Jula
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Miss Verständnis
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« am: 07. Oktober 2007, 09:32:54 » |
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Der Thread mit den Trannieregeln von Roxy, hat mich darauf gebracht, dass man einer Thematik die dort ein Nebenaspekt war, vielleicht einen eigenen Thread gönnen sollte:
Stil!
Eine in diesem Forum heimische Religion stellt die Benutzung von schwarzem Lipliner mit rosa Lippenstift unter Strafe. Einige Fashionvictims oder Besserwisserinnen (ja, ich zB) kommen immer mal wieder mit "Don'ts" um die Ecke.
Aber mal ehrlich: ist eine Community, in der über 40-jährige versuchen, wie Tally-Weijl-Models rüberzukommen wirklich in der Position anderen Leuten Vorschriften über Bekleidung und Styling zu machen?
Ist das ne Männermacke, die uns treibt, statt individuell unser Leben als Frauen so gekleidet und gestylt zu genießen, wie wir das mögen, Regeln über Lipliner und Strumpffarben aufzustellen?
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« Letzte Änderung: 07. Oktober 2007, 10:31:54 von Jula »
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Meine Site: http://www.julaonline.de/"Es gibt schreckliche Versuchungen und es erfordert Kraft und Mut, ihnen nachzugeben." Oscar Wilde
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Roxanne
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Quasselstrippe mit Überlänge
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« Antwort #1 am: 07. Oktober 2007, 09:43:09 » |
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Ist das ne Männermacke, die uns treibt, statt individuell unser Leben als Frauen so gekleidet und gestylt zu genießen, wie wir das mögen, Regeln über Lipliner und Strumpffarben aufzustellen? Nö, Frauen denken sich das nur meist einfach - ausser denen, die Stilführer und -ratgeber schrieben. Oder guck mal in die Modezeitschriften, die Bunte etc....Überall "in & outs".
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« Letzte Änderung: 07. Oktober 2007, 09:45:30 von Roxanne »
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Natürlichkeit ist langweilig. 
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Babsy
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Pffröööt-Tüdelü
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« Antwort #2 am: 07. Oktober 2007, 09:57:11 » |
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Wenn die Regelflut zu stark wird, empfiehlt Frau Babsner die Einführung eines Flutwalls: Regel, Regel, nur nicht heutewie immer stillos und ungeregelt Frau Babsner
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Pro bono - Contra malum
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Jula
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« Antwort #3 am: 07. Oktober 2007, 10:36:33 » |
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....guck mal in die Modezeitschriften, die Bunte etc....Überall "in & outs".
Okay, das mag sein, ist aber nicht meine Frage. Mich interessiert: wieso müssen wir uns gegenseitig (und sogar die Frauen?  ) mit Überlegungen dazu nerven, was Transe tragen darf und was nicht? Wer, wenn nicht wir, ist dazu ausersehen den Produzenten von hellblauem Lidschatten zu Umsatz zu verhelfen?
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Roxanne
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Quasselstrippe mit Überlänge
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« Antwort #4 am: 07. Oktober 2007, 11:10:57 » |
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Wer, wenn nicht wir, ist dazu ausersehen den Produzenten von hellblauem Lidschatten zu Umsatz zu verhelfen?
 Hmm, um mal konkreter an deine Frage heranzugehen: Was wird eigentlich gesagt und mit welchem "Ansatz"? A sagt(bzw. schreibt) zu B, das trägt man nicht, weil: - unmodisch - passt nie (unabhängig von der Mode) zusammen - ist langweilig - ist zu sehr fetischorientiert - steht dir nicht - bringt Transen in Verruf oder oder oder...Die Antriebe etwas zu kritisieren sind fast unendlich. Ich denke, jemand anders seinen Stil aufzudrücken oder Stil abzusprechen ist schon in einer "normalen" Gesellschaft problematisch. Unter uns Trannies - wo viele einem ganz speziellem Feitsch frönen wollen - eigentlich generell deplaziert. Ich meine, es gibt ganz wenige Dinge, die wirklich überwiegend (bei über 95%) der Trannies verpönt sind.
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Natürlichkeit ist langweilig. 
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Cyrano
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Genießer aus Berlin
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« Antwort #5 am: 07. Oktober 2007, 11:11:59 » |
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Mich interessiert: wieso müssen wir uns gegenseitig (und sogar die Frauen?  ) mit Überlegungen dazu nerven, was Transe tragen darf und was nicht? Wer, wenn nicht wir, ist dazu ausersehen den Produzenten von hellblauem Lidschatten zu Umsatz zu verhelfen? Also von "dürfen" ist doch keine Rede! Jede(r) darf tragen, was er will und genauso "darf" sich auch jede(r) stylen. Dennoch finde ich es mehr als nur völlig OK, wenn man ein paar persönliche Outfit-Abneigungen, aber auch Neigungen öffentlich macht - wenn nicht hier, wo sonst?!? In diesem Sinne: Ich finde geknöpfte Strickjacken voll unsexy, insbesondere, wenn sie so eng sind, dass sie dreiecksförmig auseinanderdriften. Hingegen finde ich weite, schwingende Röcke, Seidenblusen und -Halstücher schick. Das ändert nicht daran, dass es allemal wichtiger ist, wer drinsteckt! Cyrano
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georgina
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« Antwort #6 am: 07. Oktober 2007, 13:09:48 » |
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Ich ziehe mich so an, dass ich mich wohl fühle. Zuhause "etwas" schräger vielleicht als bei meinem Biz Job.  Ich finde wichtig, dass es meinem Stil entspricht. Grundsätzlich: Frau darf alles tragen, was ihr gefällt. Grenzen: Outfits, die SS-Uniformen nachempfunden sind oder so ähnlich. Das finde ich politisch Scheisse. Bei Bundeswehr Parkas denken frau/man ja witzigerweise eher an Alternaives ... 
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"Das Auftreten eines bösen Gedankens ist eine Krankheit: ihn nicht fortzuspinnen ist die Medizin." (Katsuki Sekida)
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Cyrano
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Genießer aus Berlin
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« Antwort #7 am: 07. Oktober 2007, 13:26:07 » |
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Bei Bundeswehr Parkas denken frau/man ja witzigerweise eher an Alternaives ...  ...inbesondere, wenn sich da Strapse drunter befinden...
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Nena
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« Antwort #8 am: 07. Oktober 2007, 13:28:06 » |
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Also ich weiss nich.... bei vielen der Ladies hat Frau den Eindruck das deren Stil sich auf dem ihrer Mütter begründet.... oder Bordsteinschwalbenmode da angesagt is.... kann aber auch daran liegen, daß der eine Teil nen sexuellen Bezug zu der Sache hat und die anderen wiederum wert auf korekte modische Kleidung legen, von wegen Passing, etc...
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 "Wer seinen Geist befreien will muss sich erst seines Körpers entledigen"
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georgina
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« Antwort #9 am: 07. Oktober 2007, 14:02:56 » |
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kann aber auch daran liegen, daß der eine Teil nen sexuellen Bezug zu der Sache hat und die anderen wiederum wert auf korekte modische Kleidung legen, von wegen Passing, etc...
Oder beides. Je nachdem, wo frau auftritt. "Trotz fehlender genauer Zahlen ist durch mehrere bestätigte Diagnosen gesichert, dass Fetischismus nicht nur bei Männern, sondern auch bei Frauen auftritt."  "Die Einen und die Anderen": ich glaube, die Realität ist bunter ...
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"Das Auftreten eines bösen Gedankens ist eine Krankheit: ihn nicht fortzuspinnen ist die Medizin." (Katsuki Sekida)
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Nena
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« Antwort #10 am: 07. Oktober 2007, 14:07:47 » |
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Ok, ich geb zu, daß ich auch bunt bin
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 "Wer seinen Geist befreien will muss sich erst seines Körpers entledigen"
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nina_vem
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« Antwort #11 am: 07. Oktober 2007, 14:30:21 » |
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Was ist eigentlich Stil? Frage 10 beliebige Menschen und Du wirst wahrscheinlich 12 verscheidene Antworten bekommen. Wer definiert was Stil ist? Ist dies eine Frage des "common sense", der Mode, der (selbsternannten) Stilikonen? Wie verhält es sich mit Stil und Style? Ist Stil der Mode unterworfen oder eher zeitlos? Ist Stil das kleine Schwarze, die monäne Abendrobe und die dezente elegante Kleidung? Oder eher Regeln und Ansichten was zueinander passt und kombinier- und tragbar ist?
Ich finde Stil ist immer etwas persönliches, etwas was jede selbst finden muss, was zu ihr passt und was nicht. Daneben gibt es natürlich genug unterschiedliche Ansichten über andere, was diese vom eigenen Stilempfinden her, falsch oder richtig machen. Allgemeine Regeln oder auch nur Ratschläge lassen sich hier schlecht auf alle anwenden.
Es wird immer eine Liste der Do's und Don'ts geben, doch diese ist meist auch nur dem Diktat der Mode unterworfen. Was heute als absolut unmöglich gilt, war vor 10 Jahren der letzte Schrei und wird es in 5 - 10 Jahre wohl wieder sein. Ich plädiere einfach für Mut zur Individualität, schliesslich muss sich jede selbst in den gewählten Klamotten wohlfühlen, wenn ich nur das anziehe was mir der Stil oder die Mode vorschreibt, kann das schnell unbequem und auch unpraktisch werden. Z.B. die aktuelle Variante kurze Röcke mit Leggins zu kombinieren, was für einige hier ja auch ein "das geht aber gar nicht" ist. Warum denn nicht? Ist zumindest im letzten Sommer und jetzt im Herbst doch sehr praktisch, wenn jemand unbedingt einen kurzen Rock tragen möchte, werden wenigstens die Beine nicht so schnell kalt und es droht keine Erkältung *g.
Jula ich glaube nicht das das Aufstellen von Stil- oder Moderegeln eine männliche Sache ist. Schliesslich gibt es genug Frauen die ihre Geschlechtsgenossinnen wegen ihrer Kleidungswahl kritisieren oder belächeln. Als Beispiel hier nur die Modepüppchen die über die eher praktisch und bequem gekleideten Frauen lästern und umgekehrt jene die die "dedicated followers of fashion" belächeln. In der Regel wird es doch eher so sein, dass sich Gruppen mit ähnlichen Ansichten finden und diese Ansichten dann gegenüber anderen Gruppen vertreten werden. Das schafft Zusammengehörigkeit, aber eben auch die Möglichkeit der Abgrenzung gegenüber andersdenkenden Gruppen.
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Die einzige wirkliche Grenze ist das Ende der Phantasie.
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deannablack99
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« Antwort #12 am: 07. Oktober 2007, 15:41:03 » |
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Ok, bei manchen Leuten denkt man sich seinen Teil zu gewissen Outfits, aber das ist hier glaub ich gar nicht der Punkt. Das Wichtige dabei ist eigentlich, seinen eigenen Stil zu finden, nicht nur blind irgendwas nachahmen, sondern sein eigenes Ding zu entwickeln. Wenn das dann mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein dargestellt wird, dann wirkt es auch authentisch, selbst wenn's der Stilpolizei nicht immer so hundertprozentig zusagt  Ist doch bei vielen Frauen auch so, manche können auch durchaus gewagte Sachen stimmig tragen, bei anderen wirkt es komisch.
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georgina
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« Antwort #13 am: 07. Oktober 2007, 16:56:12 » |
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Genau!! So sehe ich das auch. Ich habe eine Kollegin, die ist 192 cm "hoch" und hat superbreite Schultern wie eine Kugelstosserin. Und wirkt "eher nicht ganz" so weiblich. Sie macht ebenfalls das beste aus sich. Hat auch ihren Stil gefunden. Und glaubt im Mikromini nur dämlich auszusehen. Aber ihrem Göttergatten gefällt gerade das. Das findet der urgeil. Alle anderen - inklusive sie selbst - findens komisch. Also Mädels: keinen Stress mit der Stilpolizei! Das einzige, was uns im Wege steht, ist der Spotlight Effekt http://de.wikipedia.org/wiki/Spotlight-Effekt
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"Das Auftreten eines bösen Gedankens ist eine Krankheit: ihn nicht fortzuspinnen ist die Medizin." (Katsuki Sekida)
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deannablack99
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« Antwort #14 am: 07. Oktober 2007, 18:20:27 » |
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Für alle, die sich für Mode und Stil interessieren, hier mal ein kleiner Linktip, Danijela Pilic lästert über und lobt sehr scharfzüngig und witzig den Stil der weiblichen Model und Schauspiel-Prominenz, werft mal nen Blick drauf, macht wirklich Spass, das zu lesen. http://www.vanityfair.de/blog/stil
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