Der fünfte Teil meiner Tour als Transe. Da ich unterschiedliche Bekannte aus unterschiedlichen Foren besuche, berichte ich auch auf verschiedene Plattformen.
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Beim Frühstück mit Susanne und Ela, war der Sturm Kyrill schon Gesprächsthema. Angesichts der fast 400 km von Kassel nach Dresden hoffte ich, das er keinen Schnee mitbringt. Ich muß gestehen, das ich zu faul war mich an diesen Morgen aufzutransen und bin als "unrasierter Kerl" (Babsy) losgefahren. Anderseits können mich aber dann Lydias Mädels auch unvoreingenommen schminken.
Kyrill war während der Fahrt gar nicht so schlimm. (Auch diesmal erspare ich mir fiktive Berichte über Parkplatz Aufenthalte) Es regnete kaum und ich kam gut durch. Zu früh gefreut, um 3 Uhr, kurz vor Dresden war die Autobahn komplett gesperrt und ich wurde wegen eines umgekippten LKWs zwangsumgeleitet.
Eigentlich wollte ich erst ins Hotel einchecken und anschließend zu Lydia fahren. Gegen halb Vier stand ich jedoch immer noch im Umleitungsstau bei Willsdruf und die Zeit wurde knapper. Irgendwann hab ich dann den Elektrorasier ausgepackt und mich im Auto rasiert. Den Lack auf den Nägeln hab ich ebenfalls gleich im Auto abgemacht. Ich frag mich nur, warum der vor mir immer in den Rückspiegel guckte, so außergewöhnlich ist rasieren nun doch net.
Um 4 bin ich dann endlich in Dresden angekommen. Kurzerhand hab ich umdisponiert, dass ich erst zu Lydia fahre und anschließend einchecke. Da ich den Weg nicht genau wusste hab ich kurzerhand Lydia angerufen. Mit ner Puderdose am Ohr lotste sie mich dann auch zu ihren
Atelier Changeable.

Lydias Kosmetikerin, Katrin wartete dann auch schon darauf, dass sie mich stylen kann. Sie arbeitete sehr sorgfältig und legte Wert darauf, dass man alltagstauglich aussah. Meine Augen machte sie anders als ich sie machen würde, ich fands jedoch passend und gelungen. Ich glaube aber ich hab sie etwas verunsichert. Wenn ich mich im Spiegel betrachte gucke ich immer sehr kritisch. Da mittlerweile der Wind hörbar sehr an Stärke zugenommen hat, tackerte sie meine Perücke mit 8 Haarklammern fest.
Auf den kurzen Weg vom Atelier zum Auto hielt zwar das Ding am Kopf, dafür sahen die Haare beschissen aus. Der etwas längere Weg vom Auto zum Hotel, erledigte den Rest was von Frisur übrig war. Im Windfang des Ibis hab dann schnell noch die Bürste ausgepackt und versucht mich wieder halbwegs herzustellen. Scheint aber nicht gelungen zu sein, dann auch hier musste ich sofort bezahlen.
Zu Mädlen fuhr ich anschließend mit dem Taxi, zum einen mußte ich mich da weniger dem Wind aussetzen, zum anderen brauchte ich mir keine Gedanken machen, dass ich den Weg nicht finde.
Während Miss Belle sich aufrüschte bekam sie eine SMS, dass die Party heute Abend ausfällt und nur allgemeiner Discobetrieb ist. Scheiß Sturm.
Auf dem Weg zum
NastyLoveClub, war Dresden Menschen und Autoleer, wegen Sturmschäden an Straßenbahnoberleitungen mussten wir auch einen längeren Umweg fahren.
Den Club empfand ich als sehr angenehm und mit einem interessanten Konzept. Leider waren infolge des Kyrill sehr wenig Gäste da.

Auch machten sich nun die Strapazen der letzten Tage bei mir bemerkbar. Ziemlich müde und kaputt bin ich schon gegen ein Uhr wieder ins Hotel gefahren und hab mich abgelegt