Auf innigen Wunsch eines einzelnen fans, hier also der letzte Teil der tour de trans...
Aus der Sicht einer Q
Stanze war ja schon etwas ermattet, aber den 1. Transtreff Franken wollten wir uns nicht entgehen lassen, da sich ja illustre Gästinnen angesagt hatten. Ich musste Stanze schon fast zum aufbrezeln überreden – aber irgendwann wars dann doch geschafft... übrigens das erste Mal bei mir zuhause mit anwesendem Kindsvolk (was aber nix ausmacht, da sich die halbwüchsige Brut eh immer im Zimmer verschanzt)
Wir stöckeln also die Treppe hinunter und prompt öffnet sich die Kinderzimmertür und mein Kleiner kömmt mit irgendeiner fadenscheinigen Frage daher. Und läuft uns natürlich auch noch nach... Auf meine Frage, ob er denn nur Stanze aufgerüscht sehen wollte, wich er geschickt aus und verwickelte Stanze in ein Fachgespräch über ihre gutsitzende Frisur, die er bei ihr als Mann in anderer Erinnerung habe... weitergehende Gespräche hinsichtlich makeup uä hab ich dann abgewürgt mit dem Hinweis, dass wir losmüssen.
Ich lege gesteigerten Wert auf Pünktlichkeit ( Schnauze! Elle und Stanze)

Endlich angekommen durften wir endlich die „Neuen“ begrüßen und plapperten munter drauf los... Da ich diesen Abend mal nich fahren musste, hab ich endlich auch mal bisserl Alkohol zu mir nehmen dürfen. Das lockert die Zunge doch ungemein. Bei manchen allerdings auch andere Extremitäten – nach kurzer Zeit hatte ich Besuch an meinen Beinen.

Natürlich wollten wir den weitgereisten Besuchern auch bisserl was von Nürnbergs Nachtleben zeigen und sind dann nach einer Taxirundreise (ich erwähn jetzt mal nicht die kleine Auseinandersetzung mit Stanze über den kürzesten Weg) endlich in der
Bar Willich angekommen.
Mir gefällts da immer sehr gut und ich vermute mal unsere Mitbringseln waren auch angetan. Wir wurden von den Barinsassen herzlich willkommen geheißen.
Stanze war nach kürzester Zeit weg (sie is da wohlbekannt und muß immer irgendwo ein Pläuschen halten) und ich hab Tamara und Sabine vorgemacht wie gut Gin Gimlet schmecken kann.
Nach ca 3 Getränkerunden war Zapfenstreich und wir mussten uns gegen 3 Uhr ein neues Etablissement suchen.
Tamara, unser Nesthäkchen is offenbar noch im Wachstum – jedenfalls hatte sie Hunger.
Hunger in der Nacht – auf geht’s in die Wacht! Da führte unser Weg dann auch hin.
Als wir ankamen wars noch ruhig und wir konnten friedlich unsere Schnitzel verspeisen... Glücklicherweise waren wir so früh dran, denn kaum waren wir fertig fing der Ansturm an und wir konnten unsere Plätze nich schnell genug räumen.
Kurz vor der berühmten bayerischen Putzstunde suchten wir noch eine neue Lokalität... Zum glück is gleich ums Eck der Wacht das
little Henderson, da sind wir dann mehr hingewankt, als elegant gestöckelt...
Es folgten einige Runden Wodka (die vielen Biere hab ich nich mitgezählt, da ich keins trinke). Klein Tamara entschlummerte irgendwann seelig auf der Barbank.
Lag wohl daran, dass wir gebeten wurden zu flüstern, um die Putzfrau nicht zu stören. Denn offiziell darf zur Putzstunde kein Gast mehr anwesend sein.
Um 6, zur Wiedereröffnung bestellte Stanze noch ein griechisches Frühstück für uns... Glücklicherweise bin ich schrecklich vernünftig und hab an die lange Autofahrt unserer Gäste gedacht. Deshalb drängte ich zum Aufbruch. Auch hier erwähn ich lieber nicht, dass mein Gesicht mittlerweile auf Kniehöhe hing...
Also Abschiedsrunde und wir entschwanden mit verschiedenen Taxen unserer Wege.
War sehr schön Euch Mädels kennenzulernen und ich hoffe auf ein Wiedersehen!
In Gostenhof angekommen – na ja was soll ich sagen – wer Stanze kennt, weiß, dass frühmorgens kein Weg an der Bäckerei Gabsteiger vorbeiführt... also noch mal eingekehrt und einen letzten Kaffee geschlürft , um dann endlich so gegen halb 8 ins Bett zu fallen.
Damit endet die Tour de Trans – Bleibende Schäden sind noch keine erkennbar. Ich weiß jedoch, dass ICH das keine Woche so durchgehalten hätte, wie die letzten 2 Tage, die ich miterleben durfte. Aber scheeee wars
