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Blunznkoenigin
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« Antwort #15 am: 12. März 2007, 17:11:03 » |
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Und wen man besondere Gelegenheiten dazuzählt, sogar einige mehr.
Ja das wollt ich vorhin noch hinzufügen..bzgl. "besondere Gelegenheit"...zB ein Theater/Opernabend- da verstehen die Normaloalltagsfrauen (NAF) unter dem Begriff "elegant gekleidet" eben auch was ganz anders als die meisten Transen...und die Damen aus biologisch weiblichen Anbau, die sich so "transig" kleiden, wie du meintest, Stanzerl, findest du ja eigentlich auch nur- wie schon beschrieben- in der Fetischszene (oder Gothic/Trans etc.)...
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Zoe
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« Antwort #16 am: 12. März 2007, 18:11:19 » |
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nun, ich denke, die meisten Transen, die in die Oper gehen, oder sollte ich lieber schreiben "sich wagen" sind vermutlich so abgeklärt, dass sie sich dem Event angemessen kleiden.
Ich denke, dass sich gerade bei solchen Anlässen kaum Unterschiede zwischen elegant gekleidet und elegant gekleidet finden werden.
Ansonsten gebe ich dir durchaus recht
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Blunznkoenigin
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« Antwort #17 am: 12. März 2007, 18:20:26 » |
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Um nochmal auf das Thema "Transvestit als Schimpfwort unter Frauen" zurückzukommen: ich glaub, dass einige Frauen Transen (keine Travestiekünstler) und deren (Selbst)darstellung als peinlich und vor allem lächerlich empfinden- ebenso das Styling voin Frl. Hilton und Co...
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Monika Moretti
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« Antwort #18 am: 12. März 2007, 19:04:18 » |
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Nun, das Wort "Transevstit" wird "unter und für (gegen) uns" schon als Schimpfwort verwendet. Es geht wohl darum, dass sich der klassische Transvestit, wie er in den Köpfen der meisten Menschen existiert, stets in Strümpfen, High Heels und Minirockerl mit blonder Lockenmähne und knalligem Make-Up präsentiert
ist irgenwas gegen das beschriebene ein Outfit einfzuwenden?   Im übrigen muß ich petzen: Paris hat Zellutlitis !  g*****
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carpe diem - jeden Tag ein Karpfen!
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Zoe
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« Antwort #19 am: 12. März 2007, 19:10:22 » |
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Dein Outfit zur Oper?
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Jula
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« Antwort #20 am: 12. März 2007, 19:24:56 » |
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Hi Pia,
danke für deine offenen Worte. Genau das habe ich gemeint/befürchtet. "Der Transvestit" (die Anführungszeichen bedeuten, dass ich hier nicht Individuen meine, sondern die Gruppe wie sie wahrgenommen wird) kleidet sich schrill und um mal eine gewagte Interpretation einzuführen lustobjektmäßig. Es geht ihm nicht darum eine reale Frau zu sein, sondern es werden Klischees aus der Sexobjektecke kumuliert. Keine Frau über 15 würde sich trauen, im richtigen Leben mit himmelblauem Lidschatten rumzurennen - für "Transvestiten" ist er fast ein Muss.
Und es geht, Monika und Konstanze, weder darum, dass einzelne Frauen, sich zu einzelnen Gelegenheiten eher aus Selbstpersiflage auch mal so kleiden und auch nicht darum dass einige von uns sich sehr wohl "wirklich" feminin kleiden oder das zumindest versuchen. Es geht einfach um den "Klischee-Transvestiten", sozusagen den Prototypen in den Köpfen der "Normalen". Der ist bunt und schrill usw usf. Dieses Klischee lässt sich auch durch Tausende langweilig rumlaufender TSen nicht ändern, weil auch zig bekannte Schwule nichts daran ändern, dass der prototypische Schwule ständig den Hintern beim Gehen hin und herschwenkt und Sachen wie "tatamtadei, ich bin der süße Detlev!" sagt. Vorurteile sind realitätsfest.
Das ist auch nicht schlimm, wenn man, wie einige das tun, bewusst diese Klischees strapaziert. Wenn Mann weiß, dass er sich nicht wirklich weiblich kleidet, sondern weibliche Versatzstücke zur Inszenierung eines farbigen Egos nutzt. Blöd ist allerdings, wenn sich jemand dessen nicht bewusst ist. Wenn Mann echt glaubt er würde durch das Aufeinandertürmen von Weiblichkeitsattributen aus der Nuttenecke irgendwie anders als albern wirken. Und für uns andere könnte es dann durchaus ein Kompliment sein, wenn wir zwar Transvestiten sind aber nicht "aussehen wie ein Transvestit".
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Meine Site: http://www.julaonline.de/"Es gibt schreckliche Versuchungen und es erfordert Kraft und Mut, ihnen nachzugeben." Oscar Wilde
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madeleine la belle
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« Antwort #21 am: 12. März 2007, 19:57:41 » |
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Das ist auch nicht schlimm, wenn man, wie einige das tun, bewusst diese Klischees strapaziert.
Ja und nein. ICh möcht hier mal auf den Thread GOTTSCHALK wird transen! verweisen, ich bin zwar kein Seher, vermute aber mal ganz stark daß es in diese Richtung gehen wird. Und das wohl auch nicht unbewusst... Ich find weniger die Erscheinung mancher Transen kritisch als vielmehr die immer wiederkehrenden Klischeebilder in Medien etc. Wie viele Menschen haben denn im wirklich wahren leben schon mal eine Transe gesehen? und dann eventuell auch noch mit ihr gesprochen? Ich denke auch ein nicht unerheblicher Teil der kritisierten "Normalotransen" hat ihre Erscheinung auch mehr oder minder abgekupfert von diesem schablonenhaften Transenimage. Insofern wird da vermutlich etwas zum Selbstläufer, nach dem Motto: "Ich bin eine Transe -> Transen sind irgendwie nuttig -> Ergo muss ich nuttig sein um ne Transe zu sein" soweit ganz grob meine Meinung.... das m. PS: Des passt zwar fast besser in den Normalotransen-Thread, aber nun steht es hier 
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MichelleSarah
Frollein Valentin
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[♫♪©®]Pointenpolizei & Sonderfrau![/♫♪©®]
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« Antwort #22 am: 12. März 2007, 20:10:19 » |
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Tja,
Vorurteile mögen realitätsfest sein, umso mehr als sie ja regelmäßig bestätigt werden...
Gemeint ist dabei nicht vorrangig die "Normalo©-Trans!", sondern das, was -wenn überhaupt- im weiteren Sinne als "bunte Männer" in die Öffentlichkeit tritt, dringt... Und das sind nunmal gerne beispielsweise übertranste Teletubbies bei Christophs Straßentagen oder Liebesparaden, kreischende Tannenbaumimitate als vermeinte wichtige Personen bei Fernsehpreisen u.ä.; dagegen ist jede Person dieses Forums -bis auf ein sehr kleines Umfeld- beinahe schon irrelevant.
Die UnwichtigElle+++
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Die meisten Denker schreiben schlecht, weil sie uns nicht nur ihre Gedanken, sondern auch das Denken der Gedanken mitteilen. (Nietzsche)
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Jula
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« Antwort #23 am: 12. März 2007, 20:13:18 » |
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Madlän schrieb: Ich denke auch ein nicht unerheblicher Teil der kritisierten "Normalotransen" hat ihre Erscheinung auch mehr oder minder abgekupfert von diesem schablonenhaften Transenimage. Insofern wird da vermutlich etwas zum Selbstläufer, nach dem Motto: "Ich bin eine Transe -> Transen sind irgendwie nuttig -> Ergo muss ich nuttig sein um ne Transe zu sein" Nö, das halte ich für keine tragfähige Begründung. Kennst du wirklich in relevantem Umfang welche "von uns", die eine "Transe" sein wollen? Ich würde eher vermuten, wir versuchen in weit überwiegender Zahl, weiblich auszusehen. Das angestrebte Ideal ist doch eher Sonya Kraus als Olivia Jones, oder? Es geht den meisten von uns (behaupte ich) darum möglichst Frau zu sein. Transe sein ist dann das Ergebnis ;-) Abgesehen davon möchte ich noch mal betonen, dass ich zumindest niemanden kritisiere. Jede soll rumlaufen wie sie mag. Bloß sind bestimmte Outfits eben nicht originär weiblich, sondern bloß die Männersexfantasie davon.
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Blunznkoenigin
Gast
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« Antwort #24 am: 12. März 2007, 20:16:50 » |
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naja aber die schrillen, bunten, lauten Tatü-Tatas, also die Drags- gegen die hat ja eh niemand was...die kennt jeder ausm Fernsehen, von Paraden und anderen Festln- das is ja für die Leut nur Show(!), daher toleriert...aber wenn einer mal keinen Glitzerlidschatten trägt und "auf ernst" macht, tja dann....schau ma wieder anders aus, non?
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madeleine la belle
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« Antwort #25 am: 12. März 2007, 20:28:03 » |
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Nö, das halte ich für keine tragfähige Begründung. Kennst du wirklich in relevantem Umfang welche "von uns", die eine "Transe" sein wollen?
ja.. ich bin jetzt einfach mal von mir ausgegangen. also bitte nicht falsch verstehen. ich "wollte" nie ne transe sein, bin halt aber eine. und irgendwie ist mein ehrgeiz erschöpft auf der suche nach dem unauffälligsten passing. ich hab halt auch bemerkt daß es auch nicht das wäre was ich suche (im moment, aber das leben ist ja lang...). ich kann mit dem prädikat "gugge ma, das is ja ne transe!!!" gut leben, mittlerweile. aber ich geb dir recht vermutlich hab ich vorschnell geurteilt und bin eher in der minderheit. Bloß sind bestimmte Outfits eben nicht originär weiblich, sondern bloß die Männersexfantasie davon.
An diesem Punkt geb ich dir recht, aber sag mal auch nix weiter dazu, weil ich keine Grundsatzdiskussion ("was ist weiblich?") starten/wiederbeleben möchte. Um mal auf das Ursprungsthema zurückzulenken: Für mich ganz persönlich ist das was die Päris so zur schau trägt definitiv nicht "männlich"...
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« Letzte Änderung: 12. März 2007, 20:29:59 von madeleine la belle »
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madeleine la belle
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« Antwort #26 am: 12. März 2007, 20:36:08 » |
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Tja,
Vorurteile mögen realitätsfest sein, umso mehr als sie ja regelmäßig bestätigt werden...
Gemeint ist dabei nicht vorrangig die "Normalo©-Trans!", sondern das, was -wenn überhaupt- im weiteren Sinne als "bunte Männer" in die Öffentlichkeit tritt, dringt... Und das sind nunmal gerne beispielsweise übertranste Teletubbies bei Christophs Straßentagen oder Liebesparaden, kreischende Tannenbaumimitate als vermeinte wichtige Personen bei Fernsehpreisen u.ä.; dagegen ist jede Person dieses Forums -bis auf ein sehr kleines Umfeld- beinahe schon irrelevant.
Die UnwichtigElle+++
hmm... not sure. Ich weiß nicht ob tatsächlich jemand vermutet Wowereit und Westerwelle werfen sich zu hause in fliederfarbene overalls und spielen traumschiff surprise. Ich glaub schwule klischees zum beispiel wandeln genau so durch die welt, warum auch nicht, aber mittlerweile würde wohl nur noch recht minderbemitteltes dorfvolk (vorsicht, klischee!) diese auf alle schwulen pauschal anwenden. was wohl auch daran liegt daß es schwule mittlerweile geschafft haben nicht mehr als homogenes völkchen wahrgenommen zu werden, sondern ebend als ganz normaler teil der bevölkerung. und einmal im jahr zu irgendwelchen liebesparaden und csd's seinem affen zucker geben und die öffentlichkeit mit dingen abseits von jägerzaun und obi-markt zu konfrontieren, das sollte die gesellschaft schon aushalten. (sie strapaziert mich ja schliesslich auch mit herumhoolenden dynamofans, getunten golfs, schützenvereinen, karneval, winterfest der volksmusik...)
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Blunznkoenigin
Gast
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« Antwort #27 am: 12. März 2007, 20:46:27 » |
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öhm, nur am rande..dennoch passend zum thema...letztens hat sich eine freundin von mir ein paar profile auf transgender.at angeschaut und blieb bei dem der abgebildeten dame hängen...dann grinste sie breit und grunzte ein "na servaaaaaas"...für sie ist das die "klassische transe"... najaaaa, also ich zB. find dass diese pose bei ihr, die bei frauen ja wohlmöglich "lasziv" wirkt, eher zu der eines menschen mit rückenschmerzen passt... EDIT: Bitte keine Bilder zum Derblecken von möglicherweise auch Mitgliedern dieses Bretts hier einstellen... Michelle+++
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« Letzte Änderung: 12. März 2007, 20:54:27 von MichelleSarah »
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madeleine la belle
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« Antwort #28 am: 12. März 2007, 20:51:27 » |
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ich zB. find dass diese pose bei ihr, die bei frauen ja wohlmöglich "lasziv" wirkt, eher zu der eines menschen mit rückenschmerzen passt...  was wieder einmal zeigt daß der größte teil der menschen (und somit auch der transen) ebend nicht zu selbstreflektion fähig sind. passt etwas zu einem gespräch welches ich letztens mit meinem chef hatte. fazit von uns beiden: in etwa dieses. 20-30 prozent der menschen sind wie sie sind weil sie sich dafür entschieden haben das was da ist zu etwas zu machen was sie gerne sind, 70-80 prozent sind wie sie sind obwohl sie noch gar nicht bemerkt haben daß sie auch sind (o-ton von ihm dazu: "der rest guckt fernsehen"...). soo, und nu lass ich euch mal wieder in ruhe und ziehe mich wieder in die spaßabteilung zurück... 
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« Letzte Änderung: 12. März 2007, 20:55:00 von madeleine la belle »
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Zoe
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« Antwort #29 am: 12. März 2007, 20:52:44 » |
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Madlän schrieb: Ich denke auch ein nicht unerheblicher Teil der kritisierten "Normalotransen" hat ihre Erscheinung auch mehr oder minder abgekupfert von diesem schablonenhaften Transenimage. Insofern wird da vermutlich etwas zum Selbstläufer, nach dem Motto: "Ich bin eine Transe -> Transen sind irgendwie nuttig -> Ergo muss ich nuttig sein um ne Transe zu sein" Nö, das halte ich für keine tragfähige Begründung. Kennst du wirklich in relevantem Umfang welche "von uns", die eine "Transe" sein wollen? Ich würde eher vermuten, wir versuchen in weit überwiegender Zahl, weiblich auszusehen. Das angestrebte Ideal ist doch eher Sonya Kraus als Olivia Jones, oder? Es geht den meisten von uns (behaupte ich) darum möglichst Frau zu sein. Transe sein ist dann das Ergebnis ;-) Abgesehen davon möchte ich noch mal betonen, dass ich zumindest niemanden kritisiere. Jede soll rumlaufen wie sie mag. Bloß sind bestimmte Outfits eben nicht originär weiblich, sondern bloß die Männersexfantasie davon. Das Ist Sonya Kraus aber auch eher als Olivia Jones, oder?
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