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Autor Thema: Eure Veränderung  (Gelesen 739 mal)
Leoni_Julia
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« am: 24. Dezember 2007, 06:26:24 »

Hallo Ihr Süssen Grin

mich würde eimal interesieren wie lang hat es bei euch gedauert bis sich eure Körperlichen Form verändert hat. Damit Meine ich alles vom tragen der ersten Frauenkleidung bis zum Schminken und natürlich auch von  den ersten Selbstversuchen der körperlichen Veränderung bis zu Eurer Hormontherapie und Eurem jetziges Aussehen.

Da ich neu hier bin und meinen ersten Termin bei Pycho hab brennt mir dieses Thema sehr auf den Lippen.
Daher schreibt bitte ich freue mich überjeden Beitrag.

LG Leoni Kiss
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DarkAngel
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Holland wird nicht mehr Europameister

hab+ich
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« Antwort #1 am: 24. Dezember 2007, 07:34:53 »

mehrere jahre hat die entwicklung gedauert ...

mehr kommt wenn ich selbst mehr sehe  ...
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stoned and drunk
diana76
Gast

« Antwort #2 am: 24. Dezember 2007, 09:24:41 »

hormone? nene, nur in flüssiger hopfen&malz form - BECKS. aussehen verändert? naja, im dianamodus von den anfängen bis jetzt, schon krass verändert- das bringt die übung beim aufbitchen so mit sich. im normalen-modus? bis auf gezupfte augenbrauen eigentlich nichts

frohes fest wünscht TheBecks
« Letzte Änderung: 24. Dezember 2007, 09:26:17 von Diana Becks » Gespeichert
Michela
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« Antwort #3 am: 26. Dezember 2007, 23:46:57 »

mich würde einmal interesieren wie lang hat es bei euch gedauert bis sich eure Körperlichen Form verändert hat...
Hallo Leonie, ich habe auch so einen Psycho-Lebenslauf geschrieben. Wichtig ist, denke ich, absolut die Wahrheit zu schreiben, denn es ist ja bei jedem anders.

Also bei mir: Poesiebilder getauscht, Ablehnung des Genitals und Fantasien seit Beginn der Pubertät, Besitz von Kleidung, seit ich nicht mehr im Studentenwohnheimzimmer wohnte, Kleidung in der Öffentlichkeit bisher nur seit Jahren eine Bergsporthose (das merkt keiner) kombiniert mit unisex. In geschützter Umgebung (mit 14 auf der Bühne, im Karneval) auch komplett weiblich.

Selbstversuche mit Hopfen (als Tee, nicht als Bier) vor ca. 15 Jahren, das wirkt aber nicht. Eine Schachtel Hormone bis vor Weihnachten (siehe Blog-Link in meinem Vorstellungsthread). Das hat mir dann auch ein ungewollt schnelles Outing beim Hausarzt eingebracht. Wink Jetzt erst mal keine Hormone mehr, weil ich in der Frauenklinik am 7. Januar Blut lassen muss, für die Untersuchung zum Ausschluss von Intersexualität.

Körperlich verändert hat sich so schnell nicht viel, die Nippel auf den Brustwarzen sind jetzt berührungsempfindlich und etwas größer. Ach ja, und obwohl der Hormonspiegel bei mir inzwischen wieder männlich sein sollte, hängt mein Penis weiterhin schlaff rum. Das ist aber vermutlich rein psychisch, ich will nicht mehr, dass er sich regt, und dann lässt er's eben.
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diana76
Gast

« Antwort #4 am: 27. Dezember 2007, 08:49:07 »

... das mit dem becks & dem hopfen war eher ein weihnachtlicher scherz am rande ...
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Veronica
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It's me, Veronica

brigitte_veronica
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« Antwort #5 am: 27. Dezember 2007, 15:35:55 »

@Hormone und was aus mir wurde...

Dem Körper ist es prinzipiell egal, welche Hormone er bekommt, ob Testo oder Östrogen.
Er reagiert je nach Hormon durch eine Anpassung der zugeordenten Funktionen, sprich hormonellen Einflüssen.
Ohne Testoblocker gibt es in den ersten Tagen eine Überdosierung an "Gesamthormon" so dass alle Nebenwirkungen dieses Zustandes eintreten, Herzrasen, Bluthochdruck, Schlaflosigkeit etc.

Kurz nach der Einnahme des Östrogens läßt die Libido nach, "er" hängt wie eine tote Wurst am Körperende.

Werden keine Blocker verwendet, muss die Dosierung des Östrogens höher sein, damit die körpereigene Produktion des Testo aufhört. Das Ganze dauert ca. 4 -6 Monate, dann sind Deine Hoden nur noch kleine Oliven, nach 1 Jahr sind es Erbsen.
In den ersten 5 Monaten kannst Du die Behandlung noch ohne nenneswerten Schaden abbrechen, danach entstehen irreparable Rückbildungen der Hoden und nix ist mit Sperma und Testo, dann darfst Du anstelle Östrogene Testosterone zu Dir nehmen, Du bist für alle Zeit Kastriert und kannst keine Zeugung mehr vornehmen, Dein Hänschen ist dann nur noch eine Harnröhrenverlängerung ohne weitere Funktion.

Es gibt zu Beginn erhebliche Schmerzen im Hodenbereich, in der Brust, teilweise sehr starkes Wundgefühl, dann wieder - periodisch- ein Jucken, etc...Es bildenn sich periodische Verhärtungen in der Brust aufgrund des Wachstums, nach 1 Jahr ist diese dann auf etwa Körbchengröße B angewachsen. Damit ist auch meist Schluss mit Lustig....
Die gesamte körperliche Erscheinung ändert sich, die Fettverteilung wird weiblich, alles wirkt weicher, rundlicher.
Der Grundumsatz des Körpers geht stark zurück, Frieren ist an der Tagesordnung, die Essgewohnheit muss radikal umgestellt werden, Bedarf nur noch 50 % gegenüber vorher.
Haare verändern sich, sie werden feiner, teilweise wachsen gewisse Partien überhaupt nicht mehr, das Haupthaar verdichtet sich,d .er Bartwuchs geht soweit zurück, dass evtl nur noch einmal in der Woche eine Rasur fällig ist, nach der Epilation evtl. alle 2 Wochen.
Im Genital wird Sekret von der Prostata ausgeschieden, teilweise sehr unangenehm, es muss mehrmals täglich gereinigt werden, da ansonsten böse Entzündungen entstehen können .

Das Wohlbefinden ist bis auf den völligen Kraftverlust nach etwa 6 -7 Monaten, ok, bei der richtigen Hormondosierung entstehen keine Traumata, Depries etc.
Nach der OP, die nicht zu spät wegen der Penisschrumpfung gemacht werden sollte, reduziert sich der Hormonbedarf und der ist vergleichbar mit einer Frau in der Menopause.
Ich nehme Estradiol Gel, 3 Hübe, 2 morgens, einen am Abend auf der Haut verteilt ( von wegen Knochen und so) dann reicht eine Packung ( 50g) einen Monat. Das bekommt mir ausgezeichnet, vor allem vermeide ich durch die Äußere Anwendung die Leberpassage mit ihren Nachteilen.

Nun lebe ich damit schon seit vielen Jahren, die OP  war umstritten wegen meines Alters, aber alles ist suppi verlaufen.
Meine TS kam bereits in frühester Kindheit zum Ausdruck - abgesehen von den üblichen Neugierigkeiten im frühen Jungenalter, aber bereits mit 5 Jahren war mir klar, das ich im falschen Körper stecke.
Zur damaligen Zeit gab es nur etwas auf den nackten Arsch und die Eltern versuchten den komischen Kleinen in die Spur zu bringen.
Ab dem 12. Lebensjahr kam dann die Erkenntnis - und es hat danach noch weitere 30 Jahre gedauert, bis dass der Schritt gemacht wurde.
Ich habe es manchmal bereut, es gab nur Komplikationen ( nicht körperlich) in meinem Labensablauf und Steine, Felsen und Berge als Hindernisse, so daß vor 5 Jahren der Wunsch nach "Rolle Rückwärts" kam.
Dank einer lieben Freundin im Forum blieb es dabei, heute bin ich froh, es nicht getan zu haben, denn durch die Hilfe dieser Freundin habe ich mich neu erkannt und entsprechend gehandelt.

Alle Liebe
Veronica

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