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Autor Thema: Generation: InternetTranse  (Gelesen 2075 mal)
Dora
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« Antwort #15 am: 25. Juli 2007, 21:35:45 »

......ich kann nur eins dazu im Mom. sagen:

 Hut ab vor dir, Stanze - hast gut geschrieben und dir viel Mühe gemacht damit  Wink

 ... ansonsten bin ich jetzt wie in den vergangenen Wochen nit in der psychischen Verfassung, dazu mehr zu äußern..

herzlichst, Dora.....
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Konstanze
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« Antwort #16 am: 25. Juli 2007, 22:45:26 »

Inhaltlich kam eher wenig, vor allem zum 2 Teil.

es mag sein, das ich den Übergang von Teil 1 auf 2 nicht gut geschafft habe, ist aber wie gesagt, ein erster Entwurf. (ich kann euch beruhigen, ich werde hier keinen weiteren veröffentlichen).

Ich wollte im ersten Teil eine Art Bestandsaufnahme machen und im Zweiten überleiten was noch zu tun ist.
dazu gehört Imho auch eine klare Gruppierung.
Ich habe aufgezeigt, was an vorhandenen Einstufungen nicht stimmig ist, zum anderen gabs schon öfters mal Rufe, das sie sich aktuell nicht wiederfinden. (siehe Shemale Thread)

Eine gute Definition würde es  Betroffenen und Neulingen leichter machen sich selbst zu finden und zu erkennen.

Wir definieren uns selbst.

Jeder wird schon über sich nachgedacht haben, wer das Gegenteil behauptet belügt sich selbst. Wer strukturierte Schemas zur Hand hat tut sich wesentlich leichter, als wenn er sich alles selbst erdenken muß.

Ein weiterer Vorwurf war, dass dies schon X mal besprochen wurde. Kann sein, aber wie bereits erwähnt herrscht immer noch Bedarf. Und ich habe nicht ausgegrenzt sondern versucht zu definieren. Das aktuell niemand im Forum ist, der querschießt hab ich nun nicht extra erwähnt. Ich dachte die Leute hier sind selber so klug.

Des weiteren war ein Vorwurf(?), es zeige in erst Linie wie ich gestrickt bin. Auf zweimalige Nachfrage bei Laura kam eigentlich nicht wirklich was substantielles. Die Babsner hat Laura uneingeschränkt zugestimmt, evtl. kann sie sich diesbezüglich äußern. Obwohl, an dieser Stelle erwarte ich schon aus Erfahrung keine Inhaltliche Stellungsnahme mehr.

Anscheind haben sehr viele Angst vor Wertungen, wenn sie Eingeteilt werden. So, dass sie nicht nur die Wertung ablehnen sondern sogar die Einteilung. Es ist jedem Unbenommen sich NICHT zum Thema äussern, aber des was abgeliefert wurde, war....

Hier im Forum geisterte mal sowas rum, dass hier die geistige Elite der Transen versammelt ist. Davon hab ich nicht viel bemerkt. Im viel geschmähten Travesta war es wesentlich substantieller .

dafür bekam ich hier folgende PN:
Zitat
schreibe dir meine antwort zu deinem schönen thread per pn, da ich keine lust habe im forum zerissen zu werden von div. leuten

Leutz denkt mal a bisserl nach....
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Mitbewohner der KleiderschrankTrannyWG
Roxanne
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« Antwort #17 am: 25. Juli 2007, 23:01:10 »

dafür bekam ich hier folgende PN:
Zitat
schreibe dir meine antwort zu deinem schönen thread per pn, da ich keine lust habe im forum zerissen zu werden von div. leuten

Leutz denkt mal a bisserl nach....

Das
ist natürlich wirklich bedenklich, wenn sich Mitglieder nicht trauen ihre Meinung zu sagen.  Sad

EDIT: Anzumerken ist allerdings auch, daß du mir beim ersten Diskussionsbeitrag gleich einen auf den Deckel gegeben hast.  Roll Eyes


« Letzte Änderung: 25. Juli 2007, 23:14:35 von Roxanne » Gespeichert

Natürlichkeit ist langweilig. 
Konstanze
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« Antwort #18 am: 25. Juli 2007, 23:37:55 »

Anzumerken ist allerdings auch, daß du mir beim ersten Diskussionsbeitrag gleich einen auf den Deckel gegeben hast. 

zu unrecht?
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Mitbewohner der KleiderschrankTrannyWG
bleu_de_coup
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« Antwort #19 am: 26. Juli 2007, 00:04:27 »

oh wow.... ich les das gerade erst, nachdem Stanzerl seit gestern am formulieren des Textes is...

Den Titel find ich auch nich so gut gewählt, aber welcher Arbeitstitel ist schon sofort perfekt? Evtl hat das schon zu einer Schubladisierung beigetragen? Oder wie kommts, daß ein Versuch eines wissenschaftlichen Ansatzes in "Tranny und Spaß dabei" landet?

Jetzt zum Inhalt: Zum Einen find ich es gut, daß jemand versucht das Thema mal aus einer etwas anderen Perspektive zu beleuchten und zum Anderen find ich es noch besser, daß es hier zur Diskussion gestellt wird.

Was mich etwas verwundert ist die gähnende Ablehnung (x-ter Aufguß des Themas), die hier aufpoppt.
Eigentlich findet sich doch niemand so wirklich in den gängigen Klassifikationen wieder - und wer, als die Betroffenen selbst könnten sowas erarbeiten?

Also haut in die Tasten und vielleicht kommt ja doch mal was dabei raus. Es wurde ja schon öfter gefordert, daß auch mal was Substantielles diskutiert wird...

« Letzte Änderung: 26. Juli 2007, 00:21:21 von bleu_de_coup » Gespeichert

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seamstress88
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« Antwort #20 am: 26. Juli 2007, 00:05:11 »

Die Angst zerrissen zu werden muss hier wahrlich niemand haben, der sachlich postet. Wenn einige User da anderer Meinung sind, nun denn, dann ist es so. Meine Erfahrung hier ist eine andere. Man darf Kritik nicht mit 'Zerreißen' verwechseln.

Da ich selbst wenig beizutragen hatte, hätte ich evtl. auf meinen Beitrag verzichten können, aber auch die Verneinung praktischer Relevanz jeglicher Kategorisierung oder Clusterung ist ein inhaltliches Statement.

Eine gute Definition würde es  Betroffenen und Neulingen leichter machen sich selbst zu finden und zu erkennen.
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Jeder wird schon über sich nachgedacht haben, wer das Gegenteil behauptet belügt sich selbst. Wer strukturierte Schemas zur Hand hat tut sich wesentlich leichter, als wenn er sich alles selbst erdenken muß.

Meiner Meinung nach muss sich niemand ein Schema erdenken. Mir persönlich war bis vor wenigen Monaten komplett unbekannt, dass es diverse (wissenschaftliche) Schemata zur Kategorisierung von Transgendern gibt und ich habe auch nach keinen gesucht. Die einzige Frage, die mich beschäftigte, war, willst Du dauerhaft als Frau leben, oder nicht (worauf ich übrigens immer noch keine endgültige Antwort habe). Ob das jetzt ICD 64 oder irgendeine andere Nummer ist, hat keinen Einfluss auf mein Leben.

Insofern darf jeder, der wissenschaftliches Interesse an den diversen Kategorisierungs- (oder Definitions-) Ansätzen hat, diese gerne diskutieren. Nur sollte man nicht beleidigt sein und sich gleich zurückziehen, wenn nicht alle etwas damit anfangen können.

Diejenigen, die hier gerne mitdiskutieren möchten, werden sich schon noch zu Wort melden.

Sabine
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« Antwort #21 am: 26. Juli 2007, 00:24:19 »

Wir definieren uns selbst.

Vielleicht... Wenn ich auch lieber versuche, mich selbst zu definieren... Nun mag das Netz Teil eines Teil eines Teil meiner selbst sein, oder so... Ich mag auch dem Eingangsposting nicht widersprechen, es bestätigen, was immer... Auch mag ich es nicht diskutieren... Denn: Schablone suche ich keine; nicht 'mal, wenn ich klingele, bin ich zu Hause, auch nicht, wenn es klingelt... Das Thema "wissenschaftlich" diskutieren, nicht uninteressant... Mir reicht die Beschäftigung mit dem Selbst und dem näheren und nahen Umfeld, was immer sonst zu sagen sein könnte... Egal, wer was warum wo und wann macht! Seit versuchsweise selbst, seit Euch nah, wo ihr es sein wollt, haßt Euch, wo ihr es wollt...

"Nicht den Nächsten lehre ich euch, sondern den Freund." (Nietzsche)

Der Rest wäre dann wirklich Wissenschaftlichkeit... Aber nicht meine...

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Jennifer Anson
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« Antwort #22 am: 26. Juli 2007, 08:22:22 »

Mir ist beim lesen jetzt nochmal etwas anderes durch den Kopf geschossen. Ich hoffe, dass ich das einigermaßen verständlich erklären kann.

Eventuell sollte man berügsichtigen, dass es auch grundlegend zwei verschiedene Typen von Menschen gibt die sich mit dem Thema auseinandersetzen "müssen". Das eine sind die Betroffenen und das andere sind die "Helfer" (Therapeuten, Gutachter, Gesetzgeber, Kassen, usw.)

Aus meinder Sicht (Betroffene):
Ich will mich nicht katalogisieren, schubladisieren oder in ein sonstiges schema pressen lassen. Nicht weil ich mit Regeln in der Gesellschaft ein Problem habe, ganz im Gegenteil. Sondern weil am Ende einzig und alleine nur ich selbst wirklich und wahrhaftig wissen kann "Was ich bin" und was ich will. Ich denke, dass kein Schema nach gewissen Regeln das abdecken kann was sich tief in mir abspielt, welche Beweggründe ich habe und welche Qualenich erleide.

Aus der Sicht der Helfer:
Ich bin aber auch der Meinung, dass vorallem zum Selbstschutz der jeweiligen Betroffenen die Therapeuten und Gutachter eine Möglichkeit haben sollten das alles zu erfassen. Wie soll ein Mensch der von dem Thema nicht betroffen ist wissen wie es tief in der Seele und der Gefühlswelt der Betroffenen aussieht? Ich meine ein Therapeut setzt sich ja ncht einfach hin und sagt, so Du bist jetzt Trans und Du nicht. Gerade in der Ausbildung, in der Lernphase müssen sie eine gewisse Kategorisierung haben um überhaupt an das Thema herangehen zu können.
Was ich dabei allerding entscheidend und Wichtig finde ist, dass die Therapeuten auch wissen sollten, dass diese Kategorien nur eine kleine Stütze sein sollen, dass sie eben über den Rand des Tellers hinaus schauen müssen.
Dann gibt es da natürlich noch den Gesetzgeber, die Ämter, die Kassen usw.. Es gibt klare Gründe die dafür sprechen, dass jemand der Alexander heißt sich ncith einfach selbst in Ferdinand umbenennt, sondern dass das über den Gesetzgeber laufen muß. In einer grundlegend "ähnlichen" Form muß auch bei MzF oder FzM der Gesetzgeber eingeschaltet werden. Wobei hier wieder ein besonderer Fall eintritt. Der Gesetzgebeber hat nicht zu entscheiden ob ich Frau oder Mann bin und damit ncht zu entscheiden ob der Vornmae geändert wird oder nicht, denn dazu fehlt ihm jeglicher psychischer und physischer Bezug zu der Person. Der Gesetzgeber hat einzig und alleine die Verpflichtung zu Überprüfung. Das heißt zum Beispiel: Dass sich ein Straftäter durch Vornamensänderung nicht seiner Strafe entziehen kann. Nur als Beispiel.
Meiner Meinung nach sollte und muß das schon in geordneteten Bahnen ablaufen und schließlich hat der Gesetzgeber ja auch die Möglichkeit die nötigen Änderungen rückwirkend vorzunehmen.
Ich hoffe es versteht überhaupt jemand worauf ich raus will? ;-)
Ganz klar müssen auch die Kassen eine gewisse Sicherheit haben, dass mit Ihren Leistungen nicht unfug getrieben wird. und auch dazu ist eine gewissen Kategoriesierung notwendig.

Es ist und war schon immer so, wenn die die Distanz zwischen zwei Parteien zu groß wird und die große Menge von zu bearbeitenden Eingängen auf eine breitgefächerte Bearbeitergruppe trifft. Dann geht das nur mit gewissen Regulierungen.

Eventuell ist das vieleicht der Ansatz?
Meines Erachtens brauchen wir sowohl beim Gesetzgeber als auch an vielen anderen Stellen individuellere Ansprechpartner, Regelungen und Möglichkeiten. Vieleicht wird es einfach Zeit, dass Betroffene sich auch in noralgischen Positionen befinden als Betroffener-Berater sozusagen. Aber das ist ein äußerst kompliziertes und sehr umfangreiches Vorhaben.

Die Jenni
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Wie man an meinem Avatar sieht rede ich wie mir der Schnabel gewachsen ist, außerdem bin ich hinter meiner blauen Maske nicht zu sehen. Aber trotz der Gurken, bin ich gegenüber der wichtigen Dinge nicht blind.
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« Antwort #23 am: 26. Juli 2007, 08:57:46 »

Eventuell sollte man berügsichtigen, dass es auch grundlegend zwei verschiedene Typen von Menschen gibt die sich mit dem Thema auseinandersetzen "müssen". Das eine sind die Betroffenen und das andere sind die "Helfer" (Therapeuten, Gutachter, Gesetzgeber, Kassen, usw.)

Wo liegt der Vorteil von Kategorien - auch für die Betroffenen?
Was hilft es uns, uns in einer Schublade wiederzufinden?

Wer unsicher ist und versucht zu ergründen, was er ist und wie eine mögliche Zukunft aussehen könnte, braucht in der Regel Hilfe. Hilfe kann sein, ein Muster zu finden, in das man passt und das eine mögliche(!) Entwicklung zeigen kann.

Das soll heißen: Wenn ich nicht sicher bin, was ich bin und in einem Text, Fragenkatalog oder einem Gespräch folgendes bejahe, ist mir geholfen:

  • Haben sie platte Füße, Federn und einen Schnabel?
  • Sprechen Sie undeutlich?
  • Waren sie als Kind mit gelben Flaum bedeckt?

Sie sind vermutlich eine Ente und sollten sich einen Teich suchen.


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Jennifer Anson
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« Antwort #24 am: 26. Juli 2007, 09:02:34 »

Wo liegt der Vorteil von Kategorien - auch für die Betroffenen?
Was hilft es uns, uns in einer Schublade wiederzufinden?

Wer unsicher ist und versucht zu ergründen, was er ist und wie eine mögliche Zukunft aussehen könnte, braucht in der Regel Hilfe. Hilfe kann sein, ein Muster zu finden, in das man passt und das eine mögliche(!) Entwicklung zeigen kann.

Das soll heißen: Wenn ich nicht sicher bin, was ich bin und in einem Text, Fragenkatalog oder einem Gespräch folgendes bejahe, ist mir geholfen:

  • Haben sie platte Füße, Federn und einen Schnabel?
  • Sprechen Sie undeutlich?
  • Waren sie als Kind mit gelben Flaum bedeckt?

Sie sind vermutlich eine Ente und sollten sich einen Teich suchen.

1. *lach* Ich glaub ich bin ne Ente und brauche jetzt einen Teich *ggg*

2. Ich dachte ich hätte es verständlich rübergebracht, dass den Betroffenen eine Kategorie in keinster Weise Hilft oder einen Vorteil bringt. Betroffene brauchen eben Hilde ohne in Schubladen gesteckt zu werden, frei von Schematas und Grenzen, nur so können sie sich selbst finden.
ABER .... Wie sollen die anderen Helfen können oder wissen wie sis amit umgehen sollen? Sie sind selbst nciht betroffenund können das Gefühlsmäßig überhauptnicht erfassen. Also brauchen sie irgend etwas woran sie sich zumindest ungefähr halten können.
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« Antwort #25 am: 26. Juli 2007, 09:11:22 »

2. Ich dachte ich hätte es verständlich rübergebracht, dass den Betroffenen eine Kategorie in keinster Weise Hilft oder einen Vorteil bringt. Betroffene brauchen eben Hilde ohne in Schubladen gesteckt zu werden, frei von Schematas und Grenzen, nur so können sie sich selbst finden.

Ich habe schon verstanden, was Du meinst - ich meine aber, Schubladen können auch Betroffenen helfen. Aber nicht als Kiste, in die ich steige und dort dann nur still zufrieden hocke. Das Sortieren ist nicht Sinn der Sache. Der Sinn, die Hilfe für die Betroffenen ist, festzustellen, was ich bin.

Ich will ein anderes Beispiel nehmen: Wenn an der berüchtigten Kommode an jeder Schublade Bildchen von Schrauben, Nägeln und Scharnieren sind und ich die mit meinem Spiegelbild vergleiche, dann weiß ich doch, wo ich hingehöre, also was ich bin. Das Bild muß ja nicht immer genau passen, aber ich kann in den meisten Fällen eingrenzen. Und wenn ich zumindest festgestellt habe, daß ich ein Nagel bin, dann weiß ich, ich muß mir einen Hammer und keinen Schraubendreher suchen, um ein sinnvolles Dasein zu fristen.  Wink




 
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« Antwort #26 am: 26. Juli 2007, 09:19:46 »

Das ist korrekt.

Darum meinte ich auch, dass das grundsätzliche Gerüst sehr sinnvoll ist. Aber die Kommode mit den Schubladen sollte beim Therapeuten stehen, der als neutraler Berater zur Seite steht ohne zu manipulieren.

Wenn diese Kommode aber jetzt in einem Möbelgeschft (z.B. Internet) steht und der oder die Betroffene dort alleine oder mit einer Freundin dafor steht, kann es meiner Meinung nach passieren, dass die Freundin (ohne schlechte Hintergedanken) die Betroffene manipuliert oder dass die Betroffene sich übereilt für eine Schublade entscheidet .....
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diana76
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« Antwort #27 am: 26. Juli 2007, 09:23:35 »

stanzes beitrag ist für einen arbeitsentwurf sehr gut und schön. ok, der begriff internettranse ist nicht jedermans ding- hat halt viel von " stubentranse". generell aber ist das internet eine gute plattform um sich auszutauschen und kontakte zu knüpfen, nicht nur für uns trannys.

die berühmten " schubladen" ,nunja, wer meint er bräuchte eine-gut. wer meint er bräuchte keine- auch gut.
ich persönlich habe für mich meine definition ( keine schublade) gefunden und kann damit sehr gut leben.
stanzes ansatzt jedoch finde ich gut und richtig.

thema "anderen zu vermitteln was ich bin": nunja, ich (spreche nur von mir) habe nichts zu vermitteln. entweder die leutz nehmen mich so wie ich bin oder garnet- ihr bier. ich habe mit mir keine probleme. sollten andere mit dem was ich bin ein problem haben- mir egal.
« Letzte Änderung: 26. Juli 2007, 09:35:32 von Diana Becks » Gespeichert
Cyrano
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« Antwort #28 am: 26. Juli 2007, 09:37:00 »

Auch ich glaube, dass ein Kategorisierung prinzipiell sinnvoll ist. Sie soll allerdings sortieren - und nicht abgrenzen. Sie soll Ordnung schaffen - und nicht bewerten.

Dabei ist keineswegs gesagt, dass die Zugehörigkeit unverrückbar ist. Schließlich kann sie auch von so unfassbaren Kriterien wie der Tagesform abhängen.

Jennifer hat einen Gesichtspunkt - so finde ich - sehr gut getroffen. Die Schubladen helfen Außenstehenden beim Verständnis der Art und des Grades der Trans-Eigenschaft. Das würde ich noch weiter fassen als sie. Es kann auch gänzlich Unbeteiligten helfen. Je mehr und je besser das Verständnis ist, umso leichter wird es auch für die Betroffenen. Deswegen halte ich es für gut, sich um Einteilungen zu bemühen. Nachdem das hier inzwischen ohne zu streiten und ohne eine andere Kategorie abzuwerten möglich ist, finde ich den Ansatz gut.

Zum inhaltlichen Feinschliff höre ich mir erst einmal eure Argumente an. Da habt ihr sicher mehr zu sagen als ich. Den Titel das Threads finde ich auch nicht gut, weil er nur auf einen Aspekt hindeutet, aber inhaltlich die gesamte Palette abgedeckt werden könnte. Ja, es kann ein neuer Schubladenthread werden - und das ist gut so!

Nur meine kleine Meinung,
Cyrano

   
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Jennifer Anson
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« Antwort #29 am: 26. Juli 2007, 09:42:40 »

@Diana:
Ich für meinen Fall habe die Schubladen mal gebraucht um mich zu finden, aber jetzt wo ich es weiß, bin ich wieder rausgeklettert undbrauche das nicht mehr. Ich bin ne Frau und das werde ich bleiben und auch da ist mir wurst was andere denken, auch wenn es mir natürlich lieber wäre wenn sie gut von mir denken. Aber das hat nichts  mehr mit den schubladen zutun. Ich sehe es eher so, dass man die Schubladen als Hilfe nutzen kann wie ich es getan habe. Es gab eine Zeit in meinem Leben, da habe ichmich reinstecken lassen, dann kam eine Zeit wo ich selbst entschieden habe welche und jetzt brauche ich sie nicht mehr.

Außer es gäbe eine Schublade mit folgender Aufschrift:
Frau - attraktiv - intelligent - begabt - charmant - erfolgreich - sympatisch  Grin Grin
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