...durch diese Werbung haben die Transen auch mal wieder die Pappnase auf.
Tja, mal wieder finde ich mich quer zum Trend.
Ich mag die Spots und ich mag die Frauenfiguren von O. Dittrich. Das sind doch akzeptable Frauen, keine dragqueenhaften Mannweiber.
Wo liegt das Problem?
Jedesmal wenn im Fernsehen eine Frau von einem Mann dargestellt wird, fühlen sich Transen auf den so ungern getragenen Schlips getreten.
Jaha, außer natürlich es handelt sich um ein elfengleiches Wesen, bei dem auch geborene Frauen neidisch werden. Sowas ist angemessen, da fühlen wir uns richtig wiedergegeben. Aber eine "Normalfrau" persiflierend durch einen Mann dargestellt ... das setzt uns herab!
Wetten, dass niemand (außer Trannies natürlich) sich Gedanken darüber macht, dass hier eventuell Transen dargestellt werden! Dittrich spielt Frauen. Was hat das mit Trannies zu tun?
Viele von uns wären doch froh, wenn sie so authentisch feminin rüberkommen könnten, wie Dittrich in den Spots, oder?
Ich hoffe, die gleiche Empfindlichkeit, die hier in Bezug auf einen witzig gemachten Werbespot an den Tag gelegt wird, treibt euch auch zu Protesten, wenn im Alltag Frauen diskriminiert oder auf Basis von billigen Vorurteilen verspottet werden.