Maya
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gender yourself ;-)
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« am: 27. Februar 2007, 03:15:32 » |
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Hallo Mädels, ich nehme mal meine positiven Erfahrungen vom Schlampenfest in Nürnberg am 24.+25.02.07 zum Anlaß diesen Thread zu eröffnen: Mir hat es verdammt viel Spaß gemacht, als Transgender in der Öffentlichkeit zu wandeln - ich bin an Transgender-Sucht erkrankt  : Zwei Tage ohne Männerklamotten!!! Ein ganzes Wochenende en femme, mit Einkaufsbummel, Einkehr in ein Cafe, abends ein schönes Schlampenfest (tolle Atmosphäre, ausgelassene und fröhliche Menschen, super Musik - eine wahnsinns Stimmung) sonntags Burgbesichtigung, Einkehr in eine Pizzeria, Besuch eines Kunst-Museum und zurück angekommen noch einen Abschluß-Sekt: Summa summarum ein wahnsinns Erlebnis !!!  Während der ganzen Zeit en femme in Nürnberg habe ich von der Bevölkerung keine negativen Reaktionen erlebt: - höchstens auffallend längere Blicke (meist erstaunte oder fragende) - sehr viel freundliches Lächeln (vom weiblichen wie männlichen Personal, insbesondere von den Kellnerinnen und Verkäuferinnen, aber auch von anderen z. B. Passanten, die uns ganz normal angesprochen haben, um uns nach einem Weg zu fragen) - aber auch ernstgemeinte Hilfsbereitschaft, Akzeptanz und sogar Respekt: Auf einer kleinen Führung in der Burg haben wir den tiefen Brunnen besichtigt - und der Führer meinte, daß man beim Runterschauen in den Brunnenschacht auf seine Brille, sein Handy und zu guter Letzt auch auf seine Perücke achten soll ... worauf die Gruppe (vor allem die Frauen) den Führer leicht ausgebuht haben ( Wow, was für eine Unterstützung!), worauf dieser entschuldigend meinte, es sei sogar schon jemanden sein Gebiß beim runter Rufen aus dem Mund gefallen, er meine es ja nur gut. Summa summarum alles in allem positive Reaktionen Es bewegt sich was in unserer Gesellschaft - also Mädels, keine Angst haben, ihr könnt euch raus trauen ... der Pfad ist bereitet und wenn viele auf diesem Pfad laufen kann daraus ein Weg, eine Gasse, ja sogar eine richtige Straße werden ...It's your turn ... Was habt ihr denn alles so in der Öffentlichkeit - egal wo und wann - als Transgender erlebt?
Laßt uns mal den namenlosen Forumslesern den Pfad zeigen und ihnen Mut machen, damit sie aus ihrer Namenlosigkeit zu sich selbst und aus ihrem Versteck heraus finden. Viele Grüße von der neugierigen Maya 
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« Letzte Änderung: 01. März 2007, 03:45:09 von Maya »
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Erkenne Dich selbst, werde Du selbst und hab Spaß dabei!
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seamstress
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« Antwort #1 am: 27. Februar 2007, 03:48:06 » |
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Hallo Maya,
welch Enthusiasmus! Hoffentlich läßt sich die Eine oder Andere davon anstecken. Ich kann mich nur anschließen, auch meine Erfahrungen waren bisher fast ausnahmslos positiv. Und je selbstverständlicher man in der Öffentlichkeit auftritt, desto selbstverständlicher gehen die anderen mit einem um.
Das mag am Anfang schwierig sein, und alle Hemmungen habe ich auch noch nicht überwunden, aber mit jedem Mal fällt's leichter.
Und allen, die noch etwas unsicher sind, kann ich nur empfehlen auch einmal zum Schlampenfest zu kommen. An dem Wochenende laufen so viele von uns Mädels in Nürnberg rum, dass sich kaum jemand mehr groß wundert.
Sabine
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Everyone was terrified of Doug. I've seen grown men pull their own heads off rather than see Doug. He used sarcasm. He knew all the tricks - dramatic irony, metaphor, bathos, puns, parody, litotes and... satire. He was vicious.
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Roxanne
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Quasselstrippe mit Überlänge
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« Antwort #2 am: 27. Februar 2007, 08:28:16 » |
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Wirklich ein schöner, mutmachender Bericht. Wenn ich es nicht unmittelbar miterlebt hätte, könnte ich nicht glauben, daß Maya das alles in knappen 6 Monaten erreicht hat!
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Natürlichkeit ist langweilig. 
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Tamara
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Lebe Lauter!
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« Antwort #3 am: 27. Februar 2007, 08:34:23 » |
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Ich laufe mittlerweile ganz normal als Frau rum, und versuche mich möglichst wie eine Frau in der jeweiligen Situation zu kleiden und zu verhalten. Die Passanten auf der Straße sind oft so mit sich selbst beschäftigt dass sie es nicht merken, oder es ist ihnen völlig egal. Nur manchmal trifft man auf ein kleines Grüppchen von Jugendlichen, denen "die Kinnlade runterfällt", die das zuerst nicht glauben können und dann freudig erregt miteinander tuscheln  Verkäuferinnen, Hotelpersonal usw. waren durchwegs sehr freundlich, und mir ist auch bewußt geworden warum: Wie sollten sie sich gegenüber Kunden anders verhalten? Wenn sie unfreundlich sind - egal ob zu Transgendern oder zu anderen Gästen - dann hätte das fatale Auswirkungen. Wenn sie freundlich sind dann ist das Hotel beim nächsten SF wieder ausgebucht... Bei der Heimfahrt bin ich noch in eine Polizeikontrolle gekommen (passenderweise in meinem Wohnort), es war auch ganz normal, der Polizist meinte "Polizeikontrolle, die Papiere bitte", ich hab die Papiere aus der Handtasche gekramt und ihm gegeben, er marschiert eine Runde ums Auto, gibt sie mir wieder und ich fahre weiter.
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"we all came into this world naked, the rest of it is all drag" - RuPaul
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Babsy
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Pffröööt-Tüdelü
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« Antwort #4 am: 27. Februar 2007, 11:53:29 » |
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Die Passanten auf der Straße sind oft so mit sich selbst beschäftigt dass sie es nicht merken, oder es ist ihnen völlig egal.
... meine Rede seit '45 ... schön, dass es wieder jemand begriffen hat ... willkommen im Club! Babsn
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Pro bono - Contra malum
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Konstanze
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saufen gegen Rechts
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« Antwort #5 am: 27. Februar 2007, 13:41:45 » |
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Die Passanten auf der Straße sind oft so mit sich selbst beschäftigt dass sie es nicht merken, oder es ist ihnen völlig egal. Tststs, wir ham euch am Sonntag sofort als Transen erkannt, und auch sofort bemerkt, das der Mantel falsch geknöpft ist 
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« Letzte Änderung: 27. Februar 2007, 13:43:23 von Konstanze »
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Tamara
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Lebe Lauter!
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« Antwort #6 am: 27. Februar 2007, 13:54:20 » |
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Tststs, wir ham euch am Sonntag sofort als Transen erkannt, und auch sofort bemerkt, das der Mantel falsch geknöpft ist  Stimmt der Mantel! Der springt so richtig ins Auge!  Hast extra alle Knöpfe von deinem Damenmantel umgenäht, Maya? :-P das muss aber eine Arbeit gewesen sein :-P
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"we all came into this world naked, the rest of it is all drag" - RuPaul
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cilii
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« Antwort #7 am: 27. Februar 2007, 18:30:21 » |
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kompliment! bisher gab es noch keinen Ort, keine location, keine Uhrzeit bei der ich mich nicht getraut habe (wenn auch mit riesigem herzklopfen) als TG hinzugehen. von Kosmetikstudio zu Kaufhaus zu Boutique zu...
Wichtig ist daß man a) nicht übertrieben lächerlich aussieht und b) nicht die üblichen optischen Transenklischees bedient
Es ist immer gut Selbstbewusstsein zu prösentieren (auch wenn es innerlich nicht so vorhanden ist) und sich natürlich zu geben.
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Roxanne
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Beiträge: 3,566
Quasselstrippe mit Überlänge
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« Antwort #8 am: 27. Februar 2007, 18:48:39 » |
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Stimmt der Mantel! Der springt so richtig ins Auge!  Hast extra alle Knöpfe von deinem Damenmantel umgenäht, Maya? :-P das muss aber eine Arbeit gewesen sein :-P Maya, lass dich nicht ärgern. Das Bild einfach mal spiegeln und schon passt es 
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Natürlichkeit ist langweilig. 
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Zoe
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« Antwort #9 am: 27. Februar 2007, 19:02:53 » |
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ich bin da mittlerweile auch ziemlich schmerzlos. enfemme bahnfahren, fliegen oder Autofahren, in die Disco oder in eine Bar. Je nachdem, wie sehr man auffallen möchte (und wie viel Bein Man zeigt) wird man auch beachtet.
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Maya
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Beiträge: 167
gender yourself ;-)
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« Antwort #10 am: 27. Februar 2007, 22:15:47 » |
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Hallo Mädels, at Tamara: Wir haben Bleu und Konstanze in der Nürnberger City getroffen - Konstanze hat sofort gesehen, daß rechts nur 2 Knopflöcher links jedoch 3 Knöpfe vorhanden sind - es liegt also eine Verknöpfung vor  - wie war das nochmal: 2 aufnehmen, 1 fallen lassen ...  - war schon ne kurze Nacht nach der Party ... und was scheren wir Transgender uns an Modediktaten - Frau zieht an was gefällt ... Es ist schön, Dich mal real auf dem Schlampenfest kennengelernt zu haben - klasse Outfit und Figur- mach weiter so  at Konstanze: Ich finde es schön, einfach durch eine fremde Stadt zu laufen und immer wieder auf bekannte Gesichter zu stoßen, sind wir zwei aus Karlsruhe wirklich schon so bekannt wie bunte Hunde?  Wenn ja, dann vielleicht deswegen: Ein gutes passing ist klasse,
but not all the time is passing time,
sometimes is show-time,
there is no time like show-time,
there is no gender like transgender,
there is no fun than having fun  Das ganze Leben ist eine Bühne ...  Vielen Dank für Eure Anmerkungen und Berichte, bitte mehr davon ...  So long Maya 
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« Letzte Änderung: 28. Februar 2007, 15:11:11 von Maya »
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Erkenne Dich selbst, werde Du selbst und hab Spaß dabei!
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cilii
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Beiträge: 166
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« Antwort #11 am: 27. Februar 2007, 22:26:57 » |
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alles was ich heute als Frau tue sind Dinge vor denen ich vor mehr oder weniger Jahren noch große Angst hatte bzw die mir einfach unmöglich erschienen, also heisst das doch wohl nur, daß das was mir aus heutiger Sicht unerreichbar erscheint in irgendeiner Zukunft auch furchtlos getan werden kann...
und das ist ein verdammt gutes Gefühl
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Tamara
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Lebe Lauter!
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« Antwort #12 am: 27. Februar 2007, 23:41:03 » |
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Hallo Mädels, at Tamara: Wir haben Bleu und Konstanze in der Nürnberger City getroffen - Konstanze hat sofort gesehen, daß rechts nur 2 Knopflöcher links jedoch 3 Knöpfe vorhanden sind - es liegt also eine Verknöpfung vor  - wie war das nochmal: 2 aufnehmen, 1 fallen lassen ...  - war schon ne kurze Nacht nach der Party ... und was scheren wir Transgender uns an Modediktaten - Frau zieht an was gefällt ... Es ist schön, Dich mal real auf dem Schlampenfest kennengelernt zu haben - klasse Outfit und Figur- mach weiter so  also das schiefe zuknöpfen fällt mir erst jetzt auf  nein damankleidung hat die knöpfe links (und es wird die rechte seite drübergeschlagen), bei herrenkleidung (also deinem mantel) ist es umgekehrt. das liegt daran dass früher die feinen damen von dienerinnen angezogen wurden, und sich die dienerinnen leichter taten wenn die knöpfe auf der für sie gewohnten seite waren. und das hat sich bis heute gehalten...  danke für die komplimente, davon kann ich nie genug kriegen :-P
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"we all came into this world naked, the rest of it is all drag" - RuPaul
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Roxanne
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Quasselstrippe mit Überlänge
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« Antwort #13 am: 27. Februar 2007, 23:46:28 » |
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das liegt daran dass früher die feinen damen von dienerinnen angezogen wurden, und sich die dienerinnen leichter taten wenn die knöpfe auf der für sie gewohnten seite waren. und das hat sich bis heute gehalten...  Da gibt es verschiedene Versionen. Entweder die Zofen-Geschichte oder die, daß Frauen rechts vom Herrn gehen und wenn jemand zwischen die geknöpften Stoffe gucken kann, das der Ehegatte von links ist. Kein Mann, der rechts neben der Dame geht.
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Natürlichkeit ist langweilig. 
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HEKATE
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Goddess of the cross(dressing)roads
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« Antwort #14 am: 28. Februar 2007, 12:41:29 » |
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Zur "Buttoning Convention" ("Knöpf-Konvention")
gibt es -zig "Erklärungen" - leider hat jede irgendein "Loch":
die "Zofen"-Story wird dünn z.B bei den vielen Zofen selbst, sonstigen weiblichen Bedienten, Bäuerinnen, Arbeiterinnen usf., die ihre Kleidungs-stücke sicher selbst zuknöpfen mußten (haben die es dann bloß - unprak-tischerweise - den feinen Damen nachgemacht ?!); die "Dame-geht-rechts"-Story explodiert bei Ländern wie z.B. England, wo der Herr jeweils näher am Straßenrand ging (und geht), um die Dame vor dem früher oft hochaufspritzenden Straßendreck - z.B. von vorbeifah- renden Kutschen - zu schützen, usf..
Eine sehr gründliche Analyse kam mal zu dem Resultat, daß sich die Knöpf-Konventionen erst mit dem Aufkommen der massenweise hergestellten "Konfektionskleidung" allgemein verbreitet hätten - da jeder Hersteller (wie auch früher schon jeder Schneider) sich nach dem richten mußte, was bereits "marktüblich" war...
[... ähnlich wie bei der "QWERTZUIOP"-Tastatur, die einst allen Ernstes vom Erfinder Sholes entwickelt wurde, um zu verhindern, daß man zu schnell auf ihr tippen konnte (da sich damals sonst die einzelnen Typenhebel der Schreibmaschinen miteinander verhakten) - und die selbst im Computerzeitalter völlig unnötigerweise noch immer so aussieht...]
Eure geschichts-kritische olle HEKATE
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Man sollte öfter mal Bücher lesen, die man schon zu kennen glaubt (HEKATE)
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