar oft eher Bewunderung, auch wenn ich erzähle, dass ich aktuell, als Frau und in meinem Alter, in einem Damen-Fußballteam mitspiele...



Na dn Millenials kannst Du Deine Soldatengeschichten erzählen: für die ist es schon ganz normal, das Frauen zum Bund gehen. Musst halt nur das Wort Wehrpflicht weglassen.  ;)


Auch wenn Michis Alter "nicht verfügbar" ist, ich glaube schon, dass auch sie in einem Alter ist, wo es ihrem damaligen Alter entsprechend noch keine Frauen in der BW gegeben hat, insofern werde ich mich z.B. hüten, irgendetwas aus der BW-Zeit zu erzählen. Abgesehen davon, dass dies eh eine Zeit ist, an die ich mich freiwillig nicht erinnern möchte...
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Trannies & Medien / Re: India Willoughby
Ach, weißt du, "großformatiges Schwindeln" ist es irgendwie gar nicht. Klar, wer lügt braucht ein gutes Gedächtnis, aber ich bin vom Grundsatz her ein total ehrlicher Mensch. Ich schrieb ja schon, es wird paradox klingen...  ;)

Da es für mich einfach Wahrheit ist, einige würden es vllt. Selbstbetrug nennen, ist mir aber egal, ist es kein Problem für mich. Ich lüge ja nicht ständig, ich lebe mein Leben so wie ich es immer schon gefühlt habe... es ist die totale Normalität. Viel Vergangenheit steht ja gar nicht auf der Tagesordnung, aber viele Dinge die ich erlebt habe sind völlig geschlechtsunspezifisch. Wie schon geschrieben, ich habe den einfachsten Weg gewählt und ich schäme mich nicht dafür!
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Trannies & Medien / Re: India Willoughby


Ehrlich und offen dazu stehen, dass es eben einen "männlichen" Anteil der Biografie gibt, ist wohl die einzige gangbare Lösung. Ich kenne mich in Deinem Metier gar nicht aus und kann mir diejenigen, denen Du beim Bewerbungsgespräch gegenüber sitzt, nicht realistisch vorstellen. Prinzipiell glaube ich als Transgender/ Minderheit kann man nur mit einer offensiven Lebenshaltung durchkommen.


Ganz ehrlich? (wird jetzt durch das nun folgende etwas paradox klingen) Meine Biografie ist erstunken und erlogen...

...zumindest was den männlichen Teil betrifft. Im Gegensatz zu michelangela hatte ich aber einen Vorteil: Ich war zum Zeitpunkt meiner Jobsuche single bzw. geschieden, mittlerweile gebe ich "verheiratet" an und auf Nachfragen erkläre ich, dass ich unsere eingetragene Lebenspartnerschaft als "Heirat" bezeichne.

Natürlich bin ich nicht ausgewandert und habe stealth irgendwo wo mich niemand kennt ganz von vorne angefangen. Es gibt einige Menschen, die mich vorher kannten, aber die kennen nicht die Leute, mit denen ich zusammen arbeite.

Der Grund, warum ich mir meinen Lebenslauf mehr oder weniger zusammengelogen habe ist nicht, dass ich nicht grundsätzlich zu meiner Vergangenheit stehe (ansonsten hätte ich wirklich wegziehen müssen), sondern dass ich einfach keinen Bock habe, ständig meine Lebensgeschichte zu erzählen und mich Leuten gegenüber erklären zu müssen, die außer den gängigen Klischees keine Ahnung vom Thema haben. Bestimmt würde ich in den meisten Fällen auf wohlwollendes, bestimmt auch mitleidiges, meinen Leidensweg betreffend, Verständnis stoßen, aber es ist mir einfach zu anstrengend. So ist es recht angenehm und einfach. Und wenn es mir mal passieren sollte (kommt ganz selten aber immerhin vor), dass irgendjemand auf die Idee kommen sollte, mein biologisches Geschlecht anzuzweifeln, dann behaupte ich das Gegenteil, und fertig. Die meisten (fast alle) kommen allerdings eher nicht auf die Idee, dafür gibt es ganz eindeutige Beweise.

Natürlich bin ich überhaupt keine Hilfe für die Gender-Community, aber da spüre ich keinerlei Schuldbewusstsein. In meinem Alter habe ich schon so viel Anstrengendes im Leben hinter mir, dass ich es einfach den Jüngeren unter uns überlasse, die Welt zu verbessern!