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Autor Thema: Lied vom Scheitern  (Gelesen 518 mal)
Jula
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Miss Verständnis


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« am: 15. März 2008, 13:07:00 »

Huhu Leuts,

wie einigen eventuell aufgefallen ist, bin ich in letzter Zeit sehr mit der Thematik "zu sich selber stehen" beschäftigt.

Und da bin ich immer froh, wenn ich auf bestätigende Texte stoße.

Es folgt ein Textausschnitt aus einem aktuellen Song der Ärzte, der zwar nicht direkt auf Trannies gemünzt ist, aber den ich trotzdem sehr beziehungsreich finde:

Zitat
Du bist immer dann am besten, wenns dir eigentlich egal ist
Du bist immer dann am besten, wenn du einfach ganz normal bist
Du bist immer dann am besten - du musst das nicht mehr testen jedes Mal
Dein Spiegelbild ist anderen egal

Ich war nicht mehr ich selbst - es wurde gefährlich
Tat, was andre verlangten, war zu mir selbst nicht ehrlich
Wer Wahrheit simuliert, wird nur kurz akzeptiert

Ich machte es allen recht - alle sollten mich lieben
Sah nicht die Dämonen, die mich dazu trieben
War gefangen und nicht mehr frei und ich ging kaputt dabei

Man kann die Welt nicht ewig blenden
Ich muss den Quatsch sofort beenden, denn ...

Du bist immer dann am besten, wenns dir eigentlich egal ist
Du bist immer dann am besten, weil der Ehrgeiz dich sonst auffrisst
Du bist immer dann am besten - du musst das nicht austesten - nicht noch mal
Dein Spiegelbild ist anderen egal

Du kannst für eine Weile dein Umfeld belügen
Doch dein eigenes Herz wirst du nicht betrügen
Man erntet, was man sät - drum wirds dein Herz sein, das dich verrät

Ich will deinen Elan doch überhaupt nicht dämpfen
Wenn du etwas willst, musst du darum kämpfen
Nur eines versprichst du mir: Bleib immer du selbst und bleib bei dir

Und wenn Farin Urlaub recht hat und unser Spiegelbild anderen egal ist?
Eine wichtige Frage für uns, die wir uns verrückt machen mit der Frage, wie es auf andere wirkt, wenn wir uns so geben wie wir sind.

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Meine Site: http://www.julaonline.de/

"Es gibt schreckliche Versuchungen und es erfordert Kraft und Mut, ihnen nachzugeben." Oscar Wilde
Beate
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Geo Girl


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« Antwort #1 am: 15. März 2008, 16:52:51 »

Hi Jula,

vielleicht kann ich aus meinen Sacro-Pop-Zeiten etwas beisteuern. Zugegeben, ein wenig im Predigerton, aber dennoch...

Zitat
Spielt nicht mehr die Rolle
Janssens: Leben wird es geben, 1975

Spielt nicht mehr die Rolle, die man Euch verpasst.
Schminkt nicht Eure Masken, bis der Tod Euch fasst.
Springt ihm von der Schippe, macht Euch unbekannt,
sucht das eigne Leben, nehmt Euch in die Hand.

Lernt Euch unterscheiden, gebt Euch endlich frei.
Nur beschränkte Köpfe wolln das einerlei.
Achten andre Farben, hütet Euch vor Krieg,
Lernt Euch unterscheiden, Frienden heisst der Sieg.

Refr.: Leben, Leben wird es geben,
Leben, Leben vor dem Tod.
« Letzte Änderung: 15. März 2008, 16:54:57 von Beate » Gespeichert

Viele liebe Grüße

Beate
Ronja
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Schwarzer Schmetterling

480609151
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« Antwort #2 am: 27. März 2008, 00:13:06 »

Huhu Leuts,

wie einigen eventuell aufgefallen ist, bin ich in letzter Zeit sehr mit der Thematik "zu sich selber stehen" beschäftigt...

"Du bist immer dann am besten, wenns Dir eigentlich egal ist..."
Die Zeile find ich gut und passend und ausreichend. Erinnert mich an meine letzten 14 Tage... Grin

LG Ronja
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Jula
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« Antwort #3 am: 31. März 2008, 20:09:57 »

jaja, ich bin Ärzte-Fan.
Aber was kann ich denn dafür, dass die Texte haben, die mitten in meine Tranniegrübeleien treffen:

Aktuell das Lied: Lasse reden!

Hast du etwas getan was sonst keiner tut?
Hast du hohe Schuhe oder gar einen Hut?
Oder hast du etwa ein zu kurzes Kleid getragen,
ohne vorher deinen Nachbarn um Erlaubnis zu fragen?

Jetzt wirst du natürlich mit Verachtung gestraft,
bist eine Schande für die ganze Nachbarschaft.
Du weißt noch nicht einmal genau wie sie heißen,
während sie sich über dich schon ihre Mäuler zerreißen.

Chorus
Lass die Leute reden und hör ihnen nicht zu.
Die meisten Leute haben ja nichts Besseres zu tun.
Lass die Leute reden bei Tag und auch bei Nacht.
Lass die Leute reden, das haben die immer schon gemacht.

Du hast doch sicherlich ‘ne Bank überfallen.
Wie könntest du sonst deine Miete bezahlen?
Und du darfst nie mehr in die Vereinigten Staaten,
denn du bist die Geliebte von Osama bin Laden.

Rasierst du täglich deinen Damenbart?
Oder hast du im Garten ein Paar Leichen verscharrt?
Die Nachbarn ham’ da sowas angedeutet,
also wunder dich nicht, wenn bald die Kripo bei dir läutet.

Chorus
Lass die Leute reden und hör einfach nicht hin,
die meisten Leute haben ja gar nichts Böses im Sinn.
Es ist ihr eintöniges Leben was sie quält
und der Tag wird interessanter, wenn man Märchen erzählt.

Und wahrscheinlich ist ihnen das nicht mal peinlich.
Es fehlt ihnen jede Einsicht
und wiedermal zeigt sich sie sind kleinlich, unvermeindlich fremdenfeindlich

Hast du gehört und sag mal wusstest du schon,
nämlich: Du verdienst dein Geld mit Prostitution.
Du sollst ja meistens vor dem Busbahnhof stehen,
der Kollege eines Schwagers hat dich neulich gesehen.

Chorus
Lass die Leute reden und lächle einfach mild,
Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild.
Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht,
aus: Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht!

Lass die Leute reden denn wie das immer ist,
solang’ die Leute reden, machen sie nichts Schlimmeres.
Und ein wenig Heuchelei kannst du dir durchaus leisten,
Bleib höflich und sag nichts.
Das ärgert sie am meisten.
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"Es gibt schreckliche Versuchungen und es erfordert Kraft und Mut, ihnen nachzugeben." Oscar Wilde
Jennifer Anson
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« Antwort #4 am: 31. März 2008, 20:17:03 »

Wie so oft ein genialer Text von den lieben Ärzten ;-)
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Das Leben ist schön, Du mußt nur selbst daran glauben.
Wie man an meinem Avatar sieht rede ich wie mir der Schnabel gewachsen ist, außerdem bin ich hinter meiner blauen Maske nicht zu sehen. Aber trotz der Gurken, bin ich gegenüber der wichtigen Dinge nicht blind.
The Becks
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diana_becks
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« Antwort #5 am: 31. März 2008, 20:18:29 »

schöner chorus! lass die leute reden ...
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nina_vem
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Irrealo


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« Antwort #6 am: 01. April 2008, 02:35:36 »

Dazu passt "Lass sie reden" von Rosenstolz auch sehr gut.

http://www.regenbogenwald.de/songtexte/st-rosenstolz-lass%20sie%20reden.htm

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Die einzige wirkliche Grenze ist das Ende der Phantasie.
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