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Autor Thema: Was war der Anlass fürs erste Dressing  (Gelesen 2029 mal)
Zoe
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« am: 29. November 2006, 11:00:44 »

Eigentlich dressen wir schon seit jeher, zumindest mehr oder weniger. Gibt es Leute von Euch, die sich noch über den ersten Grund, das Ereignis, den Anlass oder Knackpunkt erinnern können, der Euch das erste Mal hat dressen lassen?

Eventuell auch der Knackpunkt als Ihr es Euch eingestanden habt, dass es zu Euch gehört?
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bONE
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71299562 bonita.bone.degato@hotmail.com DeGatoBonita bonita_bone_degato
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« Antwort #1 am: 29. November 2006, 11:11:51 »

Eigentlich dressen wir schon seit jeher, zumindest mehr oder weniger. Gibt es Leute von Euch, die sich noch über den ersten Grund, das Ereignis, den Anlass oder Knackpunkt erinnern können, der Euch das erste Mal hat dressen lassen?

Eventuell auch der Knackpunkt als Ihr es Euch eingestanden habt, dass es zu Euch gehört?

hmmm...
so weit ich mich erinnern kann... der erste anlass war... ein knackiger blattsalat...

und der knackpunkt... tja... die gesunde nahrung an sich...  Grin
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Bonita «bONE» DeGato
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madeleine la belle
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Blitz!

madeleine_la_belle
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« Antwort #2 am: 29. November 2006, 11:21:03 »

da hält mensch sich ein mal zurück um das auf der zunge liegende, sich sowas von anbietende wortspiel nicht zu machen... und was passiert? es macht halt jemand anners.  Tongue
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bONE
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« Antwort #3 am: 29. November 2006, 11:29:56 »

da hält mensch sich ein mal zurück um das auf der zunge liegende, sich sowas von anbietende wortspiel nicht zu machen... und was passiert? es macht halt jemand anners.  Tongue

solange es in der spass-abt bleibt - tu dir keinen zwang an  Cheesy
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Bonita «bONE» DeGato
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Claudia
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claudia-walker@hotmail.com claudia_reklaw
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« Antwort #4 am: 29. November 2006, 11:44:26 »

hmmm...
so weit ich mich erinnern kann... der erste anlass war... ein knackiger blattsalat...
und der knackpunkt... tja... die gesunde nahrung an sich...  Grin


Auch bei mir lag der Anlass auf der Zunge: der mir vorgesetzte Salat schmeckte ünerhaupt nicht, also machte ich mich selbst ans Werk und erarbeitete mein eigenes Dressing, denn auf den Kanckpunkt kommts beim Blattsalat ja überhaupt an. Shocked Grin
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Nur selten ist die Natur eindeutig
DarkAngel
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Holland wird nicht mehr Europameister

hab+ich
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« Antwort #5 am: 29. November 2006, 11:54:59 »

Will ich mal der Erste sein der die Frage beantwortet     ggggg
Das erste mal weiss ich nicht mehr , das war igendwann weit zurueck in der Kindheit, das erste mal richtig bewusst mit allen Versuchen halbwegs gut auszusehen das war so circa mit 15, der Anlass ? Ich wollte es besser machen als all die Jahre vorher.

Eingestanden ? Mir selbst ? Schätzungen reden da nun von vor knapp 20 jahren , es durchzusetzen ? knapp 8jahre .
Es in der Familie zu Etablieren ? Begonnen vor knapp 3 Jahren , der Kanckpunkt war mein freiheitsgefuehl.

DA
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stoned and drunk
mascha
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« Antwort #6 am: 29. November 2006, 12:57:46 »

da hält mensch sich ein mal zurück um das auf der zunge liegende, sich sowas von anbietende wortspiel nicht zu machen... und was passiert? es macht halt jemand anners.  Tongue

solange es in der spass-abt bleibt - tu dir keinen zwang an  Cheesy
Ich mache jetzt mal das völlig Absurde und weise darauf hin, daß ungeachtet des Namens dieser Forenrubrik
"Tranny und Spaß" dabei nicht das gleiche wie der Spaßbereich ist  Grin Wink

An mein erstes Dressing kann ich mich kaum noch erinnern, ich glaube das war bei meiner Oma. Es gab Gurkensalat (mit Dosenmilch statt Sahne angemacht), in ihrem Schlafzimmer hatte sie immer so totschicke Pelzmützen und Handschuhe - und ich war vier (wie in der Storckriesen-Werbung).
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Hier wache ich, WUFF.
Bettina_Staal
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Anatomie ist Schicksal (Siegmund Freud)

Bettina_von_Staal
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« Antwort #7 am: 29. November 2006, 14:25:58 »

Das Ereignis war ganz schlicht: Ich war allein zu Haus. Ist aber schon fast dreißig Jahre her...... Undecided Es war "Weiberfastnacht" 1979 oder 1980.... und ich als damals schon erklärter Karnevalsgegener mit selbst auferlegtem Hausarrest.
Gewollt hatte ich es schon immer, nur getraut hatte ich mich noch nie - nun war die Gelegenheit da, die Eltern und Geschwister außer Haus und der kleinste Sohn hatte sich mir nichts dir nichts in Mutters Schuhe Unterwäsche und Kleider geschmissen, sich einen dicken roten Lippenstiftmund gemalt und Haarklammern ins damals noch volle Haar gesteckt. Das ganze dauerte ca. 30 Minuten bis ich verwirrt und verschämt alles in windeseile wieder auszog und abwusch.....

Aber bei wem war es nicht so oder so ähnlich?Huh

Karnevalsfreie Grüße
Bettina


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ALTER SACK
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Goddess of the cross(dressing)roads


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« Antwort #8 am: 29. November 2006, 14:52:35 »

Diesen Text hatte ich zwar schon mal woanders gepostet:
aber als profilierungssüchtige Egomanin setz ich ihn hier
auch nochmal rein:
denn vielleicht interessiert es ja manche, wie das so
vor zwei Generationen für einen werdenden TV war:

Um 1940: Anima regt sich

Vorab: 1 Absatz "Theorie"...
[Auszug aus einem meiner Artikel]
So finden wir beim Mann oft eine einseitig und überzogen "männlich" geprägte "PERSONA", die bei vielen Männern den Anspruch erhebt, ihre gesamte Persönlichkeit zu darzustellen, aber - gleichsam als "Opposition im Untergrund" dazu - eine ... kompensatorische "ANIMA" als Vermittlerin all jener Aspekte, die er (bewußt oder unbewußt) "dem Weiblichen" zuordnet...

... und nun: die "Praxis":

Großmeister in der Massenproduktion populärer "PERSONA"s für ganze Gruppen ("groß"-)deutscher Menschen waren zweifellos die Nationalsozialisten. So hatten wir - als ich etwa 1940 zwölf Jahre alt war - direkt aus "Mein Kampf" die Deklaration des Führers, wie "Deutsche Jungen" zu sein hatten:
"Zäh wie Leder - flink wie Windhunde - und hart wie Kruppstahl!"
Das war unzweifelhaft klar und eindeutig. Und ebenso unzweifelhaft paßte in diese offenbar für deutsche Jungen verbindliche "PERSONA" nicht die Faszination der Vorstellung, sich irgendwann mal als schicke junge Dame anzuziehen! Wie war solch eine Idee bloß in meinen Kopf gekommen?!
Als Damen verkleideten sich - wußte ich aus Illustrierten oder Kriminalromanen - Knaben beim chinesischen Theater, Hochstapler und dergleichen Verbrecher oder zuweilen auch Detektive. Nun war ich weder ein Chinese noch ein Detektiv: war ich dann etwa vielleicht ein künftiger Verbrecher...?
Allerdings - tröstete ich mich dann wieder - hatte sich selbst der typische Lausejunge Huckleberry Finn mal als Mädel verkleidet: und sogar untadelige Hitlerjungen hatten bei "Stadtgeländespielen" schon Mantel und Mütze ihrer Schwester angezogen, um so den Gegner unentdeckt auszuspionieren.
Bloß - widersprach etwas in mir - träumten die bestimmt nachts nicht davon, und stellten sich auch nicht heimlich vor, mal wie eine richtig erwachsene junge Dame auszusehen! Nein: da war etwas zutiefst nicht in Ordnung mit mir, was mich anscheinend von all den normalen Jungen des Dritten Reichs unterschied: etwas "Dekadentes" (was immer das heißen mochte) - so wie ja auch, wie man uns immer wieder predigte, die Zeit von 1918 bis 1933, die "Systemzeit", zutiefst "dekadent" gewesen war:
da hätte ich wahrscheinlich besser hingepaßt, dachte ich dann resigniert - wo ja selbst die echten jungen Damen alle ausgesehen hatten, als wären sie verkleidete Buben (mit "Bubikopf") ... !
Um falsche Eindrücke zu vermeiden: all die Zeit über tändelte ich nicht etwa in Muttis Schürze, um - a la Charlotte von Mahlsdorf - im Haushalt zu helfen oder sonstig ‘Töchterliches" zu treiben: sondern saß zwischen Mathematikbüchern, Experimentier- und Metallbaukästen, über meinem Mikroskop oder in meinem eigenen kleinen chemischen Labor, das ich mir in der unbenutzten Speisekammer neben der Küche eingerichtet hatte - sah mich als künftigen Forscher - und trachtete im übrigen mit zusammengebissenen Zähnen, dem offiziell erwünschten Bild eines "Deutschen Jungen" möglichst nahezukommen!
Aber Fräulein Anima war ein raffiniertes Weibsbild [nicht abfällig gemeint: "Bild des Weibs" im Unbewußten!] und tat ganz harmlos so, als könne ich mir alle dekadenten Damen-Ideen ja ganz sachlich ausreden: Rein als Hypothese mal angenommen, ich hätte mich jetzt und hier als Mädchen verkleiden wollen - wie hätte ich das denn machen wollen? In der ganzen Wohnung wäre kein einziges Utensil dafür:gewesen: kein Dienstmädchenkleid, daß ich hätte stibitzen können, kein Büstenhalter, kein Lippenstift, kein Kopftuch, ganz zu schweigen von einer "Perücke" oder einem "Gummibusen", wie sie in Büchern offenbar für solche Fälle stets zur Verfügung standen - lediglich die lächerlich zu weiten Sachen meiner zu der Zeit schon recht korpulenten 54jährigen Mutter!
Aber wie gesagt: Fräulein Anima war raffiniert - und wußte genau, daß man nur behaupten mußte, etwas sei eigentlich unmöglich: damit ich sofort begann, nachzugrübeln und möglichst sogar auszuprobieren, wie es dennoch gehen könne - ob nun beim Bau von Modellen, für die ich eigentlich die dritthöhere Nummer des Metallbaukastens benötigt hätte, oder bei scheinbar unlösbaren Mathematikproblemen (und auch später im Beruf haben mich immer die Projekte am meisten gereizt, die angeblich "nicht gehen" sollten); also begann ich auch hierzu mal - "bloß so als Denkaufgabe" - abends vor dem Einschlafen oder wenn ich mal allein in der Wohnung war, Punkt um Punkt für jedes einzelne Hindernis zu überlegen oder gar andeutungsweise zu testen, ob es denn in der Tat so völlig unüberwindlich wäre - und wenn mir dabei zuweilen ein ungewohnt angenehmes Kribbeln über den Leib lief, war das lediglich eine Art weiterer "Denkansporn"...
... bis dann eines Tages natürlich zwangsläufig der Punkt kam, wo ich mir sagen mußte, daß das in der puren Theorie ja alles recht gut und schön sein mochte - der endgültige Beweis aber, wie auch in Wissenschaft und Technik, erst erbracht, wenn man es irgendwann auch einmal tatsächlich machte!
So geschah es denn also, daß ich am Abend des 55. Geburtstags meiner Mutter - sie saß noch mit Gästen zusammen, während ich mich schon "zum Schlafengehen" empfohlen hatte - mit einigen rasch zusammengerafften Utensilien heimlich in ihr Schlafzimmer schlich und das "Mysterium Transformationis" eröffnete: Hemd, Hose, Schuhe und Socken aus. Über die nackten Beine mit grosser Sorgfalt, wie ich das mal im Kino gesehen hatte, vom Fuß aufwärts je einen ihrer "guten" Kunstseidenstrümpfe schrittweise nach oben gerollt, damit die Nähte auch genau hinten in Wadenmitte und gerade saßen, und oben mit je einem von den elastischen Ringbändern festgehalten, die mein Vater sonst zum Raffen seiner Hemdärmel trug (Mutters Korsett mit Strumpfhaltern zu benutzen, wäre bei dessen Größe eine Unmöglichkeit gewesen); ihre schmalsten und engsten Schuhe drüber, zuschnüren - immer noch ziemlich weit, aber es ging.
Das einzig diskutable von ihren Kleidern - grün-schwarz gemusterte Kunstseide - mit einem Bindegürtel und etlichen Sicherheitsnadeln auf Taille bringen: reichte mir zwar fast bis zu den Knöcheln - na schön, war's eben eine Art "Abendkleid" - Ärmel auch viel zu lang und weit, aber glücklicherweise mit Druckknöpfen am Handgelenk: gaben dadurch gerafft direkt einen hochmodischen Effekt! Fehlte noch der Busen: war eines der härtesten Probleme, da ja noch nicht mal ein etwa ausstopfbarer Büstenhalter zur Verfügung stand - Lösung: ein altes aufblasbares Gummischiff für die Badewanne, das - in mein Turnhemd unterm Kleid gestopft - eine durchaus akzeptable Rundung über der Brust ergab (natürlich ohne echten "Busen"-Einschnitt in der Mitte - aber da ich ja kein Dekollete hatte, fiel das nicht auf) - im langen Spiegel Höhe kontrolliert: nach meinen Messungen an Photos exemplarischer BDM-Sportsmaiden in Turnhemden mußten die (gedachten) Brustwarzen genau auf der Linie liegen, welche die Halbierungspunkte der Oberarme zwischen Ellbogen und Schultern verband - stimmt!
Hm, so weit gar nicht übel - aber jetzt das Wichtigste: Kopf und Gesicht! Die Haare konnte ich glücklicherweise unter einem fertiggenähten schwarzen "Turban" verschwinden lassen, den meine Mutter zuweilen unterwegs trug - saß recht gut. Dazu rechts und links je einen ihrer langen geschliffenen Onyx-Tropfen-Ohrringe - da sie gottlob nichts vom Durchstoßen hielt, problemlos an die Ohrläppchen schraubbar. Dann mit der Quaste was von dem rosa-bräunlichen Puder (Farbton "Rachel"), den sie zuweilen beim "Ausgehen" benutzte - natürlich erst zuviel, sah aus wie bei ‘nem Zirkusclown - aber das kannte ich schon von einem früheren Testexperiment: Überschuß vorsichtig abtupfen - blieb (da zum Glück Winter: kein Sonnenbrand oder sowas - glatte Gesichtshaut) ein interessanter samtiger "Teint". Und nun: zur Krönung - da weder Lippenstift noch Schminke verfügbar! - mit dem Korken des Röhrchens Erdbeer-Einkochfarbe sorgsam spiegelkontrolliert über die leicht geöffneten Lippen streichen - - - ja: Tiefrot !!!
"Und wer, meinst Du - " schwärmte meine Mutter anderentags, "hat mir, als alle gegangen waren, in meinem Schlafzimmer als Letzte gratuliert?" - kleine Spannungspause - dann, noch immer entzückt: "Eine mondäne Frau !!!"
Und während meine Schwester (inzwischen 27, Ehefrau und Mutter), zu der sie das sagte, erst sie leicht verständnislos ansah, um dann - Hintergründe erahnend - mit großen, sanft bestürzten Augen den Blick auf mich zu wenden:
der ich mich meinerseits bemühte, die möglichst arglose Miene des großdeutschen Leder-Kruppstahl-Windhund-Jungen zur Schau zu tragen,
räkelte sich im Unbewußten Fräulein Anima ob des Kompliments wohlig wie eine systemzeit-dekadente Seiden-und-Goldhalsband-Katz: mit dieser Diva-Rolle, dachte sie (soweit Anima's denken können), hat er mir also eine echte Verbündete gewonnen - vielleicht hätte sie lieber gleich zwei bildschöne Töchter gehabt statt nur der einen? Und wenn er etwa auch die noch, träumte sie weiter, zu meiner nächsten, schwesterlichen Freundin machen könnte ... ? Aber auf die Erfüllung dieses Traums mußte sie - wie gut, daß eine Anima als Archetyp "zeitlos" ist! - noch fast 6 Jahrzehnte warten...

Schon nach knapp 5 Jahren dagegen kam - fast kaum zu glauben! - jenes Jahr 1945, wo all die Deutschen Blockwarte und anderen Kleinformat-Helden ihre bisherigen "PERSONA"s ganz schnell ganz klein zusammenfalteten, um vor Spruchkammern und Entnazifizierungsausschüssen zu schwören, sie hätten all diese "PERSONA"s ja nur aus Angst vor der Gestapo getragen : und alibisuchend begannen, Stück für Stück die auf einmal gar nicht mehr dekadent, sondern eher nachahmenswert erscheinende "Systemzeit" wiederzuentdecken:

Und es erwies sich, daß Fräulein Anima völlig recht gehabt hatte:
in die hätte ich von Anfang an viel besser gepaßt... ! 

Eure historisch-literarische HEKATE
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Man sollte öfter mal Bücher lesen, die man schon zu kennen glaubt (HEKATE)
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« Antwort #9 am: 29. November 2006, 21:55:49 »

Es war in den 70ern, ich war um die 14, die Eltern waren arbeiten, meine große Schwester war zu Freunden. Ich stand auf einmal alleine vor dem Kleiderschrank meiner Schwester und guckte rein. Da hing ein karierter Minirock, den ich anprobierte. Gefiel mir aber nicht. Als nächstes griff ich zu einem grünen Cordrock, Midigröße, A-Linie und gefüttert. Der war in der Hüfte figurgetont und irgendwie hatte es da *peng* in meinem Kopf gemacht, ein Mädchen war geboren.  Cheesy

Na ja, da war noch ein bodenlanges, weites Samtkleid, handgenäht und mit Blumen aus der Hippiezeit. Das Kleid war mir aber damals komplett zu groß. Was soll ich sagen, jetzt passt es mir, es ist nämlich seit 4 Wochen offiziell in meinen Besitz übergegangen.  Grin
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Der Mensch hat zu lernen (mm)
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« Antwort #10 am: 02. Dezember 2006, 03:54:47 »

Bei mir keimte schon im Alter von sechs oder sieben Jahren der Wunsch, Röcke und Kleider zu tragen. Und obwohl mir klar war, dass Jungen so etwas nicht tun, gab ich die Hoffnung nie auf, dass dieser Wunsch irgendwann in Erfüllung geht. Es dauerte dann aber noch ca. drei Jahre, bis ich mich erstmals am Kleiderschrank meiner Mutter vergriff. An mein erstes 'vollständiges' crossdressing kann ich mich nicht mehr erinnern, das war irgendwann im Teenager-Alter. Wie bei den meisten ging dies natürlich mit Schuldgefühlen einher, rief mitunter gar Verzweiflung und Depressionen hervor. Es bedurfte einige Jahre inneren Kampfes, bis ich meine Andersartigkeit akzeptierte. Outdoor war ich das erste Mal vor vier Jahren, spät abends um ja nicht erkannt zu werden. So richtig in die Öffentlichkeit traue ich mich erst seit letztem Jahr, als der Frust über die Jahre lange Selbstverleugnung größer war als meine Angst vor negativen Reaktionen meiner Umwelt. Diese blieben aber glücklicherweise weitgehend aus, was mir das Selbstvertrauen gab, dies so oft wie möglich zu wiederholen.

So dies war mein Werdegang im Zeitraffer, ich hoffe, ich habe Eure Geduld mit dem langen Text nicht überstrapaziert.

Liebe Grüße
Sabine
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Everyone was terrified of Doug. I've seen grown men pull their own heads off rather than see Doug. He used sarcasm. He knew all the tricks - dramatic irony, metaphor, bathos, puns, parody, litotes and... satire. He was vicious.
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« Antwort #11 am: 06. Dezember 2006, 01:06:45 »

Ich kann mich weniger an mein erstes Dressing (nicht die Salatsosse) erinnern, als daran, dass ich meiner Mutters Schuhe trug. Schlimm war es, als ich daraus hinauswuchs.

Ansonsten kann ich mich erinnern, dass ich irgendwann mal auf einer Jugendfreizeit in Canada zur Frau gestyled wurde. Den Grund weiss ich aber leider nicht mehr. Ich war wohl 14 oder so und hatte eigentlich mit Rumtranserei nichts am Hut.

Richtig gedresst war ich eigentlich nie in der prä-zoe Phase. Also Makeup - no. Perücke erst sehr spät...
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claudia frieden
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verharzte Ruhrpotttranse


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« Antwort #12 am: 06. Dezember 2006, 02:59:58 »

Dressing ... doch kann ich mich sehr weit zurückerinnern ... meine Tante hat immer ein sehr schönes Sahnedressing für den Salat gemacht ... (Erinnerung von so um 1962)

Dressing ... das erste Mal ... weiß ich ehrlich nicht mehr so genau ... muß das Abendkleid meiner Mutter gewesen sein so um 1969 ... die ersten eigenen Sachen so um 1973

"Draußen" das erste Mal am Physikerfasching meiner Uni 1982 (mit selbstgenähtem Rock, T-Shirt mit Spitze, Schürze und "Häubchen"); war so'n Erfolg, dass ich danach noch mal so bei uns in der Studentenkneipe gekellnert habe, was auch nicht so schlecht angekommen ist ...

Karneval und CSD waren eigentlich lange immer willkommener Anlaß ... seit ca. 10 Jahren auch aber nicht ausschließlich ... heute ist es eine Selbstverständlichkeit, mich auch nicht nur für Veranstaltungen "aufzutransen", sondern auch zum shoppen, bummeln, Urlaub, Friseur etc.

lg vom Rhein

Claudia Frieden
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Man wird nicht als Frau geboren
man wird zu einer gemacht.
Simone de Beauvoir
cristin
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« Antwort #13 am: 06. Dezember 2006, 16:22:02 »

Den Wunsch hat´s immer schon gegeben, ihm nachzukommen gelang nur bruchstückhaft und sehr sporadisch, bis ich mit 17 zu meiner damaligen Freundin zog. Dann aber...
Auf die Uni ging ich hin und wieder ziemlich/voll angetranst und in den 80ern (da konnte man bekanntlich alles tragen, auch Tischtücher, solange schwarz und/oder neonfarben) war ich neben Privattransitionen auch auf der Bühne und bei Plattenpräsentationen hin und wieder entweder im kleinen Schwarzen mit schwarzer Hose drunter oder so ähnlich unterwegs. Danach gabs eine mehr oder weniger durchgängige schöpferische bzw. erschöpfte TransOpause von fast 15 Jahren (die besten Zeiten habe ich also ausgelassen)...
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cilii
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« Antwort #14 am: 07. Dezember 2006, 21:49:51 »

tja ich habe keine Ahnung was der Anlass war der den kleinen Jungen damals im Alter von 10 zu Muttis Kleiderschrank getrieben hat...

Zum Glück hat das dann aufgehört.... als ich mit 18 ausgezogen bin und meine eigenen Sachen hatte...

Teenager sollte man nochmal sein... 1m70, Konfektion 38 und Schuhgröße 39...
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