TG-Forum
News: you're searchin for an english forum. Please have a look @
http://www.angelsforum.co.uk/phpforum/
 
*
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. 25. Juli 2008, 12:26:44


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


Seiten: 1 [2] 3 4 ... 6   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Angst raus zu gehen! Berechtigt oder nicht?  (Gelesen 3004 mal)
Zoe
Administrator/in

Offline Offline

Beiträge: 953



Profil anzeigen WWW E-Mail
« Antwort #15 am: 03. Januar 2008, 22:11:17 »

Na ja, ich kanns auch nicht so recht verstehen.
Das mit dieser dauernden Angst.

Also vor ca 15 Jahren nächtens 2 tätliche Übergriffe, die als Mordversuche gemeint waren. 1 x Versuch eines Berunkenen Männchens, mich von einer Brücke zu werfen (mit den Worten "So etwas wie dich sollte man am Besten gleich entsorgen" und 1 x ein Versuch von 4 Jugendlichen, mich (auf dem Fahrrad) mit dem Auto zu überfahren und danach Verfolgung bis zur Haustür. Konnte ich beides zum Glück erfolgreich abwehren.

Vor ca. 10 Jahren mal im Festzelt Glatzkopfzusammenrottung, die ich auf mich bezogen habe. Von einem Bekannten, der mir das nicht glauben wollte hab ich mich dann halt verabsciedet und hab mich heimlich aber zügig vor Ende der Veranstaltung abgeseilt. Vorigen Herbst im selben Bierzelt im Dirndl gewesen und nur schöne Erlebnisse gehabt.

Aber sonst in mindestens 15 Jahren nix, was negativ aufgefallen wäre. Meistens Nichtbeachtung. Öfters nette Erlebnisse (Freundlichkeit, Komplimente, Fotowünsche, nette und oft interessante Unterhaltungen, Einladungen auf Getränke, ... )

Wie wir in den Wald hineinrufen, so schallt es halt wieder raus.
Und nächtens sollten gewiße Orte alleine halt besser gemieden werden.
Aber das betrifft jede Frau.

Liebe Grüße
Triona

Ja, ich denke in den letzten 10-15 Jahren hat sich einiges geändert. Vor allem die Gesellschaft selber
Gespeichert

Roxanne
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 3,319


Quasselstrippe mit Überlänge


Profil anzeigen WWW

Ignorieren
« Antwort #16 am: 03. Januar 2008, 22:12:15 »

Ne offene humorvolle art is da besser und kommt an.... sich selbst nich wichtich nehmen is auch nen Aspekt dabei... so seh ich das...

Das sehe ich auch so. Es gab mehrfach eine Situation, wo mich mein Gegenüber erstmal verwirrt anguckte - man merkt richtig, wie es bei manchen Menschen ein, zwei Sekunden braucht, um die Situation erstmal zu begreifen  Wink - wenn man dann freundlich lächelt, ist die "Richtung" meist vorgegeben.
Gespeichert

Natürlichkeit ist langweilig. 
Triona
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 156



Profil anzeigen WWW

Ignorieren
« Antwort #17 am: 03. Januar 2008, 22:28:34 »

Zitat von: Zoe
Ja, ich denke in den letzten 10-15 Jahren hat sich einiges geändert. Vor allem die Gesellschaft selber

Was ich damit sagen wollte.

Liebe Grüße
Triona
« Letzte Änderung: 03. Januar 2008, 23:22:55 von Zoe » Gespeichert
Triona
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 156



Profil anzeigen WWW

Ignorieren
« Antwort #18 am: 03. Januar 2008, 22:32:44 »

Zitat von: Roxanne
Das sehe ich auch so. Es gab mehrfach eine Situation, wo mich mein Gegenüber erstmal verwirrt anguckte - man merkt richtig, wie es bei manchen Menschen ein, zwei Sekunden braucht, um die Situation erstmal zu begreifen  Wink - wenn man dann freundlich lächelt, ist die "Richtung" meist vorgegeben.

Ja, manchmal sieht man förmlich, wie die Holzzahnrädchen des mechanischen Gehirns so langsam ineinandergreifen. Smiley

Da hat man Zeit, zu reagieren.
Und dann eben: "Wie man in den Wald hineinruft...

Tri
« Letzte Änderung: 03. Januar 2008, 23:22:19 von Zoe » Gespeichert
Roxanne
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 3,319


Quasselstrippe mit Überlänge


Profil anzeigen WWW

Ignorieren
« Antwort #19 am: 03. Januar 2008, 22:44:20 »

Triona? Probleme mit der Zitierfunktion?  Grin
Gespeichert

Natürlichkeit ist langweilig. 
Triona
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 156



Profil anzeigen WWW

Ignorieren
« Antwort #20 am: 03. Januar 2008, 23:06:59 »

ähm, anscheinend, seit neuestem.

Ich glaub, das geht mir hier grad ein klein bisserl u schnell...
Da kommen meine Zahnrädchen nimmer mit.   Roll Eyes

Ich will mein Blümchenforum wieder haben  Cry

Alles Liebe
Tri
Gespeichert
Triona
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 156



Profil anzeigen WWW

Ignorieren
« Antwort #21 am: 04. Januar 2008, 00:53:50 »

Liebe Zoe,

danke für die Blümchen  Wink
Gespeichert
Yvonne
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 68


Frau sein ist Leben !

fisju@hotmail.de
Profil anzeigen WWW

Ignorieren
« Antwort #22 am: 04. Januar 2008, 12:10:58 »

Bei mir ist es ähnlich wie bei den meisten hier.

Negative Erfahrungen habe ich bisher keine gemacht.

Nur ein Spruch ist hängen geblieben (und ich muss gestehen der war berechtigt).
Ich war mit zwei Freundinnen vor einigen Jahren in HH Große Freiheit unterwegs. Da spricht mich ein mittelalter Typ an und sagt (natürlich so laut, dass es alle herum hören konnten): "Mädel, du must dir aber deine Beine besser rasieren".
War echt peinlich Roll Eyes
Halte mich seitdem aber strikt daran Grin

Selbst hier passt also der Spruch "Wie du in den Wald hinein rufst, so schallt es heraus."
Wer im nuttigen Autfitt über die Reperbahn stöckelt, darf sich nicht wundern, wenn er angemacht wird.
Andererseits wer drauf steht kann so seinen großen Auftritt haben.
Einer Freundin ist dabei mal die "Mütze" abhandengekommen Shocked

Nette Situationen, an die ich mich gerne erinnere, hat's dagegen sehr viele gegeben.
Und diese sind's ja auch warum Frau immer wieder rausgeht Smiley
Gespeichert
Micha.Anna
Gast

« Antwort #23 am: 04. Januar 2008, 13:08:45 »

Ich hab schon viel drüber geschrieben, es gibt keine Probleme. Das Risiko Opfer von Gewalt zu werden, seh ich nicht so krass, so lang in der Münchner U-Bahn mehr Rentner zum Zusammenschlagen unterwegs sind als ich einer kleiner T-Mensch. Bei dem statistisch größeren Angebot an Opfern hab ich gute Chancen ungeschoren davonzukommen. Ich hatte als junger Student mehr Angst, von irgendwelchen Bildungsneidern angegriffen, angepöbelt, vertrimmt zu werden, als jetzt. Es ist wohl eine Frage der Einstellung, trotzdem hab ich mir kürzlich ein Döschen Pfefferspray zugelegt, das ich natürlich prompt jedes mal zuhause vergessen habe. (O-Ton Ehefrau: "Auf der Kommode liegts natürlich am besten")

Ich hatte ein paar eher unschöne Erlebnisse, die aber mehr mein Gegenüber deklassierten als mich. Es war beispielsweise im Nachhinein schon amüsant zu sehen, wie sehr der Kassierer einer Autobahntankstelle in der deutschen Provinz an mir vorbei sehen konnte, als ich den Treibstoff und auch meinen Softdrink getrennt zahlte. Ich mein, zweimal kassieren und Kleingeld herausgeben, ohne die Kundin anzuguggen, wobei er vorher, als ich am Kühlschrank mein Getränk raussuchte, die Augen ned von meiner Rückseite lassen konnte. War wohl ein ähnlicher effekt wie ein mit Senf gefüllter Faschingskrapfen, der im Mund plötzlich nimmer so lecker ist wie er aussah. Da denkst halt erst mal nur noch in Begriffen die mit "Dummes A" beginnen und mit "loch" aufhören, bis meine natürlich angeborene Toleranz aufholt, und mich den überforderten Mitmenschen als solchen akzeptieren läßt.

Eher untypisch ist ein Erlebnis wie das letzte:

  U station Münchner Freiheit, im Graben aus dem Untergeschoß, 22:30h
Ein untersetzter Städtereisender, Typ Outdoorfreizeitjackebommelmütze "schulligung, isch des der schwabinger weihnachtsmarkcht? isch mir empfohle' worde' "
"Ja klar", sag ich, "das ist hier"
"iss aba scho arg dunkell?"
"Stimmt, ist auch schon spät, da muss man früher kommen, so zwischen 6 und 8 ist's am besten."
"aha" ...pause... "gips hier au' glühwein?"
ich: "wenn offen ist, ja den gibts"
er guggt, schnauft, blinzelt. Ein Wiegen des Oberkörpers holt Schwung: "sach ma, bisch du ein trans-vehs-titt?" (wirklich mit zwei t gesprochen)
ich: " ist das wichtig?"
"wie?"
ich, etwas lauter: "ist das wichtig?" (manche merken halt gar nix.)
Eine Miene erhellt sich, die hölzernen Rädchen haben den verlorenen Gesprächsfaden wiedergefunden: "weisch, i war lang in sing-ah-puaaaah, i kenn mi ausss"
"verallgemeinerungen sind gefährlich", sag ich, er glotzt, schaltet innerlich in einen anderen Gang, ob rauf oder runter weiß er aber ned so genau, war aber wohl auf jeden Fall der falsche.
ich fass ihn an die schulter, gugg runter "selbst wenn du 1000 transvestiten kennst, mich kennst du nicht."
er macht große Augen
"und wenn du 1000 transsexuelle kennst, mich kennst du nicht."
es kommt nichts mehr, ich sag "schönen abend noch", und geh.
ich hör noch "aba i hen's doch nit bööös g'meint"

(O-Ton Ehefrau: "So wirds immer sein") und der Gedanke stimmt dann nicht 100% positiv, wenn  man selber grad ned die beste Stimmung hat.

Damit muss man leben. Auch damit, dass die Dame an der Kasse im Esprit Laden sagt: "So oft wie Sie hier sind, würde sich eine Treue-bonus-karte für Sie aber wirklich rentieren". Dabei hatte ich ne neue Frisur, und bin dort gar ned so oft, hab auch eher selten was eingekauft, aber ich werd halt bemerkt, und bleib auch in der Erinnerung. Es wäre vermessen zu sagen, immer positiv.

Wie gesagt, man muss damit leben können, und es gehört wirklich eine große Portion an Selbst-Akzeptanz dazu, um das ganz selbstverständlich wegzustecken.
Gespeichert
LivNorton
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 34


Better make it through today

livnorton
Profil anzeigen WWW E-Mail

Ignorieren
« Antwort #24 am: 04. Januar 2008, 14:24:58 »

Bei dem statistisch größeren Angebot an Opfern hab ich gute Chancen ungeschoren davonzukommen.

Ich vertraue auch auf Statistiken...... Grin

Die einzige negative Erfahrung machte ich mit einem ausländischen Mitbürger, der beim Vorübergehen
"Sch.....tunte" zischte, aber aufgrund des ungleichen Größenverhältnisses schnellen Schrittes davonzog.

Jede Begegnung soll ja irgendwie eine Botschaft vermitteln.......so ist es bestimmt nicht prickelnd als Angehöriger
dieser Volksgruppe von manchen Deutschen ebenfalls den Zusatz "Sch...." zu bekommen. 

Gespeichert

Eine echte Vision entwickelt ihr Eigenleben !
Triona
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 156



Profil anzeigen WWW

Ignorieren
« Antwort #25 am: 04. Januar 2008, 15:15:08 »

@ Liv:

ja ja, Radfahrergesinnung eben:

nach oben Buckeln, nach unten treten (wo auch immer das vermutet wird)

Das scheint halt weltweit verbreitet zu sein, bei allen Völkern, Rassen und Kulturen.

Denkt auch daran, wie manche (viele? - auf jeden Fall zu viele) Schwarze oder Muslimische Männer ihre Frauen behandeln.

Aber kehren wir mal besser vor unserer eigenen Türe...

Liebe Grüße
Triona
Gespeichert
Jula
Moderator/in

Offline Offline

Beiträge: 702


Miss Verständnis


Profil anzeigen WWW E-Mail
« Antwort #26 am: 04. Januar 2008, 16:11:33 »

etwas provokativ:
kann es sein, dass es unterschiedliche Meinungen über die Toleranz der Gesellschaft gibt und dass der entscheidende Unterschied die Frage ist "Gehst du raus?"?

Alle rausgehenden Trannies, die ich kenne, betonen (wie ich auch) dass es kein Problem mit den Leuten gibt.
Okay, da sind ein paar Randgruppen (Besoffene, bildungsferne Jugendliche...), die Ärger machen, aber im Normalfall werden wir normal, wenn nicht sogar freundlich interessiert behandelt. Jedenfalls klagt keine darüber, dass es für uns gefährlicher ist, als für jede andere Frau. Wo eine Frau nicht oder nicht allein hingehen sollte, da sollten wir uns auch zurückhalten, aber sonst gibt es keine Restriktionen.
Bedenken hinichtlich der Toleranz lese und höre ich eigentlich nur von Leuten, die vorsichtshalber gar nicht erst ihre Überzeugung auf die Probe stellen.

Im Grunde genommen war es auch bei mir selbst so.
Solange ich nicht draußen war, war ich überzeugt, dass mein Auftreten als Frau in der Öffentlichkeit eine Provokation sei, die die Toleranz meiner Mitbürger überfordern würde. Ich rechnete mit allen möglichen Sanktionen, von Angestarrtwerden über Pöbeleien bis hin zu massiven Missfallensbekundungen ... und hatte entsprechend Angst.
Erst als ich so nach und nach immer frecher werdend meine Vorurteile über die Intoleranz der Gesellschaft auf die Probe stellte, kam ich zu anderen Einsichten und bin seit dem überzeugt:
Es mag individuell gute Gründe geben, nicht als Frau vor die Türe zu gehen. Aber fehlender Toleranz unserer Gesellschaft kann man dafür nicht die Schuld geben. Da gibt es keine Defizite.
« Letzte Änderung: 04. Januar 2008, 16:13:09 von Jula » Gespeichert

Meine Site: http://www.julaonline.de/

"Es gibt schreckliche Versuchungen und es erfordert Kraft und Mut, ihnen nachzugeben." Oscar Wilde
diana76
Gast

« Antwort #27 am: 04. Januar 2008, 16:14:07 »

du hast recht jula :-)
Gespeichert
Triona
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 156



Profil anzeigen WWW

Ignorieren
« Antwort #28 am: 04. Januar 2008, 16:44:17 »

eben!
Gespeichert
Monika
Forennutzer/in

Offline Offline

Beiträge: 19


Mitunter auch mit Bindestrich oder Leerzeichen ;-)


Profil anzeigen WWW

Ignorieren
« Antwort #29 am: 04. Januar 2008, 22:06:04 »

Kleines Erlebnis meinerseits zu diesem Thema:

im Oktober war ich zu einem Trannystammtisch. Es war nach Inkrafttreten des Rauchverbots im betreffenden Bundesland, deswegen war ein Teil der Mädels immer wieder mal vor der Türe anzutreffen. Ich rauche zwar selbst nicht, bin aber auch mal zum quasseln raus.

Nach kurzer Zeit kam ein etwas angesäuselter Mann des Weges, stellte sich interessiert zunächst neben die Gruppe und kam mir dann näher. Er musterte mich interessiert und meinte schließlich: "Du Mann?". Ich fragte zurück: "Seh' ich so aus?". Betretenes Schweigen. Als er dann zudringlich werden wollte, ging ich einfach in das Lokal hinein und ließ ihn stehen. Er hat sich dann wohl auch getrollt, denn die Anderen hatten anschließend nichts über den Vorfall zu berichten.

Ansonsten gehe ich als Monika durch die Welt, wie ich auch als Mann durch die Welt gehe. Ich schaue mich nicht ängstlich um, ob mich jemand beobachtet. Gelegentlich ein kurzer Pfiff hinterher, auch ein "sexy" hab' ich schon gehört - wie immer das auch gemeint gewesen sein mag. Dunkle Straßen gehe ich nur in Begleitung.

Monika
Gespeichert
Tags:
Seiten: 1 [2] 3 4 ... 6   Nach oben
  Drucken  

 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.5 | SMF © 2006-2007, Simple Machines LLC
Seo4Smf v0.2 © Webmaster's Talks
| impressum| Sitemap

based on Dilber MC Theme