Konstanze
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« am: 16. Mai 2008, 23:56:27 » |
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ich hab ne äußerst interessante Theorie gefunden, warum alles so ist wie es ist. ausgehend davon, dass in Naturreligionen das Transentum normal und akzeptiert (Two-spirits, Weibmänner) war, wird zu Moses in Ägypten übergeleitet. Dort lernte Moses den Monotheismus von Echnaton kennen, der den Sonnengott Aton als Alleingott einsetzen wollte. Mit diesen Pharao (der als Hermaphrodit oder Transe dargestellt wird) hat er ja gestritten und ist schleunigst heim nach Israel. Da es sich wohl als einziger Prophet eines einzigen Gottes gut regieren lässt hat Moses den Monotheismus gleich beibehalten und für sich angepasst. Moses ist wohl sehr wütend über Echnaton gewesen, den in seinem Buch (22,5), "und ein Mann soll nicht Weiberkleider antun..." ist er gleich über Transen hergezogen. Dummerweise hat sich die Einstellung, dass man nicht Transe sein darf, über Judentum zu Christentum und Islam fast überall auf der Welt durchgesetzt. Resümee, nur weil sich Mose über eine Transe im alten Ägypten geärgert hat, haben wir jetzt des Geschiss... http://eva.transgender.at/Loc/TG_Spirit.htmPs.: ach ja, die Beschneidung wird als stilisierte GAOP erklärt
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« Letzte Änderung: 17. Mai 2008, 00:30:03 von Konstanze »
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Mitbewohner der KleiderschrankTrannyWG
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Jula
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« Antwort #1 am: 17. Mai 2008, 00:06:07 » |
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Hi Stanze, deine Beschreibung finde ich witzig, den Versuch, den verlinkten Text zu lesen, habe ich nach 4 Zeilen aufgegeben und wenn jemand Beschneidungen als stilisierte GAOP erklärt, dann weiß ich nicht, ob ich lachen oder verzweifeln soll.
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Meine Site: http://www.julaonline.de/"Es gibt schreckliche Versuchungen und es erfordert Kraft und Mut, ihnen nachzugeben." Oscar Wilde
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Konstanze
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« Antwort #2 am: 17. Mai 2008, 00:14:16 » |
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den Versuch, den verlinkten Text zu lesen, habe ich nach 4 Zeilen aufgegeben
für ernsthafte Information muß man sich schon ein bisschen quälen, aber du weißt ja wie ich zu der verlinkten Thematik stehe.
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Mitbewohner der KleiderschrankTrannyWG
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vicky_wiefel
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« Antwort #3 am: 17. Mai 2008, 09:32:30 » |
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Moses? Kenn ich den? Neeee... Kenn ich sein Gesundheitszustand, als er das schrieb? Wurde er von den Transen gemieden, weil er sich wie ein Macho benahm oder stank bis zum Himmel?
Will ich mich nen Typen unterordenen, der nicht mal wusste, dass die Erde rund ist und e=mc^2 ist und alles aus Atomen besteht? Hey, der kannte nicht mal nen Eisbären, hatte kein Führerschein oder Fahrrad, kennt nicht einen Film und hatte nicht mal nen Abitur. Und so nem Typen soll ich über den Weg trauen?
AUF GAR KEINEN FALL!
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-------------------------------------------------- Was nicht passt, bekommt nen Korsett! Bin doof, dumm, geschwätzig und nett
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Lina
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« Antwort #4 am: 18. Mai 2008, 03:31:02 » |
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Unterordnen oder nicht. Es ist ein Faktum, dass viele - sehr sehr viele Menschen das tun - ohne den Typ gekannt zu haben, ohne jemals anähernd den vollen Inhalt der Gebote zu kennen, die er angeblich, geritzt auf Steintafeln, von irgendeinem Berg runter brachte.
Ob der Hass gegen uns, Gays und Bisexuelle wirklich so entstanden ist, wie in dieser These vorgetragen wird, weiß ich nicht. Aber man kommt einfach nicht darum herum, dass dies eine Grundsubstanz in den drei genannten Religionen ist - zumindest so wie die meistens praktiziert werden.
Dass wir uns vielleicht nicht mehr manipulieren lassen - auf diesem Punkt - ist eine Sache, aber Millionen von Menschen lassen sich weiterhin manipulieren und manipulieren selber mit. Und das obwohl die Einführung des Christentums in vielen Fällen auch noch wesentliche Teile der Kulturen, in denen sie leben, zerstört hat - in mehreren Fällen sogar zu einem massiven Abbau der Feinheiten in - und teilweise Zerstörung von - ihren Sprachen geführt hat.
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Sarah-Maria
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Beiträge: 408
Schublade: TV
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« Antwort #5 am: 18. Mai 2008, 08:52:28 » |
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Jede religiöse Schrift wird gedeutet, ausgelegt und interpretiert. Nur wenige der Schäfchen haben sie ganz gelesen, so wie viele Parteibuchbesitzer nicht die gänze ihres Parteiprogrammes kennen. Deswegen sind für mich eher die Rezitierer und Vorbeter die Entscheider. Aber das ist zu ernst für das wirklich spaßige Thema  Die Sarah
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Claudia
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« Antwort #6 am: 18. Mai 2008, 11:05:58 » |
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Jede religiöse Schrift wird gedeutet, ausgelegt und interpretiert. Nur wenige der Schäfchen haben sie ganz gelesen...Die Sarah
Auch Mose hat die ihm unterlegten Schriften nie gelesen. Sie entstanden lange nach seiner Zeit und durch viele verschiedene Autoren...
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Nur selten ist die Natur eindeutig
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Else Kittel
Forennutzer/in
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Beiträge: 126
Else Kittel
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« Antwort #7 am: 18. Mai 2008, 13:08:28 » |
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Moses ? Moses ?? Gab es da nicht einmal einen Dreispringer der so hieß ? Hüpf, hüpf, hüpf. Edwin Moses, glaube ich, und der hat Steintafeln von einem Berg mitgebracht auf denen die 10 Gebote gegen Transen stehen  Nö, also den würde ich auch nicht zum Freund haben wollen, obwohl ich mich erinnere das es eigentlich ein ganz lustiger Typ war. (Nur mal so um den Spaß in diesem Thread zurück zu bringen) Aber Religion kann frau ja nun sehr kontrovers diskutieren, je nach Sichtweis. Dabei stelle ich immer wieder fest dass wir die Menschen nicht oder nur wenig ändern können und noch weniger ihre Gedanken. LG Else
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Ich bin so, ich kann nicht anders !
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Lina
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« Antwort #8 am: 18. Mai 2008, 17:47:29 » |
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Jede religiöse Schrift wird gedeutet, ausgelegt und interpretiert. Nur wenige der Schäfchen haben sie ganz gelesen, so wie viele Parteibuchbesitzer nicht die gänze ihres Parteiprogrammes kennen. Deswegen sind für mich eher die Rezitierer und Vorbeter die Entscheider. Aber das ist zu ernst für das wirklich spaßige Thema  Die Sarah Wenn es nur so harmlos wäre, dass sich die Schriften durch das "Stille-Post-Prinzip" verändert hätten. Ist aber nicht. Man hat schon genau ausgesucht, was man dem Volk präsentieren wollte und was nicht, mit dem einzigen Zweck, Imperien zu gründen. Es geht sogar so weit, dass einer der Herrscher von dem was sich später zu Russland entwickelte was ganz schlaues tat: Er hatte ja bemerkt, dass Völker sich gut kontrollieren lassen, wenn man eine Staatsreligion einführt und die ursprünglichen Religionen und andere Kulturmerkmale zerstört und unterdrückt. Er hat daher regelrecht Vertreter der unterschiedlichen dominierenden Religionen - Islam, Jüdisch, unterschiedliche Richtungen des Christentums - zu einem Pitch eingeladen. So wie man heute Werbeagenturen pitchen lässt. Aufgrund von unterschiedlichen Kriterien - u.a. schlichthin der Showeffekt der ganzen Rituale - entschied er sich für das, was wir heute als die orthodokse Kirche kennen.
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cvetoslava
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« Antwort #9 am: 18. Mai 2008, 19:29:31 » |
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Dort lernte Moses den Monotheismus von Echnaton kennen, der den Sonnengott Aton als Alleingott einsetzen wollte. Mit diesen Pharao (der als Hermaphrodit oder Transe dargestellt wird) hat er ja gestritten und ist schleunigst heim nach Israel.
Hallo Konstanze, jetzt weiß ich endlich, wo sich die Bibel dann die "Jungfrau" Maria abgeschaut hat. Wenn sie nicht mit Josef geschlafen hat, und es keine Geistwesen gibt, dann kann sie sich für einen Materialisten nur selbst geschwängert haben. LG Cveta
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  Extra Gottingam non est vita, et, si est, non est ita.
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Angelika1150
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« Antwort #10 am: 21. Mai 2008, 07:47:29 » |
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Also im Prinzip könnte es ja egal sein was da gewisse Leute vor etwa 5000 Jahren gesagt, oder geschrieben haben. Es könnte uns auch egal sein was deren Nachfahren, die sich als Vertreter dieser wildgewordenen Wüstenreligionen sehen, sagen.
Das Problem sehe ich eher darin, dass wir selber ja nicht mal in der Lage sind an einem Strang zu ziehen. Auch innerhalb der Trans-Community fliegen doch ständig die Fetzen.
Einige Gruppen meinen die allein seeligmachende Wahrheit gepachtet zu haben, und sich Abgrenzen zu müssen, was an und für sich ja noch nicht das Problem ist.
Zum Problem wird es dort, wenn namhafte Vertreter dieser Gruppen beginnen alle Anderen, die deren Ansichten nicht teilen, auszugrenzen, zu beschimpfen und zu diffamieren. Man braucht sich ja nur ansehen was sich in einem anderen Forum so abspielt. Dort werden Stänkernicks geschaffen um sich dahinter zu verstecken, während man andere Menschen runter macht. Ich will da nur 2 so Fakenicks nennen, weil ich weiß, dass die, die dahinter steht hier mitliest. Oberblume, bzw. Hainichpflaume, oder wie war das glecih noch mal?
Wir dürfen uns dann also nicht wundern, wenn Trans* von der Öffentlichkeit belächelt, und nicht Ernst genommen wird, oder wenn sogar Schlimmeres passiert.
Nehmen wir usn selbst mal bei der Nase. Unterschiedliche Ansichten kann man diskutieren. Man muss sich nicht groß mögen. Aber man darf nie vergessen, dass der Andere auch ein Mensch mit Gefühlen ist. In einer Diskussion darf man seine Meinung untermauern, man darf versuchen zu Überzeugen, was ja auch hin und wieder gelingt, weil niemand unfehlbar ist, aber man darf niemals auf den Anderen losgehen und mit unfairen Mitteln arbeiten. Beschimpfungern ersetzen keine Argumente. Halten wir uns das einmal vor Augen.
Erst wenn wir uns innerhalbt der Trans-Community einig sind, werden wir auch stark genug sein in der Gesellschaft etwas zu erreichen, dass unser aller Leben erleichtert. Und dann werden auch die Religionen umdenken müssen, um ihre Schäfchen nicht zu verlieren.
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