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Autor Thema: Gesülz von nebenan  (Gelesen 894 mal)
seamstress
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Pepperpot

seamstress88
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« Antwort #15 am: 13. Dezember 2006, 01:06:21 »

Ja, vielleicht. Wenn ich Euch mal besser kenne. Bin ja noch neu hier.

Sabine
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Everyone was terrified of Doug. I've seen grown men pull their own heads off rather than see Doug. He used sarcasm. He knew all the tricks - dramatic irony, metaphor, bathos, puns, parody, litotes and... satire. He was vicious.
laura
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Online-Junkie ...


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« Antwort #16 am: 13. Dezember 2006, 10:42:43 »

hallo lydia,

du benimmst dich im moment aber auch nicht besonders fair.

Ich ziehe in Betracht, dass du nicht weisst um was es geht und derlei "heisse Kisten" eine Regelmäßigkeit darstellen. Und die Erfahrung hat vielfältigst gezeigt, dass Zurückhaltung und klein bei geben nicht der Weg ist um dem beizukommen, liebste Laura...
Es gibt eine handvoll derer, die Musik nur in gleicher Lautstärke verstehen. Wie es in den Wald hineinschallt, so... Genannt Echo.
Vielleicht möchtest du dich ja noch etwas intensiver mit der Materie beschäftigen und hineinlesen zum tieferen Verständnis was das eigentlich alles soll. Eine Beurteilung nur dieses einen Beitrages von Becci ist unzureichend um zu verstehen.

hallo lydia,

ich kenne beccis regelmäßige ausfälle in travesta, trotzdem sträubt sich in mir etwas gegen den grundsatz "auge um auge" ...

kennt ihr euch persönlich eigentlich? von chemnitz nach dresden isses ja nicht weit.

sei's drum, betrachte meine meinungsäußerung als weltfremden pieps :-)

einen schönen tag,

laura
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Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Ava
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« Antwort #17 am: 13. Dezember 2006, 16:29:15 »

Hi,

ich habe diesen Thread mal zum Anlass genommen, einmal ins Parteiprogramm zu schauen. Dabei bin ich insbesondere im Wirtschaftsteil hängen geblieben. Ihr werdet es nicht leicht haben, dies durchzusetzen bzw. dies in die politische Diskussion einzubringen. Dem stehen zuviele Lobbyisten entgegen.

Die Ausführungen zur Globalisierung sprechen zwar dringende Probleme an. Auch hier besteht jedoch die in der Spieltheorie beschriebene Problematik der ökonomischen Sinnhaftigkeit des Brechens von Regeln durch den einzelnen. Dafür gibt es in der Politik aktuell genügend Beispiele, vgl. die Haltung der derzeitigen US-Regierung bezüglich des Kriegs im Irak oder bezüglich des Kyoto-Protokolls. Ähnlich verhält es sich mit weiteren angesprochenen Sachverhalten. Ich habe zwar auch nicht die passende Lösung parat, jedoch glaube ich nicht, dass es von staatlicher Seite gelingen könnte, den internationalen Kapitalfluss stärker zu reglementieren. Schlimmstenfalls hätte dies negative Folgen, z.B. durch Abzug eben dieses Kapitals.

Auch eine Begrenzung von Management-Gehältern sehe ich als problematisch an. Um dies wirksam durchzusetzen, müsste man die Reisefreiheit stark einschränken. Denn ganz ehrlich: Jeder würde dem Ruf ins Ausland folgen, wenn man ihm dort mehr Geld bieten würde - vgl. wiederum die Spieltheorie. Also nicht, dass Ihr mich jetzt falsch versteht: Ich finde es auch affig, zweistellige Millionenbeträge als Gehalt für oftmals unglaublich schlechte Leistung zu veranschlagen.

Letztlich können solche Modelle lediglich in isolierten Volkswirtschaften bestehen. Andererseits gibt es ja durchaus Stimmen, die die Meinung vertreten, dass durch steigende globale Ungerechtigkeit es tatsächlich noch zu einer Revolution hin zu sozialistischen (Welt-)Wirtschaftordnung kommen könnte.  Grin

Was wiederum mein Ding nicht wäre...

In diesem Sinne

Ava
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MichelleSarah
Frollein Valentin
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« Antwort #18 am: 13. Dezember 2006, 19:25:12 »

Hallo Ava,

dazu ein paar kurze Gedanken von mir: Erstens ist es ein Grundsatzprogramm, dessen Umsetzung im Einzelfall sicher vor einem längeren Zeithorizont zu sehen ist. Des Weiteren haben wir die Themen der Neuverhandlungen mit dem Ziel von Veränderungen inter-, multi- und supranationaler Verträge ebenso wie auch die Prüfung der Regelungen über die derzeit völlig unbeschränkte Kapitalverkehrsfreiheit auch im Programm verankert, machen dabei aber deutlich, daß wir menschliche Rechte und Freiheiten über wirtschaftliche Regelungen stellen... Wenn sich aber international Verbesserungen und Fortschritte nicht erzielen lassen, würden wir gegebenenfalls auch nationale Schritte nicht ausschliessen... Eine Beschränkung der menschlichen Rechte, etwa der Reisefreiheit ist sicher nicht vorgesehen; ebenso ist klar, daß Regelungen hinsichtlich Löhnen und Gehältern sich auch immer an der Tarifprivatheit ("Tarifautonomie" genannt) orientientieren müssen und gesetzgeberische Eingriffe sich in einem "Spannungsfeld" verschiedener Grundrechtsartikel messen können lassen müßen.
Dennoch haben wir im Grundsatzprogramm, wenn Du so willst der Verfassung der ALT, verschiedene weitgehende, auch idealitäre Positionen bezogen; das konkrete Wahl- und Regierungsprogramm, das darauf aufbaut, wird hinsichtlich konkreter Umsetzungsvorschläge immer auch zwischen historisch konkreten Faktizitäten und dem Verfassungsanspruch Deutschlands wie der Textlage nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte/ den Internationalen Pakten dazu abzuwägen haben. Das wäre dann aber ein anderes Thema, denn wir versuchen nicht, innerhalb gegebener Systembedingungen zu denken, sondern darüber hinaus. Was ist, besteht, weil es der Gesetzgeber so beschlossen hat. Es gibt dabei wenig, was nicht verbesserbar, veränderbar, reformierbar wäre, freilich in den Kategorien u.a. des Rechts- und Sozialstaats...

Viele Grüße,

Michelle+++
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Die meisten Denker schreiben schlecht, weil sie uns nicht nur ihre Gedanken, sondern auch das Denken der Gedanken mitteilen.
(Nietzsche)
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