genauso siehts mit der "akzeptanz der transgeschichte" aus... viele träume, aber mit wenig realitätsnähe! was in meinen augen dein erstes posting zu ghandi ist; die leute sollen nicht lachen dürfen? sollen nicht durch humor die schwere kost leichter bekömmlich gemacht bekommen dürfen? und was akzeptanz angeht: ist das für dich so weit auslegbar? oder ist es dir egal, wenn du als freak gesehen wirst? schön, wenns so ist... denn du kannst nach hause gehen und dich umziehen!
ich glaube ich lese hier den grund für möglicherweise unterschiedliche ansichten heraus.
es gibt keine "transgeschichte" als homogenes gebilde, so wie etwa eine volksgruppe mehr oder weniger homogen ist. es gibt transsexuelle vor und nach diversen OPs, die GANZ andere Ziele und Bedürfnisse haben als TVs oder vielleicht Drag Queens.
So sieht eine post-op-TS es vielleicht als wichtiges ziel an dass sie wie eine "ganz normale Frau" einkaufen kann und dabei entweder nicht als "anders" erkannt wird oder vollständig akzeptiert wird.
Eine einkaufende TV möchte zwar nicht angepöbelt werden, hat aber vielleicht kein Problem damit als nicht-echte-Frau erkannt zu werden, weil sie das Spiel mit Geschlechtergrenzen vielleicht ganz reizvoll findet. Und ein DWT ist vielleicht schon glücklich wenn er beim Wäschekaufen nicht als Perverslicng abgestempelt wird.
Für mich persönlich ist wichtig dass ich keinen Teil meiner Persönlichkeit verstecken muss, und dass mein "genderspiel" in meinem Umfeld akzeptiert wird, und sei es nur als "schräges hobby". In der Öffentlichkeit ist mir eigentlich nur wichtig dass ich nicht angepöbelt oder schikaniert werde (zB von der Polizei), und ich in keine Gefahrensituation gerate (weil etwa Jugendbanden auf Transenjagd gehen oder so).
Was die Leute denken - tja - das überlass ich ihnen.
Diese, meine, Ziele sind schon längst erreicht (eigentlich musste ich es nur selbst akzeptieren), und darum wirken freiheitskämpferische Ansagen vielleicht etwas befremdlich für mich. Aber ich sehe sehr wohl ein dass andere Gruppen in der Transgander Welt noch einiges zu kämpfen haben - etwa für eine bessere rechtliche Situation.