_julchen_
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« Antwort #15 am: 28. März 2008, 05:11:43 » |
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5.4.? hier läuft grad werbung für 'sonntag, 17:30h'... naja, egal
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Kuschy
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« Antwort #16 am: 28. März 2008, 12:55:43 » |
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Ich finde das einfach nur wiederlich, damit ziehen die, die richtigen TVs so was von in den Dreck und alle denken TVs sind so wie die! *würk* Und wir werden noch mehr ausgelacht oder schlimmeres.  LG, Kuschy.
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The Becks
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« Antwort #17 am: 28. März 2008, 13:46:37 » |
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versteh ich nicht! warum zieht so ne sendung jemanden in den dreck?
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« Letzte Änderung: 28. März 2008, 14:09:31 von The Becks »
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georgina
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« Antwort #18 am: 28. März 2008, 14:15:14 » |
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Ich finde das einfach nur wiederlich, damit ziehen die, die richtigen TVs so was von in den Dreck und alle denken TVs sind so wie die! *würk* Und wir werden noch mehr ausgelacht oder schlimmeres.  LG, Kuschy. Also wenn beim Faschings-Gschnaas die Herren als Nonnen in verruchtem Strumpfwerk gekleidet auftauchen, lache ich mit. Mein Tranny-Dasein bleibt davon unberührt. Solche Sendungen sind mir lieber als die Betroffenheits-Meetings bei Herrn Jauch, wo (scheinbar) gesellschaftliche Probleme gewälzt werden. Und mann sich um "Verständnis für die Situation des /der transsexuellen Menschen" be müht. Ich finde es nicht schlecht, wenn die Jungs mal die Gender-Grenzen ganz persönlich erleben. LG georgina
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"Das Auftreten eines bösen Gedankens ist eine Krankheit: ihn nicht fortzuspinnen ist die Medizin." (Katsuki Sekida)
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Jennifer Anson
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« Antwort #19 am: 28. März 2008, 14:35:33 » |
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Du willst doch nicht etwa behaupten, dass ein Mann bei dieser Aktion erlebt wie es jemandem von uns wirklich ergeht?
Bei dieser Sendung läuft das doch unter gänzlich anderen Bedingungen ab. Da wird aus etwas Ernstem eine Lachnummer gemacht. Das dient einzig und alleine der Belustigung der Zuschauer und ist bezüglich der Akzeptanz in der Gesellschaf zu 100% kontraproduktiv.
Keiner von denen steht unter dem Zwang das wirklich machen zu müssen. Jeder weiß, dass es nach der Sendung vorbei ist. Jeder weiß, dass er das ja nur des Spaßes wegen für die Sendung macht. Die wirklichen Probleme im Alltag sind doch überhaupt nicht vorhanden. Oder muß er sich Gedanken über eine dauerhafte Haarentferunng machen? Steht er am Anfang da und weiß nicht wie man sich schminkt? Hat er das Problem zu wissen wie und wo er an passende Klamotten kommt? usw.... usw....
Also bitte erzähl mir nicht, dass da irgendwer etwas erlebt.
Love 'n' Peace Jenni :-)
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« Letzte Änderung: 28. März 2008, 14:37:13 von Jennifer Anson »
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Das Leben ist schön, Du mußt nur selbst daran glauben. Wie man an meinem Avatar sieht rede ich wie mir der Schnabel gewachsen ist, außerdem bin ich hinter meiner blauen Maske nicht zu sehen. Aber trotz der Gurken, bin ich gegenüber der wichtigen Dinge nicht blind.
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Vivienne
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« Antwort #20 am: 28. März 2008, 15:38:02 » |
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meine 2 cent dazu ... natürlich werden in dieser sendung klischees geritten - es geht ja schließlich um quote. warum sonst gibt es regelmäßig solche witzsendung oder horror-auftritte in talk- und gerichtsshows. sind polizei- und arzt-alltag deckungsgleich mit dem was uns toto & harry oder die schwarzwaldklinik präsentieren? es läuft doch soviel schrott derzeit, das kann man doch garnicht mehr ernst nehmen. da wird keine wahrheit präsentiert, schon garnicht bei den privaten sendern, die werbeblöcke verkaufen wollen. also bleibt nur der themenabend bei arte, nachts um 3 ne doku im dritten und ab 22 uhr phoenix  und selbst da ist es mit der wahrheit und dem wie unsereins sich fühlt eher mau. ich denke, warum das thema dennoch (wiedermal) so hochkocht, ist, dass wir als randgruppe auf das fernsehen als hilfe hoffen, das ansehen von transen in der öffentlichkeit zu ändern. es geht doch bei uns transen darum, das hier eine art traum exerziert wird ... und irgendwo auch wieder ein klischee geritten wird. styling-beratung, passing-tests und öffentlich machen, das wünscht sich doch - hand auf's herz - fast jede/r von uns, oder? ein bisserl vorher-nachher-show und "the swan" und es füllt einen ganzen abend ... deutschland sucht germany's next top-trannie der schluß sollte doch sein: ist doch wurscht was das fernsehen draus macht. it's just entertainment. leute, die den schrott in marienhof, gzsz oder der lindenstraße für bare münze nehmen, haben's halt nicht besser verdient. und wenn man zum schluß als einzige/r genau weiß, dass das quark ist, was da präsentiert wird. vergesst doch diesen missionierungsgedanken und schert euch weniger drum, was in den augen anderer wahr sein könnte. cheers, vi
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Nicht hupen! Fahrer zieht gerade seinen Lippenstift nach ... Join the transgender network: tgnetwork.ning.com
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Michela
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« Antwort #21 am: 28. März 2008, 16:22:12 » |
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Hallo, natürlich hat ein verhätscheltes Leben zwischen Visagistinnen, Kostümschneiderinnen und anderen Show-Profis nichts damit zu tun, im realen Leben alles selbst lernen zu müssen. Wenn sich da jemand vor laufender Kamera selber zu schminken versucht, dient das nur der Belustigung der Zuschauer. Es ist ein großes Spiel für alle Beteiligten, und ich denke, so wird es auch vom Publikum wahrgenommen. Gestandene Männer machen sich zum Affen, kriegen dafür Geld und die Zuschauer haben ihren Spaß.  So eine Show hat nichts damit zu tun, wie TS oder manche TV unerkannt im Alltag leben wollen. Und mir jedenfalls ist es lieber, der Voyeurismus wird mit sowas befriedigt, als wenn dauernd irgendwelche GaOP-Stories laufen: "Ach wie schlimm haben es doch diese armen Gestörten". Ist euch schon mal aufgefallen, dass vorzugsweise gerade solche TS im Fernsehen gezeigt werden (mal Kim ausgenommen), die durch ausgesucht schlechtes Passing glänzen? Hätte es nicht vor einigen Jahren eine bestimmte Reportage gegeben, wer weiß, vielleicht wäre ich dann schon längst eine Frau. Sowas von abschreckend war das!  Liebe Grüße, Michela
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Jennifer Anson
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« Antwort #22 am: 28. März 2008, 16:54:14 » |
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@ vivienne: Also eine Arztserie, -doku oder was auch immer, eine Doku über Toto und Harry und vieles mehr ist doch kein vergleich. Ärzte oder Polizisten führen doch, bis auf die schwarzen Schaafe, ein angesehenes Leben. Ein Arzt, ein Polizist, ein Richter, ein Anwlat oder wer auch immer, das sind Menschen die in der Gesellschaft akzeptiert werden. Ich war einige Jahre Flugbegleiter und es gab auch Berichte im Fernsehen über diesen Job und diese Berichte waren ja so schön und das ist ein so toller Job. *würg* Das war auch alles Lug und Trug, aber hat mich das in meinem Leben beeinflußt? Nein ... Warum? Weil ich als normaler Mensch einen normalen Job ausgeübt habe. Da kann das Fernsehen senden was sie wollen.
Aber im Bereich Transgender sieht es eben ganz anders aus, mit solch einer Serie wird eine Randgruppe, die eh schon zu kämpfen hat sich im Leben zu behaupten, noch ins Lächerliche gezogen.
Man stelle sich mal vor, man würde solch eine Sendung mit dem Thema "Whity is a blackman" machen. Ein Weißer wird schwarz angemalt und soll dann als Afroamerikaner durchgehen. Wie groß wäre das Entzetzen über solch eine Geschmacklosigkeit? Soetwas könnte Bürgerkriege provozieren.
Aber den Transgendern sagt man ja allgemein nach, dass wir ein nicht ernst zu nehmende Partyvölkchen sind. Da kann man ja auf dieser Welle weiter reiten....
Und nur weil Du und ein paar andere Menschen wissen, dass das was im Fernsehen gesendet wird zum größten Teil Schwindel ist, heißt das noch lange nicht dass das andere auch wissen. Es gibt eine unglaublich große Menge an Menschen die das was im Fernsehen kommt als Tatsache nehmen. Eines der Musterbeispiele sind die extrem steigenden Arztbesuche, mit einheitlich typischen Symptomen, nach einer Sendung namens "Die Sprechstunde". In den Tagen darauf leiden plötzlich unglaublich viele Menschen an den dort beschriebenen Krankheiten.
Das Fernsehen sowie alle anderen Medien sind ganz klar meinungsbildend.
@Michela: Dazu kann ich nur Dich selbst widerholen .... "Gestandene Männer machen sich zum Affen, kriegen dafür Geld und die Zuschauer haben ihren Spaß." Genau dieses Bild wird bei den Zuschauern geprägt. Gestandene Männer machen sich zum Affen ... Ein gestandener Man wie Du und ich machen sich zum Affen .... Also das entspricht sicherlich nicht dem was ich mir von meinem Leben erhoffe.
Ich war lange genug in der Werbung tätig und habe reichlich mitbekommen wie einfach es ist Menschen zu manipulieren. Meißt läuft das alles unterbewußt. Die unterbewußte Manipulation mit divernsen Botschaften registriert niemand. Weil es bewußt garnicht wahr genommen werden kann.
In diesem Sinne Jenni :-)
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Das Leben ist schön, Du mußt nur selbst daran glauben. Wie man an meinem Avatar sieht rede ich wie mir der Schnabel gewachsen ist, außerdem bin ich hinter meiner blauen Maske nicht zu sehen. Aber trotz der Gurken, bin ich gegenüber der wichtigen Dinge nicht blind.
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The Becks
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« Antwort #23 am: 28. März 2008, 17:06:07 » |
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Aber im Bereich Transgender sieht es eben ganz anders aus, mit solch einer Serie wird eine Randgruppe, die eh schon zu kämpfen hat sich im Leben zu behaupten, noch ins Lächerliche gezogen.
sehe ich nicht so. wer beachtet schon das "normale", wenn er doch das schrille/bunte sehen kann ... So eine Show hat nichts damit zu tun, wie TS oder manche TV unerkannt im Alltag leben wollen. Und mir jedenfalls ist es lieber, der Voyeurismus wird mit sowas befriedigt, als wenn dauernd irgendwelche GaOP-Stories laufen
bsp. mein häschen und ich: abend unterwegs zusammen, guggt sie keiner an. warum? weil ich auffälliger und bunter bin. somit "drücke" ich sie noch mehr in die unauffällige normalität rein ...[just meine meinung dazu] ich denke, ähnlich verhält es sich auch mit der wirkung solcher shows/dokus/sendungen. zudem, je mehr t-what ever in den medien verwurstet wird, desto mehr stumpfen die leute doch ab ... war es in der gayszene nicht mal auch so. damals in der lindenstraße? " ohhh, ein schwuler im fernsehen! wie schlimm ..."! und heute? isses schnurz pieps egal. oder etwa nicht?
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Jennifer Anson
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« Antwort #24 am: 28. März 2008, 17:21:34 » |
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sehe ich nicht so. wer beachtet schon das "normale", wenn er doch das schrille/bunte sehen kann ...
Ganz klar, da hast Du recht. Aber muß immer alles Schrill und Bunt sein, muß immer alles in extremen gelebt werden? In dieser Sendung wird das Thema aus meier Sicht schlichtweg als eine Lachnummer hingestellt, was Du ja auch gerade geschrieben hast. Mal rein hypothetisch ..... Wären Transgender von der Gesellscht zum größten Teil akzeptiert (100% gibt es eh nie im Leben) und jede die nachweislich unter dem Leidensdruck lebt eine Frau sein zu wollen oder jder der entsprechend ein Mann sein möchte könnte das ohne größere Schwierigkeiten tun, dann sähe das schon wieder ganz anders aus. Könnte ich mich darauf verlassen, dass ich ohne größere Probleme meine VÄ bekomme, meine EPI, meine GaOP und noch ein zwei andere Dinge, sowie jeder Zeit einen Job wie jede andere Frau mit selben Qualifikationen auch, hätte diese Fersehsendung weit weniger problematisches an sich. Aber ich denke wir werden da wohl unterschiedlicher Meinung bleiben :-) In diesem Sinne Love 'n' Peace Jenni
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georgina
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« Antwort #25 am: 28. März 2008, 17:43:37 » |
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Die "Reaktion" auf solche Sendungen hat sicher auch damit zu tun, nach welchem Tranny-Psychomodell frau/mann so lebt. Es gibt unter uns alle möglichen Modelle: selbstquälerische Varianten ("ich hab's schwer"; "mein superschweres Tranny-Leben"), heiter-gelassene Typen, schrille Offensiv-Modelle, Trannies, die ihr Dasein geniessen und und .... Je nach Einstellung zu sich selbst und dem eigenen Tranny-Dasein projiziert man dann die eigenen Emotionen z.B. auch auf solche Faschingssendungen. Und fühlt sich (wieder einmal ) beschmutzt, "in den Dreck gezogen" bzw. schwingt den P(olitical)-C(orrectness)-Vorschlagshammer: empörend, menschenverachtend ... Oder es ist wurrscht. Oder lustig ... oder ... oder The Becks hat (wieder einmal) recht: in fünf bis zehn Jahren sch... sich niemand mehr, dann ist die Tranny-Lebensweise "angekommen" und es gibt dann wahrscheinlich in jedem Kaff eine Transenbeautragte. Dann ist das Trannytum - wie Marcuse gesagt hätte - "repressiv entsublimiert": Es wird so was von normal sein, als Tranny herumzustöckeln, dass niemand (ausser vielleicht ein paar Faschos) eine Augenbraue hebt. Solche Sendungen leisten dazu einen Beitrag. Ob das gut ist oder schlecht ... aufregend finde ich es nicht. Und empörend scho goar net.
LG
georgina
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"Das Auftreten eines bösen Gedankens ist eine Krankheit: ihn nicht fortzuspinnen ist die Medizin." (Katsuki Sekida)
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Jennifer Anson
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« Antwort #26 am: 28. März 2008, 18:48:24 » |
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Also dazu fällt mir nur noch folgendes ein ;-)
Da ich auch noch fest an das Christkind glaube, muß es dann in zehn Jahren ein wahres Paradies für Trannys sein hier leben zu dürfen. Na mal sehn ob das auch klappt *gg*
Wer mich kennt weiß überigens, dass ich sicherlich nicht zu den "mir geht´s so schlecht weil ich eine Transsexuelle bin"-Typ gehöre. Ganz im Gegenteil ich genieße mein Leben mehr und mehr und freue mich auf auf meine Zukunft. Abgesehen habe ich zum größten Teil nur positive Erfahrungen gemacht.
Das ändert aber nichts an meiner Meinung, dass diese Art von Sendung 1. bar jeden Geshmacks und Inhalts ist. 2. dem ganzen eher schadet als dient.
Anscheinend ist es wohl so, dass die Menschen wirklichnur noch auf überzogene Reize reagieren. Eines muß immer das nächste toppen. Ein Skandal muß heftiger sein als der vorherige, ein Bild muß noch grausamer sein als da andere. Die Schmerzgrenze wird immer weiter ausgedeht .....
Was kommt dann wohl in 50 Jahren im Fernsehen, wenn Transsexuelle und Schweule und Lesben und und und und normal sind. Woher kommt dann der kick? Ist es echt so schwer sich an anderen "normalen" schönen Dingen zu ergötzen?
Wir werden sehen.
Love 'n' Peace Jenni :-)
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Jula
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« Antwort #27 am: 28. März 2008, 19:42:15 » |
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... Das ändert aber nichts an meiner Meinung, dass diese Art von Sendung 1. bar jeden Geshmacks und Inhalts ist. 2. dem ganzen eher schadet als dient. ...
Hi Jenny, über Geschmack lässt sich nicht streiten. Natürlich ist das ein sehr tiefgelegtes Showkonzept, aber ich habe mir die Folgen im Web gerne angeschaut. Die Folge, wo die "Damen" gezwungen wurden, nach Hause zu fahren und in weiblicher Version Familie, Freunde und Kollegen zu treffen, fand ich sogar richtig heftig. (Spricht wahrscheinlich schwer gegen mich) Mich würde aber interessieren, was denn das "ganze" ist, dem die Sendung schadet Da es sich in der US-Sendung um bekennende Machos handelte, die sich für eine angebliche Adventure-Show gemeldet hatten und dann wegen der Kohle weitergemacht haben, ist mir nicht ganz verständlich was das mit unserer Thematik im engeren oder weiteren Sinne zu tun hat, bzw inwieweit es einzelnen von uns oder einer imaginären Gesamtheit schaden kann, wenn sich das Fernsehvolk darüber amüsiert, wie schwer es Machomännern fällt, weibliche Klischees zu bedienen.
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« Letzte Änderung: 28. März 2008, 19:44:13 von Jula »
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Meine Site: http://www.julaonline.de/"Es gibt schreckliche Versuchungen und es erfordert Kraft und Mut, ihnen nachzugeben." Oscar Wilde
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Jennifer Anson
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« Antwort #28 am: 28. März 2008, 22:59:19 » |
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Hallo Jula :-)
Ich habe es vorhin schonmal ersucht zu erklären, vielleicht war ich etwas zu schüchtern in meinen Formulierungen.
Um das Kind beim Namen zu nennen: Der Intelligenzquotient der meißten Mitbürger die sich solche Sendugen anschauen reicht nicht weit hoch. Diese Leute können das einfach nicht differenzieren und erkennen nicht den Spaß, die Lüge oder was auch immer dahinter stecken mag. Diese Zielgruppe und sie ist leider sehr groß, wird niemals den Unterschied verstehen was diese ominöse Veranstaltung betrifft und was die Realität betrifft.
In einer Zeit in der Ausländerhaß und rechtes Gedankengut sich horribler Beliebtheit und Zuwachs erfreut, in dieser Zeit sollte man endlich aufwachen und wieder klar denken. Weg von geisitgem Dünnpfiff. Angefangen von der Lindenstrasse über Gute Zeiten Schlechte Zeiten bis hin zu Ich bin ein Star holt mich hier raus. Es herscht einfach mehr und mehr Verdummung und ich für meinen Teil heiße das schlicht weg nciht für gut.
That´s it !!! :-) Und jetzt dürft ihr alle werfen, aber jede bitte nur einen Stein und immer der Reihe nach. *ggg*
Love 'n' Peace Jenni
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Jula
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« Antwort #29 am: 28. März 2008, 23:23:13 » |
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Hi Jenny, vielleicht ist es nicht so, dass du zu schüchtern ist, sondern ich bin zu begriffsstutzig.
Wo ist das Problem, wenn die hirnvakuumierte Couchkartoffel meint, die Männer würden das nicht wegen Geld, sondern aus Neigung tun?
Die Trottel denken dann (fälschlicherweise), dass das Transen sind und ein Fernsehsender einen Transenschönheitswettbewerb macht. Oder vielleicht auch: Männer bemühen sich immer weiblicher zu sein (warum auch immer)
Wenn das ein Problem darstellt, dann schädigt JEDE von uns die erkennbar als ehemaliger oder doch noch Mann erkennbar in der Öffentlichkeit unterwegs ist das "ganze".
Ich möchte dich übrigens weder provozieren noch verärgern, sondern ich verstehe wirklich nicht, wie der Zusammenhang zwischen a) Männer tragen im Fernsehen Frauenkleider und üben sich in klischeehafter Weiblichkeit und b) das Anliegen von transidenten Menschen/speziell Transsexuellen auf gesellschaftliche Anerkennung wird diskreditiert funktioniert. Ich bitte (wirklich ernsthaft und lieb) um Erläuterung. Wieso schadet es uns, wenn Menschen Männer in Frauenkleidung sehen und eventuell über sie lachen?
Ich sehe den Gewohnheitseffekt als viel wichtiger: mehr Menschen sehen Männer in weiblichem Styling und dadurch verliert unser Auftreten in der Öffentlichkeit an Sensationswert (falls es überhaupt welchen hat).
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« Letzte Änderung: 28. März 2008, 23:33:53 von Jula »
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