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Topics - marieElaine

1
Rat & Tat / Amolux oder Amoena ?
Hi

das Thema is bestimmt kein neues, ich hab aber nix gescheites im Forum gefunden hier.

Ich möchte mir mal neue Siliconbrüste kaufen und schwanke zwischen den beiden Marken. Der Unterschied ist fast 100 Euro für die Amoena - lohnt das? Sind die deutlich besser, und wobei?

Mir wäre wichtig dass sie anhaften (können wohl beide) und sich natürlich realistisch verhalten .. und auch ein wenig hängen. (Aktuell hab ich nur welche einer unbekannten Marke, die halt einfach so im BH liegen)
Bei den Amolux Diamond gibts ja nur eine Form anscheinend.

Also, warum sind die Amoena so viel teurer, und lohnt es?

lG
Marie
3
Rat & Tat / Psychologe und Transsexualität
Hey

Beim stöbern im Forum bin ich immer wieder drauf gestoßen, dass der Psychologe einem anscheinend eine Transsexualität attestieren kann oder auch nicht. Geht es dabei immer um das Thema der HRT? Wozu brauche ich sonst diese Attestierung?
Hintergrund meiner Frage: Ich werde wohl einen Psycholgen bzw - Therapeuten aufsuchen, aber primär nicht weil ich eine HRT plane sondern einfach weil ich rausbekommen will, was mit mir los ist.

Hab aber wenig Vorstellung, wie das dann ablaufen könnte, speziell bei dem Thema TG. Therapeutentermine kenne ich zu Genüge, aber aus anderen Gründen. Wie läuft das hier ab ? Wird es Gespräche geben, und irgendwann sagt der : ja, sie sind Transsexuell oder nein, sie sind es nicht ? Wenn das so ist, woran macht er das fest? Und was könnte ich sein, wenn ich nicht als Transsexuell eingestuft werde ? Gibt es da einfach Indikatoren, z.b. "schlüpft regelmäßig in die Rolle einer Frau, aber nicht um sich sexuell zu erregen" oder so etwas?

Hoffe auch gute Antworten :)

lG
Marie
4
Rat & Tat / Maries Dilemma
Also zu mir, wir schon angekündigt ;)
ich bin so in den 30ern und seit ca 10 Jahren lebe ich relativ exzessiv und regelmäßig meine Weiblichkeit aus.
Ich bin aber immer zu Hause, nie draussen oder unter Menschen. Es geht gut, denn ich hab meine eigene Wohnung und meine Freundin (die nichts weiß) geht ok damit dass ich Zeit für mich brauche. so kann ich gerne mal Samstags abends für mich sein oder auch unter der Woche den einen oder anderen Abend.

Ich streife also mein Männliches ich total ab, so komplett es eben geht. Sprich, Brüste aus Silikon, Unterwäsche, Parfum, Haarschmuck. Ich leg sehr viel wert darauf, dass ich gut aussehe und eben nicht verkleidet (das gefällt mir nicht am Auftreten vieler Transen)
Dann genieße ich den Abend für mich, ich schaue Filme/Serien oder spiele Videospiele oder programmiere irgendwas.
Es gibt so ein paar Sachen, die mir wichtig sind: Ich möchte meine Kleidung nicht waschen, denn ich habe angst, dass sie daruch leidet. Daher esse ich eigtl nicht als Frau eit, sondern eben vorher. Ich achte also auch relativ penibel drauf dass die Sachen nicht schmutzig werden.
Es ist fast als ob sie heilig wären ;-)

Äusserst gerne mache ich Photosessions. Da ich Hobbyfotograf bin, hab ich das nötige Geschick, auch als Selbstportrait ansehnliche Bilder hinzubekommen. Die Aufnahmen gehen mittlerweile ins Semierotische, sprich, bis auf die Unterwäsche, unter Betonung der weiblichen Körperteile (die ja gar nicht vorhanden sind ;-)

Ich teile die Bilder auch gerne in entsprechenden Gruppen und bekomme einige Komplimente - bisher hat noch keiner jemals in Frage gestellt, dass das, was sie auf den Bildern sehen, tatsächlich eine Frau ist. Da ich , wäre ich wirklich eine Frau, lesbisch wäre, hab ich mich auch zeitweise in Lesben-Foren angemeldet und dort Kontakt zu frauen aufgenommen.. Es gab einige heiße Gespräche und auch Fototausch. Auch hier hat niemand in Frage gestellt, dass ich eine Frau bin, nur evtl dass ich mir mal die Beine rasieren sollte ;-)
Aber ich hab mich da inzwischen wieder abgemeldet, denn es führt zu nichts. Solange ich keine Frau bin, kann ich auf Dauer nicht als Lesbe auftreten.
Ich hab auch eine private Seite wo ich so gut wie alle meine Fotos in einer Gallerie angeordnet habe. Es erfüllt mich mit Freude geradezu, wenn ich mich auch tagsüber, z.b. bei der Arbeit, sehen kann.
Ach, ich muss noch dazuschreiben, dass alle Fotos ohne Gesicht sind natürlich. Da ich lange Haare hab, natürlichweise, gelingen dennoch ganz hübsche Fotos wo man immerhin Haare sieht. Und: Ich bin mit einer sehr weiblichen Figur gesegnet. Breite Hüften, relativ schmale Schultern und ein ehr dicker Hintern ;-) Das kommt  der Authentizität der Bilder natürlich auch zu Gute.
Warum ich diese mache? zum einen sehe ich mich gerne als Frau. Sehe ich mich als Mann auf Bildern, ist das so .. meh . Geht mittlerweile, aber ich find mich meist doof. Hier aber? Bin fast schon narzisstisch verliebt oft. Irgendwie auch nicht gesund vielleicht.
Und zum anderen - durch das posten bekomme ich natürlich Bestätigung und werde wenigstens anonym als Frau gesehen. Sexuelle Erregung ist jedenfalls nicht der Grund warum ich das ganze so genieße. Ist ehr hinderlich, wenn das Ding dann ein Foto versaut, weil es gerade stehen will. Naja.
Ich kann das Gefühl nicht beschreiben. Es ist ein Glücksgefühl, was es so nicht anders gibt. Annähernd ist noch Essen ähnlich toll für mich. Aber z.b. Sex nicht.
Es ist einfach ein Gefühl der vollkommenheit, der vollkommenen Zufriedenheit mit sich selbst. Und es ist ein Gefühl, dass ich schmerzlich vermisse wenn ich die Kleider, Unterwäsche und Schmuck wieder abstreifen muss.
Leider bin ich an einem Punkt angekommen, wo ich nicht weiterkomme. Ich kann das nun noch eine Weile so treiben, irgendwann aber z.b. werde ich mit meiner Freundin zusammenziehen und dann wird es mehr als schwierig. (Geht wahrscheinlich nicht nur mir so)
Noch dazu setzt es mich auch unter Druck, denn ich muss den Rest des Tages gut planen, um möglichst viel Zeit als Frau zu haben. Sprich, essen vorher, duschen vorher usw. Das setzt mich oft sehr unter Druck. Ausserdem ist es doch realtiv einsam, da ich halt die Abende auch irgendwie alleine bin, auch wenn ich mit Freunden über facebook etc im Kontakt bin, allein bin ich dann doch. (ich bin gerne alleine, das kommt mir hier entgegen - aber es ist doch etwas viel)

Jetzt wäre der nächste logische Schritt natürlich, sich zu öffnen, mit allen Fakten auf den Tisch und schauen was passiert.
Es wäre z.T. genial. Ich könnte als Frau zur Arbeit gehen, als Frau Autofahren, in urlaub fahren und Freunde treffen.

Doch - ich weiß nicht ob ich das will. Ich stoße ein Tor auf, was nie wieder zugehen kann. Ich weiß nicht, wie ich mich selber sehen will. Selbst wenn ich mich morgen öffne und in einem Jahr mit dem ganzen Thema abschließe - ich werde immer in die Schublade Transe gesteckt werden.
Nicht dass ich das selber negativ sehe  - aber ich mag erstens nicht in einer Schublade stecken, in die ich nicht gehöre und auch nicht die Nachteile “erleiden” müssen die so eine Schublade in der Gesellschaft erfährt.
Aber zurück zu heute.
Oft habe ich mich so gesehen, dass ich ernsthaft überlegte, komplett Frau zu werden. Mit OP und allem. (Das wäre für mich übrigens so gesehen der einzig wirklich komplett befriedigende Weg) Ich würde es lieben, echte Brüste zu haben, eine Scheide. Meinen Penis würde ich wohl irgendwie auch vermissen, komischerweise. Ich gehöre also nicht in die Gruppe von Leute, die ihr Geschlecht hassen und darunter leiden.
Ich würde es einfach nur lieben.. vielleicht bevorzugen .. ich würde auch den Sex als Frau gerne erleben. Wobei ich auch den Sex als Mann gut finde. Ich hab keine Probleme mit meiner Rolle.

Aber dann wieder .. kommt der Moment wo ich nichts ändern will zu jetzt und froh wäre, wenn ich nicht mehr das Bedürfnis hätte, in eine andere Rolle zu schlüpfen.  Dann würd ich am liebsten alle Klamotten verkaufen so dass ich gar nicht mehr in die “Versuchung” komme, den Abend als Frau einplanen zu wollen. Man könnte schon sagen, dass es irgendwie eine Sucht ist.

Wenn ich in mich hineinhorche, was ich sein will .. oder mich von aussen betrachte, wie ich da bin in der Welt.. meine Person - dann sehe ich immer nur mich. Keine Frau, keine Veränderung, kein anderes Bewusstsein. Nur einfach mich.
Ich weiß nicht, es kann auch sein, dass ich das einfach über 30 Jahre so gewohnt bin. Und es einfach nur ein ungewohntes Bild ist. Aber es scheint doch mehr zu sein als das, was mich davon abhält.
Irgendwie sehe ich mich nicht als Frau. Auch wenn ich es gerne bin. Kann man das verstehen?

Für mich kommt aber auch die andere Option nicht in Frage, also quasi als Tranny aufzutreten. Das ist ein Bild von mir das ich auch nicht mag. Ich möchte, wenn dann perfekt eines sein. Entweder Mann oder Frau. Ich weiß, dass es die Theorie gibt, dass die Geschlechtergrenzen eh fließend sind und man sie noch weiter aufweichen sollte. Ich denke aber für mich gilt das nicht. Nicht so wie ich mich sehen will im Leben.

Hätten wir vielleicht eine ganz neue Spielwiese, wäre es vielleicht anders. Ich würde neu anfangen, vielleicht auswandern, und an dem neuen Ort von anfang an so auftreten, wie ich mir das vorstelle. Dann käme ich mit evtl auch mit einer Rolle zurecht die nicht präzise Mann oder Frau ist.

Aber noch mal zurück zu hier. Was kann ich hier tun? Wie kann ich überhaupt mal zu einer Entscheidung kommen, die mir fragen beantwortet wie - was ist mir wichtiger, das Weiblich-Sein aufgeben oder meine Beziehung zu riskieren? Ich sehe diese nämlich ganz stark gefährdet wenn ich mich meiner Freundin gegenüber outen würde. Nicht weil sie so ein unverständnisvoller Mensch ist, sondern weil sie selber ein ehr sensibler und labiler Typ ist. Ich denke es würde sie unglaublich aus der Bahn werfen. Wir sind jetzt fast 5 Jahren zusammen und ich weiß einfach, aus Erfahrung, dass ihre Psyche so ein Outing evtl nicht verkraften könnte. Daher frag ich mich eben - kann ich, soll ich aufhören, ist mir das so wichtig überhaupt?
Grundsätzliche Frage, ist es nur ein Hobby von mir quasi, oder ist es ein Teil von mir, den ich nicht ablegen kann, niemals ?
Ich hatte meine Phasen, wo ich das alles verteufelt habe. Monatelang nicht angerührt. Es gab immer ein Ereignis, dass das provoziert hat. Einmal war meine Freundin schwer im Krankenhaus. Da hab ich mir gedacht, wie kann ich das nur machen, es gibt doch hier viel wichtigere Sachen. Und wollte Aufhören. Tat es aber nicht, als es meiner Freundin besser ging, kam auch der Wunsch wieder, Frau zu sein. Oder einmal, als sie meine Sachen fast entdeckte, das erschien mir wie ein Warnschuss vorn Bug. Aber ich hab den Wunsch dennoch wieder gehabt.

Es ist einfach ein Zustand den es *so* einfach nicht gibt mehr. Wenn ich hier sitze und ich sehe hinab an meinem schönen weiblichen Körper, sehe die schönen Rundungen, rieche den Duft .. weiß ich hab zart-feminine Unterwäsche.. das ist einzigartig!
(Ich frag mich allerdings, ob Frauen auch so von sich denken. Aber Frauen sind ja gern eitel, und mögen es, sich schön zu finden, denke ich mir)

Ich weiß auch nicht, wie ich meine weibliche Seite in die Partnerschaft einbringen sollte. Sex mag ich so nicht haben. Wenn ich mir vorstelle, meine freundin zieht mich aus und dann kommt ein Penis zum Vorschein - das passt nicht für mich. Oder zieht den BH aus und die Prothesen fallen raus. Nein, das müsste schon echt Frau sein.

Hm ich denke ich mal hier mal Schluss fürs erste. Sonst liest das keiner ;)
Würde mich freuen wenn jemand antwortet, gerne auch mit Fragen zu einzelnen Details. Oder mir eine PN schreiben.

lGMarie
5
Neu & Unbekannt / Hallo
Hi

ich wollte auch mal kurz Hallo sagen - bin Marie, Anfang 30 und seit nun etwas mehr als 10 Jahren lebe ich mit meiner weiblichen Seite.
Total im Verborgenen, es gibt nur eine Person, die beide Seiten kennt, und das auch nur aus meiner Schilderung. Gesehen hat mich tatächlich noch niemand live.

Ich überlege sei Jahren, wohin mich mein Weg führen soll, aber schlauer werde ich auch nicht. Es scheint keine zufriedenstellende Lösung zu geben.

Nunja, vielleicht findet sich hier der eine oder andere nette Kontakt zum reden, das wäre schön :)

Marie