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Autor Thema: Sind Transvestiten homosexuell  (Gelesen 4072 mal)
DarkAngel
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Holland wird nicht mehr Europameister

hab+ich
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« Antwort #15 am: 07. Januar 2008, 13:57:06 »

oha

bin ich homosexuell ? auch
mag frauen ? sicher
bin ich transsexuell ? alles deutet darauf hin
bin ich eideutig ? sicher nicht
kopfkino ? sicher , macht ja spass
ich bin was ich geworden bin und das ist gut so

fertisch
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stoned and drunk
mascha
Bissig
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« Antwort #16 am: 07. Januar 2008, 14:26:26 »

Die richtige Frage wäre wohl: Sind Menschen homosexuell?
Die richtige Antwort: Auch.
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Hier wache ich, WUFF.
DarkAngel
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Holland wird nicht mehr Europameister

hab+ich
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« Antwort #17 am: 07. Januar 2008, 14:30:54 »

das is ja ma ne these    Shocked Grin
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stoned and drunk
Sonya-Rose
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« Antwort #18 am: 07. Januar 2008, 14:48:55 »

Danke für den Zuspruch.
Ich sehe das auch so.

Im Moment schreibe ich gerade an dem Thema, weil viele Gespräche mit TG´s, Partnerinnen und Freunden gezeigt haben, das wir mit der Aufklärung in der Öffentlichkeit immer noch am Anfang stehen. Wie wahrscheinlich ein großer Teil der Bevölkerung denkt, wird von den Medien geprägt. Leider stehen wir uns da selber im Weg.

Die Schwulen und Lesbenszene hat eine Lobby, die TG´s nicht so richtig.
Aber es wächst.

Jeder Beitrag fördert.

Danke für die Gedankengänge, es hat mir sehr geholfen.
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www.projekt-en-femme.de / Mottoparty "Wild & Crazy" am 12.1.08 in Minden
DarkAngel
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Holland wird nicht mehr Europameister

hab+ich
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« Antwort #19 am: 07. Januar 2008, 14:57:14 »

das problem fuer die sesibilisierung der geselschaft liegt darin das die menge da draussen wenig weiss und noch weniger was von wissen will.
was sagte einst ein arbeitskollege ? : " warum schminkst du dich ? bist du ne frau ? oder gar schwul ?"
letztens erst hatte ich mich mit meiner besseren hälfte ziehmlich in den haaren wegen gewissen dingen die die öffentlichkeit möglicheweise als witzig empfindet , sind sie aber nicht.
wenn ein behaarter alter mann ein kleid anzieht was ihm auch noch zu klein ist macht er nicht nur sich zum clown , da es auch noch mein kleid war war es doppelt fuern arsch. nur versteht das kaum einer warum man soetwas nicht lustig findet.
soviel von hier erstmal ...
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stoned and drunk
Sonya-Rose
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« Antwort #20 am: 07. Januar 2008, 15:23:38 »

Unterschwellig ist das Thema in den Medien, wenn auch nur ein Teil des ganzen Kuchens.

Das Thema Geschlechter und Definition der Geschlechter, sowie ihrer Rollen taucht verstärkt auf.
Die Industrie geht immer mehr Richtung Unisex (Kleidung, Frisuren, Produkte usw.)

Die Öffentlichkeit möchte nichts von uns wissen, das ist so.
Wenn aber jemand im Umfeld plötzlich mit dem Thema zu tun hat, dann werden die Schubladen geöffnet, welche unterschwellig gefördert wurden.

Was ist den draußen sichtbar.
Transsexuelle, Drag Queens (siehe CSD), Travestie.

Partnerinnen von Transgender stoßen genau darauf und haben dann eine vorgefertigte Meinung.
Wenn wir es schaffen würden diese Palette in den Medien zu erweitern, wäre vielen Partnerschaften und sozialen Kontakten geholfen. Es wäre auch auf der Arbeit einfacher zu akzeptieren, das "der Mann" wohl doch noch etwas anderes ist.

Gerade die "behaarten Männer" in den Frauenkleidern machen es uns so schwer.
Transvestiten werden daher auch nur zu gern in Komödien benutzt.

Und Schauspieler haben sehr viel Spaß daran mal Frau zu sein.
Momentan quillt der Comedybereich da ja geradezu über ;-)

Ich habe schon meine ersten 20 Seiten zu dem Thema fertig. Muss aber noch mehr Eindrücke sammeln.
Noch wesentlich mehr Gespräche führen.

Wenn ich unterwegs bin, ist mein Eindruck auch, eigentlich interessiert es keinen. Ich kann als Frau alles unternehmen was ich möchte, bis jetzt wurde ich von der Öffentlichkeit gut behandelt.
Sie sehen wohl entweder eine Frau oder eine TS in mir. Wobei das zeigt, die Eindimensionalität funktioniert  Grin 
Danke dafür.

Und doch sollte das Ziel sein, mehr in der Öffentlichkeit für uns alle zu erreichen.
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www.projekt-en-femme.de / Mottoparty "Wild & Crazy" am 12.1.08 in Minden
diana76
Gast

« Antwort #21 am: 07. Januar 2008, 15:54:54 »

Die Öffentlichkeit möchte nichts von uns wissen, das ist so.
sicher? dann frage ich mich warum ich immer soviel babbeln muss wenn ich weggehe...

Was ist den draußen sichtbar.Transsexuelle, Drag Queens (siehe CSD), Travestie.
hmmmm- weder bin ich ts,noch ne drag queen im allg. oder mache travestie. bin nur ne partytranse und trotzdem "draußen sichtbar"- wie so viele meiner "gattung"...



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Roxanne
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« Antwort #22 am: 07. Januar 2008, 16:12:15 »

Die richtige Antwort: Auch.

Schön. Kürzer kann man die Frage nicht beantworten.  Smiley
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Natürlichkeit ist langweilig. 
Konstanze
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« Antwort #23 am: 07. Januar 2008, 16:12:51 »

Ehepartner, Familien, Freunde verstehen es oft nicht und haben auch ein falsches Bild, von der gesamten Thematik.

das bestreite ich.

Die Öffentlichkeit möchte nichts von uns wissen, das ist so.

auch das bestreite ich.

Wenn aber jemand im Umfeld plötzlich mit dem Thema zu tun hat, dann werden die Schubladen geöffnet, welche unterschwellig gefördert wurden.

dieses ebenso.

Was ist den draußen sichtbar.
Transsexuelle, Drag Queens (siehe CSD), Travestie.

wenn du nichts davon bist, gehts du dann nicht aus? (bestreite ich also ebenso)

Partnerinnen von Transgender stoßen genau darauf und haben dann eine vorgefertigte Meinung.



Wenn wir es schaffen würden diese Palette in den Medien zu erweitern, wäre vielen Partnerschaften und sozialen Kontakten geholfen. Es wäre auch auf der Arbeit einfacher zu akzeptieren, das "der Mann" wohl doch noch etwas anderes ist.

glaub ich auch nicht.

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Mitbewohner der KleiderschrankTrannyWG
Sonya-Rose
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« Antwort #24 am: 07. Januar 2008, 16:21:55 »

Wenn du jeweils den Folgesatz noch mit kopiert hättest, würde die Aussage eine andere Bedeutung bekommen. Draußen sichtbar, bezieht sich auf die Medien.

Auf den einen kopierten Satz bezogen magst du recht haben.

Mit wem musst du babbeln (Passanten, Freunde, Partnerin)?
Was musst du denn erklären?
Erklärst du ihnen das du nicht in das allgemeine Eindimensionale Schema der Öffentlichkeit passt.

Das wäre auch wieder ein gutes Beispiel dafür, das unser Thema doch etwas breiter in der Öffentlichkeit vertreten werden muss.

In der Regel werden dich passanten aber wahrscheinlich einfach in ruhe lassen ;-) oder?  
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Lina
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« Antwort #25 am: 07. Januar 2008, 16:22:21 »

Wie es auch ein Paar Postings angedeutet wurde, muss man das alles ziemlich dreidimensional sehen. Erstens ist die Geschlechterzuordnung, die wir nach draußen zeigen wollen, in den meisten Zusammenhängen gar nicht mit der aktiven Sexualität verbunden. Ist nur ein Teil davon. Beispiel: Hat jemand Zweifel, dass Karl Lagerfeld sich als männlich empfindet und so gesehen wird? Kaum! Und wenn ich die Vermutung ausdrücke, dass sein Gefühlsleben größtenteils in seinen Projekten und Designs ausgelebt wird und in menschlichen Beziehungen asexuell ist - würde dann jemand das für plausibel halten? Ich denke schon. Eine ganze Menge auch!

Also: Die Tatsache, dass jemand die soziale Rolle des Mannes spielt und biologisch ein Mann ist, gibt keine Aussage über seine sexuelle Orientierung.

Und wenn ich draußen in der Welt die Rolle als Frau übernehme so weit ich es für nötig, richtig oder möglich halte, obwohl ich biologisch ein Mann bin, sagt das also genau so wenig über meine sexuelle Orientierung.

Ob also T-Leute häufiger homosexuell, heterosexuell, bisexuell oder asexuell sind - keine Ahnung, weil es kaum jemand in venünftiger, schlüssiger und wissenschaftlicher Weise dokumentiert hat. Es gibt zwar allerlei Statistiken, aber kaum einer hat in diesem Zusammenhang diese Ausdrücke genau unter die Lupe genommen und festgestellt wie Sinnvoll oder wenig Sinnvoll so eine Einteilung ist.

Persönlich habe ich eine Menge Transvestiten getroffen, die genau so homophobisch sind wie irgendein Republikaner aus dem "Bible Belt". Das sagt mir aber auch nicht viel (außer dass ich mit den Leuten nichts zu tun haben will - Transen oder nicht), denn oft ist das Problem ja eben, dass die eine gute Portion Bisexualität entdeckt haben und damit nicht klar kommen.



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diana76
Gast

« Antwort #26 am: 07. Januar 2008, 16:41:28 »

Mit wem musst du babbeln (Passanten, Freunde, Partnerin)?
Was musst du denn erklären?
fremde leutz die interesse zeigen,komplimente verteilen und gelegentlich desöfteren ein bildchen haben wollen... erklären muss ich zuweilen lediglich mein make-up und belanglosigkeiten ( wie machst du deine titten ect. pp) gelegentlich kommt auch die frage." bist du ein mann?" --reaktion: "der griff in den schritt und die simple antwort ja"- kommt immer gut an übrigens...

Das wäre auch wieder ein gutes Beispiel dafür, das unser Thema doch etwas breiter in der Öffentlichkeit vertreten werden muss.
"unser thema": naja, mein thema isses nicht...zudem, die öffentlichkeit weiß mehr als angenommen...
 
In der Regel werden dich passanten aber wahrscheinlich einfach in ruhe lassen ;-) oder?

nunja, da mein revier das nachtleben ist würde ich die nachtschwärmer nicht als passanten bezeichnen.egal. aber, ich werde eigentlich im positiven sinne "nicht" in ruhe gelassen...

edit:"Eindimensionale Schema der Öffentlichkeit"---> hmmm, also ich finde die leutz denken doch bunter als man denkt

« Letzte Änderung: 07. Januar 2008, 16:43:26 von Diana Becks » Gespeichert
Roxanne
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« Antwort #27 am: 07. Januar 2008, 16:51:16 »

bist du ein mann?" --reaktion: "der griff in den schritt und die simple antwort ja"- kommt immer gut an übrigens...

Wenn, dann nur selbst suchen, aber nie den Fragenden dazu auffordern.  Tongue
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Natürlichkeit ist langweilig. 
diana76
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« Antwort #28 am: 07. Januar 2008, 16:52:17 »

roxy-na logen...
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Roxanne
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« Antwort #29 am: 07. Januar 2008, 16:54:40 »

Ich find´s netter zu sagen: "Nur äusserlich.."  Grin
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Natürlichkeit ist langweilig. 
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