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Messages - Dietlind

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Rat & Tat / Re: Totsaufen, weil keine Freunde?
Saufen macht dick, sieh das doch mal ein. :)
Ich kenne keine saufende Person in den "Szenen". Sollte dir zu denken geben.
Estrogen und Alkohol sind keine großen Leberfreunde!  Estrogen an sich ist schon recht leberbelasten , das durch die Leber metabolisiert wird, und dann noch Alkohol oben drauf gießen ist nicht so das richtig jelbe von'et Ei!
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Fashion, Kleidung & Beauty / Re: Ich, das Weib
Ich habe das Glück/Pech als Intesex Mensch geboren zu sein.  Mein Körper war immer mehr weiblich als männlich.  Daher ist es für mich auch relativ einfach gewesen, als Frau weiter zu leben.  Wenn man es nüchtern betrachtet, war ich eher ein Cross Dresser zum Mann hin, ohne dass ich das wusste.  Und 5 Uhr Schatten gibt es bei mir auch nicht, denn ich muss mich nur ein bis zweimal in der Woche rasieren.  Da ich keinen ausgeprägten Kehlkopf (Adams Apfel) habe, ist meine Larynx auch weiblich klein, und meine Stimme daher auch relativ hochtonig (unterer bis mittler Bereich der weiblichen Stimmfrequenz).  Meine etwas tiefere männliche Stimme war antrainiert.
Ich finde auch, dass viele Cross Dresser recht unnatürlich aussehen, und für Drag Queens habe ich absolut kein positives Gefühl übrig, da sie meiner Meinung nach Trans Frauen lächerlich erscheinen lassen!
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Neu & Unbekannt / Re: Die dolle Nicole stellt sich vor
Hallo Dolle Nicole
Erst mal herzlich willkommen hier bei uns.  ch bin eventuell so ähnlich wi du, ich hatte nie, und habe auch jetzt noch nicht so richtig eine Genderorientierung.  Ich bin eine der Personen, die intersex geboren wurden, und ich würde mich eher als genderfluid bezeichnen, da ich ohne psychologische Probleme zwischen der Präsentation als Mann oder Frau wechseln kann.
Allerdings will ich endgültig eine Frau werden, und habe daher auch vor, mich den entsprechenden Eingriffen zu unterziehen.  Ein erster Eingriff in diese Richtung ist eine bilaterale Orchiectomy, die in genau 10 Tagen gemacht wird.  Danach bin ich legal kein Mann mehr, und kann meinen Geschlecht Eintragung  auf Frau ändern lassen.
Die olle Linde
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Rat & Tat / Re: § 45b PStG statt TSG: VÄ/PÄ ohne Gerichtsverfahren und Gutachten!!!
Ich habe mich bei der deutschen Botschaft erkundigt, wie es denn für mich aussehen würde (ich habe die doppelte Staatsangehörigkeit),  Mir wurde dort gesagt, dass sie dem Beschluss des entsprechenden US Gerichtes folgen würden.  Also, wenn ich das Urteil über meine Namens- und Geschlechtsänderung habe, sende ich eine beglaubigte Kopie an die Botschaft, und bekomme ann meinen Pass entsprechend geändert.

Wie ist das in Deutschland, wird dort auch die Geburtsurkunde geändert?  Hier kann man das beantragen, und die gesamten alten Daten versiegeln lassen.  Geht so etwas auch in Deutschland?
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Rat & Tat / Re: Wie krieg ich eine Weibliche sitmme?

Neulich hat mir ein guter Freund ein interessantes Video gezeigt, in dem ein Amerikaner eine Teenagerin imitiert, und das - aus meiner Sicht - beeindruckend gut. In einem Folgevideo (https://www.youtube.com/watch?v=lGHoIjPJ7nc) erklärt er, wie er es macht.
Für mich klingt seine Stimme echt künstlich, ich habe noch nie einen US Teenager getroffen, der mit so einer Stimme spricht (und ich habe gefühlte Millionen gesehen, die mein Sohn ins Haus schleppte)
Quote
Dabei finde ich vor allem zwei seiner Punkte interessant. "Vocal Posture" (Stimmhaltung) ist genau das, was aus meiner Sicht am ehesten zur weiblichen Stimmresonanz beiträgt. Den Mundraum klein machen, indem man seinen Zungengrund wie beim "ng" richtung Gaumen hebt, und im Rachen die sog. "pharyngeal wall" schließen, das ändert das Stimmtimbre beachtlich und entfernt letztlich die Brustresonanz, die einen allzu oft als Mann identifiziert. Andrea James erklärt den Weg dorthin deutlich ausführlicher und mit mehr Übungen, und vielleicht ist das für die in der Stimmbildung ungeübteren unter uns auch der bessere Weg, aber dieses Video war für mich so etwas wie ein kleiner Shortcut zu Andrea James' Lektionen.
  Ja, es ist wichtig, den Resonanzköper brust zu entfernen, und eine Kopfstimme zu bekommen.  man kann das erreichen, indem man Kehlkopf Übungen macht, d. h., versucht den Kehlkopf so weit nach oben zu ziehen, wie möglich.  Das ist eine Muskelübung, und nach einiger Zeit erinnert sich der Muskel an diese Stellung, und behält sie bei.
Ich habe von Natur aus eine recht hohe Stimme (also einen hohen Pitch), weil ich keinen Adamsapfel habe und dadurch eher ein weibliche Auslegung meiner Simmbänder habe.  Für mich ist es so, dass ich fehlerfrei mit einer weibliche Stimme den ganzen Tag sprechen kann, wenn ich nur mit Frauen spreche.  Sobald ich aber mit einem Mann ein paar Sätze rede, verfalle ich wieder in die männliche Sprechweise, und muss mich dann wieder zwingen, als Frau zu reden.
Es sit die unterschiedliche Art, wie Frauen und Männer sprechen.  In den USA (ich kann mich nicht meh erinnern, wie das in Deutschland ist), heben die Frauen üblicherweise ihre Stimme am Satzende an, so dass der Satz fast wie ein Frage klingt, während die Männer ihre Stimme senken.  Auch sprechen Frauen im Allgemeinen etwas schneller.  Diese Sprachlichen Unterschiede machen fast bei gleichem Pitch (der sich bei mir kaum ändert) den Unterschied aus, ob man als Mann oder Frau gehört wird.
wenn ich singe, wird mir die Art zu vokalisieren vorgeschrieben, und ich singe die meisten Lieder ohne Probleme in einem Mezzosopran (klappt besonders gut bei vielen Weihnachtsliedern).

Es gibt im Google Play Store ein freies App, welches Voice Pitch App heisst, und man kann es sehr gut bentzen, seinen Pitch zu testen.  Es gibt ein weiteres App (kostet etwas) welches zum Sprachtraining verwendet werden kann, es ist Voiceup.

Nun denn meine Damen, auf zum fröhlichen Sprechen!
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Rat & Tat / Re: § 45b PStG statt TSG: VÄ/PÄ ohne Gerichtsverfahren und Gutachten!!!
Als betroffene Intesex Person (XXY und ein paar weitere Mutationen), habe ich mir die Dokumente einmal durchgelesen, und bin absolut froh, dass es so etwas nicht gab, als ich Aufwuchs.  Hier versucht eine Gruppe von Wissenschaftlern, angebliche Vertretung der Betroffenen (es hat mich nie jemand gefragt, ob er/sie für mich sprechen sollen), usw., festzulegen, was mit einer Person, wie mir im Verlaufe des Lebens zu geschehen hat.  Da sollen jede Menge invasive oder nichtinvasive Untersuchungen gemacht werden, a sollen Eltern, Geschwister und Betroffenen unter ständiger psychologischer Begleitung sein, und in speziellen Einrichtungen "behandelt" werden, damit ein erfülltes Leben geführt werden kann!
Leider scheint keiner der Entscheidungsmacher selbst eine betroffenen Person zu sein, und als proverbiale Gutmenschen glauben, entscheiden zu können, was für Menschen wie mich am Besten ist.  Was vergessen wurde, ist die Tatsache, dass ich nicht anders sein will, als meine Mitmenschen, ich weiss davon schon genug, denn ich weiss wie sich mein Körper von den "Normal-Menschen" unterscheidet!  Ich habe kein Bedürfnis, das durch 1000 Untersuchungen und psychologische Behandlungen noch mehr in mich eingebleut zu bekommen, ich weiss schon heute, dass ich anders bin!
Mir wäre es lieber, dass, anstatt mich ständig psychologisch zu betreuen, mir Möglichkeiten gezeigt werden, wie ich mich so nahtlos wie möglich in die Gesellschaft eingliedern kann, ich will nicht auffallen, ich will in der Masse untergehen können.
Diese Dokumente versuchen alle Möglichkeiten, mich aus der Masse auszugliedern, und als eine Besonderheit der humanen Rasse darzustellen!  Das erinnert mich an die Tage aus der Zeit um 1800, als hermaphroditen udn transgender Frauen als besonderheiten und Sensationen im Zirkus gezeigt wurden, wie etwa die "Frau mit Penis", oder der "Mensch, der Mann und Frau zugleich" ist!

Heute ist das nicht mehr der Zirkus, aber es werden dann Behoerden, Mediziner und Psychologen sein, die Menschen wie mich analysieren und bestaunen.  Das gefällt mir genausowenig, wie die Zirkus Sache!

Bei mir wurde nach der Geburt, ein medizinischer Eingriff gemacht, und ich damit zum Jungen gemacht (leider sind meine Eltern schon lange verstorben, und ich kann sie nicht mehr über den Grund dazu fragen), heute weiss ich, dass man mich besser zum Mädchen gemacht hätte, denn das hätte besser zu meiner Biologie gepasst.
Ich wuchs in einem liebevollen Elternhaus auf, und wurde natürlich später gehänselt und gemobbt, weil ich anders aussah und schon als kleines Kind eine Brille trug.  Aber jedes Kind, welches anders aussah hatte die gleichen Erfahrungen, es hatte absolut nichts mit Intersex zu tun!  Eigentlich hat mich dieses Mobbing sehr resilient gemacht, und mir beigebracht, dass ich manchmal meine Ellbogen einsetzen muss, um an mein Ziel zu kommen.  Ich war in meinem Beruf, Medizinforschung recht erfolgreich, und habe eine, meiner Meinung nach, extrem gute und glückliche Ehe geführt.  Wenn ich ständig von psychologen umgarnt worden wäre, hätte ich eventuell diese Schritte nie gemacht, oder nie meine Frau, auch heute noch die Liebe meines Lebens, kennengelernt.
Vor einiger Zeit hat sich dann der weibliche Teil meines Ichs nach vorne gedrängt (ich nehme and, dass das vor einiger Zeit geschah, nachdem mein einer funktionierender Hoden seinen Geist aufgab, bzw., es aufgab Testosteron zu produzieren und das Weib konnte hervor kommen).  Nachdem ich nach Jahren der Verwunderung über mich selbst, was denn dieser weibliche Drang nach draussen bedeuten sollte (wir wissen ja, dass Weiber extrem neugierig sind), und ich mich selbst richtig orientieren konnte (und dieses Forum hat mir dabei geholfen), war mein Wechsel von Mann auf Frau sehr schnell,da mein Körper schon immer erheblich mehr weiblich als männlich war (ich habe nie die typische sekundären Geschlechtsmerkmale von Männern entwickelt, da ich nie meine Pubertät beendete, und relativ am Anfang dieser stecken blieb).
Heute lebe ich seit einiger Zeit Vollzeit als Frau, und fühle mich glücklich und zufrieden in dieser Rolle!

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass der einzige Fehler in meinem Leben war, dass ich zum Mann gemacht wurde (aber dann hätte ich meine Ehe nicht führen können, ich weiss echt nicht, was mir wichtiger erscheint), aber mein Leben ansonsten angenehm und erfolgreich war.  Das war natürlich auch dadurch bedingt, dass ich ein sehr gutes , liebevolles Elternhaus hatte (meine Eltern hatten gehofft, dass ich ein Mädchen sein würde, und dann wäre ich heute eine Ingeburg), und von mene Eltern auch im späteren Leben immer so gut unterstützt wurde, wie es ging und nötig war.  Heute bin ich froh, dass sich der Wunsch meiner Eltern erfüllt hat, und ich für sie ein "Mädchen" sein kann.  Leider sind Beide schon recht lange verstorben.
Ich glaube nicht, dass mein Leben die Qualität gehabt hätte, die es hat, wenn mir ständig Mediziner, und Psychologen über die Schulter gesehen hätten, und alle mögliche Unbilden sofort korrigiert hätten.  Mein Leben wäre dann so verlaufen, wie sie es für mich als gut empfunden hätten (fast wie in einer Retorte), und ich glaube, es wäre sehr langweilig gewesen!

Und nun ist mein Roman zu Ende!
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Neu & Unbekannt / Re: halloooo
Hallo Marie,
Warum stellst du dich nicht ein bisschen besser vor?  Ein Vorum is dazu da, dass alle mitlesen können, und nicht nur die, die dich anschreiben.

Zum größten Teil sind wir alle hier Tans-Frauen, viel davon schon recht lange, andere sind noch recht jung in ihrer Transition.
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Rat & Tat / Re: § 45b PStG statt TSG: VÄ/PÄ ohne Gerichtsverfahren und Gutachten!!!
...  In einer Gerichtssitzung entscheidet dann ein Richter, ob er dem Antrag zustimmen will oder nicht, und fällt ein entsprechendes Urteil.  Wenn er zustimmt, ist dieses Urteil rechtsbindend für alle Institutionen.  Keiner, weder eine Behörde, noch eine Privatperson hat das Recht, dieses Urteil anzufechten, es ist bindend! ...


Gilt das auch, wenn der Richter nein sagt?


liebe grüße
triona
Wenn der Richter Nein sagt, muss man den Antrag erneuern, und die Fehler verbessern, die der Richter auflistet.
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Rat & Tat / Re: § 45b PStG statt TSG: VÄ/PÄ ohne Gerichtsverfahren und Gutachten!!!
Ich fange gerade den Gender- und Namensänderung Prozess in Florida an.  Bis vor einem Jahr war es noch so, dass das Geschlecht nur geändert werden durfte, wenn die person eine entsprechende Operation hatte.  Es gab zwei Operationen, die anerkannt wurden, entweder bilaterale Orchiectomy (für Mäner), oder eine Umwandlung der Genitalien für beide Geschlechter.  Das ist nun nicht mehr nötig, sondern die Bescheinigung von dem behandelten Arzt  und dem behandelnden Psychologen, die besagt, dass die Person zum anderen Geschlecht wechseln soll, werden nun verlangt.  Damit, und den benötigten gefühlten 100 Formularen, sowie der Fingerabdrücke (die sind verlangt, damit sich die Person nicht der Gerichtsbarkeit entziehen kann, indem sie Name und Geschlecht wechselt), geht man zu Gericht und beantragt eine richterliche Verhandlung.  In einer Gerichtssitzung entscheidet dann ein Richter, ob er dem Antrag zustimmen will oder nicht, und fällt ein entsprechendes Urteil.  Wenn er zustimmt, ist dieses Urteil rechtsbindend für alle Institutionen.  Keiner, weder eine Behörde, noch eine Privatperson hat das Recht, dieses Urteil anzufechten, es ist bindend! Das Urteil kann sogar dazu benutzt werden, die Geburtsurkunde entsprechend zu ändern, und die alten Informationen für immer zu versiegeln.

Ich habe nun die Briefe der Mediziner, und bin dabei die Formulare auszufüllen.  Danach geht es zum Sheriff für die Fingerabdrücke, und dann werde ich zum Gericht tigern, und eine Sitzung beantragen!
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Fashion, Kleidung & Beauty / Re: Ich, das Weib
Ich, das Weib, habe mir in einem Kosmetik Salon einmal Conturing machen lassen.   Die Leutchen da arbeiten fast mit den gleichen Methoden wie die Karosserie Mechaniker bei der Autoreparatur!  Die haben da ne gefühlte halbe Million an Pinseln und Bürstn, und Tiegel mit den abenteuerlichsten Sachen, drin, die dann successie auf mein Gesicht gepappt wurden.  Das Outcome war so gut, dass ich mich fast selbst nicht erkannt habe.  Ich trage nun auch keine Perücke mehr, da meine Haare nun lang genug sind, damit ich damit etwas machen kann.  Ich bin froh, denn ich habe die Perücke regelrecht gehasst!

Mein neue Ich könnt ihr nun in meinem Avatar bewundern!