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Autor Thema: Wie transt man biologisch richtig?  (Gelesen 1242 mal)
HEKATE
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Goddess of the cross(dressing)roads


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« Antwort #15 am: 09. Dezember 2006, 19:20:08 »

@Jula:
Interessante Argumente - aber:
A) "Die Sache mit der Gazelle halte ich für Blödsinn.
Ist hier zufällig eine Tierverhaltensforscherin im Saal?"

Da mußt Du die Zahavis fragen - von denen soll das Beispiel kommen, und die sind Evolutions- und Verhaltens-Biologen...
"... Vermutung: das Gehüpfe ist ein Signal, das die anderen Gazellen ... aufmerksam machen soll..."
Aber warum kein "Warn-Hüpfen", wenn sie etwas anderes (z.B. ein Auto) erschreckt ?

B)"... zwei verschiedenen Ansätze diskutiert:
1. das Handicap-Prinzip im engeren Sinne
2. das Drag-Queen-Prinzip"

Die scheinen mir einander nicht zwangsläufig auszuschließen: auch eine schrille Drag-Queen könnte anderen überlegen wirken und/oder (für Frauen/für Schwule beider Geschlechter/für bisexuelle Männer) sexuell attraktiv sein.
Breite Skala zwischen beidem: ja
Verschiedene Schubladen: nein

@alle Transen unter 1,80:
Ich bin auch nur 1,76 - spreche also nicht aus "eigener Erfahrung"  Wink !

Die mittelgrosse HEKATE  
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Man sollte öfter mal Bücher lesen, die man schon zu kennen glaubt (HEKATE)
seamstress
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Pepperpot

seamstress88
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« Antwort #16 am: 09. Dezember 2006, 20:55:50 »

Die von den israelischen Biologen Amotz und Avishag Zahavi stammende Theorie des "Handicap-Prinzips" sagt aus, daß derjenige, der sich ein Handicap (einen risikio-erhöhenden Nachteil) leisten kann und dennoch den Wettbewerb mit seinen Artgenossen (und Konkurrenten) erfolgreich übersteht, von seiner Umwelt als besonders lebenstüchtig, potent und insofern (vor allem auch sexuell) attraktiv wahrgenommen wird. Dafür gibt es unzählige Beispiele vom überlangen Pfauenschwanz bis zum überdimensionierten Hirschgeweih, aber auch in "riskantem" Verhalten.

Ein sehr interessanter Beitrag von unserer hochwissenschaftlichen Hekate, der mich dazu gebracht hat, ein wenig über das Thema nachzudenken.

In Bezug auf uns Transen bin ich sogar auf zwei Implikationen des Handycap-Prinzips gekommen. Zum einen stellt unsere Neigung an sich ein Handycap im täglichen Leben dar, vor allem im Berufsleben. Das heißt also, sind wir trotz unseres von der Gesellschaft weitgehend abgelehnten ‚Transentums’ beruflich und auch anderweitig erfolgreich, so weist uns dies als besonders tüchtig oder fähig aus. Ob uns das allerdings attraktiver für Artgenossinnen macht, will ich jetzt nicht beurteilen.

Die zweite Implikation ist das Handycap unseres mehr oder weniger männlichen Körpers, wenn es darum geht, ein möglichst überzeugendes weibliches Erscheinungsbild abzugeben. Wenn es also trotz 1,80m und breiter Schultern gelingt, sich als attraktive oder sexy Frau zu präsentieren, so ist dies höher zu bewerten, als wenn man einen annähernd weiblichen Körperbau hat. Und wer es sich auch noch leisten kann, dieses Handycap zu betonen (etwa durch High Heels) und trotzdem (oder gerade deswegen?) gut auszusehen, beweist sich als wahre Meisterin des Auftransens.
Von der Betonung anderer Handycaps (Bartschatten, Körperbehaarung, etc.) würde ich aber dringend abraten  Wink.

Liebe Grüße von einer eher kleinwüchsigen Transe.

Sabine
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Everyone was terrified of Doug. I've seen grown men pull their own heads off rather than see Doug. He used sarcasm. He knew all the tricks - dramatic irony, metaphor, bathos, puns, parody, litotes and... satire. He was vicious.
ulli
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Frau sein ist wunderbar!

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« Antwort #17 am: 10. Dezember 2006, 13:29:19 »

Bei meinen 171 cm, 58 kg, schuhgröße 40 wurde ich in meiner Jugend und darüber hinaus immer gehänselt, heute bin ich - im vortgeschrittenem Alter froh darüber (welche Frau kann mit 45 noch Gr. 36 tragen?) - froh darüber und genieße es auch!

Unabhängig davon ist die innere Einstellung das wichtigste, wenngleich ich zugebe, für das passing ist es schon sehr vorteilhaft! Zudem ist das Einkaufen für Ulli nie ein Problem, kann immer aus dem Vollen schöpfen! Smiley
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Roxanne
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Quasselstrippe mit Überlänge


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« Antwort #18 am: 10. Dezember 2006, 14:25:13 »

Noch besser wär' es, wenn man es garnicht thematisieren müsste ...

Tja, besser schon, aber DAS kannst du nicht beeinflussen. Es wird thematisiert, du kannst aber versuchen zu lenken, WIE das Thema behandelt wird. Ich finde Hekates Ansatz einen interessanten Denkanstoß.
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Natürlichkeit ist langweilig. 
Extrema
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« Antwort #19 am: 14. Dezember 2006, 11:05:12 »

Interessante Theorie mit der "Größe" bei Drag Queens, aber ich kenne einige Drag Queens, die sind um ca. 1.80-182 gross, wobei ich einige kenne, die sind unter 1.80 gross. Natürlich gibt es auch Außnahmen z. B. wie die bekannte Drag Queen aus Hamburg Olivia Jones.
Es gibt biologischen Frauen, die sind über 1.80 gross bzw. kanne ich jemanden, die war 1.90 m. Ich glaube die Schauspielerin Nicole Kidman ist sehr groß, aber trotzdem ist sehr sexy.
Wie ich in einem Thread bereits beschrieben habe, ist abhängig wie man sich präsentiert als Frau. Wenn versucht sich zu kleiden, was derzeit biologischen Frauen tragen und sich auch richtet wie Sie schminken und Ihren Bewegungsablauf kopiert, dann hat man auch keine Probleme als normale Frau durchzugehen. Wenn bestimmte Punkte übertreibt, was eine biologische Frau nicht macht, dann man fällt eben auf.   
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Be a sister to every tranny. Please note. I said "every tranny", not "every tranny like you." There is no room for intolerance. Though you may differ from one another in sexual orientation, you are united by your transgender and  even further by a prefernce for an alternative lifestyle. (Miss Vera)
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