Jula
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Miss Verständnis
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« am: 01. Juli 2007, 10:23:10 » |
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Hi Mädels, zu der ewigen Frage "Was muss sich ändern, damit die Gesellschaft uns Trannies akzeptiert?" habe ich eine provokante Antwort gefunden. Es folgt eine leicht gekürzte und redigierte und natürlich eingedeutschte Version eines Textes von Lacey Leigh:
Die Veränderung, die wir sehen möchten Lacey Leigh 3. Juni 2004
Ein übliches Gesprächsthema zwischen Crossdressern dreht sich um die Frage nach der Ursache des Crossdressing.
Einige spekulieren über Naturwissenschaft: pränatale “Hormonschub”-Theorien, Veränderungen des Gehirns im Bereich des Hippocampus oder des Corpus Callosum und Veränderungen in der genetischen Buchstabensuppe XY-XXY-XX. Andere bevorzugen Sozialwissenschaft: Umweltfaktoren in der Kindheit, abwesende Väter, und fehlende Liebe als die gundlegende Ursache. Jemand hat sogar Ernährung als Ursache vermutet und dabei auf den Genuss von Cheddar Käse in der Kindheit bezug genommen!
Als Amateurpsychiater, -genetiker und –verhaltenswissenschaftler vertreten Crossdresser ihre Theorien immer mit einer gewissen emotionalen Hingabe. Sie suchen eine Erklärung, einen Grund oder eine Ursache für das, das ihr Leben so negativ beeinflusst hat. Einigen geht es um eine Art kultureller Entschuldigung, einen Weg erklären zu können: „Beschuldige mich nicht, es ist nicht mein Fehler. Ich wurde so geboren (geformt, beeinflusst). Ich bin ein Opfer. Ich schäme mich dafür was ich bin, aber ich kann es nicht ändern.“
Diese Menschen suchen nicht nach einer Antwort! Sie suchen nach Absolution.
Ehrliche Selbstbetrachtung ist immer eine gute Sache. Wie auch immer, sein Glück davon abhängig zu machen, dass man über die grundlegende Ursache des Crossdressing stolpert, ist eine fatal falsche Voraussetzung.
Sieh es mal so: Wenn jeder, der von Crossdressing betroffen ist so damit umgehen würde, wie wir mit Linkshändigkeit umgehen, dann würden wir nicht mal anfangen uns über all das Gedanken zu machen..
Die Ursachen unserer Probleme sind nicht biologisch, psychologisch, ernährungs- oder verhaltensbezogen. Sie sind kulturell. Punkt.
Einige Aktivisten bevorzugen den politischen Angriff: "Wir werden agitieren und demonstrieren, beeinflussen und marschieren, machen und tun bis wir die Mauer der Vorurteile niedergerissen haben. Wir werden Abgeordnete belästigen, Stadtratssitzungen bestreiken und Kreistage heimsuchen bis es mehr Gesetze gibt, die dafür sorgen, dass die Gesellschaft uns akzeptiert!“
Das Problem mit jeder Sorte von Angriff ist, dass er ziemlich oft von denen, auf die er abzielt, reflexhaft mit Verteidigung beantwortet wird. Und wer kann ihnen öffentlich etwas für ihren Widerstand vorwerfen, speziell wenn etwas, was sie bis jetzt nicht verstehen, ihnen mit Gewalt rangeredet wird?
Während ich die Hingabe, das Opfer und die Vision derjenigen bewundere, die den politischen Weg gehen, um die Sache der Transgender zu befördern, rechne ich ihren langsamen und schmerzvollen Fortschritt hoch bis zur vollen Emanzipation von Transgendern ... irgendwann im Jahr 2073, zwei Jahrzehnte plus oder minus.
Die Möglichkeit außer Acht lassend, dass die meisten Crossdresser sich wahrscheinlich nicht mal als Transgender einorden, bin ich der Ansicht, dass wir vielleicht in das falsche Ende des Fernrohrs schauen.
Ein kultureller Wandel, wie wir ihn suchen ist selten ein Top-Down-Prozess. Er ist fast immer eine Graswurzel-Evolution, die von unten nach oben wächst. Besser als seine Kräfte an den harten Mauern gesellschaftlichen Widerstands zu verschwenden (unzuständige Bürokratien, unentschlossene Rechtssetzung und opportunistische Politiker), sollten wir vielleicht lieber einen anderen, parallelen Zugang versuchen. Einen, der ein enormes Potential hat, den Wandel zu beschleunigen.
Wenn es darum geht, gesellschaftliche Haltungen zu verändern, dann ist es hilfreich, in dieser Gesellschaft sichtbar zu sein. Solange wir es zulassen, dass der erste Eindruck, den die Menschen von uns bekommen, von Verkleidungs-Filmen, Dragqueens im Fernsehen und flüchtigen Blicken bei der Vorbeifahrt an Fetischclubs stammt, haben wir kein Recht zu erwarten, dass die Gesellschaft anders auf uns reagiert, als sie es bisher tut.
Ein guter Weg um der Öffentlichkeit zu demonstrieren, dass Crossdresser, Transsexuelle und Transgender harmlos sind, ist dem durchschnittlichen Bürger mehr Gelegenheiten zu geben, mit harmlosen offenen Crossdressern, offenen Transsexuellen und offenen Transgendern in Kontakt zu treten.
Zeige der Öffentlichkeit einige selbstbewusste, stolze und sich selbst akzeptierende Transgender die nicht das Vorurteil de Jammerns über eine Krankheit perpetuieren und ich zeige dir eine Öffentlichkeit, die beginnt Verständnis zu entwickeln.
Gib dem durchschnittlichen Bürger einige Momente des Gesprächs mit einem selbstbewussten, ausgewogenen Transgender, der nicht das Klischee eines „Mannes als Tussi im Minirock“ bedient und ich gebe dir einen weiteren Bürger, der anfängt es zu kapieren.
Ein solcher Ansatz braucht zunächst einen Akt des Vertrauens von unserer Seite. Wir müssen bereit sein, die angenehmenm leichten, drückebergerischen, entschuldigenden, ablenkenden und rechtfertigenden Theorien, Erklärungen und Diagnosen (die die Begleiterwartung einer „Heilung“ mit sich bringen, oder schlimmer das Urteil der „Unheilbarkeit“!) aufgeben.
Wir sind besser damit bedient, zunächst jeden Gedanken daran zurückzuweisen, dass irgendetwas mit uns „falsch“ ist! Natürlich bedeutet dass, uns von der angehäuften Scham, Schuld, Angst zu entlasten und auch von der Selbstverleugnung, die unsere Gesellschaft uns so gründlich eingeimpft hat.
Diese Veränderung ist nicht nur wünschenswert, sie ist notwendig.
Die meisten Menschen sind wahrscheinlich lieber in der Nähe eines offenen Crossdressers oder einer nicht geheim lebenden Transsexuellen, die freundlich, selbstsicher und besonnen ist, als mit jemandem, der versucht, sein gesellschaftlich beschämendes Verhalten mit Pseudowissenschaften und Psychogeschwätz zu rechtfertigen.
Die einfache Wahrheit ist, dass andere ihre Meinung über uns nicht so sehr nach dem ausrichten, was wir sagen, sondern nach der Art, wie wir uns selbst betrachten. Die Menschen werden unsere Haltungen widerspiegeln – wie immer sie sein mögen. Deshalb ist es in unserem eigenen Interesse zunächst unsere eigenen, inneren Konflikte beizulegen.
Es ist schwierig sich vorzustellen, wie wir Akzeptanz von anderen erwarten können, wenn wir sie uns nicht mal selbst entgegenbringen. Und falls du zu der „Täusche es vor bis du es kannst“-Ecke kommst, Selbst-Akzeptanz kann nicht vorgetäuscht werden, also bemühe dich gar nicht erst. Innere Wertschätzung entsteht durch viele kleine Erfolge nach und nach. Wahres Selbstvertrauen beginnt sich zu entwickeln, wenn wir anfangen, den bisherigen inneren Glauben auszurotten, dass es irgend etwas am Leben als Transgender gibt, dessen wir uns schämen müssen. Es hilft dabei, alle üblichen entmachtenden Diagnosen oder verlockende Theorien zurückzuweisen, die, wenn genutzt, uns als hilflos uns zu ändern, auszugleichen oder anzupassen entschuldigen.
Beides, die Veränderung und die Nächstenliebe beginnt bei dir selbst.
Die Veränderung, die wir sehen wollen?
Wir müssen die Veränderung sein, die wir sehen wollen.
Wie seht ihr es?
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Meine Site: http://www.julaonline.de/"Es gibt schreckliche Versuchungen und es erfordert Kraft und Mut, ihnen nachzugeben." Oscar Wilde
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Danyelle
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« Antwort #1 am: 01. Juli 2007, 10:42:49 » |
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Wenn ich da länger drüber nachdenke , bekomme ich Depressive Phasen 
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Extrema
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« Antwort #2 am: 01. Juli 2007, 11:37:00 » |
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Ein guter Weg um der Öffentlichkeit zu demonstrieren, dass Crossdresser, Transsexuelle und Transgender harmlos sind, ist dem durchschnittlichen Bürger mehr Gelegenheiten zu geben, mit harmlosen offenen Crossdressern, offenen Transsexuellen und offenen Transgendern in Kontakt zu treten.
Zeige der Öffentlichkeit einige selbstbewusste, stolze und sich selbst akzeptierende Transgender die nicht das Vorurteil de Jammerns über eine Krankheit perpetuieren und ich zeige dir eine Öffentlichkeit, die beginnt Verständnis zu entwickeln.
Gib dem durchschnittlichen Bürger einige Momente des Gesprächs mit einem selbstbewussten, ausgewogenen Transgender, der nicht das Klischee eines „Mannes als Tussi im Minirock“ bedient und ich gebe dir einen weiteren Bürger, der anfängt es zu kapieren.
Ein solcher Ansatz braucht zunächst einen Akt des Vertrauens von unserer Seite. Wir müssen bereit sein, die angenehmenm leichten, drückebergerischen, entschuldigenden, ablenkenden und rechtfertigenden Theorien, Erklärungen und Diagnosen (die die Begleiterwartung einer „Heilung“ mit sich bringen, oder schlimmer das Urteil der „Unheilbarkeit“!) aufgeben.
Wir sind besser damit bedient, zunächst jeden Gedanken daran zurückzuweisen, dass irgendetwas mit uns „falsch“ ist! Natürlich bedeutet dass, uns von der angehäuften Scham, Schuld, Angst zu entlasten und auch von der Selbstverleugnung, die unsere Gesellschaft uns so gründlich eingeimpft hat.
Diese Veränderung ist nicht nur wünschenswert, sie ist notwendig.
Die meisten Menschen sind wahrscheinlich lieber in der Nähe eines offenen Crossdressers oder einer nicht geheim lebenden Transsexuellen, die freundlich, selbstsicher und besonnen ist, als mit jemandem, der versucht, sein gesellschaftlich beschämendes Verhalten mit Pseudowissenschaften und Psychogeschwätz zu rechtfertigen.
Die einfache Wahrheit ist, dass andere ihre Meinung über uns nicht so sehr nach dem ausrichten, was wir sagen, sondern nach der Art, wie wir uns selbst betrachten. Die Menschen werden unsere Haltungen widerspiegeln – wie immer sie sein mögen. Deshalb ist es in unserem eigenen Interesse zunächst unsere eigenen, inneren Konflikte beizulegen.
Es ist schwierig sich vorzustellen, wie wir Akzeptanz von anderen erwarten können, wenn wir sie uns nicht mal selbst entgegenbringen. Und falls du zu der „Täusche es vor bis du es kannst“-Ecke kommst, Selbst-Akzeptanz kann nicht vorgetäuscht werden, also bemühe dich gar nicht erst. Innere Wertschätzung entsteht durch viele kleine Erfolge nach und nach. Wahres Selbstvertrauen beginnt sich zu entwickeln, wenn wir anfangen, den bisherigen inneren Glauben auszurotten, dass es irgend etwas am Leben als Transgender gibt, dessen wir uns schämen müssen. Es hilft dabei, alle üblichen entmachtenden Diagnosen oder verlockende Theorien zurückzuweisen, die, wenn genutzt, uns als hilflos uns zu ändern, auszugleichen oder anzupassen entschuldigen.
Beides, die Veränderung und die Nächstenliebe beginnt bei dir selbst.
Die Veränderung, die wir sehen wollen?
Wir müssen die Veränderung sein, die wir sehen wollen.[/color]
Kann ich nur zu stimmen bzw. kann ich die Bücher von Lacey Leigh empfehlen, wenn mann keine Probleme hat mit Englisch. Sie geht in Ihren Bücher mit dieser Thematik genauer ins Detail. Man kann auch Ihr eine E-Mail schicken bzw. hatte ich mit Ihr über bestimmten Themen schon diskutiert.
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Be a sister to every tranny. Please note. I said "every tranny", not "every tranny like you." There is no room for intolerance. Though you may differ from one another in sexual orientation, you are united by your transgender and even further by a prefernce for an alternative lifestyle. (Miss Vera)
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Maya
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gender yourself ;-)
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« Antwort #3 am: 01. Juli 2007, 12:06:22 » |
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Hallo Jula, der Text von Lacey Leigh entspricht genau meiner langen Beobachtung und Analyse unserer Situation - ausgehend von meiner eigenen Lage. In der Juli - Ausgabe der Gendertime habe ich hierzu Anmerkungen gemacht, hier ein Auszug meines Textes und meiner Meinung zur Thematik: "... Doch habe ich noch einen Traum: Daß wir Transgender gesellschaftlich voll anerkannt werden und Leidensgeschichten, wie sie viele von uns erlebt haben und noch erleben, der Vergangenheit angehören. Wir können dies nicht erzwingen oder die Gesellschaft von heute auf morgen ändern, da die Gesellschaft nur Spiegel und Wirkung des Verhaltens ihrer einzelnen Mitglieder ist. Was wir aber tun können, ist die Einstellung zu uns selbst und unser Verhalten zu ändern. Wie wollen wir je von anderen akzeptiert werden, wenn wir uns nicht selbst akzeptieren? Das heißt z. B. nicht mehr voller Scham nachts um den Block stöckeln, sondern selbstbewußt und schick bei Tag auftreten. Nur so können wir die Wahrnehmung ändern, welche die Gesellschaft von uns hat und somit die Ursache ihrer Vorurteile uns gegenüber. Draußen ist es gar nicht schlimm. Es bewegt sich was in unserer Gesellschaft - also Mädels, keine Angst, ihr könnt euch raus trauen. Der Pfad ist bereitet und wenn viele ihn beschreiten, wird daraus ein Weg, eine Gasse und irgendwann eine richtige Straße. ..." Auf diesem Weg kann eine Veränderung der Gesellschaft herbeigeführt werden - auf eine ganz natürliche Weise. So long Maya
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Erkenne Dich selbst, werde Du selbst und hab Spaß dabei!
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Vivienne
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« Antwort #4 am: 01. Juli 2007, 14:02:56 » |
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meine 2 cent dazu ... passt vielleicht ...mir war klar, dass David Bowie in den 70ern gerne mal den unterschied zwischen männlein und weiblein etwas verwischt hat. was ich aber mangels kenntnis jedoch nicht wusste - danke internetradio   das thema ist also schon immerhin über 30 jahre in der öffentlichkeit. es braucht meiner ansicht nach weniger eine absolution, dass es ich um eine art "krankheit" oder hormonellen defekt handelt. vielmehr zeit, dass sich das ganze auch beim letzten verfestigt, als eine weitere ausprägung, derer man sich nicht schämen sollte. oder? dass das trotz einigem vorsprung bei den homosexuellen schon zu schwierigkeiten führt haben ja die jüngsten vorfälle in russland gezeigt ...
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Nicht hupen! Fahrer zieht gerade seinen Lippenstift nach ... Join the transgender network: tgnetwork.ning.com
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seamstress
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« Antwort #5 am: 24. Juli 2007, 18:50:10 » |
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Ich möchte noch einmal auf Lacey Leighs Überlegungen zur Akzeptanz von Transgendern in der Öffentlichkeit zurückkommen, auch im Lichte der derzeit geführten Diskussion über Ziele und Außenwirkung von Veranstaltungen wie dem CSD.
Voraus schicken möchte ich, dass ich dem - von Jula sehr gut dargestellten - Text zu 100% zustimme. Akzeptanz und gesellschaftlicher Wandel lässt sich nicht von oben herab verordnen sondern muss Stück für Stück an der Basis gewonnen werden. Menschen, die aus erster Hand erfahren, dass Transgender weder Freaks noch Witzfiguren oder gar Perverse sind, sondern ganz normale Menschen die mit sich selbst im Reinen sind und ihr Leben nach ihren Vorstellungen und Wünschen gestalten, wird es leicht fallen, Transgender zu akzeptieren und vielleicht sogar zu verstehen.
Wie von Ms Leigh ausgeführt, setzt dies zunächst Selbstakzeptanz voraus. Und dies ist gar nicht so einfach solange die Gesellschaft dies als anormal betrachtet, bei mir selbst hat es 25 Jahre gedauert. Hier beißt sich also die Katze in den Schwanz. Weil es gesellschaftlich nicht akzeptiert ist, fällt es uns schwer uns selbst zu akzeptieren, und wenn wir uns selbst nicht akzeptieren, können wir der Gesellschaft nicht mit dem nötigen Selbstbewusstsein gegenübertreten und für mehr Akzeptanz sorgen.
Aber zum Glück gibt es ja heute das Internet und mit ihm Seiten wie die unsere. Hier erfahren Transgender die noch am Anfang stehen, dass sie erstens nicht allein und zweitens auch nicht anormal oder gar pervers sind. Deshalb stimme ich auch Ms Leigh zu, dass die Diskussion sich nicht hauptsächlich darum drehen sollte, warum wir so sind wie wir sind, sondern um geeignete Wege uns der Öffentlichkeit als das zu präsentieren, was wir sind. We are what we are. And what we are needs no excuses.
Bedingt können da auch Veranstaltungen wie der CSD dazu beitragen, insofern als da der Öffentlichkeit gezeigt wird, dass es Transgender gibt und dass sie selbstbewusst und harmlos sind. Andererseits entsteht dadurch aber auch der falsche Eindruck, man sei ein schrilles fun-loving Völkchen, dem es hauptsächlich darum ginge aufzufallen. Diesen Eindruck zu korrigieren bedarf es halt dann wieder einiges an 'Basisarbeit'.
Zum Schluss möchte ich noch eine Lanze für diejenigen unter uns brechen, denen es nicht gegeben ist, diese Pionierarbeit zu leisten, und hier zähle ich mich zu einem gewissen Grad auch dazu. Denn selbst wenn man mit sich selbst im Reinen ist, bedarf es trotzdem noch einer gewissen Portion Mut sich der Öffentlichkeit zu präsentieren und die schiefen Blicke, das Getuschel und teilweise auch offenen Spott zu ertragen. Und noch viel mehr Mut ist nötig, sich seinem privaten und beruflichen Umfeld zu offenbaren, denn hier könnte Zurückweisung gar existenzielle Folgen haben.
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« Letzte Änderung: 24. Juli 2007, 19:40:36 von seamstress »
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Everyone was terrified of Doug. I've seen grown men pull their own heads off rather than see Doug. He used sarcasm. He knew all the tricks - dramatic irony, metaphor, bathos, puns, parody, litotes and... satire. He was vicious.
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neomideluxe
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« Antwort #6 am: 24. Juli 2007, 19:10:15 » |
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Hmm,
das mit dem CSD hat mich auch beschäftigt. Ich war bei Zoe in Berlin und wir haben kräftig gefeiert. Zoe war als DragQueen unterwegs, ich eher dezent sexy. Als dann alle anderen schrill gestylt waren und Aufmerksamkeit bekamen, hab ich es schon etwas traurig gefunden nicht wenigstens mein Ballkleid angehabt zu haben.
Wer wird nicht gerne ein bischen bewundert.
Trotzdem, wäre ich mir als Darag Queen auch etwas als Verräterin an der Sache vorgekommen. Evtl. wäre es 'ne Idee die Gräben als Doppelteam einzureißen?
Ne' Spaßtranse oder Dragqueen & 'ne TS zusammen auf dem CSD, aber mit Info Flyern. Inhalt des Flyers eine Grob Info zu den Gruppen (TS, TV, DWT usw.) die es gibt, aber so gut, fair und liebevoll gemacht, daß um Verständniss für alle geworben wird.
Die schrille DragQueen erregt die Aufmerksamkeit, die TS ist eher dezent gekleidet und bringt die Message a la "wir sind unter Euch" rüber. Das man trotz der Unterschiede sehr gut miteinander klarkommen kann zeigen zB. Zoe und ich. Ausserdem haben wir, zumindest anfänglich die gleichen Probleme, wie mach ich aus 'nem optischen Typen 'ne optische Frau.
Nur mal 'ne Idee. Nebenbei CSD sind 'ne Mischung aus Message & Party, da will ich auch mal feiern dürfen. Von daher kann ich durchaus auch mal in Drag gehen. Sambatänzerinnen sind da im Styling ja auch na dran, oder?
Grüßle,
Neomi
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Roxanne
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Quasselstrippe mit Überlänge
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« Antwort #7 am: 24. Juli 2007, 19:23:29 » |
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Bedingt können da auch Veranstaltungen wie der CSD dazu beitragen, insofern als da der Öffentlichkeit gezeigt wird, dass es Transgender gibt und dass sie selbstbewusst und harmlos sind. Andererseits entsteht dadurch aber auch der falsche Eindruck, man sei ein schrilles fun-loving Völkchen, dem es hauptsächlich darum ginge aufzufallen. Diesen Eindruck zu korrigieren bedarf es halt dann wieder einiges an 'Basisarbeit'. Das kann durch ganz kleine Dinge kontinuierlich geschehen. Dazu mein jüngstes Erlebnis aus Karlsruhe, in der Nacht nach der Genderparty: Ich wartete allein auf mein Taxi vor dem Lokal auf der Straße, da sprach mich ein junger Mann an, der gerade als Beifahrer in einen Wagen einsteigen wollte. Er war eben Zigaretten im Restaurant kaufen gewesen und hatte einen Blick auf die Gäste werfen können. Er war so verdutzt und neugierig, daß er mich ausführlich über Sinn und Hintergrund der Veranstaltung ausfragen mußte, obwohl der Fahrer im Wagen ständig drängelte Es kamen die üblichen Fragen, die man ja schon von anderen Berührungen mit "normalem Publikum" von Veranstaltungen her kennt. Warum wir das machen....ob wir das immer oder nur gelegentlich machen....ob wir schwul oder bi wären....ob wir lieber Frauen wären...ob tatsächlich viele verheiratet sind und Familie haben...etc...etc...Ihr kennt das sicher alle... Am Ende stieg er lächelnd und kopfschüttelnd in den Wagen. Er konnte es zwar nicht nachvollziehen, hatte aber dazugelernt. Worauf ich hinaus will: Ich denke mit jedem Erscheinen in der Öffentlichkeit und der Chance zu einem informativen Gespräch ist ein neuer Pflasterstein für die Straße in die bessere Zukunft gelegt. Jeder Mensch, der mit uns Kontakt hat und informiert wurde (jenseits von Schmuddeljournalismus) ist ein Multiplikator für die weitere Informationen der breiten Gesellschaft. Das lässt mich optimistisch in die Zukunft schauen. Vielleicht nicht in meine, aber in die, der ganz jungen Transen und deren Nachfolgerinnen.
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« Letzte Änderung: 24. Juli 2007, 19:25:16 von Roxanne »
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Natürlichkeit ist langweilig. 
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seamstress
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« Antwort #8 am: 24. Juli 2007, 19:39:37 » |
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Hi Roxy, das ist genau das, was Jula bzw. Ms Leigh postulierte: Gib dem durchschnittlichen Bürger einige Momente des Gesprächs mit einem selbstbewussten, ausgewogenen Transgender, der nicht das Klischee eines „Mannes als Tussi im Minirock“ bedient und ich gebe dir einen weiteren Bürger, der anfängt es zu kapieren.
Du hast unserer Sache einen großen Dienst erwiesen  . PS: Soweit ich mich erinnere hattest Du ja keinen Minirock an... 
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Jennifer Anson
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« Antwort #9 am: 24. Juli 2007, 19:51:53 » |
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Hi Roxy, das ist genau das, was Jula bzw. Ms Leigh postulierte: Gib dem durchschnittlichen Bürger einige Momente des Gesprächs mit einem selbstbewussten, ausgewogenen Transgender, der nicht das Klischee eines „Mannes als Tussi im Minirock“ bedient und ich gebe dir einen weiteren Bürger, der anfängt es zu kapieren.
Du hast unserer Sache einen großen Dienst erwiesen  . PS: Soweit ich mich erinnere hattest Du ja keinen Minirock an...  Dem kann ich mich auch nur anschließen, deswegen finde ich auch nicht dass diese Hoheits-CSD-Geschichte mit den Kandidaten von erfolg gekrönt ist. Wenn wir akzeptanz wollen, müssen die Vertreter dieser Gruppe auch dem Erscheinungsbild und vorallem dem Niveau entsprechen, das die Gesellschft reprästentiert von der die Akzeptanz erwartet wird. Nicht wieder falsch verstehen, ich habe nichts gegen die "Bunten Männer", ganz im Gegentiuel ich finde sie sind zum größten Teil eine Bereicherung. Doch muß man gewissen Tatsachen einfach ins Auge sehen. Ich kann keinen Nagel mit einem Wattebausch in die Wand schalgen, dafür braucht man einfach einen Hammer. Man braucht das passende Werkzeug. Und wenn ein Ottonormalbürger als repräsentant einen derer zu sehen und zu hören bekommt die eben eher das Extrem wiederspiegeln, so wird der Ottonormalbürger auch alles andere nur extrem sehen. Selbst unser ehemaliger Außenminister, der in seiner Sturm und Drang Zeit bei den Grünen eher den lockeren Kleidungsstil pflegte, war zuletzt im Anzug unterwegs. ER hat die Wattebäusche weggelegt und den Hammer genommen. Eben das richtige Werkzeug. Ich treffe inzwischen fast jeden Tag entweder real oder online oder auch bei Telefonaten auf Leute die sich brennend dafür interessieren und die dankbar dafür sind endlich mal klare Aussagen zu bekommen. Es geht nciht darum, dass die Leute es verstehen .... es geht darum, dass sie es akzeptieren.
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Das Leben ist schön, Du mußt nur selbst daran glauben. Wie man an meinem Avatar sieht rede ich wie mir der Schnabel gewachsen ist, außerdem bin ich hinter meiner blauen Maske nicht zu sehen. Aber trotz der Gurken, bin ich gegenüber der wichtigen Dinge nicht blind.
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Zoe
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« Antwort #10 am: 24. Juli 2007, 19:56:53 » |
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Gib dem durchschnittlichen Bürger einige Momente des Gesprächs mit einem selbstbewussten, ausgewogenen Transgender, der nicht das Klischee eines „Mannes als Tussi im Minirock“ bedient und ich gebe dir einen weiteren Bürger, der anfängt es zu kapieren.
Ich gehe davon aus, dass nicht die kleidung entscheidend ist, sondren eben das selbstverständnis und die selbstsicherheit - eventuell noch die eloquenz. Vor allem aber das Gespräch. Ich denke, dass die Tussi im Minirock, die auf den Namen Zoe hört durchaus einem weiteren Bürger das alles näherbringen kann... ebenso kann das eine Daphne De Baakel, die durchaus den Durchblick hat und weiss, dass Transgender eben nicht ein bestimmter Menschenschlag ist, sondern viele Graustufen beeinhaltet.
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« Letzte Änderung: 24. Juli 2007, 20:00:01 von Zoe »
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madeleine la belle
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« Antwort #11 am: 24. Juli 2007, 19:58:20 » |
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Ich denke, dass die Tussi im Minirock, die auf den Namen Zoe hört durchaus einem weiteren Bürger das alles näherbringen kann...
ich wollts grad erwähnen 
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Roxanne
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Quasselstrippe mit Überlänge
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« Antwort #12 am: 24. Juli 2007, 20:06:40 » |
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PS: Soweit ich mich erinnere hattest Du ja keinen Minirock an...  Nee, aber HighHeels und einen Schlitz im Kleid bis zu den A.....backen 
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Natürlichkeit ist langweilig. 
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Jennifer Anson
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« Antwort #13 am: 24. Juli 2007, 20:07:01 » |
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Gib dem durchschnittlichen Bürger einige Momente des Gesprächs mit einem selbstbewussten, ausgewogenen Transgender, der nicht das Klischee eines „Mannes als Tussi im Minirock“ bedient und ich gebe dir einen weiteren Bürger, der anfängt es zu kapieren.
Ich gehe davon aus, dass nicht die kleidung entscheidend ist, sondren eben das selbstverständnis und die selbstsicherheit - eventuell noch die eloquenz. Vor allem aber das Gespräch. Ich denke, dass die Tussi im Minirock, die auf den Namen Zoe hört durchaus einem weiteren Bürger das alles näherbringen kann... ebenso kann das eine Daphne De Baakel, die durchaus den Durchblick hat und weiss, dass Transgender eben nicht ein bestimmter Menschenschlag ist, sondern viele Graustufen beeinhaltet. Sicherlich ist das Gespräch, vorallem mit sachlichen und korrekten Inhalten der wichtigste Teil des ganzen. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die Gesellscahft auf ein entsprechendes Auftreten (Kleidung) wesentlich wohlgeneigter reagiert. Der Minirock steht meiner Ansich nach da nicht zur Diskussion, denn auch der kann korrekt eingesetzt gut und seriös wirken. Das Bild der Person muß einfach passen, so dass der Betrachter sich nicht gleich von Anfang an ein festgefahrenes Bild anhand übertriebener Kleidung macht. Es ist ja bewiesen, dass der allererste Eindruck und der ist zu 100% rein optisch, dass dieser Eindruck einen großen Einfluß darauf hat ob der Zuhörer dem Erzähler positiv oder negativ gegenüber steht. Entsprechend ist es einfacher oder schwerer wenn ich sogar unmöglich, die gewünschte Akzeptanz zu erreichen. Die Nautr des Menschen ist nunmal leider so geprägt, dass wir nach unseren urinstinkten leben und handeln. Und wenn wir akzeptieren, dass man manchmal mit dem Strom schwimmen muß um es leichter zuhaben sollt eman sich nicht aus Trotz alles verbauen und es unnütz komplizieren.
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Das Leben ist schön, Du mußt nur selbst daran glauben. Wie man an meinem Avatar sieht rede ich wie mir der Schnabel gewachsen ist, außerdem bin ich hinter meiner blauen Maske nicht zu sehen. Aber trotz der Gurken, bin ich gegenüber der wichtigen Dinge nicht blind.
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bleu_de_coup
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Dans y refuse d'avec, si la quelle, si d'ami cher!
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« Antwort #14 am: 24. Juli 2007, 20:07:37 » |
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grad die Tussi im Minirock, oder die rotgewandete Gazelle sind doch die eyecatcher für die Gesellschaft! die dezent gekleideten Madels nimmt doch niemand wahr, da laufen doch schon genug davon rum... wer "die Gesellschaft" erreichen will, muß erstmal auffallen. Nur wenn was aus der Masse heraussticht, wird es wahrgenommen... dann folgen die Schneeballsystemgespräche und die Akzeptanz und dann darf man wieder in der Masse (sofern gewünscht) zurückversinken... mal ne Frage an die TSsen: wer sagt denn, daß ne Frau sich immer dezent kleiden muß? Fürs Büro und im Alltag vielleicht, aber guckt doch mal in diversen Dissen oder Festivitäten rum. Sind die Bios da alle wie graue Mäuse dezent sexy gekleidet? Und ich mein jetzt nich den Jahrestag des CVJM, oder der Zeugen Jehovas 
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"Schützt das Weib gegen den Intellectualismus" (Möbius)
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