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Rat & Tat / Re: § 45b PStG statt TSG: VÄ/PÄ ohne Gerichtsverfahren und Gutachten!!!
Last post by michelangela -
... die möglicherweise recht bald durch gesetzgeberische "Nachbesserung" wieder ausgewetzt wird. Man sollte sich also beeilen, wenn man das in Anspruch nehmen will.

ich würd der einen oder anderen BesserTeSsi schon zutrauen, den Gesetzgeber auf diese Lücke hinzuweisen.

Das Ganze ist und bleibt ein Trauerspiel weil wir sich niemand interssiert für eine gute Lösung für uns. Solang wir uns selber auseinanderdividieren, bringen wir halbes Prozent nicht mal unser halbes Prozent in die Waagschale.
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TrannyBay / Perücke abzugeben
Last post by Daphne -
Hellblond, lang, geknüpft, aber kein Monofilamenteinsatz.

Noriko 1612 Jenny steht auf der Schachtel.

Nicht neu, aber ungetragen.
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Rat & Tat / Re: § 45b PStG statt TSG: VÄ/PÄ ohne Gerichtsverfahren und Gutachten!!!
Last post by Beate -
ergänzend: genau wie ich damals für die Gutachten durch die halbe Republik gereist bin, um mich nicht verstellen zu müssen, würde ich sogar durch die ganze Republik reisen, um ein solches Attest zu bekommen.

Grund vor allem: ich empfand die Begutachtung als seelisch enorm belastend. Wieso muß ich eine Seelenstriptease machen und mich für total meschugge erklären lassen, bloß um eben gerade nicht verrückt zu werden?

Aber: wenn jemand den klassischen Weg übers TSG gehen möchte - prima. Ist ja nicht verbotenes.

Was den Hinweis über die fehlerhafte Deutung durch den LSVD angeht: der Herr Bruns ist als Jurist mit Sicherheit kompetenter als die meisten anderen Juristen. Und natürlich ist klar, dass die Gegenseite das jetzt versuchen wird, wegzudiskutieren - immerhin ist das ja eine sehr peinliche Panne seitens des Gesetzgebers.
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Neu & Unbekannt / Re: Die dolle Nicole stellt sich vor
Last post by Nicole Doll -
Danke Michelangela, ich habe nur auf den Gutachter-Irrsinn absolut keine Lust. Für mich ist das nur Abzocke. Deshalb verfolge ich - hier der Betrag bei Rat und Tat - wie es sich mit der Gesetzeslücke entwickelt, die sich durch die Einführung des dritten Geschlechts für Transgender aufgetan hat. Wenn es mit einem ärztlichen Attest und einer Eintragung beim Standesamt funktioniert, würde ich gerne 'Klaus Nicole' als Vornamen eintragen lassen.

LG Nicole
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Fashion, Kleidung & Beauty / Re: Ich, das Weib
Last post by Nicole Doll -
Ich denke, es kann auch ein Glück sein, wenn das biologische Geschlecht nicht eindeutig ist. Dann fühlt man sich vielleicht nicht so sehr dazu gedrängt, fast ein Leben lang die Rolle als Mann zu spielen, obwohl man sich damit nicht wirklich identifizieren kann. Bei mir wurde es immer unerträglicher, und der Drang dem allem in meine eigene Welt hinein zu entfliehen wurde immer stärker. Das machte mich einsam, zynisch und sarkastisch. Schließlich hasste ich mich selbst und gesamte Menschheit abgrundtief.

Mit meiner Mutter starb dann die letzte Person, für die ich den Mann noch spielte, und alles wurde sinnlos. Durch das Internet erfuhr ich dann etwas über Transgender und outete mich. Nach einem halben Jahr als Teilzeitfrau schaffte ich schließlich vor etwa 1 1/2 Jahren den Mann-Modus ab.

So etwas wie eine Drag-Queen einspringt der männlichen sexuellen Fantasie - die Traum-Partnerin bei der Selbstbefriedigung. Dass und wie man sich - und damit auch andere Transgender - in der Öffentlichkeit nicht lächerlich macht, musste ich nach dem Outing erst noch lernen. Und dafür haben Teilzeitfrauen, die für Beruf und Familie immer noch der Mann sind, oft nur wenig Zeit. Daher kommt wohl dieses Bild einer Drag-Queen, die ihren Ursprung in der weiblichen Rolle bei einer Schwulen-Beziehung haben dürfte. Wer schwul ist, fühlt sich als Mann und will auch in der weiblichen Rolle eindeutig als solcher erkannt werden. Wenn dagegen ein Transgender auf Männer steht, trifft 'schwul' nicht mehr zu. Und was bin ich jetzt? - 'hetero', 'lesbisch' oder was?

Noch kurz zu meinem Bartschatten: Der Bart ist grau und damit nicht so auffällig. Also muss ich nicht so viel zum Abdecken ins Gesicht kleistern. Sonst überlege ich, ob ich in absehbarer Zeit mit dem Färben der Haare wieder aufhören soll. Es erscheint ja irgendwie immer sinnloser das Bild einer jungen Frau abgeben zu wollen.

LG Nicole
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Neu & Unbekannt / Re: Die dolle Nicole stellt sich vor
Last post by michelangela -
Vielleicht hilft ein Hinweis darauf, dass das TSG, nach dem die Namens- Personenstandsänderungen bisher geregelt waren, seit 2011 keine körperlichen Veränderungen mehr fordert.

Eine soziale Transition ist absolut unabhängig von einer medizinischen, bzw. von körperlichen Veränderungen. Ganz egal was die Trans-Hexen im Internet draussen so erzählen, würde ich das als die Lösung sehen für Menchen die sowieso Vollzeit leben.

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Rat & Tat / Re: § 45b PStG statt TSG: VÄ/PÄ ohne Gerichtsverfahren und Gutachten!!!
Last post by michelangela -
Bei Facebook wird immer wieder geraten

[sarcasmus]Ich käme ohne Facebook auch nicht über die Straße. Göttin Sei Dank gibt es das inzwischen auch mobil.[/sarcasmus]

Trau keiner Frau, die den "klassischen" Weg nach TSG hinter sich hat, wenn sie von Alternativen abrät. Im Zweifel ist sie nicht objektiv. Das gilt ganz besonders für FunktionärInnen in Trans-Verbänden. Ich mein, was riskiert frau? Einen Arztbesuch, Wenn sie das Attest dann hat, sind die 30€ auf dem Standesamt ja kein Risiko mehr.

p.s. Es gibt auch IngenieurInnen, die ohne Berechnungsnormen und Richtlinien arbeiten, ausprobieren und dahin gehen, wo vorher noch niemand war, um Normen zu schreiben. Ich  bin so eine, und wenn ich nicht den klassischen Weg komplett hinter mir hätte, würde ich sicher 30€ investieren, anstelle von 1200€ und drei Monaten. Porto und Anfahrt zum Gericht kosten da ja schon mehr.  Ich mein, wenn die Therapeutin so sicher ist, dass es für die hormonelle Indikation reicht, warum sollte sie mir kein Attest über eine Entwicklungsvariante ausstellen? 
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Rat & Tat / Re: § 45b PStG statt TSG: VÄ/PÄ ohne Gerichtsverfahren und Gutachten!!!
Last post by Beate -
Hallo Leute!

Meiner Einschätzung nach hat hier das BMI beim Formulieren des Gesetzes zum dritten Geschlecht einfach nur handwerklich schlecht gearbeitet und so unbeabsichtigt eine Gesetzeslücke geschaffen, von der jetzt auch Transpersonen profitieren können.

Letztlich ist das eine Folge der Bemühungen des Ministeriums, Intersexuellen gegenüber so restriktiv wie möglich zu sein.

So, und ein kurzer Gedanken zur Praxis: da gibt es doch Studien, die auch bei vielen Transpersonen überdurchschnittlich oft körperliche Abweichungen konstatieren. Allen voran diese Fingerlängenstudie (egal, was man von der hält...). In dieser Studie wird außer zu den Fingerlängen noch festgestellt (in iener Fußnote), dass bei etwa 40% aller Transpersonen eine Abweichung von der Rechtshändigkeit vorliegt, also viermal so viel wie im Durchschnitt der Bevölkerung (wenn man Augen und Ohren spitzt, ist das tatschlich auffällig). Auch das könnte man als Indiz beim Arzt verwenden?