TG-Forum
News: you're searchin for an english forum. Please have a look @
http://www.angelsforum.co.uk/phpforum/
 
*
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. 21. August 2008, 18:22:04


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


Seiten: [1] 2 3   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Wann ist ein Mann ein...Tra-a-aans..?  (Gelesen 2396 mal)
Blunzenkoenigin
Gast

« am: 12. Januar 2007, 22:12:02 »

Liebe Leute,

nur sezierter Gedanke am Rande:
Was macht einen TV aus? Ich finde man(n) ist nur Transvestit wenn man zusätzlich zum Make-Up und den Klamotten aus der Damenabteilung auch Silikoneinlagen und- in eventu- eine Mütze trägt. Ansonsten passt man doch wohl eher in die Schublade „(extrem-)metrosexuell“. Die Brüste und (bei manchen) die Haare sind hier das einzig unnatürliche. Alle kommen wir nackt auf die Welt und wer was anziehen „darf“, wer sich Farbe in’s Gesicht klatschen „darf“- all dies bestimmt doch nur unsere Gesellschaft und nicht die Natur. Somit sind jene Männer die auf Silikoneinlagen und  Perücken verzichten wohl keine Transgender- sie verwandeln (ändern) sich ja nicht ZUR/ALS Frau, sondern stylen („erweitern“) sich WIE eine Frau…non?

Die Blaublutwürschtline

Für mich meist kein „just a sweet transvestite“: Inanna
Gespeichert
Konstanze
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 1,972



Profil anzeigen

Ignorieren
« Antwort #1 am: 12. Januar 2007, 23:03:45 »

Frank n Further hatte keine Möpse und auch net die Achselhaare rasiert.

war der kein sweet transvestite?
Gespeichert

Mitbewohner der KleiderschrankTrannyWG
Blunzenkoenigin
Gast

« Antwort #2 am: 12. Januar 2007, 23:19:09 »

Frank n Further hatte keine Möpse und auch net die Achselhaare rasiert.

war der kein sweet transvestite?

genausowenig wie er von TRANSSEXUAL Transylvania war..
Gespeichert
madeleine la belle
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 2,198


Blitz!

madeleine_la_belle
Profil anzeigen WWW

Ignorieren
« Antwort #3 am: 12. Januar 2007, 23:34:27 »

Isses nicht halbwegs egal? ich hab keine Gel-Titties d.h. ich bin möglicherweise nicht transvestit, sondern "extrem-metrosexuell"? nuja, dann bin ich das ebend  Smiley
Gespeichert

laura
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 483


Online-Junkie ...


Profil anzeigen WWW

Ignorieren
« Antwort #4 am: 12. Januar 2007, 23:46:23 »

also blunzerl ... wie in solchen debatten üblich sollte nur ein echter transvestit definieren, was ein echter transvestit ist ... und dann hast du schlechte karten ;-)
Gespeichert

Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Inanna
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 69


noch immer nicht aus der Unterwelt emporgestiegen

302623521 InannaTV@hotmail.com InannaTV inannas_world
Profil anzeigen WWW

Ignorieren
« Antwort #5 am: 12. Januar 2007, 23:54:10 »

Und auch da, sind die Grenzen wieder fliessend ...
Gespeichert

Alles ist stets folgerichtig. Cool
madeleine la belle
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 2,198


Blitz!

madeleine_la_belle
Profil anzeigen WWW

Ignorieren
« Antwort #6 am: 12. Januar 2007, 23:56:45 »

möglicherweise isses ja eine geisteshaltung, und nichts was sich über äusserlichkeiten definieren lässt? ich finde transe zu sein kommt von der haltung her dem punk sein ziemlich nahe...
Gespeichert

nina_vem
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 367


Irrealo


Profil anzeigen

Ignorieren
« Antwort #7 am: 12. Januar 2007, 23:58:01 »

Frank n Further hatte keine Möpse und auch net die Achselhaare rasiert.

war der kein sweet transvestite?

genausowenig wie er von TRANSSEXUAL Transylvania war..

Woher denn sonst?

Aber zurück zum Thema:
Wenn man die altbekannten Schubladen bedienen will, dann könnte man das so ausdrücken. Jedoch für mich sind Transgender einfach Menschen mit einer von der Norm (Mann und Frau) abweichenden Geschlechtsidentität. Also nicht nur TV, CD, TS und Co. sondern eben auch "extrem-" (oder weniger extrem-) metrosexuelle. Das Spektrum geht dabei von den beiden "Extremen" Mann und Frau über beliebig viele Zwischenstufen, mit unterschiedlicher (auch optischer) Ausprägung.
Und ich würde auch keinesfalls sagen, dass alle Transgender sich unbedingt zur Frau verwandeln wollen und dies das grosse heere Ziel ist, das Ausleben der weiblichen Seite (ich lasse mal sträflicherweise alle Frau zu Mann Transgender aussen vor) kann auch auf eine andere Art und Weise erfolgen, als möglichst perfekt eine Frau zu imitieren.
Du hast recht, das was akzeptiert ist, wird von der Gesellschaft vorgegeben, denn was spräche ausser der gesellschaftlichen Ächtung dagegen, mit 3-Tagebart, Augenmakeup, High-Heels und Minirock rumzulaufen? Wenn ein Mensch sich gerade in dieser Kombination wohlfühlt, warum nicht?

Nach der Definition von Wikipedia ist ein TV eher jemand der einen fetischhaften, sexuellen Umgang mit der Verwandlung zur Frau hat, das was Du beschreibst wäre eher ein Crossdresser. Aber welche Definition ist die gültige und brauchen wir die überhaupt?

Nur ein paar weitere Gedanken von Nina, die mit keiner Einordnung so richtig glücklich wird.
« Letzte Änderung: 13. Januar 2007, 02:48:00 von nina_vem » Gespeichert

Die einzige wirkliche Grenze ist das Ende der Phantasie.
Jula
Moderator/in

Offline Offline

Beiträge: 728


Miss Verständnis


Profil anzeigen WWW E-Mail
« Antwort #8 am: 13. Januar 2007, 01:15:54 »

Liebe Leute,

nur sezierter Gedanke am Rande:
Was macht einen TV aus? .... Somit sind jene Männer die auf Silikoneinlagen und  Perücken verzichten wohl keine Transgender- sie verwandeln (ändern) sich ja nicht ZUR/ALS Frau, sondern stylen („erweitern“) sich WIE eine Frau…non?

Ääh? und was folgert daraus?
Wo ist der Unterschied zwischen ALS und WIE und was folgert daraus? Die Frage impliziert irgendwie, dass der Unterschied relevant ist, denn sonst wäre er ja sinnlos.
Also, Pia, auf was willst du hinaus?

Begriffsstutzig
Jula
Gespeichert

Meine Site: http://www.julaonline.de/

"Es gibt schreckliche Versuchungen und es erfordert Kraft und Mut, ihnen nachzugeben." Oscar Wilde
nina_vem
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 367


Irrealo


Profil anzeigen

Ignorieren
« Antwort #9 am: 13. Januar 2007, 01:21:33 »

Darüber bin ich auch erst gestolpert. Ich versuch mich mal an einer "Fremderklärung":

Stylen "wie" eine Frau wäre z. B. das Benutzen von Make-Up, also Hilfsmittel verwenden wie es eine Frau tut, aber nicht um so auszusehen wie eine Frau, denn dies wäre stylen "als" Frau oder besser stylen zur Frau.

Wirds nun verständlicher?
Gespeichert

Die einzige wirkliche Grenze ist das Ende der Phantasie.
Jula
Moderator/in

Offline Offline

Beiträge: 728


Miss Verständnis


Profil anzeigen WWW E-Mail
« Antwort #10 am: 13. Januar 2007, 01:27:42 »

darf ich ehrlich sein?
... nein! Ich verstehe es nicht.
Gespeichert

Meine Site: http://www.julaonline.de/

"Es gibt schreckliche Versuchungen und es erfordert Kraft und Mut, ihnen nachzugeben." Oscar Wilde
nina_vem
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 367


Irrealo


Profil anzeigen

Ignorieren
« Antwort #11 am: 13. Januar 2007, 01:38:14 »

Dacht ich mir schon *g.
Im Erklären bin ich nicht die Beste.

Ich versuchs mal mit einem Klischee:
Autofahren als Frau (gedressed, en femme) und Autofahren wie eine Frau (nicht einparken können, usw.), da ist doch ein grosser Unterschied oder? Genau das war imho gemeint.

(Als Exilfränkin versteh ich ja, dass das mit dem als und wie manchmal extrem schwer für Franken ist *g)
Gespeichert

Die einzige wirkliche Grenze ist das Ende der Phantasie.
_julchen_
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 48



Profil anzeigen

Ignorieren
« Antwort #12 am: 13. Januar 2007, 02:35:58 »

Ich mag dieses Denken in (strengen) Kategorien nicht. Also mag ich auch nicht abgrenzen, welche modischen Accessoires nun den 'Transgender' von einem femininen oder metrosexuellen Mann abgrenzen.
Es geht doch darum, sich bestimmter zugeschriebener Attribute des anderen Geschlechts zu bedienen. Das wirkt zwar erst wie eine Zementierung der Klischees, die dem anderen Geschlecht zugeordnet werden, zielt aber widerum auch auf das Gegenteil ab: So, wie es zu den Emanzipationsbestrebungen der Frauen gehörte, BHs zu verbrennen und Hosen zu tragen, so kann es zu den Efrauzipationsbestrebungen der Männer gehören, Röcke zu tragen (egal ob WIE eine oder ALS Frau). In einer gleichberechtigten Gesellschaft sollte beides möglich sein. (Auf das Thema, von wem die Diskreminierungen ausgehen, wenn diese Geschlechterklischees gebrochen werden und ob das geschlechterspezifisch ist, will ich gar nicht eingehen.)
Eine Emanzipation nur von Seiten der Frau unter 'großzügigem Gewährenlassen' des Mannes reicht nicht aus, da sich 'die Frauen' so nur der männlichen (Macht-)Strukturen bedienen (nicht als Kritik gemeint), teils, ohne etwas an ihnen zu ändern. Die gesellschaftlich gefestigten Geschlechterpositionen müssen sich aufeinander zubewegen, nur so ist eine Gleichstellung der (biologischen) Geschlechter und somit der nächste große kulturelle Schritt der Menschheit möglich.
(zu dick aufgetragen? Ja? Gut!  Wink - ich bitte ob meines etwas angeheiterten Zustandes um Verzeihung)
Gespeichert
nina_vem
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 367


Irrealo


Profil anzeigen

Ignorieren
« Antwort #13 am: 13. Januar 2007, 03:17:11 »

Ich kann Julchen nur zustimmen.

(vielleicht bis auf:
... Efrauzipation...
Oh my God!  Wink )
Gespeichert

Die einzige wirkliche Grenze ist das Ende der Phantasie.
Blunzenkoenigin
Gast

« Antwort #14 am: 13. Januar 2007, 11:14:47 »

Ich mag dieses Denken in (strengen) Kategorien nicht. Also mag ich auch nicht abgrenzen, welche modischen Accessoires nun den 'Transgender' von einem femininen oder metrosexuellen Mann abgrenzen.

maaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah...

Gott sei Dank haben aber andere bemerkt dass dies eine Schubladierung wie SheDrags is...  Roll Eyes Roll Eyes Roll Eyes
Gespeichert
Tags:
Seiten: [1] 2 3   Nach oben
  Drucken  

 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.5 | SMF © 2006-2007, Simple Machines LLC
Seo4Smf v0.2 © Webmaster's Talks
| impressum| Sitemap

based on Dilber MC Theme