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Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. 07. Oktober 2008, 01:53:25


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Autor Thema: Theaterstück: "Ganze Kerle" (Berlin, Theater am Kurfürstendamm) (11.7.-14.9.),  (Gelesen 496 mal)
Extrema
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« am: 10. Juli 2008, 17:05:06 »

Im Theater am Kurfürstendamm wird das Stück: "Ganze Kerle" vom 11.7.-14.9. gespielt. Hier die Geschichte des Stückes:
Das Stück erzählt die Geschichte der vier Kollegen Georg, Sigi, Enrico und Klaus, die als Paketboten bei einem privaten Kurierdienst arbeiten.
Lilly, die Tochter des Filialleiters Frank benötigt nach einem Unfall dringend Hilfe, eine „Delfin- Therapie“, die jedoch 12.000 Euro kostet – eine Summe, die er nicht aufbringen kann. Seine Angestellten wollen ihn gern unterstützen, aber ihre Ersparnisse reichen nicht aus. Da bringt ein Zeitungsartikel über eine Pariser Travestie-Show die rettende Idee und aus Paketboten werden Glamour-Girls – auch dank der Unterstützung einer rätselhaften Nachbarin...

Ein Kampf mit zu hohen Absätzen, künstlichen Wimpern und Strapsen – liebenswert, rührend und voller Komik.

Eine Produktion in Zusammenarbeit mit der Komödie Düsseldorf
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Das Stück soll in Düsseldorf ein richtiger Erfolg gewesen. Wer etwas "rumgoogel" findet eigenes über das Stück.
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Ich hatte dem  Theater am Kurfürstendamm eine Idee vorgeschlagen und Sie wurde fast angenommen bzw. wird derzeit noch überlegt. Auf jedenfall gilt erst mal folgendes:
Jeder Mann, der sich als Frau verkleidet, kann seine Begleitung kostenlos zum Stück einladen, d.h. man zahlt nur eine Karte.

 
« Letzte Änderung: 10. Juli 2008, 17:06:43 von Extrema » Gespeichert

Be a sister to every tranny. Please note. I said "every tranny", not "every tranny like you." There is no room for intolerance. Though you may differ from one another in sexual orientation, you are united by your transgender and  even further by a prefernce for an alternative lifestyle. (Miss Vera)
Sheila Wolf
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shei2wolf
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« Antwort #1 am: 13. Juli 2008, 11:24:37 »

http://www.sheila-wolf.de/2008-07-12/ganze-kerle-in-pumps-und-fummel-am-kudamm/
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"Nutze deinen Körper als Leinwand, um eine Illusion zu malen und für einen Moment zu entfliehen." - Deanna Jean Monroe

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Aglaia
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« Antwort #2 am: 19. September 2008, 19:16:28 »

Für all diejenigen unter euch, die auch gerne sitzen und schauen: an der Berliner Volksbühne werden „Die Zofen“ von Jean Genet gegeben.

http://www.volksbuehne-berlin.de/praxis/die_zofen/

Stück und Inszenierung sind in Bezug auf den Gender-Aspekt von ganz besonderem Interesse, denn gemäß Jean Genets Intention, sollten die drei Figuren von Männern gespielt werden, doch Luc Bondy besetzt sie mit weiblichen Darstellerinnen (Edith Clever - Gnädige Frau, Caroline Peters – Claire, Sophie Rois - Solange), die demnach Frauen spielen, die Männer spielen, die Frauen spielen. (Also exakt mein Gender-Konzept  Grin ...und dann noch eines meiner Lieblingsstücke von einem meiner Lieblingsdramatiker in einer meiner Lieblingsstädte, in einem meiner Lieblingstheater mit einer meiner Lieblingsschauspielerinnen : SOPHIE ROIS! Das muss einfach gut geworden sein und ich kann es kaum erwarten, es mir anzuschauen  Smiley  Roll Eyes  Smiley ). Premiere ist heute, leider aber schon lange ausverkauft  Cry , trotzdem: das Stück ist fest im Spielplan!!!



(Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,557846,00.html)

Aber nun zum Inhalt des Stücks:

Für die beiden Domestiken-Schwestern Claire und Solange stellt sich die Welt von Madame als eine unerreichbare und in ihrem Prunk verklärte dar. Der Wunsch, die Gnädigste zu erdrosseln, wird zum Lebenselixier für sie, das sie durch Rollenspiele zu kompensieren suchen – ein Vexierspiel aus wechselseitiger Demütigung und Beherrschung zwischen den beiden Schwestern entpuppt sich, bei dem sie beide abwechselnd die Rolle der Dienerin und der Herrin übernehmen. Ihre realen Versuche, Monsieur durch anonyme Briefe an die Polizei auszuliefern und ihre Herrin durch vergifteten Lindenblütentee aus dem Weg zu räumen, scheitern. Das Rollenspiel wird wieder aufgenommen, bis der Vorhang fällt...

Vielleicht konnte ich bei einigen von euch die Begeisterung fürs Theater wecken  Smiley .

Viele Grüße

Aglaia
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