Konstanze
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saufen gegen Rechts
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« am: 25. Juli 2007, 13:01:38 » |
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ich habe mir mal Gedanken über uns und alles mögliche sonst gemacht und einen Text erstellt, den ich in erster Fassung nun einfach mal so zur Diskussion stelle. Zu Zeiten von Boris Beckers AOL Werbung "Bin ich schon drin?" von 1997 hat sich das Internet langsam der allgemeinen Bevölkerung erschlossen. Damit gab es für jedermann die Möglichkeiten der anonymen Kontakt Aufnahme und eine Plattform um innerste Wünsche und Sehnsüchte auszudrücken. Viele TVs, TS, DWTs,... nutzten dies auch. Früher kannte man diese Art Menschen nur von Kabaretts, "rot/rosa/goldenen Blättern", evtl. noch Fernsehberichten. Und immer hatte es einen verruchten Beigeschmack. Fast niemand hätte sich getraut zu äußern, dass er auch in dieser Richtung empfindet. Mit dem Internet war ein anonymes Outing nun plötzlich möglich und man merkte, es gab ja sehr viele, die so oder ähnlich empfanden. Transen gab es schon immer und in jeden Kulturkreis. Man kann also nicht sagen, es ist eine Mode Erscheinung. Es ist eher anzunehmen, dass durch das Internet die Einstiegshürde runtergesetzt wurde. Sehr schnell kristallisierte sich auch heraus, dass es verschiedene Strömungen gab. Das ist zwar bekannt, da es den ICD gibt oder die Harry Benjamin Skala, trotzdem oder auch dadurch entstanden Grabenkämpfe und Abgrenzungen. Es bildeten sich jedoch verstärkt auch Gruppen um sich auszutauschen, zu unterstützen, zu feiern, einfach um ihr Trans-sein zu leben. Einige fassten den Mut sich in echt zu treffen, auszugehen und es wurden immer mehr. Uns gibt es und wir sind uns uns selbst bewusst. Ich sage mal, das ist die Generation: InternetTranse. Damit ist eigentlich schon viel erreicht. Wir wissen wir stehen nicht alleine da und können ns unter anderen auch dadurch leichter akzeptieren was wir sind. Aber was sind wir genau? Die bereits erwähnten Einteilungen halte ich für nicht vollständig und auch teilweise vom falschen Ansatz geleitet. So charakterisiert Harry Benjamin die einzelnen Typen aufgrund ihres Verhältnisses zur Kleidung und ihrer sexuellen Orientierung. Der ICD geht von einer psychischen Störung aus. Ähnlich wie Homosexualität, die 1992 aus dem ICD gestrichen wurde, sehe Trans auch nicht als Krankheit an. Ich will mal versuchen eine andere Einteilung zu erstellen, bei der Äußerliches und Sexualität sekundäre, Motivation und Ziel primäre Kategorien sind. (Nur MzF) Ausgangspunkt sind Männer, die sich in irgendeiner Form weiblich darstellen. Es gibt 2 dabei Grundgruppen (Motivation): - Mit weiblichem Grundgefühl (ich nenn sie nun einfach Transidente TI)
- Mit anderen Gefühlsgründen (Transähnliche TÄ)
TI unterteilen sich weiter in (Ziel): - TI 1, eine möglichst komplette Angleichung an den weiblichen Körper ist erwünscht (F64.0, HBS 5 & 6)
- TI 2, es wird gewünscht ständig als Frau in der Gesellschaft zu leben, evtl. mit Hormonen, jedoch ohne OP (HBS 4 & 3)
- TI 3, das ausleben der weiblichen Seite wird nut temporär ausgelebt kommt mit seinem mänl. Körper zurecht (F64.1, HBS 3 & 1)
- TI 4, die weibliche Seite wird mit sexuellen Handlungen in Verbindung mit weiblicher Kleidung ausgelebt. (F65.1, HBS 2 & 1)
TÄ sind folgende Einzelgruppen: - TÄ 1, fühlen sich in keinster weise weiblich, transen aus Effekt und Job Gründen, z.B. DragQueen
- TÄ 2, sind eigentlich Homosexuell, lehnen dies jedoch ab und bilden sich als Übersprungshandlung Weiblichkeit ein.
- TÄ 3, rein Fetisch geprägte Menschen, die weder Homosexualität noch Weiblichkeit in sich tragen. (F65.1)
Dies soll nun eine Klassifizierung von Grundtypen darstellen, es wird sicher Vermischungen und Unschärfen geben. Ebenso ähneln sich die Typen TI 4, TÄ2 und TÄ 3 im Erscheinungsbild und Handlung sehr stark, die Motivation dafür ist jedoch grundlegend anders. Ich bin auch bewusst nicht aufs optische Erscheinungsbild eingegangen, da man Einteilungen nicht sinnvoll anhand des Passings festmachen kann. Auch unterscheide ich nicht ob jemand “nur“ DWT ist oder perfekt gestylt kommt. Motivation und Zielsetzung (Ausleben) sehe ich als das entscheidende.
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« Letzte Änderung: 25. Juli 2007, 13:24:48 von Konstanze »
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Roxanne
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Quasselstrippe mit Überlänge
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« Antwort #1 am: 25. Juli 2007, 13:09:17 » |
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Oh! Eine neue Kommode mit neuen Schubladen!?  Hast dir ne Menge Mühe gemacht, deine Sichtweise in einer Klassifikation zu formulieren. Als erster Beitrag. Diese Grundposition ist auf jeden Fall richtig: Ich bin auch bewusst nicht aufs optische Erscheinungsbild eingegangen, da man dies nicht anhand des Passings festmachen kann.(...) Motivation und Zielsetzung (Ausleben) sehe ich als das entscheidende.
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Natürlichkeit ist langweilig. 
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Konstanze
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saufen gegen Rechts
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« Antwort #2 am: 25. Juli 2007, 13:11:39 » |
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Oh! Eine neue Kommode mit neuen Schubladen!? ich wusste, das so ein Geschmarre als erstes kommt. wer nicht mit Klassifizierungen zurechtkommt, muß nichts sagen.
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Roxanne
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Quasselstrippe mit Überlänge
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« Antwort #3 am: 25. Juli 2007, 13:22:56 » |
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ich wusste, das so ein Geschmarre als erstes kommt. Öiiiyy! Das ist aber jetzt gemein. 
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Natürlichkeit ist langweilig. 
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laura
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Online-Junkie ...
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« Antwort #4 am: 25. Juli 2007, 13:30:22 » |
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1) falscher titel 2) die klassifikation sagt mehr über dich als über etwas anderes 3) aufguss nr. 346 des gleichen themas
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Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
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MichelleSarah
Frollein Valentin
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[♫♪©®]Pointenpolizei & Sonderfrau![/♫♪©®]
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« Antwort #5 am: 25. Juli 2007, 13:35:25 » |
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EDIT: Habe das Thema aus der Transsexuellenrubrik nach "Tranny und Spaß dabei" verschoben...
S'M.+++
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« Letzte Änderung: 25. Juli 2007, 13:54:52 von MichelleSarah »
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Die meisten Denker schreiben schlecht, weil sie uns nicht nur ihre Gedanken, sondern auch das Denken der Gedanken mitteilen. (Nietzsche)
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Konstanze
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saufen gegen Rechts
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« Antwort #6 am: 25. Juli 2007, 13:40:39 » |
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Internet (Medien) wurde eigentlich nur aufgegriffen um das Zeitgefühl zu umschrieben und bestimmte punkte zu erklären.
hat eigentlich nix damit zu tun. eine allgemeine Rubrik, bei dem zb. TransX psychologische Themen behandelt wird gibts hier nicht.
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Extrema
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Beiträge: 250
offen und direkt
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« Antwort #7 am: 25. Juli 2007, 13:48:22 » |
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Für die Frage "Was sind wir genau?" gibt es zahlreiche Ansätze z. B. zuletzt habe ich gelesen "Der Mann ist eine Diva" - das große Tuntenbuch, wo Tunten unterteil werden in Polit-, Trashtunte, Drag Queen, Bühnendarstellerin usw. bzw. kam Lilo Wanders zum Nenner, dass wir alle "Tunten" sind. 
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« Letzte Änderung: 25. Juli 2007, 13:50:44 von Extrema »
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Be a sister to every tranny. Please note. I said "every tranny", not "every tranny like you." There is no room for intolerance. Though you may differ from one another in sexual orientation, you are united by your transgender and even further by a prefernce for an alternative lifestyle. (Miss Vera)
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Babsy
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Beiträge: 300
Pffröööt-Tüdelü
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« Antwort #8 am: 25. Juli 2007, 14:18:12 » |
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1) falscher titel 2) die klassifikation sagt mehr über dich als über etwas anderes 3) aufguss nr. 346 des gleichen themas
d'accord! Babsnerin
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Pro bono - Contra malum
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seamstress
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« Antwort #9 am: 25. Juli 2007, 14:44:25 » |
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Der Titel ist in der Tat unglücklich gewählt, ich verstehe unter einer Internettranse so etwas wie eine Stubentranse, also jemanden der sich nur vor dem Bildschirm und in der virtuellen Welt auslebt, statt in der realen.
Auch wenn dieser neue Klassifizierungsansatz vermutlich genauso legitim ist wie diejenigen von Benjamin, etc., so ist er für mich auch genauso irrelevant. Ich habe mich noch nie mit diesen ICD-Skalen und ähnlichem auseinandergesetzt. Ich weiß wer ich bin, das genügt.
Sabine
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« Letzte Änderung: 25. Juli 2007, 14:50:39 von seamstress »
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Everyone was terrified of Doug. I've seen grown men pull their own heads off rather than see Doug. He used sarcasm. He knew all the tricks - dramatic irony, metaphor, bathos, puns, parody, litotes and... satire. He was vicious.
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Bettina_Staal
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« Antwort #10 am: 25. Juli 2007, 14:58:26 » |
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wer nicht mit Klassifizierungen zurechtkommt, muß nichts sagen.
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ALTER SACK
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Jennifer Anson
Forennutzer/in
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Beiträge: 1,651
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« Antwort #11 am: 25. Juli 2007, 15:22:20 » |
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Was man aber übernehmen kann ist die Tatsache, dass es durch die Platform "Internet" für viele einfacher geworden ist.
1. Die Erfahrung, dass man damit nicht alleine ist, sondern es sogar einen sehr sehr großen Kreis gibt. 2. Die Erfahrung, dass es die unterschiedlichsten Coleur gibt. 3. Die Möglichkeit leichter Gleichgesinnte kennen zu lernen. 4. Die Möglichkeit leichter Gleichgesinnte zu treffen und damit auch leichter den Schritt nach draussen zu schaffen.
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Wer mich nicht so akzeptiert wie ich bin, soll es einfach bleiben lassen 
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diana76
Gast
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« Antwort #12 am: 25. Juli 2007, 15:24:39 » |
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@ seamie und jenny: genau meine meinung 
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Danyelle
Gast
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« Antwort #13 am: 25. Juli 2007, 16:10:40 » |
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Was man aber übernehmen kann ist die Tatsache, dass es durch die Plattform "Internet" für viele einfacher geworden ist.
Dem Pflichte ich logischerweise bei .  Allerdings kann man nicht nur unsere Randgruppe in die Internet Generation zählen ! Schließlich gibt es auch Plattformen für Homosexuelle,Fetischisten und die Singlebörsen für jedermann undundund so weiter.... Was man aber übernehmen kann ist die Tatsache, dass es durch die Platform "Internet" für viele einfacher geworden ist.
4. Die Möglichkeit leichter Gleichgesinnte zu treffen und damit auch leichter den Schritt nach draussen zu schaffen.
Zu diesen Punkt will Ich noch hinzufügen , dass ich niemals ohne dieses Forum und der lieben Schwestern hier ,getranst auf eine Feier gegangen wäre! Lang lebe das Internet 
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« Letzte Änderung: 25. Juli 2007, 16:16:53 von Danyelle »
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Jula
Moderator/in
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Beiträge: 759
Miss Verständnis
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« Antwort #14 am: 25. Juli 2007, 18:20:06 » |
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Vorab: Puuuh! wir können ein Thema wie dieses hier wieder diskutieren, ohne das Ideologinnen gleich alles vollschwallen. Das tut gut!
Inhaltlich: Wie schon von anderen festgestellt sehe auch ich zwei Aufsätze in einem.
Aufsatz 1: Das Internet hat vielen von uns (und da gehöre ich auch dazu) geholfen unsere einsamkeit zu überwinden und einen individuellen Lebensweg zu finden, der ein Ausleben unserer Transidentität ermöglicht. Ohne das Internet und die Chancen die es mir eröffnet hat, hätte ich mich wahrscheinlich schon längst in einer Depriphase aus dem Genpool gekickt! Die lebensverlängernde und lebensverbessernde Wirkung des WWW speziell für uns Trannies ist längst noch nicht genug gewürdigt.
Aufsatz 2: eine neue Kategorisisierung. Ich verstehe die Empfidnlichkeiten und die Kritik, die direkt gekommen ist. Aber ich fühle mich Stanze verbunden in dem Grundanliegen, dass nämlich die blöde, sexorientierte Kategorisierung des ICD10, von der ich mich nicht erfasst fühle, durch eine andere, bessere ersetzt gehört. Da ich selber mit einer alternativen Clusterung (Kategorisierung finde ich eh falsch, weil die Übergänge nach meinem Empfinden fließend sind) rumlaboriere, die aber wieder vollkommen anders ist, als Stanzes Zugang, bin ich inhaltlich auf einem anderen Trip. Kurz: der Zugang, dass insbesondere die Benjamin-Skala (in welcher Version auch immer) falsch ist, wird von mir geteilt, Stanzes Lösung ist mir aber nicht radikal genug, bzw berücksichtig die aus meiner Sicht relevanten Faktoren nicht umfassend.
und Ende: Mädels, traut euch doch mal, den Ball von Konstanze aufzunehmen. Bloß weil in letzter Zeit aus Gründen, die in bestimmten Personen lagen, keine Grundlagendiskussion möglich war, heißt das noch lange nicht, das solche Diskussionen per se blöd sind.
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Meine Site: http://www.julaonline.de/"Es gibt schreckliche Versuchungen und es erfordert Kraft und Mut, ihnen nachzugeben." Oscar Wilde
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