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Messages - Kaylee

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Politik & Weltgeschehen / Re: Na toll - Eiliger Entwurf zu neuem TSG
Bedeutet das also man streicht jedeglich einen Gutachter aus dem Verfahren und nennt das Sinnlose Gespräch nun verschönert "Beratung"? Macht aus 1-2h nun 4? Was soll das bringen? Bin irgendwie doch echt erleichtert dass ich diesen Mist durch habe, auch wenn ich es hammer finde wie man min. 1500€ und dann noch derartige Fahrtkosten tragen musste, nur um am Ende etwas deutlich zu machen, was eigentlich niemanden außer sich selbst betrifft. Wie es ohne TSG mit den Leistungen aussieht wird auch noch "lustig". Zumindest wenn ich sehe wie sich kleinere Krankenkassen wie meine z.B. gerade zurzeit verhalten.
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Rat & Tat / Re: 1993 -2019 Die Welt hat sich verändert Leute
Was ist für dich offen und akzeptiert? Ich lebe offen damit und hab keine derartigen Probleme. Ich laufe auch Abends durch die Stadt, muss dann genauso aufpassen wie es jede Frau alleine müsste, da ist es wirklich absolut egal ob ich einen Transhintergrund habe oder nicht. Man wird öfters mal missgendert, das würde ich in den 80ern aber garantiert noch deutlich mehr als heute.
Verstehe den ganzen Ansatz nicht, außer den Inhalt "Früher war alles besser". Das was früher besser gewesen wäre hat nichts mit unserer Identität oder dem Outing zu tun.

Zu Cveta, sie wird auch noch in 10 Jahren so posten, der Vergangenheit trauern. Leute die nicht wissen warum sie so argumentiert und was ihr eigentlicher Wunsch ist werden das auch nicht gerade für sie verbessern.

Wie lange bist du denn schon transitioniert?

Wie lang bist du es?

Meine Transition habe ich im Jahr 1999 begonnen. Operation dann bei Dr. Schöneich.
Ich bin heute 39 Jahre alt, werde Ende des Jahres leider 40 und du?

Nicht falsch verstehen, aber ich möchte einfach nur wissen ob du die Situation objektiv beurteilen kannst. Ich hatte bis jetzt den Eindruck, dass du eher etwas jünger bist.
Will dir natürlich nicht zu nahe treten.

Also interessiert dich bei einer Argumentation jedeglich das Alter? Nicht falsch verstehen, aber ich kenne so viele Seelen die genau daran sich und ihre Persönlichkeit festmachen, besonders in Sachen Transition. Wirkt dann schon komisch wenn sie ihre ganzen "Erfolge" ihres Lebens aufzählen, die rein daraus bestehen wann und wo sie irgendwie eine Operation hatten, als ob das am Ende der einzige Sinn des Lebens wäre. Es ist nicht selten dass ich mir geschworen habe nicht in dieses Loch gewisser Personen zu geraten die man gerade wärend des Verlaufs kennenlernen durfte.
Ich hab es tatsächlich später als du, bzw. bin 10 Jahre jünger, glaube 2013 angefangen, seit 2015 neuen offiziellen Namen und vor 2 Jahren die Operation.
Macht zur Beantwortung der Frage aber wenig anders denk ich, zumal auch ich in einer gewissen Gesellschaft vorher aufgewachsen bin und deren Wandel erfahren konnte, auch was eigene Überzeugungen anging oder den allgemeinen Gesprächsthemen.
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Rat & Tat / Re: 1993 -2019 Die Welt hat sich verändert Leute
Was ist für dich offen und akzeptiert? Ich lebe offen damit und hab keine derartigen Probleme. Ich laufe auch Abends durch die Stadt, muss dann genauso aufpassen wie es jede Frau alleine müsste, da ist es wirklich absolut egal ob ich einen Transhintergrund habe oder nicht. Man wird öfters mal missgendert, das würde ich in den 80ern aber garantiert noch deutlich mehr als heute.
Verstehe den ganzen Ansatz nicht, außer den Inhalt "Früher war alles besser". Das was früher besser gewesen wäre hat nichts mit unserer Identität oder dem Outing zu tun.

Zu Cveta, sie wird auch noch in 10 Jahren so posten, der Vergangenheit trauern. Leute die nicht wissen warum sie so argumentiert und was ihr eigentlicher Wunsch ist werden das auch nicht gerade für sie verbessern.

Wie lange bist du denn schon transitioniert?

Wie lang bist du es?
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Rat & Tat / Re: 1993 -2019 Die Welt hat sich verändert Leute
Was ist für dich offen und akzeptiert? Ich lebe offen damit und hab keine derartigen Probleme. Ich laufe auch Abends durch die Stadt, muss dann genauso aufpassen wie es jede Frau alleine müsste, da ist es wirklich absolut egal ob ich einen Transhintergrund habe oder nicht. Man wird öfters mal missgendert, das würde ich in den 80ern aber garantiert noch deutlich mehr als heute.
Verstehe den ganzen Ansatz nicht, außer den Inhalt "Früher war alles besser". Das was früher besser gewesen wäre hat nichts mit unserer Identität oder dem Outing zu tun.

Zu Cveta, sie wird auch noch in 10 Jahren so posten, der Vergangenheit trauern. Leute die nicht wissen warum sie so argumentiert und was ihr eigentlicher Wunsch ist werden das auch nicht gerade für sie verbessern.
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Neu & Unbekannt / Re: Hoi zsemme*
Heute vor einen Jahr lernte ich meinen Freund kennen, hatte den Kleinkrieg mit der BrustOP und der Krankenkasse angefangen und hätte nie gedacht was dann alles passieren würde.
Schlimmster Streit mit der Vermieterin der darin endete dass ich jetzt die Wohnung gewechselt hab, mit einen für mich heftig seelischen Terror. Am Dienstag hat sich das ganze nun ein für allemal geklärt, Dank einen Anwalt der sie und einen selbst davor bewart hat schlimme Sachen zu machen. Unglaublich wie sich diese Person gewendet hat. Zu der Zeit jetzt hatte ich sie bei mir eingeladen und ein tolles Gespräch gehabt mit Kaffee und Kuchen. Eine Veränderung die man kaum wirklich wahrhaben möchte.
Verklagen der Krankenkasse und Brust Operation auf eigener Faust, mit etwas was ich noch nie vorher kannte, mal mit Geld ins Minus zu rutschen. Klage läuft nach wie vor.
Kompletter Kontaktabbruch zu meinen Eltern bis heute.
In einen Jahr passieren echt viel mehr Dinge als man manchmal für möglich hält. Trotz allem, es geht weiter und man kommt am Ende doch gestärkt aus den Situationen hervor. :)
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Trannies & Medien / Re: Gescheitert?! ....
Es ist eben so dass wir im Leben viele Möglichkeiten haben etwas falsch zu machen. Dass das dann aber eben nur einzelne Menschen sind, nehmen viele gerne außer Acht. Hauptsache es klingt so wie sie es gerade haben wollen.
Dass diese Schritte das ganze Leben beeinflussen, man nicht zurück kann und man am Ende auch etwas tragisches von hat wenn man sich dem nicht bewusst war/ist ist besagt ja nicht dass es es in eigentlich so gut wie allen anderen Fällen anders ist und auch dass wir als Mensch genau bewusst sein sollten was wir tun.
Andere haben ihr Leben zerstört indem sie geheiratet haben, eine Familie gegründet, eingeengt von dem werden und nicht mehr ausbrechen können. Ist nun das Familienleben, eine Ehe grundlegend falsch? Genauso absurd ist es das darauf nun zu behaupten.
Wüsste jetzt auch nicht was man an so einen Artikel interpretieren muss, außer dass mir diese Person Leid tut. Stoppen musste und sollte ihn finde ich niemand. Das gehört in einer freien Gesellschaft nun mal dazu auch auf die Schnauze zu fallen. Mit den Konsequenzen muss man leben.
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Politik & Weltgeschehen / Re: Trans* in Bereich Straftat gerückt...
Die Umschreibung bei Intersexuellen Menschen ist halt schon anders als die Personenstandänderung bei Trans* Menschen, zumindest wenn man dadurch auch Ansprüche medizinischer Leistungen hat und sich einen Geschlecht definiert. Zeigt natürlich so ein wenig das Absurdum in den gesamten Verfahren. Man versucht verzweifelt noch die Gutachtenverfahren als Sinnvoll zu bezeichnen, von wegen dass es kein Kinderspiel ist das ganze mal aus Juks zu ändern. Andererseits sind die Gutachten eh total Banane und wer das einfach so will kommt ohnehin damit durch, laut Aussage der Gutachter selbst. Also Denke da fällt eher jemanden auf dass eine zusätzliche Einnahmequelle wegfällt.
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Trannies & Medien / Re: Trans* YouTuberin Dolicha
Die Videos sprechen Bände. "Anschaffen gehen in Düsseldorf" Ein toller Titel oder? Eine Maske in wahrsten Sinne des Wortes. xD
Find so ein promoten schon komisch. Klingt so nach "ich hab keine Klicks mehr, also muss ich Transgender werden". Na dann, viel Erfolg.

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Fashion, Kleidung & Beauty / Re: verkauf von kompletter Trandgender Austattung
Vielleicht eher in anderen Foren nochmal nachfragen? Container wäre bei den Sachen ja auch viel Geld. Vielleicht z.B. in der "berüchtigten" Fischdose? Hier sind mittlerweile die meisten glaube aus anderen Gründen präsent. Abnehmer müsste es ja eigentlich durchaus trotzdem wo geben.
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Fashion, Kleidung & Beauty / Re: verkauf von kompletter Trandgender Austattung
Aufgeben wollen oder hast du es schon? Meine ich ehrlich, wenn du das nun aus Druck machst kannst du es später wirklich bereuen. Klar wenn es eine lange Zeit rumstände und man es definitiv nicht mehr brauch / nichts empfindet ist es was anderes. Ansonsten würde ich sie wirklich irgendwo verstecken und die Zeiten abwarten.
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Neu & Unbekannt / Re: Fragen über Fragen
@ Kaylee

Du sprichst genau die Punkte an, die sich meiner Kenntnis entziehen und von denen ich denke, dass ich da etwas mehr Schulung brauche.

Darf ich dich fragen, wann du das erstmal erlebt hast, dass mit dein Körper etwas nicht stimmt? Gab es einen Auslöser? Wann kamst du mit Transgender in Berührung und wann hast du dich entschlossen eine Theraphie anzufangen bzw. eine Geschlechtsangleichung gemacht.

Und da die Geschlechtsangleichung ja eine optische ist, wie zufrieden bist du damit und wieviel Probleme hast du nach der Umwandlung mit dem Umfeld?

Vielleicht stellst du gleich meine Vorstellung von der Welt auf den Kopf. 😊

Ich glaube die meisten werden dir, was das "wann" angeht glaube nur sagen können "schon immer", so war es zumindest bei mir. Ich wusste schon als Kleinkind das was komisch ist. Das ganze dann aber mit sich zu identifizieren, zu wissen was Geschlechter ansich sind ist ein langer Prozess. Auch dass man überhaupt weiß dass so etwas überhaupt möglich ist. Ich hab es ehrlich gesagt immer vor mir und anderen versucht zu leugnen. Ich wollte nicht anders sein und dachte immer dass es ja andere Wege geben müsste. Fazit war das  man in sich gekehrt, eigentlich seine ganze Zeit vergeudet hat und totunglücklich war. Man hatte am Ende keine wirklichen Ziele mehr im Leben, weil immer etwas nicht gestimmt hat, man quasi nichts als eine Showstellpuppe war.

In Berührung kam ich glaube mit 14, dass ich überhaupt wusste dass es Hormontherapien und andere Geschlechtsangleichende Maßnahmen überhaupt gibt. Das ganze kam durch eine Fernsehdoku, wo ich aber in dem Moment weder Kraft noch Möglichkeiten hatte. Meine Eltern sind nach wie vor streng in einer Sekte und ich muss es eingestehen dass ich selber an all den Dingen, samt Vorurteilen geglaubt habe. Ich musste also erst mich von dieser Gesellschaft trennen und dies erkennen, bevor ich den Mut hatte mir auch diese Tatsache einzugestehen. Das ganze kam mit 24 zustande, wo ich erleichtert bin dass ich nicht noch mehr Zeit verspielt habe. Trotzdem haben die Jahre, gerade die Pubertät schon einen gewissen "Schaden" wie einen Stimmbruch hinterlassen womit man letztendes sich angagieren und leben muss.

Was die OPs und die Hormontherapie angeht denke ich hat sie klar auch ihre "Macken" und natürlich ist der Fakt da nie so zu sein wie es Biologisch in dem Geschlecht geborene Menschen sind. Man nimmt dauerhaft Tabletten, man bekommt keine Kinder, man hat eine Stimme die irgendwie undefinierbar geworden ist, aber man ist autentisch und hat sein Leben genauso wie andere.
Es gibt so viele verschiedene Facetten und Dinge wo sich Menschen in unserer Gesellschaft rumschlagen, dass auch der Punkt ein Transmensch zu sein doch irgendwie relativer wird. Es gibt so viele Menschen mit denen ich das Schicksal nie tauschen würde. Ich bin froh meiner selbst zu sein und mich immer mehr annehmen zu können. Mir ist dabei auch mittlerweile egal was andere Transmenschen z.B. machen, empfinden, denken. Ich gehe meinen Weg für mich, für niemanden sonst. Ich habe meine Identität, mein Leben. :)

Was die Gesellschaft angeht, denke da ist es natürlich so wie bei allen "besonderen". Manche sind faziniert, manche abgeneigt, andere verstehen es nicht oder haben Berührungsängste, aber der Großteil der Menschen ist doch offen oder sagen wir mal lernd einen auch nach und nach besser kennen. Jeder Mensch hat eben Vorurteile auch ich. Fühle mich jedenfalls gut integriert, besser als es vorher der Fall war. Ich habe meine Arbeit damals behalten und nicht nur das. Ich weiß die meisten können sich an mein "altes ich" gar nicht mehr erinnern. Es ist den Leuten auch im Großteil schlicht egal. Ich habe wie andere Menschen auch einen Freund (was ich vor kurzen noch immer für völlig unmöglich gehalten hab), der mir wirklich zu Seite steht. Meine Schwester ist ebenfalls eine starke Stütze, die ich nicht missen will und mich von Anfang an so als Schwester gesehen hab, nachdem ich mich geoutet hatte.
Mit meinen Eltern habe ich jedoch absolut kein gutes Verhältnis mehr. Auch mit meinen Bruder ist es auch Still geworden. Das liegt aber nicht daran dass ich einen Trans Hintergrund habe, das muss ich immer wieder bei erwähnen. Die Punkte liegen an der Religionsgemeinschaft und anderen generellen familiären Diverenzen. Mein Burder hat sich auch von meiner Schwester und selbst von meinen Eltern isoliert, also ein ganz eigenes Problem. Ebenso die Religionsgemeinschaft, wo sie einfach festhängen und verbissen sind.
Nicht alle Probleme kommen bei einen Menschen durch diesen Faktor oder verbessern sich nachdem man diesen Weg gegangen ist,  das ist leider Fakt. An vielen Baustellen muss man dennoch arbeiten. :)
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Neu & Unbekannt / Re: Fragen über Fragen
Hallo Namenlos,

Ich kann dich bei all den Punkten verstehen, denn die Rollenbilder alleine machen finde ich keine Geschlechter aus, sondern sind etwas aus unseren Umfeld, was sich ja auch zum Glück mehr und mehr zum positiven verändert hat. Finde es komisch wenn man damit identifiziert wird, z.B. man mich anhand der Dinge bewerten will wie ich mich kleide oder mit was ich früher gerne gespielt hab. Auch ich wurde in einer gewissen Richtung erzogen und hatte aber auch dann echte Interessen die nicht unbedingt als weiblich wahrgenommen wurden. Diese Diskussionen inwelchen Geschlecht es für einen am besten wäre denk ich gibt es auch bei ganz normalen Menschen. Meine Schwester z.B. fand das was sie damit hatte, direkte Absagen bei bewerbungen, keine großen Aufgaben, direkte urteile was sie wo wie zu werden zurecht ätzend und sich dann auch ensprechend durchgesetzt und ist absolut nicht die, die sich groß und gerne z.B. schminkt. Ist halt am Ende alles nur eine Ansammlung an bescheuerten Klischees.

Was mich eher dazu bewogen hat diesen Schritt zu gehen ist ein ständiges unbehagen in mir, das Gefühl dass mit meinen Körper etwas nicht stimmt, völlig unabhängig von Gesellschaftlichen Faktoren. Ich hatte quasi gar keine andere Wahl. Ich war eben nie ein Junge, hab mich verkrochen, gehasst und stehts als jemand anders gesehen als ich äußerlich dargestellt hab. Ich bin heute ich und ich habe natürlich auch Ecken und Kanten, die man aber akzeptieren kann, ja sogar zu sich gehörig empfindet, genauso wie andere Menschen auch. Ich zwinge mich nicht besonders weiblich rüberkommen zu müssen, wenn ich es nicht will. Ich will autentisch und einfach meiner selbst sein. Für mich ist das daher genauso dass ich eben als Frau geboren wurde, aber eben Körperlich die eigenschaften eines völlig anderen Jungen hatte, der irgendein Theater daraus zu spielen hatte. Wenn man diesen Faktor nicht hat, dann ist es klar auch für mich unerklärlich warum Menschen so etwas machen. Man macht es eben nicht um mal eben eine Frau oder ein Mann zu sein. Man muss es innerlich schon immer gewesen sein, unabhängig von gewissen Auftreten oder anderen Faktoren der Umwelt. Klar natürlich dass man diesen auch oft eher nacheifern will und auch tut wenn man sich ensprechend identifiziert.
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Rat & Tat / Re: Wie wichtig ist es euch als Frau wahrgenommen zu werden?
. Geboren wurde man körperlich im anderen Geschlecht, ob du das magst oder nicht.
Und das war bei mir halt nur teilweise der Fall, da ich willkürlich ins andere Geschlecht verwandelt wurde, und außer den Genitalien keine Merkmale des anderen Geschlechts hatte.
Was ich damit sagen will, bei Menschen kann man nie von Absoluten reden!

Wenn wir von einer Diagnose Transsexualität sprechen schon. Indemfall war sie bei dir ja etwas anderes.
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Rat & Tat / Re: Wie wichtig ist es euch als Frau wahrgenommen zu werden?

Aber, auch wenn das niemand gerne hört, zu 100% als cis-weiblich wahrgenommen zu werden geht nur auf gestellten Fotos.  Damit müssen wir alle leben. Geht aber ganz gut.
Worauf basierst du diese Behauptung?  Ich glaube, dass ich in einer Gruppe von cis Frauen nicht auffallen würde, solange einige davon ähnlich gross sind , wie ich es bin (183 cm), und davon gibt es genügend.
Allerdings, wie gesagt, ich wurde von der Natur begünstigt, da ich keinen Haarverlust habe, aber auch keine Körperhaare habe, und eher eine etwas weiblichen Knochenbau habe.  Früher wurde ich dafür gehänselt, heute ist es von Vorteil!
Ich lebe schon seit etwa 2 Jahrzehnten nur noch mit Frauen, und habe daher auch deren Bewegungsweise, Gestik, usw. übernommen.
Welche anderen Punkte würden mich verraten?

Ganz ehrlich, ich glaube dir nicht. Es ist nicht die Größe oder irgendein Punkt sondern eine Konstilation aus allen die das ausmacht. Ich hab bisher keine kennengelernd wo ich sagen würde dass man es auf kurz oder lang nicht sieht. Hier geht es nicht darum irgendwo in der Stadt aufzufallen, sondern im täglichen Leben und da kommt es immer wieder mal auf, so toll man sich auch sonst fühlen mag. Viele erklären sich das gerne schön, soll mir recht sein, aber verzehrt ein gewisses Bild und auch ein Ziel was man sich dann steckt.
Ich kann mich natürlich schwer selbst beurteilen, aber wenn cis Frauen mir versichern, dass sie es nicht gewusst hätten, dass ich nicht als Frau geboren wurde (wurde ich ja eigentlich, wurde halt nur umgebaut), wenn ich es ihnen nicht gesagt hätte, muss ich ja schon recht überzeugend rüber kommen!  Scheinbar scheint bei mir diese Konstellation recht gut zu stimmen.  An meinem Körper kann man es schon mal nicht merken, da der immer eher weiblich gewesen ist, meine natürliche Stimmlage ist auch im Frequenzbereich der weiblichen Stimmen, ich habe weder jeglichen Haarausfall, noch Körperbehaarung, und da ich mich schon sehr lange nur mit Frauen umgebe (ich kenne derzeit einen Mann recht gut, und zwei weitere Männer flüchtig), habe ich auch deren Bewegungen und Gestik übernommen.  Ich könnte mich in einen Bikini kleiden (falls man das als ältere Frau machen wollte), und du könntest mich nicht von einer cis Frau ähnlichen Alters unterscheiden.
Ich weiß nicht, welche anderen Kriterien du noch finden könntest, um feststellen zu könne, dass ich nicht als Frau aufgewachsen bin (geboren will ich hier für mich nicht verwenden, weil man da geteilter Meinung sein kann)?

Du musst nichts aufzählen dafür, denn ganz ehrlich es interessiert mich wenig. Ich bleibe trotzdem dabei und ja es sind Dinge die du vielleicht gar nicht in dir siehst, aber eine gesamte Person ausmachen und auch so kleinste Sachen belasten. Geboren wurde man körperlich im anderen Geschlecht, ob du das magst oder nicht.