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Autor Thema: AntiTransvestitismus  (Gelesen 1325 mal)
Konstanze
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« Antwort #15 am: 06. Mai 2008, 13:33:09 »

Noch jemand für ein Streitgespräch da?

Wolltest du streiten?

aber mal ein Hinweis, zwischen streitbar sein und streiten wollen ist ein Unterschied.

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Mitbewohner der KleiderschrankTrannyWG
Jennifer Anson
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« Antwort #16 am: 06. Mai 2008, 13:46:32 »

Noch jemand für ein Streitgespräch da?

Wolltest du streiten?

aber mal ein Hinweis, zwischen streitbar sein und streiten wollen ist ein Unterschied.

*lach* - Ne, streiten wollte ich nicht. Ich hatte nur Angst, dass die allgemeine Einigkeit in sprachlose Lethargie ausarten könnte. Aber ich erlaube mir mal Deinen Hinweis zu erweitern!!! *ggg*

Zwischen "Streitgespräch" und "streiten" ist auch ein rech großer Unterschied Smiley

L'n'P
Jenni
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Das Leben ist schön, Du mußt nur selbst daran glauben.
Wie man an meinem Avatar sieht rede ich wie mir der Schnabel gewachsen ist, außerdem bin ich hinter meiner blauen Maske nicht zu sehen. Aber trotz der Gurken, bin ich gegenüber der wichtigen Dinge nicht blind.
anja-w
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« Antwort #17 am: 07. Mai 2008, 13:21:18 »

Hallo in die Runde,

zum Thema fällt mir ein: die Stärke der Anti-TransvestitInnen ist die Schwäche der Transvestiten.
Die TSen, die einen schwerwiegenden Eingriff (weniger medizinisch als in ihrer sozialen Position) abzuwickeln haben / hatten, müssen  hierfür ideologisch standfest sein und ihre Position sicher zu vertreten wissen (nicht zuletzt gegenüber sich selbst).
Diese Notwendigkeit besteht NICHT für uns Transen, die wir auf besagte Eingriffe verzichten: wir haben / behalten immer den Rückzugsraum der Normaloexistenz.
Von dieser Situation haben sie die TSen definitiv verabschiedet: dass sie diesen Abschied in aller Rigidität und Ideologie verabsolutieren, ist letztlich eine Selbstverständlichkeit. Besonders, wenn sie sich von der Öffentlichkeit ihre OP finanzieren lassen, müssen ihre Argumente besonders hieb- und stichfest und über jeden Zweifel erhaben sein.

"Einfache" Transen hingegen haben keinen Druck, sich mit Legitimation und Ideologie auszustatten und sind in diesen Punkten vergleichsweise luschig.
Deshalb ist es ein ganz "natürlicher" Vorgang, wenn sie von TSen ihr Fett weg bekommen..

Zwar halte ich ihren Weg tendenziell für einen Irrtum; aber sie sind in ihrem Irrtum konsequent und schlagkräftig. Ausserdem haben sie den gesellschaftlichen Mainstream im Rücken.
Wir mögen auf der richtig(er)en Spur sein; wir sind jedoch wenig überzeugend.
Da liegt aus meiner Sicht die Crux.

Dass jemand zu dem, was wir treiben, sagen könnte "das ist ja cool! das will ich auch.." ist nicht besonders wahrscheinlich (ausser er/sie hätte schon für sich festgestellt, dass ihn TV-Anwandlungen nicht loslassen).

Solange das nicht so ist, besteht in der Öffentlichkeit der Eindruck, hier sei etwas verunglückt.
Dies wird sich erst dann ändern, wenn man an dem Punkt ankommt zu erklären, die TV-Existenz sei gut, richtig und wichtig, und das ggf. offensiv, so wie es richtige Drag Queens tun.
Bis dahin bewegt man sich in einem "halbgaren" Bereich, in dem man sehr angreifbar ist - was von anderer Seite (u.a. den TSen & Co.) gern ausgebeutet wird "wir sind die Richtigen / Normalen und ihr seid neben der Spur" um sich dabei selbst auf die Schulter klopfen zu können.

Dieser Konflikt / dies TV-Bashing wird solange stattfinden, bis sich die Transen sicheren Boden unter den Füßen (argumentativ, ideologisch) und damit unbestreitbares Selbstbewusstsein erkämpft haben; danach werden solche Angriffe lächerlich und wirkungslos sein.
Dass einzelne von uns, wie Zoe und besagte Drag Queens diesen Punkt bereits erreicht haben, macht es für sie leichter, erspart aber der großen Mehrzahl unter uns nicht, die ideologische Auseinandersetzung und Klärung bis zum besagten Punkt weiterzuführen.

Grüsse - Anja
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cvetoslava
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kvetinka1969
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« Antwort #18 am: 07. Mai 2008, 18:08:24 »

Dieser Konflikt / dies TV-Bashing wird solange stattfinden, bis sich die Transen sicheren Boden unter den Füßen (argumentativ, ideologisch) und damit unbestreitbares Selbstbewusstsein erkämpft haben; danach werden solche Angriffe lächerlich und wirkungslos sein.
Dass einzelne von uns, wie Zoe und besagte Drag Queens diesen Punkt bereits erreicht haben, macht es für sie leichter, erspart aber der großen Mehrzahl unter uns nicht, die ideologische Auseinandersetzung und Klärung bis zum besagten Punkt weiterzuführen.



Hallo Anja,

dafür ist die TV Gruppe doch viel zu inhomogen. Die TV-Gruppe reicht vom Fetisch-TV bis zum TV, der TS beneidet und schon Hormone genascht hat. Das sind meine persönlichen Erfahrung aus Zusammenkünften von TVs im realen Leben.

Teilweise wurden wir TS in der TV-Ablehnung auch von unseren Psychologen geschult bzw. bestärkt.

LG Cveta
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Extra Gottingam non est vita, et, si est, non est ita.
Jennifer Anson
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« Antwort #19 am: 07. Mai 2008, 18:43:45 »

Tja, das Leben wäre um so vieles einfacher, wenn die Menschen lernen würden sich mehr um Ihre eigenen Dinge zu kümmern als immer bei anderen Menschen mitdenken zu wollen. Dann hätten sie vielleicht wieder die Muse und die Zeit sich an den Dingen zu erfreuen die wirklich wichtig sind. An den einfachen Dingen die genauso Freude bereiten können.

Aber, es ist ja viel einfacher anderen zu sagen wie sie es bitte Ihrer Meinung nach zu machen haben, anstatt einfach zuzusehen wie sie ihre eigenen Probleme lösen. ;-)

Mehr gibt´s dazu eigentlich nicht zu sgaen ;-)

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Tags: AntiTransvestitismus AntiTransgenderismus 
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