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Autor Thema: AntiTransvestitismus  (Gelesen 1373 mal)
Konstanze
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« am: 03. Mai 2008, 23:17:19 »

um gleiche Posts in versch. Foren zu vermeiden, nur ein Link:

http://www.transtreff.de/viewtopic.php?p=62876
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Mitbewohner der KleiderschrankTrannyWG
Konstanze
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« Antwort #1 am: 04. Mai 2008, 00:17:03 »

Oops, seit wann ist der Bereich verschiedenes nicht öffentlich einsehbar?

also, dann hier:

Zitat
AntiTransvestitismus (auch AntiTransgenderismus) ist die Ablehnung derjenigen transidenten Menschen (TM), die sich nicht einer GAOP angleichen wollen, von TM mit GAOP oder auf dem Weg dahin. Dieses Phänomen ist in den 90er Jahren erstmals aufgetreten und findet besonders im Internet Verbreitung.

Dies drückt sich durch Diskriminierung, Verleumdungen, Ausgrenzung und Diffamierung aus, bis hin zum Absprechen der gesellschaftlichen Daseinsberechtigung.

Seit der breiten Nutzung des Internet, trafen erstmals im größeren Stil die verschiedenen Trans Gruppen aufeinander. Die unterschiedlichen Lösungen, mit seiner jeweiligen Transidentheit umzugehen, bedeuten auch unterschiedliche persönliche und gesellschaftliche Auswirkungen. Für Menschen die den zwingenden Wunsch haben als Frau zu leben, mit allen möglichen körperlichen und gesetzlichen Änderungen, bedeuten dies die größten Auswirkungen.

In erster Line kommen TG-, TV- und TS- (ohne Op) feindliche Aussagen aus teilen dieser Gruppe. Die Ablehnung und Ausgrenzung äußert sich, indem anderen ihre Sehnsucht nach der eigenen Weiblichkeit abgesprochen wird. Vielfach geschieht dies, indem ihnen rein sexuelle Motive unterstellt werden, als Homosexuell dargestellt werden oder dies lediglich als Hobby abqualifiziert wird.

Die Ursachen liegen u.a. darin begründet, dass man sich als einzige ernsthafte Transgruppe darstellen will, um nicht in die Rotlicht oder Schmuddel Ecke gestellt zu werden. Besonders wenn die Transherkunft erkennbar ist. Ebenso werden oft unbegründete Ängste dargestellt, dass durch offizielle Anerkennung anderer Lebenswege, als die weitmöglichste Anpassung ans Wunschgeschlecht, med. Leistungen gestrichen werden.

« Letzte Änderung: 04. Mai 2008, 00:19:08 von Konstanze » Gespeichert

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MichelleSarah
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« Antwort #2 am: 04. Mai 2008, 00:20:28 »

Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/AntiTransvestitismus

S'M.+++
« Letzte Änderung: 04. Mai 2008, 19:45:23 von MichelleSarah » Gespeichert

Die meisten Denker schreiben schlecht, weil sie uns nicht nur ihre Gedanken, sondern auch das Denken der Gedanken mitteilen.
(Nietzsche)
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« Antwort #3 am: 04. Mai 2008, 09:59:30 »

Also da ich schon auf genügens Seiten rumstolpere und keinerlei Lust habe mich auf noch mehr Seiten zu regisitrieren und und und und ... und da ich versuche auch vermehrt am realen Leben teilzunehmen schreibe ich meinen Komentar zu diesem Thema hier. :-) und dmit ihr einen Grund habt mich dafür zu steinigen .....

JEHOVA  Grin

Zitat
AntiTransvestitismus (auch AntiTransgenderismus) ist die Ablehnung derjenigen transidenten Menschen (TM), die sich nicht einer GAOP angleichen wollen, von TM mit GAOP oder auf dem Weg dahin. Dieses Phänomen ist in den 90er Jahren erstmals aufgetreten und findet besonders im Internet Verbreitung.

Dies drückt sich durch Diskriminierung, Verleumdungen, Ausgrenzung und Diffamierung aus, bis hin zum Absprechen der gesellschaftlichen Daseinsberechtigung.

Seit der breiten Nutzung des Internet, trafen erstmals im größeren Stil die verschiedenen Trans Gruppen aufeinander. Die unterschiedlichen Lösungen, mit seiner jeweiligen Transidentheit umzugehen, bedeuten auch unterschiedliche persönliche und gesellschaftliche Auswirkungen. Für Menschen die den zwingenden Wunsch haben als Frau zu leben, mit allen möglichen körperlichen und gesetzlichen Änderungen, bedeuten dies die größten Auswirkungen.

In erster Line kommen TG-, TV- und TS- (ohne Op) feindliche Aussagen aus teilen dieser Gruppe. Die Ablehnung und Ausgrenzung äußert sich, indem anderen ihre Sehnsucht nach der eigenen Weiblichkeit abgesprochen wird. Vielfach geschieht dies, indem ihnen rein sexuelle Motive unterstellt werden, als Homosexuell dargestellt werden oder dies lediglich als Hobby abqualifiziert wird.

Die Ursachen liegen u.a. darin begründet, dass man sich als einzige ernsthafte Transgruppe darstellen will, um nicht in die Rotlicht oder Schmuddel Ecke gestellt zu werden. Besonders wenn die Transherkunft erkennbar ist. Ebenso werden oft unbegründete Ängste dargestellt, dass durch offizielle Anerkennung anderer Lebenswege, als die weitmöglichste Anpassung ans Wunschgeschlecht, med. Leistungen gestrichen werden.

Als erstes will ich gleich mal vorwegschicken, dass ich mich ganz klar von den Realos distanziere, die wohl für die Auslösung dieses Themas verantwortlich sind, aber die mich kennen wissen das wohl auch.
Ich finde ja immer wieder bewundernswert wie für ein Phänomen neue Namen gefunden werden, denn diese sind ja zu 99% so ausgelegt, dass schon durch diesen Namen eine Meinungsbildung stattfinden soll.
Zum Thama an sich: Ich selbst durchlebe dieses Phänomen immer intensiver, je mehr ich mich meinem Wunschziel "Frau" nähere. Mich irritieren Bezeichnungen wie "Schlampenfest", "Schneewittchen Flittchen" usw. genauso wie ich gestehe mehr und mehr Probleme damt zu haben mit mit sexuell orientierten Trans Menschen auseinander zu setzen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich einfach prüde oder altmodisch und zu konservativ bin. Die Gedankengänge der Realos waren für mich nie wirklich nachvollziehbar, das hat sich zu einem gewissen Grad allerdings geändert. Meine Einstellung zu deren Art und Weise jedoch in keinster Weise, die Wortwahl und das Vorgehen dieser Gruppe mißbillige ich in jeder Form.
Es ist demnach so, dass ich zwar darüber nicht glücklich bin wie sich vieles in der Öffentlichkeit präsentiert, denn das meißte unterstützt nunmal ganz klar die langläufige Meinung der Gesellschaft, dass es sich bei Trans Menschen um eine Gruppe handelt in der es sich hauptsächlich um ördinäres Verhalten und Sex dreht. Dazu muß man aber sagen, dass nur wir selbst dies differenzieren können. Das Beispiel Travesta und einige andere Seiten haben ganz klar einen wesentlich höhreren Anteil an "Lustzofen", "TV-Skalvinnen" und einigem mehr. Im Vergleich hierzu ist in einem Forum wie dem "Transgender-Forum" oder auch dem "Transtreff" usw. die Anzahl solcher Personen sehr gering oder garnicht vorhanden. Aber das ist fast nur uns als Betroffenen bewußt, dem "unwissenden Bürger" da draußen jedoch nicht.
Somit findet eben gerade bei diesen Personen durch die oben erwähnten Veranstaltungsnamen und Profil-Nicks eine sehr starke Konditionierung in die meines erachtens falsche Richtung statt.

Es fehlt mir schlichtweg das Aushängeschild, dass egal ob TV oder TS, wir normale Menschen mit einem normalen Leben sind.

Meine grundsätzliche Lebenseinstellung "Jeder macht wie passt er ihm" schützt mich Gott sei Dank davor Gedankengut wie die Realos in mir zu tragen. Die meißten Argumente die diese Gruppe hervorbringt sind nur verzweifelte Versuche das zu ändern, was sie aber nicht ändern können. Und in Anbetracht dieser Hoffnungslosigkeit schlagen sie wild um sich. Wie bei einem Hund, der noch so zahm sein kann, wen er in eine aussichtslose Lage gebracht wird wird auch dieser zubeißen.

So, ich hoffe ich konnt emich einigermaßen klar darstellen :-) Und ich freu mich schon aufs nächste Schlampenfest, an dem ich hoffentlich teilnehmen kann ....

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« Antwort #4 am: 04. Mai 2008, 16:16:52 »

Weil ich manchmal faul bin, aber trotzdem überall mitreden will, wiederhole ich hier weitgehend meinen TT-Beitrag:

Meine Frage ist: Braucht man den Begriff um eine Personengruppe von anderen abzugrenzen und separat diskutieren zu können?

Den Ärger Konstanzes meine ich nachvollziehen zu können. Mich fuchst es auch, dass gerade diejenigen, die am meisten Verständnis dafür haben sollten, dass es Menschen in der Zwangsjacke männlich-unauffälligen Rollenverhaltens nicht aushalten, partiell eine Tendenz zu harscher Abgrenzung und Diffamierung (darf ich das sagen? ja, ich wurde auch schon aus dieser Ecke beschimpft, also habe ich was gut) entwickeln.
So weit, so ärgerlich. Sicher, man kann es auch erklären, so wie Stanze das ja auch tut. Aber brauche ich für das Phänomen einen eigenen Begriff?
Sind "Antitransvestiten" irgend etwas anderes als MzF-TS mit defizitärem Selbstwertgefühl? Ich glaube nicht.
Außerdem legt der Begriff für mich den Fokus falsch. Es ist ja nicht das primäre Ansinnen dieser Personen TV zu diskriminieren oder den Begriff "Transgender" zu diskreditieren. All das ist bloß eine Nebenfolge persönlicher Unsicherheit und mangelnden Selbstbewusstseins.
Einen Begriff für das Phänomen zu schaffen, bedeutet für mich, dass eine Persönlichkeitsmacke zum Identifikationsmerkmal hochgeschraubt wird. Und das finde ich zu viel der Ehre.
TS, die sich während oder gar nach ihrem Übergang zwanghaft von anderen transidenten Menschen abgrenzen müssen, sind für mich zwar ärgerlich, aber eben auch bedauernswert, weil sie offensichtlich solche Egokrücken brauchen.

Und meine Antwort lautet: Nein, er ist überflüssig. Einen eigenen Begriff für diese Personen benötige ich nicht.
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« Antwort #5 am: 04. Mai 2008, 16:28:40 »

Also ich stimme mit Jula weitgehend überein bis auf folgenden Satz.

TS, die sich während oder gar nach ihrem Übergang zwanghaft von anderen transidenten Menschen abgrenzen müssen, sind für mich zwar ärgerlich, aber eben auch bedauernswert, weil sie offensichtlich solche Egokrücken brauchen.

Ich finde das weder ärgerlich noch bedauernswert, denn es steht jedem zu sein Leben so zu leben wie es ihm passt. Und warum sollte mich das ärgern?

Bedauernswert? - Das verstehe ich noch weniger, wenn der oder diejenige sich damit wohlfühlt ist nichts bedauernswertes daran und meine Interpretation von Toleranz beginnt bereits damit, jemanden der so leben möchte ebenso zu tolerieren.

Egokrücken? - Was hat das mit dem Ego zu tun, wenn sich jemand nach oder während seiner Transition von einer gewissen Gruppe distanziert? - Das verstehe ich garnicht, vieleicht könntest Du das genauer erläutern?

Ich finde das Recht zu leben wie man will und sich von was auch immer abzugrenzen hat jeder Mensch und deshalb muß ich ihn nicht als minderen betrachten. Was ich aber absolut nicht akzeptieren kann und dahin sollte der Beitrag von Stanze vermutlich auch gehen, ist die Art und Weise wie ein kleiner Kreis dieser Gruppe sich verhält. Ich sage nur Beleidigungen und ähnliches.

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« Antwort #6 am: 04. Mai 2008, 16:54:14 »

Hi Jenny,
ich glaube, wir sind wirklich nicht weit auseinander.

Keinesfalls möchte ich Menschen das Recht absprechen, sich selbst zu definieren.

Hintergrund meiner Anmerkung war das Phänomen (dem imo auch Stanzes Posting zugrunde liegt), dass es offensichtlich Transgender gibt, die es für ihre Selbstdefinition nötig haben, anderen Menschen bestimmte Neigungen und Präferenzen zu unterstellen, um sich dann wiederum negativ (bzw. positiv) davon abgrenzen zu können.

Es ist vollkommen okay, wenn jemand sagt: "Ich bin so und so und so"
Es ist für mich aber nicht okay, wenn die Selbstdefinition über die wertende Auseinandersetzung mit anderen Personen läuft.
Jemand, der so etwas nötig hat, ist für mich tatsächlich bedauernswert, denn es fehlt ihm einiges an persönlicher Reife.

Und ich finde es ärgerlich, wenn Menschen persönliche Betroffenheit zu einer moralischen Kategorie machen.
Speziell die (ich meine jetzt niemanden persönlich!) Haltung: "Ich will nicht mit schmutzigen Fetischisten verwechselt werden", die unter TS recht verbreitet ist, finde ich persönlich unmöglich. Mit dieser Abgrenzung (die ja nur "ingroup" lautstark kommuniziert wird. Ich glaube nämlich nicht, dass irgendeine TS im Alltag rumerzählt, dass sie keine Fetischistin sei) wird nichts erreicht, als ohne Not Menschen herabzuwürdigen, die moralisch keinen Deut schlechter sind als die keuscheste TS.

Aber das alles führt wohl wieder in die alte Diskussion und lenkt von dem Thema Konstanzes ab.

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« Antwort #7 am: 04. Mai 2008, 17:21:09 »

OK .... Ja ich denke auch ,dass wir nicht weit auseinander sind. :-) Dann hatte ich das vorhin nur falsch interpretiert. Aber das passiert bei Geschriebenem gerne mal. Einer der maßgeblichen Gründe für die vielen Mißverständnisse im Netz.
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« Antwort #8 am: 04. Mai 2008, 21:02:14 »

Um auch hier kurz auf mögliche Missverständnisse einzugehen, es geht mir nicht um Personengruppen und dessen Definition, sondern um Bashing an sich und um einen griffigen Begriff, der dies ausdrückt + dessen Definition.

Stanze

Ps.: Elle, bist ein Schatz  Kiss
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« Antwort #9 am: 04. Mai 2008, 21:39:08 »

Besser als Jenni (die ich gar nicht kenne, die aber trotz der Gurken alles andere als blind ist !!! Smiley), könnte ich meine Gedanken zu dem Thema nicht beschreiben! Danke Jenni.

Ein paar Ergänzungen dazu möchte ich noch machen (obwohl oder gerade auch weil ich hier neu bin)

1.
Ich bin wohl keine TS (siehe Vorstellungsthread http://www.transgender-forum.com/neu_unbekannt/und_wieder_eine_neue-t2633.0.html) und Schubladendenken eigentlich auch blöd finde. Die Grenzen sind fließend. Selbst innerhalb der bekannten Gruppierungen sind die Grenzen fließend. Das ist auch ganz normal: unterschiedliches Alter, unterschiedliche Motivation, unterschiedliche Aussehen und Auftreten, unterschiedliche sexuelle Ausrichtung, unterschiedliche Ziele etc. Trotzdem kommt man gerade in solch Grundsatzdiskussionen manchmal nicht umhin die Begriffe TV, TS u.ä. zu verwenden. Jetzt höre ich erstmals zusätzlich den Begriff des Realos. Den Begriff Realo (und Fundi) kenne ich eigentlich nur von einer grünen Partei. Was ist jetzt die Gruppe der Realos? Ich könnte mir vorstellen, dass es sich dabei (vor allem) um TS handelt, die inzwischen dem Ziel Frau näher gekommen sind und sich nun von der „TG-Szene“ distanzieren (aus den von Jenni erwähnten Gründen). Das wäre zum Teil auch von mir nachvollziehbar. Auch wenn sie dadurch natürlich im gewissen Umfang genau so (intolerant) reagieren wie wir es oft der Gesellschaft vorwerfen. Aber trotzdem sollten auch WIR nicht die, die sich aus der „TG-Szene“ verabschieden beschimpfen, denn das ist ihr Recht. In vielen Threads liest man doch sinngemäß „Lebe Dein Leben“. Das muss doch für alle gelten. Das was wir an Toleranz einfordern, sollten wir auch bereit sein zu geben. Was ich allerdings bei Jenni rauslese, ist, dass die Art und Weise der sog. „Realos“ wohl nicht akzeptabel ist. Dazu kann ich nichts sagen, da ich heute erstmals den Begriff wahrgenommen habe und die Vorgeschichten nicht kenne.

2.
Bevor ich die beiden Foren entdeckt hatte, hatte ich noch in andere reingeschaut, die mich aber abgeschreckt haben.  Shocked
Als ich mich in TG und TT ein bisschen rumgeschaut habe, war ich auch erst verwirrt von solchen Namen wie „Schlampenfest“. Huh Da dachte ich zuerst ich wäre wieder in so einem Forum gelandet. Habe zwar keine Vorstellung von den diversen Treffs, habe die Foren aber schätzen gelernt. Das einzig blöde ist eigentlich, dass es zwei  gibt, so weiß ich nie in welches ich etwas reinstellen soll.  Wink Und die gleichen Beiträge in beide zu stellen habe ich keine Lust.

3.
Ob wir wirklich noch eine neue Definition brauchen?  Huh Hmm, ich weiß nicht recht.

LG Sara  Smiley
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« Antwort #10 am: 04. Mai 2008, 22:31:52 »

Mit dieser Abgrenzung (die ja nur "ingroup" lautstark kommuniziert wird. Ich glaube nämlich nicht, dass irgendeine TS im Alltag rumerzählt, dass sie keine Fetischistin sei) wird nichts erreicht, als ohne Not Menschen herabzuwürdigen, die moralisch keinen Deut schlechter sind als die keuscheste TS.

Du täuscht dich Jula.

als ein Beispiel möchte ich den Fernsehbericht über Kim und eine andere Ts anführen, bei der die andere sich in diese Richtung geäußert hat. http://www.transgender-forum.com/trannies_medien/vox_tv_frensehen_heute-t1087.0.html;msg35443#msg35443

Als zweites Beispiel fällt mir der Zeitungsbericht von Jasmina (Tulip Besuchern dürfte sie bekannt sein), die in ihrem Zeitungsinterview auch entsprechende Äußerungen machte.

Ich nehme an, dass z.B. bestimmte ehemalige oder immer-noch-heimliche User aus Österreich jedem, ob ers hören mag oder nicht, auch live seine Ansicht zu diesen Thema aufs Auge drückt.
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« Antwort #11 am: 05. Mai 2008, 00:01:16 »

Ich kann Jula wieder mal nur voll zustimmen. Meines Erachtens braucht es keinen neuen Begriff für die Unterstellungen, Diffamierungen und Beschimpfungen aus dieser Ecke, das kriegt man mit dem vorhandenen und allgemein bekanntem Vokabular genauso gut hin.

Vermutlich geht es Stanze aber weniger um den Begriff an sich, als vielmehr um das Phänomen, das dahinter steckt. Ob dieses aber so bedeutend ist, einen eigenen Begriff dafür zu prägen? Ich denke nicht.


@ Sara:
Diese selbsternannten Realos, von denen hier die Rede ist, sind in Wirklichkeit Fundamentalisten. Was ihnen (zurecht) vorgeworfen wird, ist nicht, dass sie sich aus der T*-Szene verabschieden (denn das tun sie eben nicht), sondern dass sie Transvestiten und Transgender (nach deren Definition) beschimpfen, ihnen nicht zutreffende Beweggründe unterstellen und ihnen jeglichen Leidensdruck und oft auch die bloße Daseinsberechtigung absprechen. Dies ist jedoch nur eine relativ kleine Splittergruppe unter den Transsexuellen, wenngleich einige ihrer Ansichten wohl weiter verbreitet sind.
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« Antwort #12 am: 06. Mai 2008, 00:13:51 »

Vermutlich geht es Stanze aber weniger um den Begriff an sich, als vielmehr um das Phänomen, das dahinter steckt.

Es geht mir darum, dass dieses Phänomen mit einem einzigen Begriff ausdrückbar ist, wie es z.B. bei Mobbing oder Antisemitismus auch der Fall ist. Ein Wort und jedem ist klar, was dahintersteckt.

Ich kann Jula wieder mal nur voll zustimmen. Meines Erachtens braucht es keinen neuen Begriff für die Unterstellungen, Diffamierungen und Beschimpfungen aus dieser Ecke, das kriegt man mit dem vorhandenen und allgemein bekanntem Vokabular genauso gut hin.

sicherlich kann man das mit dem Vorhandenen Vokabular erläutern. Man kann auch z.B. Mobbingoder Antisemitismus mit vorhandenen und allgemein bekannten Vokabular genauso gut umschreiben.

Diese selbsternannten Realos, von denen hier die Rede ist, sind in Wirklichkeit Fundamentalisten. Was ihnen (zurecht) vorgeworfen wird, ist nicht, dass sie sich aus der T*-Szene verabschieden (denn das tun sie eben nicht), sondern dass sie Transvestiten und Transgender (nach deren Definition) beschimpfen, ihnen nicht zutreffende Beweggründe unterstellen und ihnen jeglichen Leidensdruck und oft auch die bloße Daseinsberechtigung absprechen. Dies ist jedoch nur eine relativ kleine Splittergruppe unter den Transsexuellen, wenngleich einige ihrer Ansichten wohl weiter verbreitet sind.

Ich hab bewusst die Realox nicht beim Namen genannt. sie praktizieren dies zwar gerne, es gab es jedoch schon bevor sich der Zentralrat für TS und die Nachfolgenden Realox formiert haben.

Auch kommen von Äußerungen dieser Richtung von weiblichen und männlichen Angehörigen und sogar TVs vor. Selbst manche Medizinern verhalten sich antitransvestitisch.
« Letzte Änderung: 06. Mai 2008, 00:19:37 von Konstanze » Gespeichert

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« Antwort #13 am: 06. Mai 2008, 02:01:51 »

Ich finde das Recht zu leben wie man will und sich von was auch immer abzugrenzen hat jeder Mensch und deshalb muß ich ihn nicht als minderen betrachten. Was ich aber absolut nicht akzeptieren kann und dahin sollte der Beitrag von Stanze vermutlich auch gehen, ist die Art und Weise wie ein kleiner Kreis dieser Gruppe sich verhält. Ich sage nur Beleidigungen und ähnliches.
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Je Jenni, da kann ich dir absolut zustimmen. Abgrenzen darf sich jeder, auch hier macht der ton die Musik. Aber wie gesagt, die Abgrenzung geht halt oft mit üblen Beleidigungen einher. Noch dazu mit pauschalen Beleidigungen und das ist eben zu viel des guten.

edit: beim weiterlesen hab ich festgestellt, dass jenni und jula eigentlich die gleiche meinung vertreten wie ich.

« Letzte Änderung: 06. Mai 2008, 02:09:17 von Zoe » Gespeichert

Jennifer Anson
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« Antwort #14 am: 06. Mai 2008, 10:44:58 »

Na dann sind wir ja sozusagen alle einer Meinung !?!

Wie langweilig ... *ggg* Noch jemand für ein Streitgespräch da?

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Tags: AntiTransvestitismus AntiTransgenderismus 
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