Ad U-Bahn: Zustimmung zu Seamstress, es gibt keinen Grund, Angst vor öffentlichen Verkehrsmitteln zu haben! Das ist nicht gefährlicher, als in ein Parkhaus zu gehen (mit den gleichen Einschränkungen, die auch für andere Frauen gelten, natürlich!). Ich kann über keinerlei schlechte Erfahrungen berichten.
das hat aber auch etwas mit komfort zu tun. wenn ich getranst bin bin ich eigentlich generell ziemlch unpraktisch angezogen. zu enge röcke, zu hohe schuhe, sonnebrille obwohl es dunkel ist und dergleichen.
für mich ist es ein stück lebensqualität welches ich mir gönne wenn ich auf party gehe. nicht abgehetzt weil einer bahn hinterhergerannt, dreimal umgeknickt, 5 betrunkene anmachen reicher und durchgefroren weil einen anschluss verpasst zu haben. bzw. zu fluchen daß die bahnen erst ab 5 wieder halbwegs vernünftig verkehren und dann endlos warten oder frustriert nach hause stöckeln.
da bleibt einem nur das taxi. sehr entspannt. und stilvoll.
bus und bahn kann ich im ganz normalen alltag genug haben. und das find ich bisweilen da schon anstrengend genug
Ad "rein in die Clubs": das finde ich etwas kurz gegriffen. Wir sind echt nicht darauf angewiesen, irgendwelche Schonräume (Queer-Scene, Clubs ....) in Anspruch zu nehmen!
Okay, wenn man nur daran Interesse hat, bzw. Busse einfach nicht mag und lieber Taxi fährt, dann ist es in Ordnung. Aber es ist nicht nötig, sich da zu beschränken, wenn man das nicht will.
wiedermal das ding mit "was für eine transe bist du?"
und wiedermal: ja, getranst party macht extrem spaß. getranst shoppen macht spaß. aber warum sollte ich mich anderthalb stunden aufhübschen um pfandflaschen wegzubringen oder den müll runter zu tragen? wer auf getransten alltag steht, why not. aber madeleine ist ganz eindeutig nicht alltagstauglich (wie schon geschrieben: unpraktische klamotten, unsicheres schuhwerk, viel zu viel aufwand).
und wie heute immer wieder betont wurde wäre es ja für ne ganzganz hohe anzahl von transen sowieso schon ein unglaubliches erlebnis überhaupt "nur" in eine disco oder bar oder nen club zu gehen, egal ob queer oder wasauchimmer.