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Messages - Suse Marie

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Trannies & Medien / Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Du möchtst das Gutachterverfahren nicht abschaffen, weil Du Dich daran störst dass Menschen mit männlichem Genital vor dem Gesetz als Frauen gelten können.



Da das Gutachterverfahren, heute, mit keinem Wort auf das Gental eingeht, und das, was dich stört, nicht mal verhindern will, ist Deine Begründung ohne Zusammenhang in der Sache.



Das Problem ist nicht, was eine ganze Menge TS, - da müsste man mal wirklich durchzählen - für sich selbst als notwendig, richtig, oder glücksbringend  erachtet, sondern, und das ist das Verwerfliche,  dass ein paar aus dieser "ganzen Menge TS" alle anderen ausschließen wollen, die nicht genau dem eigenen Muster entsprechen. Und zwar nicht weil es Ihnen irgendeinen Nachteil oder Vorteil bringt, sondern aus Prinzip. Manche argumentieren auch, dass mehr Geld pro Betroffener übrig wäre, wenn man den Kreis möglichst klein machte, und das ist sogar jenseits von verwerflich.


Aha, und das nennst Du:


Ich zieh argumantativ eine klare Grenze zwischen Dir und mir, und verwende keine vermeintlich neutralen Worte in eindeutig abwertendem Kontext, um notfalls fein rauszusein. Ich werte klar und deutlich. Das nenn ich Ehrlichkeit. Das kannst Du gerne polarisieren nennen. Ich seh keinen Widerspruch zwischen meinen Texten und einer friedlichen Diskussion.


Ok, also ich nenne das ganz klar polarisieren. Aber ich hab noch nicht mal Abitur, da werde ich wahrscheinlich gegen eine Ingenieurin nicht anstinken können...

Ich möchte nur noch eins dazu sagen, weil rhetorisch kannst Du bestimmt so einige Jünger hier hinter Dir versammeln was ja wahrscheinlich Deine Intention ist, nichts von dem was Du mir unterstellst habe ich irgendwo geschrieben, ansonsten hättest Du es ja zitieren können, hast Du aber nicht weil ich es nirgendwo behauptet habe. Stattdessen stellst Du jede Menge unbewiesene Behauptungen auf.

Was ist eigentlich an meiner Intention, die ich schon ganz am Anfang geschrieben hatte "differenzieren" nicht zu verstehen? Du behauptest ständig, was ich angeblich alles will oder nicht will, du behauptest was irgendwelche wenige TS unbedingt wollen und weißt sogar die Gründe dafür. Kannst Du einfach mal irgendetwas von dem belegen was Du schreibst?

Ich habe den Eindruck, ich kam Dir gerade richtig. Mit allen immer schön kuscheln, am liebsten mit den Opportunisten, und dann kommt jemand der eine Meinung hat, die ein bisschen unbequem ist, weil es fühlen sich ja mit der Oberschublade "Transgender" alle so wohl unter dem Transsexuellen-Mäntelchen, und schon kann man "beweisen" wie man jemand mit Scheinargumenten, Unterstellungen, falschen Behauptungen mal schnell mundtot machen kann. Aber ist ok! Mit vielen möchte ich nicht in einem Atemzug genannt werden, egal was Du mir jetzt unterstellst wen ich damit diskriminiere....
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Trannies & Medien / Re: Gender Gesetzgebung Kanada


Falsch ist allerdings auch, dass der Staat irgendjemand die Möglichkeit gibt "in keinem Geschlecht" zu leben. Wie soll das denn funktionieren bzw. auf welcher Grundlage. Jetzt sag bloß, ich hab da im TSG was überlesen?


Wenn Du hier schon so allwissend daherkommst, dann solltest Du auch ein bisschen mehr Genauigkeit erkennen lassen! um dich mal selbst zu zitieren.

In Deutschland wird laut § 22 Abs. 3 des Personenstandsgesetzes bei geschlechtlicher Uneindeutigkeit die Geburt ohne Angabe des Geschlechts in das Geburtenregister eingetragen.



Ach Daphne, ehe Du hier wieder Müll absonderst, solltest Du Dich anders ein bisschen abregieren...

michelangela schrieb, dass der Staat uns die Möglichkeit gibt, in dem Geschlecht zu leben in dem wir wollen, entweder männlich oder weiblich oder in keinem Geschlecht. "In keinem Geschlecht" kannst Du nicht mit diesem Paragrafen aus dem Personenstandsgesetz begründen, da es um die Einträge bei der Geburt ins Geburtenregister geht. Dort kann unsereiner gar nix selbst entscheiden weil wir einfach nur klein sind und rumplärren können und sonst gar nix. Unsere Eltern können das auch nicht entscheiden, die fragt nämlich keiner, es sei denn, und jetzt kommen wir auf den Punkt...

...das Geschlecht ist uneindeutig, was nur bei Intersexuellen so ist. Die haben nämlich nicht "kein Geschlecht" auch kein drittes, wie der Wikipedia-Quark so zu wissen glaubt, sondern beide Geschlechter. Da gibt es jetzt die Möglichkeit das Geschlecht wegzulassen, da uneindeutig, wenn, ja wenn die Ärzte plus Eltern nicht mal wieder schneller sind und das Kind in irgendeine Richtung zwangsoperieren/lassen.

Also Daphne, Lumberjack trinken und weiterrubbeln anstatt besserwisserisches Gesülze von sich geben.

Unsere Ingenieurin muss noch ein bisschen auf Antwort warten. Muss noch einkaufen fahren.
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Trannies & Medien / Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Ich möcht dass aus Caro's Vorstellungsthread raushalten, drum hab ich es hierhin verpflanzt.


Nachdem Du es vorher selbst dorthin gepflanzt hattest....



Och, ich könnte mir vorstellen, dass michelangela damit meint, dass ich nach ein paar Jahren Abstinenz wieder hier aufgetaucht bin und die extrem friedliche Ruhe und Harmonie der sich hier kuschelig eingerichteten Transgender störe...  :D



Ach, nehm Dich da nicht so wichtig, wir haben auch ohne Dich Stoff uns auszutauschen.


Klar, aber nicht sonderlich kontrovers. Ich habe zwischendurch immer mal kurz reingeschaut in den letzten Jahren. Zu der Zeit als ich meine 1100 Beiträge geschrieben habe, ging es etwas kontroverser zu.


Mir gehts auch gar nicht um Dich, sondern um das alte Thema, wer denn trans genug sei, um die Leistungen des Gesundheitssystems, des Sozialstaats und der Rechtsprechung in Anspruch nehmen zu dürfen. Wer denn dann wirklich Anspruch auf ein glückliches Leben anmelden darf. Natürlich nur die "echten" Transsexuellen, aber die nachgemachten Transgender selbstverständlich nicht.


Du polarisierst! Vielleicht hättest Du vor dem Schreiben noch mal Michis Beitrag von Seite 5 lesen und verinnerlichen sollen. War ein ganz guter Tipp, wie man eine Diskussion friedlich hinkriegen kann, auch wenn man unterschiedlicher Meinung ist...


Wenn Du Deine Weiblichkeit am Genital festmachst, ist das Deine Sache. Woran ich meine Weiblichkeit festmache, das ist meine Sache. Und woran die bärtige Holzfäller_In die ihre festmacht, ist ihre Sache. In allen, auch allen anderen Fällen hat der Staat uns die Möglichkeit und das Umfeld zu geben, in dem Geschlecht zu leben, zu arbeiten, und auch als solches behandelt zu werden, das uns entspricht. Oder halt auch in keinem Geschlecht, wenn das passt.


Zum einen mache nicht ich (ich bin ja nicht einsam auf dieser Welt) eine ganze Menge TS nicht ihre Weiblichkeit am Genital fest, haben aber den unstillbaren Drang, am sich falsch anfühlenden Genital etwas zu ändern. Wenn Du darüber schreibst, dann klingt das immer so als sei dies total verwerflich, weil der Staat uns ja seit 2011 die Möglichkeit gibt, als Frau zu leben ohne sich diesbezüglich zu verändern.

Falsch ist allerdings auch, dass der Staat irgendjemand die Möglichkeit gibt "in keinem Geschlecht" zu leben. Wie soll das denn funktionieren bzw. auf welcher Grundlage. Jetzt sag bloß, ich hab da im TSG was überlesen?


Vielleicht ist es neu, aber im "Gesetz zur Namensänderung in besonderen Fällen" stand noch nie das Wort Penis oder Vagina, und steht schon lange nicht mehr das Wort unfruchtbar.


Wenn Du hier schon so allwissend daherkommst, dann solltest Du auch ein bisschen mehr Genauigkeit erkennen lassen! Dieses Gesetz welches Du erwähnst gibt es unter dieser Bezeichnung gar nicht. Es heißt richtig:

Gesetz über die Änderung der Vornamen und die Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit in besonderen Fällen (Transsexuellengesetz – TSG)

...und ist das "stinknormale" TSG in seiner Fassung von 1980. Natürlich stehen die Wörter "Penis" und "Vagina" da nicht drin und erst recht nicht das Wort "unfruchtbar", das hat nämlich noch nie drin gestanden. Wörtlich steht dort unter §8:

3.    dauernd fortpflanzungsunfähig ist und
4.    sich einem ihre äußeren Geschlechtsmerkmale verändernden operativen Eingriff unterzogen hat, durch den eine deutliche Annäherung an das Erscheinungsbild des anderen Geschlechts erreicht worden ist.


...und das steht da sogar immer noch, man lese und staune. Das TSG hat sich nämlich gar nicht richtig geändert oder ist gar neugeschrieben worden, es gibt nur folgendes zum §8:

Fußnote
§ 8 Abs. 1 Nr. 3 u. 4: Nach Maßgabe der Entscheidungsformel mit GG unvereinbar und bis zum Inkrafttreten einer gesetzlichen Neuregelung nicht anwendbar gem. BVerfGE v. 11.1.2011 I 224 - 1 BvR 3295/07


Nur ein kleiner Unterschied, zugegeben.


Und wenn jetzt das "Leid" (ich hab dieses Wort nicht in die Diskussion gebracht) einer Person klein geredet und nicht ernst genommen wird, weil es sich nicht an einem 18 Gramm schweren Würstchen festmachen lässt, dann ist das weder der Sache angemessen, noch wird es der Person gerecht.


Interessant, ohne Scheiß!! Wie hast Du denn das Gewicht rausbekommen? Gewogen? Also, wenn ich das mal mit z.B. nem Mettwürstchen vergleiche, dann wird das Durchschnittswürstchen bestimmt einiges mehr auf die Waage bringen als 18 Gramm!!

Wer es genauer haben möchte, der kann mal hier nachlesen, was Jungs so alles gemacht haben um das auszurechnen, denn beim Wiegen sind sie gescheitert.  :D



Wenn jemand einen Begriff, oder eine medizinische Diagnose nur für sich selber gelten lassen will, in Anspruch nimmt dass sein Leben der Standard für genau diesen Begriff sei, und alle anderen ausschließen will, kann ich das unabhängig von der Person niemals so stehen lassen. Das ist genauso, als würde jemand nur im Winter aus dem Fenster schauen und behaupten, Blumen gäbe es nicht. Das darf er ja gerne tun, aber allen anderen zu verbieten, den Rest des Jahres Blumen zu sehen, ist mehr als übergriffig. Dazu als Begründung anzugeben, keine Blumen zu mögen, wenn es sie denn wirklich gäbe, dafür hab ich keinen druckreifen Begriff.


...und weiter gehts mit dem Polarisieren. Da wir hier keinen gähnenden Smiley haben, nehm ich den:  ::)
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Trannies & Medien / Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Hoffentlich liegts nicht am Alter, Du bist mir nur vier Monate voraus.


Ich kann Dich beruhigen... einholen wirst Du mich nicht, es sei denn ich sterbe...



... wenn es in einem Land gesetzmäßig plötzlich möglich ist als bärtiger Holzfäller zum Bürgeramt zu gehen und als Geschlecht weiblich einzutragen, ...


männlich, weiblich, das sind nur Etiketten. Gender ist Performance. Wenn wir das mal begreifen, geht es uns allen besser.


Schon klar, aber dem Gender-Zirkus möchte ich nicht zugehörig sein. Unter dem Etikett "weiblich" geht es mir richtig gut, wüsste jetzt nicht was besser werden könnte...

Michi hatte schon geschrieben, wo die Problematik für mehr als zwei Geschlechter liegen könnte. Dem stimme ich sogar zu. Allerdings wäre es mir egal bzw. fände ich es nicht soooo schlecht, wenn der Zirkus ein oder mehrere eigene Geschlechter zugestanden bekäme. Dann würde man mich thematisch jedenfalls nicht mit dem Holzfäller oder dem Schwanzmädchen in einen Topf werfen...
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Trannies & Medien / Re: Gender Gesetzgebung Kanada
@Dany

Kannst Du mal eben die Quellen mit angeben? Du rotzt hier irgendein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat von irgendwo in diesen Thread und machst einen babyblauen Daumen drunter... ich bin stolz auf dich!
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Trannies & Medien / Re: Gender Gesetzgebung Kanada


Mir ging es doch hauptsächlich darum aufzuzeigen, was alles in einer solchen Liberalisierung enthalten ist und dass man mehr differenzieren sollte. Dazu noch meine persönliche, subjektive Meinung darüber und schon haut man kollektiv auf mich drauf...  ::)


Wieso ist mein Beitrag "draufhauen"? Gerade in Deinem Widerspruch zu mir erweckst leider Du den Eindruck, dass Du bereits meine Kritik als Draufhauen empfindest. Nun gut, dann mag das so sein. Ob mir das gefällt oder nicht, ist ja letztlich zweitrangig. Aber wunderst Du Dich dann noch über Reaktionen anderer, auch welcher, die deutlich schärfer sind als meine?


Tja, so ist das halt mit der Kommunikation. Es liegen oft Galaxien dazwischen was der eine sagt und der andere versteht....

Beate, ich meinte dich doch gar nicht mit dem "Draufhauen". Das habe ich Dir, quasi als Eigentümerin dieses Forums und Moderatorin so geschildert. Mit "draufhauen" meinte ich zum einen diese Solidaritätsbekundungen mit Leuten, die ich nie im Leben als Frau bezeichnen würde und zum anderen die Beleidigungen, die ich sofort zu lesen bekam, ohne dass ich vorher persönlich geworden bin. Solltest Du dir vielleicht noch mal durchlesen, ich habe es gerade zur Sicherheit noch mal getan. Wenn jemand anfängt, mir ständig aus der Luft gegriffene Dinge zu unterstellen, andere Dinge über mich und mein Leben zu behaupten obwohl man mich gar nicht kennt, kein einziges Argument zu bringen, keine einzige Frage zu beantworten (und ich habe so einige Fragen gestellt, auch wenn das Gegenteil behauptet wird), und wenn man dann zu mir sagt, ich sollte freundlicher daher kommen, dann frage ich mich tatsächlich, welche Essenzen meiner Beiträge sind denn nach dem Lesen so übrig geblieben?


Ich habe hier nur deutlich entgegengehalten, dass es in meinen Augen für alle Transmenschen einfacher wird, wenn man die rechtlichen und auch die medizinischen Rahmenbedingungen liberalisiert. Und zwar erheblich.


Dem habe ich ja auch nicht widersprochen sondern nur zu bedenken gegeben, dass es eben auch für alle anderen (quasi Nichtfrauen) einfach wird und dass es schon irgendwie ein Paradoxum ist, wenn man selbst aus einem Leidensdruck heraus gekämpft hat und es dem Holzfäller mal eben so ermöglicht wird. Und das hat rein gar nichts mit dem Ärger darüber zu tun, dass das Auto ein halbes Jahr später viel billiger ist...


Und momentan stünden die gesellschaftlichen Randbedingungen recht gut - eine Liberalisierung würde wohl von der Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen. Momentan. Wie es aussieht, stehen wir ja kurz davor, dass das Pendel zu unseren Lasten zurückschwingen könnte.  Und dann spielen im Zweifelsfall PÄ und GaOP keine Rolle; in den Augen der Konservativen bleiben wir ja ohnehin genitalverstümmelte Geisteskranke. Dessen sollten wir uns bewusst sein. Eigentlich sollten wir ja versuchen, die Stunde zu nutzen, solange sie für uns noch günstig ist.


Na, wenn es doch nur uns genitalverstümmelte Geisteskranke betrifft, dann ist es doch für die anderen easy, sich wieder der Normalität zu unterwerfen, ok, das Silikon muss wieder raus aus der Brust...
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Trannies & Medien / Re: Gender Gesetzgebung Kanada
Danke Michi!  :-*

Aber Du kennst mich ja ein bisschen. Ich reagiere halt wenn man mich sofort persönlich angreift, vielleicht nicht immer besonnen genug, aber sonst bekomme ich mein Alter ja wohl noch eher vorgeworfen...  ;)

Ich will mich weder rausreden noch als Opfer darstellen, aber trotz dickem Fell ist es nicht total easy, gerade wenn man 50 Jahre Leidensweg (bin ja immerhin in weniger als 1 1/2 Jahren 60) hinter sich hat, und dann trotz aller Widrigkeiten ein Leben unerkannt als ganz normale Frau führen kann und endlich Ruhe eingekehrt ist, dann so ein Mitte-Zwanzig-Hühnchen mit den Eierschalen hinter den Ohren und schlechtem Passing daherkommt und einen nur beleidigt.

Klar, man könnte mich fragen, warum ich mir das antue und warum ich nicht einfach die Ruhe genieße und alle hier gehen mir am hintersten Körperteil vorbei, so wie das die letzten ca. 3 Jahre den Anschein hatte. Wenn ich den Eindruck bekomme, dass hier nur ein paar Leutchen bis zum Ableben (gell Dany) unter sich sein wollen, neugierig darauf was sie gerade für Musik hören und ansonsten jubilieren wenn es in einem Land gesetzmäßig plötzlich möglich ist als bärtiger Holzfäller zum Bürgeramt zu gehen und als Geschlecht weiblich einzutragen, weil er gerade Lust dazu hat, darüber zu schimpfen, dass das im rückständigen Deutschland nicht möglich ist... ja dann, dann sollte ich mich einfach wieder zurückziehen und fast allen hier ein schönes Restleben im Forum wünschen. Wie sagte Dieter Nuhr vor kurzem recht treffend. Die Realität findet draußen statt. Draußen? Das ist da wo der Pizzabote herkommt.

Gute Nacht.
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Trannies & Medien / Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Suse, Dir ist aber schon bewußt, dass Anlass und Ziel der rechtlichen Liberalisierungen nicht in erster Linie Shemales waren, sondern Menschen, für die Ehescheidung und Operation zu unverhältinismäßigen Härten geführt hätten?

Einen anderen Aspekt hast Du ganz außer acht gelassen: ist Transsexualität immer und in allen Fällen eine 100%-ige Diskrepanz zwischen empfundenem und körperlichem Geschlecht? Muß man nicht davon ausgehen, dass es da Zwischenstufen gibt? Und was soll mit denen sein, die irgendwo zwischen den Polen stehen? Sollen die nicht entscheiden dürfen, was jetzt gerade für sie richtig ist?

Eine kleine Anmerkung noch: unser Recht kennt nach wie vor die kleine Lösung (nur Namensänderung). Seit dem Wegfall der Zusatzhürden für die Personenstandsänderung ist es aber faktisch nicht mehr möglich, nur den Namen zu ändern. Und das liegt an all denen, die die Verfahren führen, nicht zuletzt an den beteiligten Gutachtern und Richtern. Für mich ein weiterer Grund, Namensänderung und Personenstandsänderung gänzlich in die Hände der Betroffenen zu legen.


Klar sind mir verschiedene Dinge bewusst! Mir ging es doch hauptsächlich darum aufzuzeigen, was alles in einer solchen Liberalisierung enthalten ist und dass man mehr differenzieren sollte. Dazu noch meine persönliche, subjektive Meinung darüber und schon haut man kollektiv auf mich drauf...  ::)

Und ich finde es schon interessant, das man Frauen mit transsexueller Vergangeheit so intolerant begegnet. Ich weiß gar nicht so genau warum, und das würde mich wirklich mal interessieren, einige meinen, dass man diverse Menschen, die so gut wie nichts mit dem weiblichen Geschlecht zu tun haben, so in Schutz nehmen und verteidigen muss. Wieso fühlt sich hier irgendjemand angesprochen oder zur Solidarität verpflichtet? Ich würde ja grundsätzlich eher denken, dass man sich als "Frau mit Zipfelchen" mit anderen Frauen solidarisiert und nicht umgekehrt.

Aber das habe ich auch damals schon erlebt als die Diskussionen mit Elite geführt wurden. Dass da ein ganz anderer Ton herrschte und deutliche Abwertung von Seiten der Elite zu spüren war, erklärt auch recht heftige und teilweise unsachliche Reaktionen darauf. Da wurde sich nichts geschenkt. Aber so manch einer braucht sich nicht zu wundern, dass die Solidarität im umgekehrten Fall auch nicht funktioniert und das man so einige Leute nicht ernst nehmen kann wenn sie sich verhalten wie weiter oben beschrieben...
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Trannies & Medien / Re: Gender Gesetzgebung Kanada
@Kaylee

1. Ist Dir eigentlich aufgefallen (ich denke nicht), dass Du mich seit Deiner ersten Antwort ständig nur beleidigst? Und das auch noch ohne schlüssige Argumente anzuführen, sondern einfach nur mit recht einfach gestrickter Polemik?

2. Hier offenbart sich wieder mal Deine Leseschwäche: das Original-Zitat hieß: "daß mann sich nicht mehr körperlich verstümmeln lassen muß, um als Frau zu gelten" Nicht Transfrau!!

Da Du aber nicht lesen kannst und diesbezüglich nicht einsichtig bist, sind Deine Beiträge also das Geschwafel und da werde ich nicht mehr drauf eingehen!

@Daphne

Du hast mich zumindest in einem Punkt missverstanden: die verpeilten schwulen Männer sind die, die mit den Shemales Sex haben wollen, damit es eine "Frau" ist die sie gefickt haben und kein Kerl und man sie nicht für schwul hält. Und ich schrieb, dass es viele Shemales gibt, die dieses "als Frau gelten wollen" genau aus diesem Grund machen. War also von mir gar nicht als persönlicher Angriff gegen Dich gemeint.
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Trannies & Medien / Re: Gender Gesetzgebung Kanada
@Beate

Klar, das war auch irgendwie nur so halb an Dich und mehr an die paar verbliebenen und paar neuen Mitglieder gerichtet. Wobei das mit "in Ruhe weitermachen" hat schon wieder den Friedhofstouch...  :D


Der Grund warum ich nicht dafür bin, dass alles nur noch ein Verwaltungsakt mit 20 EUR Gebühr wird ist der, dass ich z.B. nichts mit Shemales anfangen kann, und davon laufen bestimmt eine Menge mit "weiblichem Geschlecht" durch die Welt.


Definiere Shemale. Welche Personen meinst du damit? Transfrauen präOP? Das ist ja das schöne am Urteil des BVerfG, daß mann sich nicht mehr körperlich verstümmeln lassen muß, um als Frau zu gelten.


Transfrauen präOP meine ich natürlich nicht, da dies ja Frauen sind, die vor der OP stehen, was bedeutet, dass es noch ein während und ein nach der OP geben wird!

Allerdings hat das ja nun mal so rein gar nix mit Deinem nächsten Sätzchen zu tun. Das ist exakt der Punkt gegen den ich eine ganze Menge habe nur kein brauchbares Mittel. "daß mann sich nicht mehr körperlich verstümmeln lassen muß, um als Frau zu gelten." Das ist ja wie Kinderüberraschung, gleich 3 Dinge auf einmal "Mann" muss sich nicht "verstümmeln lassen" um "als Frau zu gelten"

Liebe Daphne, wenn sich ein Mann nicht verstümmeln lassen will, dann soll er das doch bitteschön sein lassen. Ich verstehe Dich da sehr gut. Ein Art Kastration ist für einen Mann absolut eine Verstümmelung. Und warum ein Mann mitsamt seiner Männlichkeit, seinem besten Stück oder wie auch immer sowas bezeichnet wird, "als Frau gelten" will, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Eine "Shemale" ist für mich ein Kerl der wie eine Frau aussehen will, eventuell verstärkt durch Brustaufbau, und das aber auch reicht. Die Beweggründe sind in den meisten Fällen sexueller Natur. Es gibt ja nen Haufen verpeilte schwule Männer, die sich selbst belügen und eben nicht Sex mit nem Mann haben sondern mit nem "Schwanzmädchen"... wie niedlich. In beiden Fällen sehe ich persönlich da keine Frau!
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Trannies & Medien / Re: Gender Gesetzgebung Kanada
@Elisabeth

Das mit dem "Bauchgefühl" verstehe ich jetzt nicht. Erklärst Du es mir?

@Dany

Das war jetzt nicht wirklich das Thema. Bei Penislänge bist Du doch hier aktuell nicht unbedingt die Mehrheit, oder?

@Beate

Och, ich dachte ihr freut euch wenn hier mal wieder was los ist. Im Gegensatz zu früher isses ja hier wie auf dem Friedhof...

...aber wenn "Diskussion" hier mittlerweile bedeutet, dass jemand eine Meinung hat und der Rest des Forums zustimmt und man sich gegenseitig auf die Schulter klopft, ok... war noch nie mein Ding muss es auch nicht... legt euch wieder hin!
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Trannies & Medien / Re: Gender Gesetzgebung Kanada

Sorry aber auf das Nivau hab ich keine Lust Suse. Warum so angespannt? So schlecht gelaunt? Und sorry dass du erst so spät begonnen hast kannst du auch niemanden vorwerfen, das warst du selbst.


Ähm, Leseschwäche? Ok, vorweg, ich bin weder angespannt noch schlecht gelaunt. Ich bin sogar hervorragend gelaunt, nur etwas müde... (gehe Vollzeit arbeiten)

Zu Deiner Leseschwäche: Wo bitteschön habe ich irgendjemand vorgeworfen, dass ich mit meiner Transition so spät angefangen habe? Und warum sollte ich es jemandem vorwerfen wollen? Ich habe es einfach nur als Erklärung dafür benutzt, dass man ein gutes Passing haben kann, größtenteils stealth leben kann, obwohl man sich erst so spät wirklich entschieden hat...



Was ist denn bitte für dich Stealth? Gibt es da eine gewisse Definition? Tut mir leid aber mit so Lächerlichkeiten kann ich mittlerweile nach den letzten Jahren Transition nichts mehr anfangen.


Und Du willst etwas von Niveau erzählen? Was sind denn für Dich Lächerlichkeiten? Wenn eine Frau mit transsexueller Vergangenheit stealth lebt, das sind für Dich Lächerlichkeiten? Auweia.... nicht einen Bruchteil so lächerlich wie Dein Rechtsanspruchsgehabe auf Anrede durch Eintrag im Personalausweis in Verbindung mit dem Absprechen der Weiblichkeit bei Frauen, die es noch nicht im Pass stehen haben... habe das Gefühl, dass Dinge für Dich lächerlich sind, die Du selbst nicht erreicht hast.

Was "stealth" bedeutet muss ich Dir nicht wirklich erklären. Mach Deine Hausaufgaben. Es ist das, was Du wahrscheinlich liebend gerne hättest...


Vielleicht hab ich schon zu viel jenseits dieser Sache erleben müssen oder genug anderen Kram mittlerweile dass es mich einfach kalt lässt. Wobei ich es abfällig finde wenn man mir Dinge wie meine Pä wofür ich gekämpft habe und auch mein soziales Umfeld klein reden will.


Aha, welchen Kampf hattest Du denn, den andere nicht hatten? Und wo habe ich das klein geredet? Ich habe Dir diesbezüglich eine Frage gestellt, die Du nicht beantwortet hast!


Von der DGTI fühle ich mich verarscht, aber auch das ist nur einer von vielen Adressen in der "Szene" wo ich nur noch schief drüber grinsen kann.


Ich halte mittlerweile gar nichts mehr von der dgti, seit die genau das propagieren worum es hier geht. Aber wenn ich mir Deine Ausdrucksweise so anschaue, dann krieg ich das Gefühl ich unterhalte mich mit.... nee, ich sags jetzt nicht.


Du kennst mein Aussehen und mein Leben nicht, ich deins genauso nicht also sollte man mit so Urteilen vorsichtig sein.


Lies Dir mal durch was du so schreibst. "Selbstreflektion" ist ein unbekanntes Fremdwort für Dich, gell? du bist doch jemand, der so viel über mich "wusste" und Dinge behauptest, die völlig aus der Luft gegriffen sind, da Du mich eben nicht kennst. Ich habe nur Schlüsse aus dem gezogen, was Du so recht verbittert schreibst. Für mich klingt es so als hättest du jetzt durch Deinen "Kampf" bis zur PÄ das Privileg anderen gegenüber einen Vorteil zu haben. Das ist irgendwie ein bisschen armselig...


Wenn du es unbedingt persönlich haben magst, kann ich nur sagen dass du mir schon sehr verbittert vorkommst und da hilft dir auch deine aggressive Art und Weise nichts von wegzutäuschen. Kenne zu genüge Argumentationen wie deiner und habe denen viel zu lange ein Ohr geschenkt und bin es langsam leid.


Vielleicht solltest Du statt Ohr zu schenken mal selbst brauchbar argumentieren. Allerdings sind mir schon viele wie Du begegnet und eine Diskussion wird die unendliche Geschichte, ohne dass ein einziges vernünftiges Argument kommt.

Also, sollten wir es lassen. Erzähle weiter anderen, dass sie nicht das Recht haben als Frau angesprochen zu werden, so lange es nicht in ihren Papieren steht, trage Dein Plakat mit Deinem weiblichen Personalausweis vor Dir her, damit die anderen gezwungen sind, Dich als Frau anzusprechen selbst wenn Du wie ein Kerl aussehen solltest und Dich möglicherweise auch so verhältst.