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Autor Thema: Generation: InternetTranse  (Gelesen 2364 mal)
diana76
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« Antwort #30 am: 26. Juli 2007, 10:05:02 »

@ jenni: sagte ja, wer eine schublade braucht- gut. wer keine braucht- auch gut
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Jennifer Anson
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« Antwort #31 am: 26. Juli 2007, 10:26:52 »

Ich habe Dich zum Beispiel auch in eine Schublade gesteckt ....
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bleu_de_coup
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« Antwort #32 am: 26. Juli 2007, 10:37:10 »

ist es vermessen, wenn ich alle hier in die Schublade Homo sapiens stecke?

oder sind wir darüber auch hinausgewachsen?

will damit sagen, der vernunftbegabte Mensch neigt dazu zu kathegorisieren und zu differenzieren. Ich behaupte, wenn dies nicht so wäre, würden wir immer noch mit Keulen durch die Wälder laufen und unseren Instinkten nachgehen.
In der Soziologie wird der Instinkt nur noch den restlichen Säugetieren zugesprochen - dem Mensch wird Intellekt und Geist nachgesagt - gerüchteweise...
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Jennifer Anson
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« Antwort #33 am: 26. Juli 2007, 11:05:32 »

ist es vermessen, wenn ich alle hier in die Schublade Homo sapiens stecke?

oder sind wir darüber auch hinausgewachsen?

will damit sagen, der vernunftbegabte Mensch neigt dazu zu kathegorisieren und zu differenzieren. Ich behaupte, wenn dies nicht so wäre, würden wir immer noch mit Keulen durch die Wälder laufen und unseren Instinkten nachgehen.
In der Soziologie wird der Instinkt nur noch den restlichen Säugetieren zugesprochen - dem Mensch wird Intellekt und Geist nachgesagt - gerüchteweise...

Wenn ich den Tread mit den Außerirdischen Transen lese, ist das mit dem Homosapiens schon vermessen ;-)))
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seamstress
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« Antwort #34 am: 26. Juli 2007, 15:32:29 »

ist es vermessen, wenn ich alle hier in die Schublade Homo sapiens stecke?
oder sind wir darüber auch hinausgewachsen?

Tja, mit dieser Schublade bin ich auch immer gekommen, wenn die Reaolos oder Geistesverwandte postulierten, man könne TV und TS ja unmöglich in eine Schublade oder einen Topf stecken Wink.

Ich wollte nie abstreiten, dass es möglich ist zu kategorisieren. Und für bestimmte Zwecke ist es bestimmt auch sinnvoll, gerade wenn es um bürokratische oder behördliche Angelegenheiten geht. Aber ist dies für den Kategorisierten selbst relevant? Schließlich gibt ihm dies ja keine neuen Erkenntnisse. Denn um kategorisiert zu werden, muss er sich ja bereits selbst über sich im Klaren sein.

Oder um ein Beispiel aus der Zoologie zu bringen: Für den Ornithologen mag es von Bedeutung sein, ob ein Vogel ein gelbschnäbliger oder ein schwarzschnäbliger Distelfink ist. Dem Distelfink selbst dürfte es ziemlich egal sein, den interessiert nur, wie er genügend Nahrung für seine hungrige Brut auftreibt.

Zugegeben, der Vergleich hinkt etwas. Ich wollte lediglich aufzeigen, dass Kategorisierung weder einen Erkenntnisgewinn für den Betroffenen bedeutet, noch für seine Lebensgestaltung maßgeblich ist.
« Letzte Änderung: 26. Juli 2007, 15:34:07 von seamstress » Gespeichert

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« Antwort #35 am: 26. Juli 2007, 16:07:56 »

Zugegeben, der Vergleich hinkt etwas. Ich wollte lediglich aufzeigen, dass Kategorisierung weder einen Erkenntnisgewinn für den Betroffenen bedeutet, noch für seine Lebensgestaltung maßgeblich ist.

Nein, sehe ich anders. Wohl die wichtigste Frage, die wir uns alle schon gestellt haben, ist doch:
Würde ich lieber einen Frauenkörper haben und so leben oder reichen mir gelegentliche Ausflüge?
Das heißt: Bin ich transsexuell oder irgendetwas anderes daneben?

Die Antwort (nach der einige von uns ihr Leben lang suchen) ist doch für die Lebensgestaltung sehr relevant!

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« Antwort #36 am: 26. Juli 2007, 16:13:52 »

... Wohl die wichtigste Frage, die wir uns alle schon gestellt haben, ist doch:
Würde ich lieber einen Frauenkörper haben und so leben oder reichen mir gelegentliche Ausflüge?
Das heißt: Bin ich transsexuell oder irgendetwas anderes daneben?

Die Antwort (nach der einige von uns ihr Leben lang suchen) ist doch für die Lebensgestaltung sehr relevant!

nee, das sind für mich zwei unterschieldiche fragen. das erste ist die ganz fundamentale frage, fernab jeder definition. sie ist ausdruck meiner haltung zu meinem speziellen fall.

mit der zweiten frage begebe ich mich auf das minenfeld der dreihunderttausend verschiedenen definitionen was transsexuell ist, beudeutet und wie man ordnungsgemäß transsexuell (oder das daneben) zu sein hat.
« Letzte Änderung: 26. Juli 2007, 16:20:12 von madeleine la belle » Gespeichert

seamstress
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« Antwort #37 am: 26. Juli 2007, 16:29:13 »

Wohl die wichtigste Frage, die wir uns alle schon gestellt haben, ist doch:
Würde ich lieber einen Frauenkörper haben und so leben oder reichen mir gelegentliche Ausflüge?
Das heißt: Bin ich transsexuell oder irgendetwas anderes daneben?

Stimmt Roxy, die wichtigste Frage ist Würde ich lieber einen Frauenkörper haben und so leben oder reichen mir gelegentliche Ausflüge? Ob das ganze dann als transsexuell, transvestisch, transident bezeichnet wird, ist doch völlig egal.

Insofern ist also die relevante Erkenntnis Ich möchte als Frau in einem Frauenkörper leben. Daraus leitet sich dann irgendeine Kategorie ab, die dem Betroffenen aber keine zusätzliche Erkenntnis bringt!
« Letzte Änderung: 26. Juli 2007, 16:31:09 von seamstress » Gespeichert

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« Antwort #38 am: 26. Juli 2007, 16:39:11 »

Stimmt Roxy, die wichtigste Frage ist Würde ich lieber einen Frauenkörper haben und so leben oder reichen mir gelegentliche Ausflüge? Ob das ganze dann als transsexuell, transvestisch, transident bezeichnet wird, ist doch völlig egal.

Insofern ist also die relevante Erkenntnis Ich möchte als Frau in einem Frauenkörper leben. Daraus leitet sich dann irgendeine Kategorie ab, die dem Betroffenen aber keine zusätzliche Erkenntnis bringt!

Hmm..jetzt wird´s aber sehr ....äääää...unfassbar. Man hängt in der Luft mit seiner Erkenntnis.  Huh
Wie ich es dann nenne, ist doch im Prinzip egal.
Ich könnte auch sagen: "Ich passe in das Muster 26, bin also grün."

Danach würde ich nach einer Konsequenz daraus suchen und würde vielleicht finden:
"Grüne leben erfahrungsgemäß am besten, wenn sie (...xyz..) tun."

Und dies könnte mir in meinem weiteren Entscheidungsprozeß helfen. Ist das für euch denn nicht relavant?
Ich habe vor zwanzig Jahren die Bücher gewälzt und nach Antworten oder Hilfen gesucht. Ohne Hinweisschilder findet man keinen Weg....(auch das Navi nennt Straßennamen   Wink )




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« Antwort #39 am: 26. Juli 2007, 16:41:47 »

Also wenn ich das gerade so lese, geht´s Euch ja eigentlich viel schlechter als mir.

Ich weiß dass ich eine Frau bin und ich weiß, dass ich meinen männlichen Körper entprechend ändern will und werde. Und ich habe niemanden auf den ich diesbezüglich Rücksicht nehmen müßte (Familie).

Aus dieser Sicht gesehen geht es mir besser als Euch, denn ich muß michnciht mehr mit der Suche und der Frage "Was oder wer bin ich!" rumschlagen. Aber da ich selber mal in dieser Situation war, kann ich das trotzdem gut nachvollziehen.
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« Antwort #40 am: 26. Juli 2007, 16:50:16 »

Ich könnte auch sagen: "Ich passe in das Muster 26, bin also grün."

Nein, eben nicht. Du könntest sagen: "Ich bin grün, also passe ich in das Muster 26".

Niemand würde doch auf die Idee kommen zu sagen: "Ich bin transsexuell. Folglich will ich den Körper einer Frau und auch rechtlich als Frau angesehen werde." Vielmehr ist es doch so, dass sich jemand klar wird, "Ich möchte als Frau leben, mit allem was dazu gehört (also HRT, SRS und Personenstandsänderung). Folglich bin ich transsexuell."

Erst kommt die Selbsterkenntnis, danach die Kategorisierung, nicht umgekehrt!
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« Antwort #41 am: 26. Juli 2007, 17:00:03 »

Erst kommt die Selbsterkenntnis, danach die Kategorisierung, nicht umgekehrt!

nee, das sind für mich zwei unterschieldiche fragen. das erste ist die ganz fundamentale frage, fernab jeder definition. sie ist ausdruck meiner haltung zu meinem speziellen fall.

mit der zweiten frage begebe ich mich auf das minenfeld der dreihunderttausend verschiedenen definitionen was transsexuell ist, beudeutet und wie man ordnungsgemäß transsexuell (oder das daneben) zu sein hat.

seh ich auch so.
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« Antwort #42 am: 26. Juli 2007, 17:02:10 »

Nein, eben nicht. Du könntest sagen: "Ich bin grün, also passe ich in das Muster 26".

Niemand würde doch auf die Idee kommen zu sagen: "Ich bin transsexuell. Folglich will ich den Körper einer Frau und auch rechtlich als Frau angesehen werde." Vielmehr ist es doch so, dass sich jemand klar wird, "Ich möchte als Frau leben, mit allem was dazu gehört (also HRT, SRS und Personenstandsänderung). Folglich bin ich transsexuell."

Erst kommt die Selbsterkenntnis, danach die Kategorisierung, nicht umgekehrt!

 Wink Ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Um es klarer zu formulieren, weg von "Grün" weil wir das mit einer offensichtlichen Farbe verbinden. Ich nenne es jetzt mal "fiedelzip"....


Ich bin mir also bewußt, was ich fühle und denke, kenne aber weder den Begriff "fiedelzip"  noch weiß ich, wie ich mein Leben meistern soll - ich bin verunsichert.

Nun finde ich eine Übersicht oder einen Fragenkatalog, aus dem ich nach Studium der Beschreibung, bzw. Beantwortung der Fragen erfahre: "Hey! Ich bin fiedelzip! So heißt das also.".

Aha....?...und was bedeutet das für mich?  
Ein Blick in´s "Fiedelzip-Handbuch" bringt mich weiter, denn da steht drin, daß die meisten Fiedelzips erfahrungsgemäß am glücklichsten leben, wenn sie ihre Haare grün-blau färben.
Okay, denke ich, versuchen wir das mal. Könnte ja was für mich sein und dann mal gucken, ob ich mich glücklicher fühle, denn eigentlich - ich gestehe - träumte ich schon lange von grün-blauen Haaren. Smiley

Also, worauf ich hinaus will: Natürlich weiß ich vorher, wie ich fühle, habe dafür aber keinen Namen.
Aber wenn ich einen Namen habe, kann mir das bei der Suche weiterhelfen. Jeder Arzt sucht den Namen der Krankheit des Patienten, um nachzuschlagen, wie der behandelt werden muß.






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« Antwort #43 am: 26. Juli 2007, 17:06:31 »

ja, nur gibt es ebend kein verbindliches fiedelzip-handbuch, sondern mindestens drei.
das hilft natürlich klarheit zu schaffen, da jedes für sich der meinung ist der weisheit letzter schluss zu sein.
nach buch zwei wäre ich aber gar nicht fiedelzip, hätte aber trotzdem ganz gerne grün-blaue haare...
und nun?
kann ich natürlich anfangen alle fiedelzip-handbücher zu korrigieren und neu zu schreiben, sehr zur freude aller bisherigen fiedelzip-autoren. oder einfach für mich wissen daß ich grün-blaue haare gerne hätte, weil diese bislang in meinem leben fehlten.
ganz egal ob das nun fiedelzip ist oder nicht oder nur ein bißchen.
« Letzte Änderung: 26. Juli 2007, 17:10:26 von madeleine la belle » Gespeichert

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« Antwort #44 am: 26. Juli 2007, 17:14:19 »

ja, nur gibt es ebend kein verbindliches fiedelzip-handbuch, sondern mindestens drei.

Tja, da hast du Recht. Wir erfahren vielleicht, wir sind oder könnten fiedelzip sein, bekommen ein paar Hinweise, nur einen garantierten Weg zum Glück finden wir dadurch auch nicht. Die Entscheidungen müssen wir im Endeffekt allein treffen.
« Letzte Änderung: 26. Juli 2007, 17:15:53 von Roxanne » Gespeichert

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